Gewisse Krankheiten zeigen sich bei Frauen anders als bei Männern. Zum Beispiel der Herzinfarkt. Dieser äussert sich bei Männern mit Brustschwerzen, die bis in den Arm reichen. Frauen können mit Übelkeit, Schwindel und Bauchschmerzen reagieren.
Trotz dieser Unterschiede ist die Medizin und Forschung vor allem auf Männer ausgerichtet. Die Gendermedizin will dies ändern. Es findet ein Umdenken statt. An Universitäten ist die Gendermedizin ein Thema, genauso wie bei der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten.
Wie es zur männlichen geprägten Medizin kam, was Labormäuse mit Gendermedizin zu tun haben und warum die bessere Immunabwehr von Frauen nicht unbedingt ein Vorteil sein muss – Antworten auf diese Fragen liefert die Sendung «Treffpunkt».
Gäste im Studio:
• Regula Zehnder, SRF Gesundheitsredaktion
• Irène Dietschi, SRF Wissenschaftsredaktion