Am Wochenende kam es im Kanton Zürich zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen eritreischen Gruppen. Die einen sind Regime-Gegnerinnen und -Gegner, die anderen unterstützen den derzeitigen Machthaber in Eritrea, Isayas Afewerki. Auch in anderen Ländern kommt es derzeit zu ähnlichen Konflikten.
Der Vorfall beschäftigt auch die SRF Community, insbesondere die Frage: Wie kann es sein, dass offenbar auch regimetreue Eritreerinnen und Eritreer in der Schweiz eine Aufenthaltsbewilligung erhalten?
Dieser Frage geht «News Plus» nach, zusammen mit der SRF-Afrikakorrespondentin Anna Lemmenmeier und mit Sarah Progin, Professorin für Migrationsrecht an der Universität Fribourg.
Die einen Unterstützerinnen und Unterstützer des Regimes seien geflüchtet vor Krieg, Unterdrückung oder dem obligatorischen Militärdienst, sagt Anna Lemmenmeier. Andere seien möglicherweise als Spitzel von der Regierung geschickt worden.
Dazu kommt: Die politische Einstellung der Geflüchteten spielt im Asylverfahren nicht unbedingt eine Rolle, sagt die Migrationsexpertin Sarah Progin.
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