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  • ”Du musst die Bibel in ihrem kulturellen Kontext lesen” (Grundfragen der Bibelauslegung, Teil 3/4)

    ”Du musst die Bibel in ihrem kulturellen Kontext lesen” (Grundfragen der Bibelauslegung, Teil 3/4)

    Wer die Bibel richtig verstehen will, muss sie in ihrem kulturellen Kontext verstehen. Das gehört heute zum Grundwissen der Bibelauslegung.
    Aber was genau heißt es eigentlich? Bibeltexte ”in ihrem kulturellen Kontext zu lesen”? Ändert der Kontext wirklich immer die Bedeutung von Bibeltexten? Und gibt es auch so etwas wie ”erfundene kulturelle Kontexte”? Vier Vorschläge, wie dieser Satz verstanden (und auch mißbraucht) werden kann und wie er wirklich dazu beiträgt, das Gespräch über Bibeltexte zu ermöglichen, anstatt es zu verhindern.
    Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg.
    Teil 3/4 in einer Vortragsreihe zu Grundfragen der Bibelauslegung am 28.10.2023 in der Jesus AG Ludwigsburg. (Teil 2/4 wurde an diesem Tag nicht aufgezeichnet, findet sich aber in gleicher Form hier)
    Kapitelüberschriften:
    00:00 Start
    00:32 Der kulturelle Kontext: Zauberwort oder Killerphrase der Bibelauslegung?
    04:12 Warum es unvermeidbar ist, Bibeltexte aus ihrem Kontext zu reißen
    12:12 Warum es notwendig ist, den kulturellen Kontext zu kennen
    22:27 Warum es auch ”erfundene kulturelle Kontexte” gibt und wie man sie erkennt
    30:58 Kontextualisierung, Version 1: Warum manche Texte auch in einen heutigen Kontext hineinsprechen können
    40:19 Kontextualisierung, Version 2: Warum manche Texte in ihrem ursprünglichen Kontext verbleiben sollten
    45:05 Zusammenfassung

    47 min
  • "Das kommt ganz auf dein Bibelverständnis an" (Grundfragen der Bibelauslegung, Teil 1/4)

    ”Das kommt ganz auf dein Bibelverständnis an”: Ein häufig gehörter Satz in der Auseinandersetzung um unterschiedliche Auslegung von Bibeltexten. Leider dient der Hinweis auf das vermeintlich unterschiedliche Bibelverständnis häufig nur dazu, das gemeinsame Gespräch über Bibeltexte zu beenden, anstatt es zu ermöglichen.

    Hilfreicher wäre deshalb die Frage: Was ist eigentlich ein Bibelverständnis? Und wo genau liegen die Unterschiede? Ein Blick in sehr unterschiedliche Grundlagentexte zur Bibelauslegung zeigt überraschenderweise, dass die Unterschiede gar nicht so unüberbrückbar sind wie es oft scheint.
    Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg
    Teil 1/4 in einer Vortragsreihe zu Grundfragen der Bibelauslegung am 28.10.2023 in der Jesus AG Ludwigsburg.
    Der angeprochene 2. Vortrag der Reihe "Sollen wir die Bibel wörtlich nehmen" von Dr. Guido Baltes ist hier zu finden: https://youtu.be/4Gl6SCjdyd0
    Kapitel
    00:00 Start
    00:37 Einleitung
    03:49 Was eigentlich ein "Bibelverständnis“?
    06:29 Die Frage nach der Herkunft
    22:01 Die Frage nach dem Charakter
    27:31 Die Frage nach der Verlässlichkeit
    35:05 Die Frage nach dem Lebensbezug
    40:46 Die Frage nach der Auslegung
    43:09 Die Bibel von ihrer Mitte her lesen
    44:41 Die Bibel in ihrem historischen Kontext lesen
    47:05 Die Bibel wörtlich nehmen?
    50:26 Zusammenfassung
    _______________________________________________________________________________________
    glaubendenken ist eine Initiative von...
    Tobias Becker, Gemeinschaftspastor ESG (Ludwigsburg)
    Dr. Dominik Klenk, Publizist und Verleger (Basel)
    Konrad Schmid, Filmemacher
    Daniel Wilken (Ludwigsburg)
    Prof. Dr. Dr. Roland Werner, Theologe und Sprachwissenschaftler
    (Zinzendorf-Institut, Marburg)
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    54 min
  • Die Psalmen -Wort zu Gott und Wort von Gott - Die Gestaltung der Psalmen als Einladung zum Dialog

    Folge 2 Die Psalmen -Wort zu Gott und Wort von Gott - Die Gestaltung der Psalmen als Einladung zum Dialog

    Kaum ein Buch der Bibel polarisiert so wie das Buch der Psalmen. Die einen lieben die Poesie, Ehrlichkeit, Individualität und Lebensnähe; die anderen stoßen sich an den verwendeten Bildern, erschrecken vor manchen Emotionen, fremdeln mit der Mehrdeutigkeit der Sprache und nehmen die große kulturelle Distanz wahr.

    Mit diesem Vortrag wird anhand einiger wesentlicher Gestaltungsmerkmale der Psalmen ihr Beitrag für einen Dialog zwischen Mensch und Gott herausgestellt. Die Betrachtung einzelner Elemente in den Psalmen und verschiedener Merkmale des Aufbaus des ganzen Buches der Psalmen vermitteln ein zweifache Kommunikationsrichtung: sie sind sowohl Wort zu Gott als auch als Wort von Gott.

    Prof. Dr. Torsten Uhlig unterrichtet Altes Testament an der Ev. Hochschule Tabor in Marburg.
    Kapitel:
    00:00 Start
    02:15 Kennzeichen der Poesie der Psalmen - Parallelismus membrorum
    05:27 Kennzeichen der Poesie der Psalmen - Bildreiche Sprache
    07:15 Kennzeichen der Poesie der Psalmen -Psalmen sind wenig konkret
    09:06 Der Aufbau der Psalmen - Die Fünfteilung der Psalmen
    12:02 Der Aufbau der Psalmen - Das doppelte Tor in die Psalmen hinein
    13:04 Der Aufbau der Psalmen - Eine Bewegung von Klage zum Lobpreis
    16:08 Der Aufbau der Psalmen - Eine Ansammlung von kleinen Sammlungen
    17:53 Der Aufbau der Psalmen - Die Wallfahrtspsalmen
    19:18 Zusammenfassung

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    23 min
  • Die Psalmen - Zwischen Lobpreis und Klage - Das menschliche Leben in den Psalmen

    "Die Psalmen - Zwischen Lobpreis und Klage - Das menschliche Leben in den Psalmen“:
    Kaum ein Buch der Bibel polarisiert so wie das Buch der Psalmen. Die einen lieben die Poesie, Ehrlichkeit, Individualität und Lebensnähe; die anderen stoßen sich an den verwendeten Bildern, erschrecken vor manchen Emotionen, fremdeln mit der Mehrdeutigkeit der Sprache und nehmen die große kulturelle Distanz wahr. Mit diesem Vortrag werden zwei besonders häufig vorkommende Psalmenarten näher beleuchtet: es geht darum, welch wichtigen Beitrag Lobpreis und Klage für die Bewältigung und Gestaltung des Lebens für die Menschen des Alten Testaments spielten und wozu sie auch uns heute inspirieren können.


    Prof. Dr. Torsten Uhlig unterrichtet Altes Testament an der Ev. Hochschule Tabor in Marburg.

    Kapitel:
    00:00 Start
    03:18 Lobpsalmen - Psalm 93
    04:20 4 Beobachtungen für die Lobpsalmen und den Lobpreis - 1. Gott steht im Zentrum
    05:39 2. Wir finden nur selten einen reinen Lobpsalm
    08:14 3. Wir sehen, wie sich Menschen vergewissern und Ermutigung finden
    09:54 4. Mit Lobpreis werden die Lebensbereiche mit Gott in Verbindung gebracht
    12:15 Inspiration für das Gemeindeleben und die Theologie
    14:45 Klagepsalmen - Psalm 22
    18:33 1. Die Ganzheitlichkeit des menschlichen Lebens
    20:36 2. Eine kleine Theologie der Klage
    22:56 3. Die Klage ist mehr als eine Momentaufnahme
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    27 min
  • Warum machen wir Musik? - Die Rolle der Musik für Glauben, Gemeinde und Gesellschaft

    Warum machen wir eigentlich Musik? Musik gehört seit biblischen Zeiten zu den elementaren Ausdrucksformen des Glaubens. Musik ist eine Sprache des Herzens, durch die wir mit Gott und mit Menschen in Verbindung treten können. Dabei wirkt Musik auf ganz unterschiedliche Weise: Sie

    dient der Anbetung Gottes, sie kann Trägerin der Verkündigung sein, sie schafft Gemeinschaft und überwindet Schranken der Kultur, der Sprache und des Glaubens. Sie spiegelt etwas wieder von der Schönheit des Schöpfers, sie weckt Kreativität, Begabung und Selbstvertrauen und kann
    heilend, tröstend, mutmachend und inspirierend in das Leben von Menschen hineinwirken.

    Der Vortrag benennt vier verschiedene Dimensionen der Musik in ihrer Bedeutung für Glauben, Gemeinde und Gesellschaft.

    Dr. Guido Baltes ist Fachlehrer für Neues Testament am MBS Bibelseminar in Marburg, Dozent für Musik und Anbetung an der MBS Akademie, Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Tabor und Privatdozent an der Philipps-Universität Marburg. Er ist zudem tätig als Gottesdienstmusiker, Lobpreisleiter und Liedtexter und gehört dem Arbeitskreis Musik des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands an.
    Kapitel
    00:00 Start
    03:12 Warum machen wir eigentlich Musik?
    05:14 1. Leiturgia - Anbetende Musik
    13:56 2. Martyria - Verkündigende Musik
    17:58 3. Koinonia - Verbindende Musik
    20:35 4. Diakonia - Dienende Musik
    22:50 Die Vielfalt der Musik entdecken und fördern
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    26 min
  • Fenster in die frühe Kirche - Der erste Clemensbrief - Chaos in Korinth und was die Römer dazu sagen (2/2)

    Fenster in die frühe Kirche - Der erste Clemensbrief - Chaos in Korinth und was die Römer dazu sagen (2/2)

    Der Brief der christlichen Gemeinde in Rom nach Korinth ist die frühste klar datierbare Schrift nach dem Neuen Testament.
    Verfasst unmittelbar nach dem Ende der Verfolgung durch den Kaiser Domitian im Jahr 96 n.Chr. dient er wie ein Vergrößerungsglas, durch das wir sehen können, was den frühen Christen wichtig war: Einheit, Frieden untereinander, ein überzeugendes Leben, das sich am Vorbild von Jesus
    selbst orientiert.
    Für manche unserer heutigen Fragen, Herausforderungen und Auseinandersetzungen kann es eine heilsame Korrektur und Orientierung bieten, wenn wir auf die Stimme der ersten nachapostolischen Generation hören. Es war eine Generation von Christen, die jederzeit damit rechnen mussten, für ihr Festhalben am Glauben Ausgrenzung, Verleumdung und sogar blutige Verfolgung zu ernten.
    Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.
    Kapitel:
    00:00 Start
    00:57 Einleitende Worte - Der zweite Clemensbrief
    09:11 Ziel des Briefs - Kapitel 62
    12:23 Gottesbezeichnungen im Clemensbrief
    18:32 Das Leiden von Jesus
    21:16 Einblicke in das geistliche und theologische Denken und das Anknüpfen an die Kultur - Der Phönixvogel
    26:18 Warum gibt es die Reihe der frühchristlichen Schriften hier bei glaubendenken?
    31:48 Das große Gebet aus 1. Clemens 59,3-61,3
    35:05 Das Gebet
    41:10 Der Schluss des 1. Clemensbriefs
    44:01 Abschliessende Gedanken
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    46 min
  • Fenster in die frühe Kirche - Der erste Clemensbrief - Chaos in Korinth und was die Römer dazu sagen (1/2)

    Fenster in die frühe Kirche - Der erste Clemensbrief - Chaos in Korinth und was die Römer dazu sagen (1/2)

    Der Brief der christlichen Gemeinde in Rom nach Korinth ist die frühste klar datierbare Schrift nach dem Neuen Testament.
    Verfasst unmittelbar nach dem Ende der Verfolgung durch den Kaiser Domitian im Jahr 96 n.Chr. dient er wie ein Vergrößerungsglas, durch das wir sehen können, was den frühen Christen wichtig war: Einheit, Frieden untereinander, ein überzeugendes Leben, das sich am Vorbild von Jesus selbst orientiert.
    Für manche unserer heutigen Fragen, Herausforderungen und bieten, wenn wir auf die Stimme der ersten nach-apostolischen Generation hören. Es war eine Generation von Christen, die jederzeit damit rechnen mussten, für ihr Festhalben am Glauben Ausgrenzung, Verleumdung und sogar blutige Verfolgung zu ernten.
    Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.
    Kapitel
    00:00 Start
    01:21 Einführende Gedanken/Überlieferung und Autorenschaft
    07:04 Abfassungszeit
    11:48 Der Anlass des Briefs
    17:05 Inhalt des Briefs
    18:55 Verbreitung bei den frühen Christen
    20:00 Der Anfang des Briefs
    34:39 Ab Kapitel 4 - Eifersucht
    41:54 Mahnung zur Umkehr
    47:08 Zusammenfassung
    49:18 Was wir von der frühen Christenheit lernen können

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    52 min
  • Jesus und die Ehebrecherin

    Die Begegnung zwischen Jesus und einer Ehebrecherin gehört vielleicht zu den bekanntesten Erzählungen aus dem Leben Jesu. Oft wird sie jedoch dazu benutzt, die jüdischen Gegner Jesu als besonders grausam,

    gesetzlich, unbarmherzig und frauenfeindlich darzustellen. Ein genauerer Blick in den Bibeltext, und in jüdische Quellen der Zeit Jesu, zeigt jedoch, dass wir hier sehr oft Details in den Text hineinlesen, die so
    nicht dastehen. Und dass unser Blick vielfach von christlichen Vorurteilen geprägt ist, sie so im Neuen Testament nicht zu finden sind.
    Dieser Vortrag lädt dazu ein, diesen Text neu zu lesen und dabei vielleicht auch einmal ganz Neue Facetten zu entdecken. Ein bisschen kreative Fantasie ist dabei auch im Spiel. Aber Fantasie, die durchaus ihren Anhalt am Text hat.
    Zweiter Teil einer Vortragsreihe im Rahmen der ISTL-Studientage in Spiez/Schweiz am 6.-7.2.2023 (www.istl.net).
    Dr. Guido Baltes ist Fachlehrer für Neues Testament am MBS Bibelseminar in Marburg, Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Tabor und Privatdozent an der Philipps-Universität Marburg.
    Kapitel
    00:00 Start
    00:46 Bibel lesen mit einem Blick für die jüdische Welt Jesu
    05:59 Jesus und die Ehebrecherin
    09:18 Drei verbreitete judenfeindliche Klischees
    12:36 Das Klischee vom blutrünstigen und frauenfeindlichen Judentum
    16:34 Was alles nicht im Text steht - einige Beobachtungen
    19:09 Könnte alles auch ganz anders gewesen sein?
    22:29 Wer war eigentlich strenger - Jesus oder die Pharisäer?
    33:35 Jesus, das Gesetz und der Wille Gottes
    36:54 Warum mit dem Finger?
    40:50 Eine unvollendete Geschichte
    42:56 Zusammenfassung: Das Neue Testament und unsere Vorurteile
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    45 min
  • Das Neue Testament in seinem jüdischen Kontext verstehen

    Wer die Bibel richtig verstehen will, muss sie in ihrem kulturellen

    Kontext lesen und verstehen. Das ist eine richtige und wichtige
    Grundregel des Bibellesens. Aber wie gut kennen wir eigentlich den
    kulturellen Kontext? Und was ist, wenn wir mit diesem Kontext nur
    unzureichend vertraut sind oder sogar verbreiteten falschen
    Vorstellungen über diesen Kontext folgen? Insbesondere im Blick auf das Judentum ist unser Blick oft durch eine lange Geschichte christlicher Judenfeindschaft verstellt oder verzerrt. Aber ein verzerrtes Bild vom Judentum führt am Ende auch zu einem verzerrten Evangelium. Eine bessere Kenntnis des Judentums kann daher auch dabei helfen, den Kern des Evangeliums wieder besser und klarer zu verstehen. Ein Vortrag im Rahmen der ISTL-Studientage in Spiez/Schweiz am 6.-7.2.2023 (www.istl.net).

    Dr. Guido Baltes ist Fachlehrer für Neues Testament am MBS Bibelseminar

    in Marburg, Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Tabor und
    Privatdozent an der Philipps-Universität Marburg.

    Kapitel

    00:00 Start
    01:45 Drei Gründe, die Begegnung mit dem Judentum zu suchen
    8:00 Die verborgene Theologie des Neuen Testaments
    23:33 Mißverständnisse und Zerrbilder des Judentums
    31:49 Beispieltext: Die Heilung eines Gelähmten (Mk 1,40-45)
    46:51 Beispieltext: Die Heilung am Sabbat (Mt 12,9-13)
    57:20 Warum ein verzerrtes Bild vom Judentum zu einem verzerrten Evangelium führt


    1 hr 9 min
  • Über Wesen und Quelle der Gotteserkenntnis - Adolf Schlatter über die göttliche und menschliche Vernunft

    Der Schweizer Theologe Adolf Schlatter (1852-1938) ist vor allem als bedeutender Exeget und Verfasser eine biblisch gegründeten Ethik und Dogmatik im Gedächtnis geblieben. Den größten Teil seiner Lebernsarbeit verbrachte er auf dem theologischen Lehrstuhl in Tübingen.
    In seinen frühen Jahren als Berner Privatdozent wird auch aus den Quellen die philosophisch-systematisch Kraft Schlatters sichtbar.
    In der Berner Vorlesung "Wesen und Quellen der Gotteserkenntnis" (1883) skizziert Schlatter konzentrische Kreise der Gotteserkenntnis. Sie reicht von der "revelatio generalis" , der allgemeien Offenbarung in der Schöpfung über die Zeugnisse der Weltgeschichte. Der Weg führt dann in die Dimensionen des alten Bundes bis hin zu Jesus Christus.
    Erst von ihm und seiner Offenbarung her werden die Quellen der Gotteserkenntnis vollständig entfaltet. Schlatter gab damit einen exemplarischen Einblick in die die denkerischen, biblischen und erfahrungshaften Dimensionen der Gotteserkenntnis. Bis heute uneingeholt, in der Kenntnis der Heiligen Schrift, der Philosophie- und Ideengeschichte.

    Harald Seubert ist seit September 2012 Professor und Fachbereichsleiter für Philosophie und Religionswissenschaft an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel, seit 2009 nebenamtlicher Dozent für Politische Philosophie an der Hochschule für Politik München und seit 2016 Vorsitzender der Martin-Heidegger-Gesellschaft.
    Kapitel
    00:00 Start
    05:33 1. Alles erkennen ist auf Wahrheit bezogen und Wahrheit ist auf
    Gott bezogen
    11:57 2. Schlatter, Kant und die Scholastik
    17:46 Schlatter und der Biblizismus
    20:00 3. Formen der Gotteserkenntnis
    23:56 4. Das erste Zeugnis Gottes ist das Zeugnis in der Natur
    33:54 5. Das geistige Wesen
    42:25 6. Die Offenbarung Gottes im alten Bund
    48:39 7. Das Gotteszeugnis in Christus
    51:52 Schlussgedanken
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    57 min

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