Helle Panke

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Helle Panke episodes

  • Podium: Experimente einer proletarisch-revolutionären Literatur
    Jürgen Kuczynskis und Emanuel Brucks Fortsetzungsroman »Die letzten Tage von …«
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Rückkehr und kultureller Aufbruch“ vom 14. Oktober 2015
    Buchvorstellung mit Prof. Dr. Dieter Schiller (Literaturwissenschaftler), Dr. Thomas Möbius (Literaturwissenschaftler) und Gaston Isoz (Verleger, disadorno.de)
    Jürgen Kuczynski und Emanuel Bruck veröffentlichen 1931 unter dem Pseudonym K. Olectiv einen Fortsetzungsroman in der KPD-Zeitung ›Die Rote Fahne‹.
    Es wird die einzige publizierte belletristische Arbeit Kuczynskis bleiben. Der 1942 von den Nazis im KZ Dachau ermordete Bruck war Mitglied im Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller, er ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten.
    Der Roman, kollektiv verfasst, vereint Tagespolitik, Agitation und Anschauungsunterricht und fragt, ob sich sowohl ästhetisch als auch propagadistisch im Feuilletonroman ein neues Feld eröffnen lässt: Können auf diese Weise komplexe politische Ereignisse den LeserInnen einer Tageszeitung anschaulicher vermittelt werden? Lädt das Vorbild der beiden ProtagonistInnen Käte und Fritz auch die LeserInnen der ›Roten Fahne‹ dazu ein, selbst aktiv zu werden?
    Die beiden Herausgeber der Neuauflage des Buches, Gaston Isoz und Thomas Möbius, rekonstruieren die wenig bekannten Lebensstationen Brucks und fragen gemeinsam mit Dieter Schiller nach einer möglichen revolutionären Kunstform und literarischer Kapitalismuskritik heute.
    1 hr 21 min
  • Sascha Reh: Die Kommunistenmaschine
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Lateinamerika“ vom 9. September 2015
    Der Romanautor Sascha Reh hat für sein neues Buch in Chile recherchiert und wichtige Akteure dieses Projekts getroffen. Er stellte dieses Kapitel linker und technischer Geschichte vor.
    Mit dem Putsch gegen die sozialistische Regierung von Salvador Allende am 11. September 1973 wurde nicht nur eine frei gewählte Regierung aus dem Amt gejagt, sondern auch eine Form der Produktionssteuerung zerstört, die ihrer Zeit weit voraus war. Jahre bevor das US-amerikanische Internet die Welt erblickte, wurde in Chile mit dem Projekt Cybersyn versucht, die Volksökonomie mittels eines vernetzten Apparates effizienter zu gestalten. Von der rechten Propaganda als "Kommunistenmaschine" bezeichnet, handelte sich um ein visionäres Computernetzwerk, das die 400 wichtigsten Fabriken des Landes miteinander verband.
    1 hr 55 min
  • Jenny Morín Nenoff: «Wenn Schweine fliegen»
    Ein neuer Kurs für die US-kubanischen Beziehungen
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Lateinamerika“ am 22. September 2015
    Referentin: Jenny Morín Nenoff (Diplom-Regionalwissenschaftlerin Lateinamerika und promoviert seit 2013 an der Universität zu Köln zum Thema "Entrepreneurship a lo cubano: Selbstständige Unternehmer_innen als Akteure_innen im kubanischenTransformationsprozess", Promotionsstipendiatin der RLS)
    Der bisherige Konfrontationskurs gegenüber Kuba wurde von Obama als erfolglos bewertet und aufgegeben. Das politische Anliegen der USA hingegen bleibt gleich, nur die Strategie ist nun eine andere: Statt weiterhin auf Zwangsmittel oder gar einen gewaltsamen Regimewechsel zu setzten, scheint man nun eine Art friedliche Invasion durch US-amerikanische Touristen zu bevorzugen, die als Werte-Botschafter des amerikanischen Lebensstils fungieren sollen. Die neue Strategie will die Regierung Obama als „Empowerment“-Politik gegenüber dem kubanischen Privatsektor und der Zivilgesellschaft verstanden wissen. Die Förderung und Stärkung dieser Akteure, zu denen selbstständige Unternehmer_innen genauso wie Regierungsgegner_innen zählen, soll, so die Erwartung der US-Regierung, dazu beitragen eine wirtschaftlich regierungsunabhängige soziale Basis zu schaffen. Welche ökonomischen Auswirkungen, welche politischen Konsequenzen erwachsen dem sozialistischen Kuba aus den wieder aufgenommenen diplomatischen Beziehungen zu den USA? Und wovon erzählen die offiziell als „historischer Moment“ (FAZ) gefeierten politischen Annäherungen? Seit dem 20. Juli 2015 arbeiten beiderseits die Botschaften jeweils wieder vor Ort und auch über wirtschaftliche Handelserleichterungen soll neu verhandelt werden. Doch das Embargo seitens der USA gilt nach wie vor und Kuba ist seit Jahren innerpolitisch durch ökonomische Verwerfungen destabilisiert: Parallelökonomien entstehen und der Staat versucht, durch Sonderwirtschaftszonen fördernd und lenkend einzugreifen (vor allem um ausländischen Investitionen des BRICS zu umwerben). Eine öffentliche Fürsorge aufrecht zu erhalten wird dabei zunehmend erschwert. Aber: Was tun gegen die leise Einsickerung des American way of life? Wir fragen an dem Abend nach Ursachen und Wirkungen der neuen bilateralen Beziehungen auf den innerkubanischen Reformkurs und dem kubanischen Versuch der Implementierung eines „Marktsozialismus“.
    1 hr 37 min
  • David X. Noack: Moldau – Zerrissenes Land zwischen Europäischer und Eurasischer Union
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Europa von links“ am 14. September 2015
    Referent: David X. Noack (Politikwissenschaftler und Historiker)
    Bereits die Unabhängigkeitswerdung der Republik Moldau 1989 bis 1992 gestaltete sich als äußerst schwierig. Während mehrere Landesteile in der Sowjetunion verbleiben wollten, strebte eine neue politische Elite in der Hauptstadt nach Westen oder direkt in eine Union mit Rumänien. Nach einem kurzen Bürgerkrieg spaltete sich das industrielle "Power House" der Republik unter dem Namen Transnistrien ab. Der agrarisch geprägte Rest des südosteuropäischen Landes hingegen entwickelte sich zu einem Musterschüler von IWF und Weltbank, inklusive neoliberaler "Schocktherapie".
    Seit 15 Jahren gewannen mehrmals Parteien die Parlamentswahlen, die Moldaus Entwicklung eher an der Seite von Belarus und Russland sehen. Abgelöst werden sie hingegen immer wieder von politischen Bewegungen, die Moldaus Zukunft in der EU sehen. Bei der nach orangenem Vorbild durchgeführten so genannten "Twitter-Revolution" im Jahr 2009 stand der Vorwurf im Raum, die EU und USA würden sich direkt in die moldauischen Belange einmischen, um das Land auf Kurs zu bringen. Doch angesichts der Korruption der "pro-europäischen Parteien", einer weit verbreiteten Perspektivlosigkeit für die Massen und keiner realistischen EU-Beitrittsperspektive wenden sich derzeit immer mehr moldauische Bürger von Brüssel ab.
    54 min
  • Prof. Dr. Günter Benser: Kolloquium in Memoriam Wilfriede Otto (1/7)
    "Die DDR zweimal gelebt"
    Kolloquium in Memoriam Wilfriede Otto (20. September 1933 - 2. Februar 2015)
    Prof. Dr. Günter Benser: Begrüßung und Einführung
    Wie kaum eine andere Historikerin stand Wilfriede Otto für eine kritische linke Kommunismusforschung. Ihre Bücher fanden dabei auch außerhalb der Linken Anerkennung, vor allem die voluminöse Mielke-Biographie. Dieser Respekt gegenüber einer Historikerin, die auch schon vor 1989 in der DDR als solche gearbeitet hat, war hart erarbeitet. Wilfriede Otto stieß mit ihrer Kritik am Stalinismus, mit der Aufarbeitung stalinistischer Verbrechen und kommunistischer Fehler innerhalb des linken Lagers nicht nur auf Begeisterung. Doch im Namen des Marxismus begangenes Unrecht als solches zu benennen und gleichzeitig den Sozialismus als Ideal nicht aufzugeben, dafür stand Wilfriede Otto. Unter dieser Maxime steht auch das Kolloquium.
    Zeitzeugen, Weggefährten und Historiker berichten über Wilfriede Ottos Forschungen und über ihr Ringen um (linke) Geschichtsbilder. Dass es in der Veranstaltung allerdings nicht nur um sie, sondern um das grundsätzliche Problem linker Kommunismusforschung geht, versteht sich.
    28 min
  • Petra Pau: Kolloquium in Memoriam Wilfriede Otto (2/7)
    "Die DDR zweimal gelebt"
    Kolloquium in Memoriam Wilfriede Otto (20. September 1933 - 2. Februar 2015)
    Petra Pau: Zu Wilfriede Ottos Geschichtsarbeit
    Wie kaum eine andere Historikerin stand Wilfriede Otto für eine kritische linke Kommunismusforschung. Ihre Bücher fanden dabei auch außerhalb der Linken Anerkennung, vor allem die voluminöse Mielke-Biographie. Dieser Respekt gegenüber einer Historikerin, die auch schon vor 1989 in der DDR als solche gearbeitet hat, war hart erarbeitet. Wilfriede Otto stieß mit ihrer Kritik am Stalinismus, mit der Aufarbeitung stalinistischer Verbrechen und kommunistischer Fehler innerhalb des linken Lagers nicht nur auf Begeisterung. Doch im Namen des Marxismus begangenes Unrecht als solches zu benennen und gleichzeitig den Sozialismus als Ideal nicht aufzugeben, dafür stand Wilfriede Otto. Unter dieser Maxime steht auch das Kolloquium.
    Zeitzeugen, Weggefährten und Historiker berichten über Wilfriede Ottos Forschungen und über ihr Ringen um (linke) Geschichtsbilder. Dass es in der Veranstaltung allerdings nicht nur um sie, sondern um das grundsätzliche Problem linker Kommunismusforschung geht, versteht sich.
    9 min
  • Florian Weis: Kolloquium in Memoriam Wilfriede Otto (3/7)
    "Die DDR zweimal gelebt"
    Kolloquium in Memoriam Wilfriede Otto (20. September 1933 - 2. Februar 2015)
    Florian Weis: Zu Wilfriede Ottos Geschichtsarbeit
    Wie kaum eine andere Historikerin stand Wilfriede Otto für eine kritische linke Kommunismusforschung. Ihre Bücher fanden dabei auch außerhalb der Linken Anerkennung, vor allem die voluminöse Mielke-Biographie. Dieser Respekt gegenüber einer Historikerin, die auch schon vor 1989 in der DDR als solche gearbeitet hat, war hart erarbeitet. Wilfriede Otto stieß mit ihrer Kritik am Stalinismus, mit der Aufarbeitung stalinistischer Verbrechen und kommunistischer Fehler innerhalb des linken Lagers nicht nur auf Begeisterung. Doch im Namen des Marxismus begangenes Unrecht als solches zu benennen und gleichzeitig den Sozialismus als Ideal nicht aufzugeben, dafür stand Wilfriede Otto. Unter dieser Maxime steht auch das Kolloquium.
    Zeitzeugen, Weggefährten und Historiker berichten über Wilfriede Ottos Forschungen und über ihr Ringen um (linke) Geschichtsbilder. Dass es in der Veranstaltung allerdings nicht nur um sie, sondern um das grundsätzliche Problem linker Kommunismusforschung geht, versteht sich.
    10 min
  • Stefan Bollinger: Kolloquium in Memoriam Wilfriede Otto (4/7)
    "Die DDR zweimal gelebt"
    Kolloquium in Memoriam Wilfriede Otto (20. September 1933 - 2. Februar 2015)
    Stefan Bollinger: Zu Wilfriede Ottos Geschichtsarbeit
    Wie kaum eine andere Historikerin stand Wilfriede Otto für eine kritische linke Kommunismusforschung. Ihre Bücher fanden dabei auch außerhalb der Linken Anerkennung, vor allem die voluminöse Mielke-Biographie. Dieser Respekt gegenüber einer Historikerin, die auch schon vor 1989 in der DDR als solche gearbeitet hat, war hart erarbeitet. Wilfriede Otto stieß mit ihrer Kritik am Stalinismus, mit der Aufarbeitung stalinistischer Verbrechen und kommunistischer Fehler innerhalb des linken Lagers nicht nur auf Begeisterung. Doch im Namen des Marxismus begangenes Unrecht als solches zu benennen und gleichzeitig den Sozialismus als Ideal nicht aufzugeben, dafür stand Wilfriede Otto. Unter dieser Maxime steht auch das Kolloquium.
    Zeitzeugen, Weggefährten und Historiker berichten über Wilfriede Ottos Forschungen und über ihr Ringen um (linke) Geschichtsbilder. Dass es in der Veranstaltung allerdings nicht nur um sie, sondern um das grundsätzliche Problem linker Kommunismusforschung geht, versteht sich.
    8 min
  • Thomas Klein: Kolloquium in Memoriam Wilfriede Otto (5/7)
    "Die DDR zweimal gelebt"
    Kolloquium in Memoriam Wilfriede Otto (20. September 1933 - 2. Februar 2015)
    Thomas Klein: über eine unverhoffte Begegnung und was daraus wurde ...
    Wie kaum eine andere Historikerin stand Wilfriede Otto für eine kritische linke Kommunismusforschung. Ihre Bücher fanden dabei auch außerhalb der Linken Anerkennung, vor allem die voluminöse Mielke-Biographie. Dieser Respekt gegenüber einer Historikerin, die auch schon vor 1989 in der DDR als solche gearbeitet hat, war hart erarbeitet. Wilfriede Otto stieß mit ihrer Kritik am Stalinismus, mit der Aufarbeitung stalinistischer Verbrechen und kommunistischer Fehler innerhalb des linken Lagers nicht nur auf Begeisterung. Doch im Namen des Marxismus begangenes Unrecht als solches zu benennen und gleichzeitig den Sozialismus als Ideal nicht aufzugeben, dafür stand Wilfriede Otto. Unter dieser Maxime steht auch das Kolloquium.
    Zeitzeugen, Weggefährten und Historiker berichten über Wilfriede Ottos Forschungen und über ihr Ringen um (linke) Geschichtsbilder. Dass es in der Veranstaltung allerdings nicht nur um sie, sondern um das grundsätzliche Problem linker Kommunismusforschung geht, versteht sich.
    14 min
  • Wladislaw Hedeler: Kolloquium in Memoriam Wilfriede Otto (6/7)
    "Die DDR zweimal gelebt"
    Kolloquium in Memoriam Wilfriede Otto (20. September 1933 - 2. Februar 2015)
    Wladislaw Hedeler: Gulag/Stalinismus
    Wie kaum eine andere Historikerin stand Wilfriede Otto für eine kritische linke Kommunismusforschung. Ihre Bücher fanden dabei auch außerhalb der Linken Anerkennung, vor allem die voluminöse Mielke-Biographie. Dieser Respekt gegenüber einer Historikerin, die auch schon vor 1989 in der DDR als solche gearbeitet hat, war hart erarbeitet. Wilfriede Otto stieß mit ihrer Kritik am Stalinismus, mit der Aufarbeitung stalinistischer Verbrechen und kommunistischer Fehler innerhalb des linken Lagers nicht nur auf Begeisterung. Doch im Namen des Marxismus begangenes Unrecht als solches zu benennen und gleichzeitig den Sozialismus als Ideal nicht aufzugeben, dafür stand Wilfriede Otto. Unter dieser Maxime steht auch das Kolloquium.
    Zeitzeugen, Weggefährten und Historiker berichten über Wilfriede Ottos Forschungen und über ihr Ringen um (linke) Geschichtsbilder. Dass es in der Veranstaltung allerdings nicht nur um sie, sondern um das grundsätzliche Problem linker Kommunismusforschung geht, versteht sich.
    12 min

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