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Bis heute gilt die konfuzianische Lehre für viele als Richtschnur dafür, moralisch richtig zu handeln und zu leben. Aber von der westlichen Philosophie wird sie oft als bloße Sittenlehre abgetan. Dabei ist sie viel mehr. Ein Vortrag der Politologin Eun-Jeung Lee.
Stark, widerstandsfähig und gelassen sein - wer wünscht sich das nicht. Ruhig zu bleiben, egal wie groß die Einkaufshektik ist, gute Laune zu bewahren, auch wenn familiäre Auseinandersetzungen unausweichlich scheinen. Wie uns Glaube und Spiritualität dabei helfen können, erkundet die Theologin Cornelia Richter in ihrem Vortrag.
Selbst Mitglieder der Klimabewegung "Fridays for Future" schauen fast hoffnungslos auf das, was mit unserem Planeten geschieht. Der Ausstoß von schädlichen Gasen nimmt weiter zu – trotz aller Klimaziele. Der Theologe Thomas Ruster und die Umweltakivistin Jana Boltersdorf klingen nicht sehr optimistisch.
Als Bertha Benz 1888 in ihr damals noch unausgereiftes Automobil einstieg, musste sie vorher den Sprit in der Apotheke kaufen. Tankstellen, Straßen, Werkstätten: All das gab es noch nicht. Die Ära des Autos mit Verbrennungsmotor, die dann folgte, werde nun abgelöst - so die Soziologin Katharina Manderscheid.
Als Kind lernen wir, wofür wir uns schämen oder gar schuldig fühlen sollten. Das dient dazu, dass wir nicht aus unserer Gemeinschaft ausgestoßen werden. Ein Vortrag der Psychologin Bettina Schuhrke.
Viele Deutschen fühlen eine immerwährende Schuld: Die Schuld für die Massenmorde der Nationalsozialisten. Mit der Frage politischer und theologischer Schuld befassen sich Maria-Sibylla Lotter und Klaas Huizing.
"Ossis". "Wessis". Darüber wird auch drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung noch diskutiert. Wieso viele Menschen aus Ostdeutschland diese Entwicklung als Abwertung erlebt haben, darum geht es in drei Kurzvorträgen.
Die Wissenschaft ist frei. Aber darf sie deswegen alles? Der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel sucht in seinem Vortrag nach den Grenzen der Wissenschaft. Dabei fragt er auch nach dem Nutzen und der Verantwortung von wissenschaftlicher Forschung.
Vor 500 Millionen Jahren entstanden die ersten Pflanzen auf der Erde. Die ersten Pflanzen stammten von verschiedenen Algen ab. Bis zu der reichhaltigen Pflanzenwelt von heute war es damals noch ein langer Weg.
Ob das Leben im Eis entstanden ist oder in heißen Thermalquellen oder ob es mit einem Kometen aus dem Weltraum auf die Erde gelangt ist, darüber gibt es unterschiedliche Theorien. Eine Podiumsdiskussion über die Entstehung des Lebens.
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