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Es ist schon schwierig mit dem richtigen Ton: Was in Zürich oder Konstanz als höflich gilt, kann in Flensburg oder Berlin total umständlich wirken. Denn Höflichkeit ist regional sehr unterschiedlich - und sprachlich oft paradox: Manchmal sagen wir etwas ganz anderes als das, was wir meinen, um den richtigen Ton zu treffen. Ein Vortrag der Sprachwissenschaftlerin Tanja Ackermann.
In der aktuellen Rassismus-Debatte geht es ganz häufig auch um die Frage, wer was wie sagen darf – oder eben nicht. Die Forderung nach diskriminierungsfreier Sprache steht dem Vorwurf eines Redeverbots gegenüber. Das sorgt für Verunsicherung und Polarisierung.
Was die Zukunft einmal bringt, wissen wir heute nicht. Beeinflussen können wir sie aber schon – negativ wie positiv. In seinem Vortrag durchleuchtet Kulturwissenschaftler Mark Schmitt unser Verhältnis zu Vergangenheit und Zukunft.
Hirnforschende wissen: Menschen sind schlauer als Vögel. Im Vergleich zum Menschen haben Vögel allerdings viel leistungsstärkere Neuronen. Ein Vogelneuron erzeugt sechsmal so viel Intelligenz wie ein menschliches Neuron. In seinem Vortrag erklärt Biopsychologe Onur Güntürkün welche Folgen das für die Beziehung von Mensch und Tier hat.
In den 1970ern wurde Gerd Müller zum absoluten Rekordtorschützen – bis heute gilt er als gefährlichster Stürmer aller Zeiten. Seine Biografie – ein richtiger Krimi: steiler Aufstieg, tiefer Fall. Der Historiker Hans Woller erzählt das Leben des "Bombers der Nation" als Spiegel der Fußball- und Zeitgeschichte.
Millionen Menschen weltweit genießen es, anderen beim Sport zuzuschauen. Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht sagt: Sportschauen ist eine ästhetische Erfahrung – und im Grunde vergleichbar mit der Begeisterung für Konzerte oder Theater.
"Uns geht es doch gut!" Auf dieser weitverbreiteten Meinung hätten sich die Politiker zu lange ausgeruht, glaubt Wilhelm Heitmeyer. Der Sozialwissenschaftler analysiert in seinem Vortrag, inwieweit die Anfänge der Radikalisierung schon lange hinter uns liegen.
Gegen Ende des Ersten Weltkriegs grassierte eine weltweite Pandemie: die Spanische Grippe. Zwischen 20 und 100 Millionen Menschen soll sie das Leben gekostet haben. Vergeblich wurde versucht, die Krankheit mit allen möglichen Mitteln zu bekämpfen, schildert Wilfried Witte in seinem Vortrag.
Wie es Brasiliens Menschen und Institutionen geht, anderthalb Jahre nach dem Antritt des Präsidenten Jair Bolsonaro, fasst die Historikerin und Amerikanistin Ursula Prutsch in ihrem Vortrag zusammen.
Wir sitzen entspannt mit Freunden zusammen, haben einen netten Abend und plötzlich kommt das Gespräch auf Corona und den vermeintlichen Schwindel dahinter. Die Psychologin Pia Lamberty und die Publizistin Katharina Nocun sprechen in ihren Vorträgen über Verschwörungsmythen und die Psychologie dahinter.
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