Immobilien & Finanzierung einfach machen

Immobilien & Finanzierung einfach machen

By Oliver Wulf, Janina Ellen Sari, David BüchlerBusinessInvesting
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Immobilien & Finanzierung einfach machen episodes

  • Core, Core+ oder doch Value Add?
    Wie Risikoklassen bei Immobilien wirklich funktionieren
    Was genau steckt hinter Core, Core+, Value Add und Opportunistic? In dieser Episode spricht Oliver mit Investment-Expertin Janina über die unterschiedlichen Risikoklassen von Immobilien, typische Beispiele aus der Praxis und für welche Investoren welche Strategie sinnvoll ist. Außerdem klären sie, warum dieselbe Immobilie je nach Lage in eine völlig andere Risikoklasse fallen kann – und warum Rendite immer eine Frage von Risiko, Arbeit und Struktur ist.
    9 min
  • Erholt sich der Neubau wieder?
    Ein Blick mit Janina auf die Zahlen
    Der Sektor hat sich in den letzten Jahren nicht gerade von seiner Sonnenseite gezeigt. Aber jetzt? Gibt’s endlich mal wieder Zahlen, bei denen man nicht komplett die Stirn in Falten legt.
    4 min
  • Neuer EU-Energieausweis: Das müssen Vermieter jetzt wissen
    Einheitliche A–G-Skala, strengere Kriterien und höhere Relevanz
    Mit der neuen EU-Gebäuderichtlinie bekommt der Energieausweis ein Update: klarer, einheitlicher und deutlich aussagekräftiger. Die bekannte A–G-Skala wird EU-weit vereinheitlicht, CO₂-Emissionen und erneuerbare Energien fließen stärker in die Bewertung ein – und viele Gebäude könnten dadurch in schlechtere Klassen rutschen. Auch die Ausstellung wird etwas teurer. Für Vermieter heißt das: Energieausweis rechtzeitig prüfen, zukünftige Sanierungen planen und die neue Einstufung strategisch für Vermietung und Finanzierung nutzen.
    10 min
  • Wohin gehen die Zinsen Ende des Jahres und Anfang des neuen Jahres?
    Expertenmeinung: Bauzinsen könnten wieder steigen
    Die Zeichen stehen auf Zinswende: Laut Bankenpanel rechnen 60 % der Experten mit steigenden Bauzinsen, aktuell liegen zehnjährige Darlehen bei etwa 3,6 %. Die EZB hat das Ende der Zinssenkungen erreicht – und langfristig könnten Schuldenpolitik und Inflation die Finanzierungskosten wieder nach oben treiben. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Konditionen zu sichern.
    4 min
  • Immobilie mit negativem Cashflow – wann macht das Sinn?
    Vor- und Nachteile von Immos mit negativem Cashflow
    Eine Immobilie mit negativem Cashflow klingt im ersten Moment nach einer ziemlich schlechten Idee – schließlich bedeutet das, dass man monatlich Geld zuschießen muss. Doch ganz so schwarz-weiß ist das Thema nicht. Entscheidend ist zuerst, dass man sich bewusst macht, was negativ bedeutet: Die Mieteinnahmen decken Kosten wie Zinsen, Tilgung, Bewirtschaftung und Rücklagen nicht vollständig ab, und man muss den Differenzbetrag aus eigener Tasche zahlen. Das kann ein überschaubarer Betrag von 50 bis 200 Euro sein oder in Einzelfällen auch mehr. Wichtig ist: Man muss es sich leisten können. Ohne ausreichende Liquidität ergibt ein solches Investment keinen Sinn.
    Wenn man es sich leisten kann, gibt es aber Situationen, in denen ein negativer Cashflow durchaus sinnvoll sein kann. Ein typisches Beispiel sind Neubauten. Sie sind wegen höherer Herstellungskosten und modernerer Standards oft teurer finanziert – das drückt die monatliche Rendite. Gleichzeitig bringen Neubauten aber steuerliche Vorteile mit: höhere Abschreibungen, gelegentlich Sonder-AfA und insgesamt eine spürbare Entlastung über die Steuererklärung. Ein negativer Cashflow von ein paar hundert Euro im Monat kann am Jahresende durch Steuerersparnisse teilweise oder sogar vollständig kompensiert werden. Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass diese Vorteile erst später sichtbar werden. Die monatlichen Zahlungen müssen dennoch zuverlässig leistbar sein.
    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Mietenentwicklung. Viele Immobilien wirken auf den ersten Blick unrentabel, weil die Mieten über Jahre oder Jahrzehnte nicht angepasst wurden. Gerade bei alten Mietverhältnissen sind Mieten häufig deutlich unter Marktniveau. Wenn man dann anhand von Portalen, Marktdaten oder dem Mietspiegel erkennt, dass die Marktmiete vielleicht 20 bis 30 Prozent höher liegt, hat man einen klaren Hebel in der Hand. Mieterhöhungen können einvernehmlich erfolgen – etwa über Modernisierungen oder faire Anpassungen – oder im Rahmen gesetzlicher Möglichkeiten wie der Kappungsgrenze. Oft reicht eine moderate Erhöhung über ein bis zwei Jahre, um einen negativen Cashflow vollständig zu drehen.
    Ein Beispiel: Liegt die aktuelle Miete bei 600 Euro, die Marktmiete aber bei 750 Euro, kann schon eine schrittweise Anpassung von insgesamt 150 Euro monatlich ausreichen, um aus roten Zahlen in die schwarze Null zu kommen.
    Natürlich gibt es auch Risiken: Eine Immobilie mit negativem Cashflow erfordert Disziplin und finanzielle Stabilität. Steuerliche Vorteile sind nicht garantiert und hängen von der persönlichen Situation ab. Mieterhöhungen sind möglich, aber nicht immer sofort durchsetzbar. Außerdem muss man Zinsänderungen und die langfristige Perspektive der Lage im Blick behalten.
    Trotzdem kann ein negativer Cashflow in einem gut durchdachten Gesamtkonzept Sinn machen. Wenn klar ist, wo die Hebel liegen – also steuerliche Effekte, Mietenentwicklung und potenzielle Wertsteigerung – und wenn man die monatliche Belastung sicher tragen kann, kann so ein Objekt langfristig ein sehr solides Investment werden. Entscheidend ist: Die Strategie muss transparent sein, die eigenen finanziellen Möglichkeiten realistisch eingeschätzt, und die Potenziale des Objekts sollten belastbar geprüft sein. Dann kann ein negativer Cashflow nicht ein Problem sein, sondern ein bewusst eingesetztes Instrument, um langfristig Vermögen aufzubauen.
    10 min
  • Wie Investoren ihre Immobilien „an sich selbst“ verkaufen
    Und warum es legal ist
    Wenn jemand sagt, er „verkauft seine Immobilien an sich selbst“, meint er damit natürlich keinen echten Verkauf im wörtlichen Sinn, sondern eine Gestaltung über verbundene Personen oder Gesellschaften, um steuerliche Effekte zu erzielen – insbesondere neue Abschreibungspotenziale zu schaffen und so laufende Einkünfte zu neutralisieren.
    4 min
  • Haushalt 2026: Was bedeutet das für den Immobilienmarkt?
    Was wurde beschlossen & wie groß sind die Fördertöpfe?
    Mit dem frisch beschlossenen Bundeshaushalt sendet die Regierung ein klares Signal an den Wohnungsmarkt: Mehr Förderung, mehr Programme, mehr Investitionssicherheit. Wir schauen uns die Programme mal im Schnelldurchlauf und geben gleich unsere Einschätzung dazu.
    11 min
  • Was sind eigentlich Club Deals?
    So stemmen Family Offices große Deals
    Ein Club Deal ist im Grunde eine gemeinschaftliche Immobilieninvestition. Also: Mehrere wohlhabende Privatinvestoren, Family Offices oder institutionelle Anleger tun sich zusammen, um gemeinsam in ein größeres Objekt oder Projekt zu investieren – etwa ein Bürogebäude in Hamburg oder ein Pflegeheimportfolio.
    4 min

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