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Auschwitz ist das Symbol für den Massenmord an den Juden. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das größte Konzentrationslager von den Nazis. Ein Vortrag von Imke Hansen.
Eine gute Nachricht hat Menno Baumann: Gewalt – auch Gewalt, die von Jugendlichen ausgeübt wird – nimmt ab. Aber das ändert nichts daran, dass es gewalttätige Kinder und Jugendliche gibt. Darüber, wie mit Systemsprengern umgegangen werden kann, spricht Menno Baumann in seinem Vortrag.
Wir begeben uns in die 1950er Jahre und senden zum zehnten Geburtstag des Hörsaals unsere "Erstlingswerke". Soziologe Helmuth Plessner und Philosoph Arnold Gehlen widmen sich 1951 der Beziehung von Mensch und Umwelt. Ein Hörsaal, der im Jahr 2020 ganz anders klingen würde: Damals definierten sie die Natur als eine Gewalt, die aus sich heraus agiere.
Mit Redebeiträgen von Hannah Arendt, Eugen Kogon, Max Horkheimer und Theodor W. Adorno lief vor zehn Jahren die erste Ausgabe "Hörsaal" bei Deutschlandfunk Nova. Anlässlich unseres Jubiläums öffnen wir unser Archiv und hören uns die erste Folge noch mal an, in der sich die vier Koryphäen der Beziehung von Mensch und Terror widmen.
Wer süchtigen Menschen helfen will, darf sie nicht bevormunden und verurteilen, sagt der Bielefelder Suchttherapeut Martin Reker. In seinem Vortrag erklärt der Psychiater, was Suchterkrankte brauchen, um sich aus der Abhängigkeit zu lösen.
Geschichte, das sind Fakten. Spekulieren? Verboten! Aber einige Historiker tun das Verpönte trotzdem. Kontrafaktische Geschichte heißt das. In seinem Vortrag erklärt der Historiker Tobias Winnerling die Methode, indem er den Mexiko-Eroberer Hernán Cortés dreimal auf unterschiedliche Weise sterben lässt.
Die wichtigste Info zuerst: So viele Impfgegner gibt es gar nicht. Trotzdem lassen sich manche Menschen nicht impfen – oder ihre Kinder. Woran das liegen könnte und wie sich das ändern ließe, solche Fragen stellt sich die Psychologin Cornelia Betsch.
Seit fast sieben Jahren gibt es in Deutschland die AfD. Seither wird versucht, sie treffend zu beschreiben. Oft wird sie "(rechts-)populistisch" genannt. Der Rechtswissenschaftler Christoph Möllers findet diese Bezeichnung in mehrfacher Hinsicht problematisch.
Warum gibt es die romantische Liebe? Warum die Zweierbeziehung? Der Evolutionsbiologe Thomas Junker sucht in unserer Abstammung nach Antworten auf diese Fragen. Seine These: Die Paarbeziehung steckt in unseren Genen. Wer diese und andere biologischen Grenzen zu sehr überschreitet, der kann nicht glücklich werden, ist er sich sicher.
Liebe, Wohlstand, fließendes Wasser – was sich Menschen unter Glück vorstellen, ist sehr unterschiedlich. Was uns aber eint: Wir alle streben nach Glück – jeder und jede auf seine oder ihre Weise. Der Philosoph Franz Josef Wetz empfiehlt dabei vor allem Gelassenheit. Denn dauerhaftes Glück kann es nicht geben. Schon allein, weil unser Körper dafür nicht gemacht ist.
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