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Wer war Sigmund Freud? Manche sagen: Der begnadete Begründer der Psychoanalyse, der immer alles richtig analysiert und behandelt hat. Andere behaupten: Eine Art Kaiser, der keinerlei Kritik an seiner Lehre vertrug. – Wissenschaftshistoriker Andreas Mayer auf Spurensuche.
Jahrzehntelang war China weit weg von uns – nicht nur geografisch, sondern auch in den Köpfen. Das änderte sich ab dem Ende des 20. Jahrhunderts jedoch schlagartig. Vom nahezu explosiven Auftritt Chinas auf der Weltbühne berichtet der Sinologe Dominic Sachsenmaier.
Schon lange vor der ersten Mondfahrt träumten die Menschen davon, wie es wohl wäre, den Mond zu betreten. Sie malten sich nicht nur aus, wie das technisch möglich wäre, sondern dachten auch über die wirtschaftlichen Voraussetzungen nach. Ein Vortrag über Kapitalismusfantasien von Stephan Packard.
Der Mond ist für uns Menschen mehr als nur ein Himmelskörper. Unser Denken über ihn ist von Geschlechter-Stereotypen geprägt. Ein Vortrag von Alisa Kronberger und Véronique Sina.
Gesundheitsdaten sind sensible Daten. Deshalb sollten Verantwortliche besonders in einer Krise sorgfältig und sparsam mit ihnen umgehen. Wie gut oder schlecht der Rechtsstaat unsere Daten schützt, berichtet Datenschützer und Jurist Stefan Brink.
Wirtschaftsflauten gab es schon immer. Im Kapitalismus sind sie wiederkehrende, rhythmische Erscheinungen. Die Geschichte der wirtschaftlichen Krise und welche Rolle Corona aktuell dabei spielt, beleuchtet der Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe.
In drei Jahrzehnten könnte es schon soweit sein: Wenn wir im Krankenhaus, Alten- oder Pflegeheim ankommen, empfängt und versorgt uns ein Pflegeroboter. Eine ernst zu nehmende Vision, vorgetragen von Karsten Schwarz und Andreas Keibel.
Deutschland hat zu wenig Pflegekräfte und diejenigen, die ihren Beruf ausüben, leiden unter schlechter Bezahlung und großem Arbeitsdruck. Pflegeroboter könnten entlasten. In ihren Vorträgen im Hörsaal wägen Oliver Bendel und Armin Grunwald Vor- und Nachteile ab.
Am 14. Februar 1989 verhängte der iranische Staatschef Ajatollah Chomeini eine Fatwa über Salman Rushdie. Muslime auf der ganzen Welt waren aufgerufen, Rushdie zu ermorden. Ein Kopfgeld von zunächst einer Million US-Dollar wurde ausgesetzt.
Routinen zu durchbrechen, ist enorm schwierig. Oft führen wir alteingeschliffene Verfahren immer weiter, ohne dass das noch irgendeinen Sinn hätte. Das war schon in der Frühen Neuzeit so. Ein Vortrag der Historikerin Birgit Näther.
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