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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)News
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International episodes

  • Streit um Lithium – Portugals «weisses Gold»
    In Portugal will die Regierung im grossen Stil Lithium abbauen – das Leichtmetall, das in immer grösseren Mengen für die Batterien von Elektroautos und Smartphones benötigt wird. Doch in der Provinz Trás-os-Montes leisten die Menschen erbitterten Widerstand. Sie befürchten immense Umweltschäden.
    Kein anderes Land in Europa hat so grosse Lithium-Vorkommen wie Portugal. Und in Lissabon weiss man um den Wunsch Brüssels, in Europa selbst leistungsfähige Batterien herzustellen und nicht auf Asien oder Südamerika angewiesen zu sein. Die Regierung will deshalb das «weisse Gold» gleich an elf Standorten abbauen, unter anderem in der nördlichen Provinz Trás-os-Montes, wo auch Europas grösstes Lithium-Projekt entstehen soll. Der Abbau bringe der armen und unterentwickelten Region wichtige Impulse und hunderte Arbeitsplätze, verspricht die Regierung.
    Doch die Menschen «hinter den Bergen» fürchten, der besonders umweltschädliche Tagebau werde die Landschaft zerstören. Und sie fürchten um ihre traditionelle Landwirtschaft, die einen Teil der Provinz zum UNO-Weltlandwirtschaftserbe macht. Erste Probebohrungen scheinen diese Befürchtungen zu bestätigen: Sie haben die idyllische Landschaft bereits schwer geschädigt.
    Die Bewohner von Trás-os-Montes gelten als misstrauisch, dickschädlig, fleissig, verschlossen – und doch gastfreundlich. Es ist nicht das erste Mal, dass Lissabon ihnen das Blaue vom Himmel verspricht. Mit aller Kraft wehren sich Umweltschützer, Lokalpolitiker und Bauern gegen den Lithiumabbau. Ein Kampf David gegen Goliath.
    26 min
  • Rechte Netzwerke «im Namen Gottes»
    Ultrakonservative religiöse Aktivisten vernetzen sich von Washington bis Moskau gegen Geburtenkontrolle und gleichgeschlechtliche Ehe, sie wähnen sich im Kulturkampf gegen eine «liberale Diktatur» im Westen. Ein Beispiel: der «Weltkongress der Familien».
    Mit dem Argument, die göttliche Ordnung zu verteidigen, gründeten amerikanische und russische Aktivisten in den Neunzigerjahren gemeinsam einen «Weltkongress der Familien». Während die UNO mit Programmen zur Geburtenkontrolle die Bevölkerungsexplosion zu bremsen versuchte, sahen die rechten Aktivisten die "natürliche" Familienstruktur bedroht, so wie sie für die Menschen vorbestimmt sei. An ihren Versammlungen ist jeweils vom «Kult der Sünde» und von «moralischer Dekadenz» die Rede, die überwunden werden müssten.
    Der Schulterschluss über die politischen Grenzen und Konfessionen hinweg hielt gar, als Russland 2014 nach der Annexion der Krim mit westlichen Sanktionen belegt wurde. Der «Weltkongress» in Moskau wurde kurzfristig in «Festival für das Leben» umbenannt, um die Kontakte etwas zu verwischen, der Austausch ging dennoch weiter.
    Liberale Kritiker sind alarmiert, warnen vor Angriffen auf die pluralistische Gesellschaftsordnung, der Leugnung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse.
    In Russland sind unter den Sponsoren der Bewegung ein enger Putin-Vertrauter und ein Oligarch, der sich das Zarenreich zurückwünscht. Die religiösen Rechten sehen im russischen Präsidenten, der selbst die "konservative Wende" propagiert, einen Hoffnungsträger. Ist die Bewegung gar Teil einer gezielten Strategie des Kremls, den Westen zu schwächen?
    Offizielle Unterstützung fand der "Weltkongress der Familien" aber auch ausserhalb Russlands, so in Polen, Ungarn. Ja selbst in Italien: als der "Weltkongress" 2019 in Verona stattfand, erschien der Rechtspopulist Matteo Salvini, damals italienischer Innenminister, persönlich und wetterte gegen Feministinnen. Gleichzeitig gab es lautstarken Protest: eine bunte Menge demonstrierte in Verona ausgelassen gegen das Netzwerk der religiösen Rechten mit dem Gegenargument: die Grundlage der Familie sei nicht die Bibel sondern die Liebe.
    29 min
  • «Verstrahlte» Gesellschaft: ein japanisches Trauma
    Hiroshima, Nagasaki, Fukushima – die beiden Atombombenabwürfe am Ende des Zweiten Weltkriegs und die dreifache Kernschmelze in einem Atomkraftwerk vor bald zehn Jahren haben Langzeitfolgen; sie tragen das Trauma der radioaktiven Verstrahlung bis in Japans Gegenwart.
    Ein Krangreifer zerreisst Säcke voller radioaktiv kontaminierter Erde. Fast zehn Jahre nach dem verheerenden Reaktorunglück von Fukushima warten noch 14 Millionen solcher Säcke auf Abtransport und Entsorgung. In der Gegend um den Reaktor ist die radioaktive Verstrahlung buchstäblich greifbar, und der richtige Umgang mit den Altlasten bleibt ein Politikum. Die Regierung schraubt an den Grenzwerten, die über Bewohnbarkeit von verstrahltem Gebiet und Entschädigung entscheiden und kümmert sich wenig um die Opfer. Trotz Reaktorkatastrophe will sie an der Nutzung der Nuklearenergie festhalten.
    In Hiroshima und Nagasaki liegt die Katastrophe 75 Jahre zurück. Doch jeden Sommer ruft die Friedensglocke die Erinnerung an den Abwurf der Atombomben am Ende des Zweiten Weltkriegs wach. Bis heute sterben Bombenopfer an Krebs. Auch die Diskussion über das Ausmass der damaligen Verstrahlung hält an. Und mit ihr die unterschwellige Angst vieler Japanerinnen und Japaner vor den gesundheitlichen Folgen der Radioaktivität.
    Die nuklearen Katastrophen von Hiroshima, Nagasaki und Fukushima, so verschieden sie waren, haben Langzeitfolgen und machen die radioaktive Verstrahlung zur bleibenden Herausforderung für die japanische Gesellschaft.
    30 min
  • China und das Virus: Zensur, Propaganda und Kontrolle
    Seit Beginn der Coronakrise bemüht sich die chinesische Regierung darum, nicht nur die Ausbreitung des Virus zu kontrollieren, sondern auch die Information. Während manche Chinesinnen und Chinesen den offiziellen Angaben vertrauen, versuchen andere, der Wahrheit auf den Grund zu gehen.
    «In einigen Berichten heisst es, Chinas Zahlen seien falsch. In anderen heisst es, die Zahlen könnten verlässlich sein. Wie kann ich selbst herausfinden, was nun stimmt?», fragt Li Li, eine junge Frau, die als Analystin für eine Denkfabrik in Peking arbeitet.
    Und es geht ihr wie vielen anderen. Die chinesische Regierung erzählt ihre ganz eigene Version der Geschehnisse: Sie löscht kritische Kommentare auf sozialen Netzwerken, beschwört den Zusammenhalt der Nation.
    Und doch gibt es auch jene, die versuchen, sich ihr eigenes Bild zu machen. Wie etwa der Youtuber Chen Qiushi, der Ende Januar nach Wuhan reist und von dort berichtet.
    «Ich habe mich schon vor der Ankunft hier auf zwei Dinge gefasst gemacht», sagt er im Gespräch. «Erstens: dass ich mich mit dem Virus anstecke. Und zweitens: dass ich hier festgenommen werde. Und sogar, wenn ich hier aus der Stadt wieder rauskomme, könnten mich die Behörden später noch festnehmen. Ich versuche jetzt jeden Tag so zu leben, als wäre es mein letzter.»
    Wenige Tage nach diesem Interview wird es ruhig um Chen. Bis heute ist nicht klar, was mit ihm passiert ist.
    32 min
  • Libanon: Eine Katastrophe zu viel
    Die verheerende Explosion, die halb Beirut zerstört hat, war eine angekündigte Katastrophe. Seit Jahren demonstrieren Libanesinnen und Libanesen immer wieder gegen Korruption und Schlamperei - erfolglos. Ihre politische Elite hat sie von Kriegen zu Krisen geführt, jetzt steht Libanon am Abgrund.
    Die schlimmste Wirtschaftskrise seit drei Jahrzehnten, Währungszerfall, Inflation, Hunger, Corona. Und jetzt noch eine Explosionskatastrophe in der Hauptstadt, die neben 200 Toten und Tausenden von Verletzten auch über sechstausend Gebäude zerstört und Hunderttausende obdachlos gemacht hat. Viele Libanesinnen und Libanesen können nicht mehr. Das kleine Mittelmeerland ist schon lange kein funktionierender Staat mehr. Die Politiker denken nicht ans Gemeinwohl, sondern benehmen sich wie Clan-Chefs, die sich nur darum kümmern, was sie für sich und ihre jeweilige Gruppe herausholen können. Die Infrastruktur bleibt auf der Strecke: Das öffentliche Stromnetz bricht ständig zusammen, aus manchen Hähnen kommt nur brackiges Wasser, die Internetversorgung ist miserabel, die Verkehrswege sind schlecht ausgebaut und auch die öffentliche Sicherheit leidet.
    Im letzten Herbst gingen monatelang Zehntausende auf die Strasse. Sie forderten weit mehr als den Rücktritt der Regierung: Sie verlangten eine Veränderung des gesamten politischen Systems, und Wahlen, bei denen nicht mehr die korrupten, ewig gestrigen Milizenführer der Bürgerkriegsgeneration antreten, sondern neue, fähige Leute. In der Explosionskatastrophe sehen viele den Gipfel von Korruption und Schlamperei - und gleichzeitig eine Krise, aus der Libanon nicht mehr ohne Hilfe herauskommt.
    26 min
  • Der indische Premier und das Spiel mit der Gewalt
    Anfang Jahr zog ein Mob von Hindu-Nationalisten durch die hauptsächlich von Muslimen bewohnten Viertel Delhis. Es weckte Erinnerungen an eine viel extremere Gewaltwelle, 2002 im Gliedstaat Gujarat. Gehört das Zulassen von Gewalt zum politischen Kalkül von Premierminister Modi?
    Fünf Männer liegen wehrlos am Boden, blutend, umringt von Polizisten. Doch die Polizisten leisten keine Hilfe. Sie zwingen stattdessen die Verletzten die indische Nationalhymne zu singen.
    Eines der vielen Videos von der Gewaltwelle in Delhi, die im letzten Februar den Besuch des amerikanischen Präsidenten Trump in Indien begleitete. Eines der Videos, welche die Frage aufwerfen, wo die Polizei während der Gewaltwelle stand. In der indischen Hauptstadt sind die Sicherheitskräfte direkt dem Innenminister unterstellt, Amit Shah. Er gilt als der Mann fürs Grobe an der Seite des indischen Premierministers Narendra Modi. Als Premierminister trat Modi 2014 an mit dem Versprechen, viele neue Arbeitsplätze zu schaffen. Daraus wurde nichts. Stattdessen nahm seine Politik immer nationalistischere Züge an. Vor der Gewaltwelle im Februar heizten Lokalpolitiker von Modis BJP die Massen auf.
    «Wer Hasstiraden verbreitet, der entfacht ein Feuer, das nur schwer zu kontrollieren ist», sagt die indische Journalistin Rana Ayyub. Sie sieht Parallelen zu einer noch viel blutigeren Phase in der jüngeren Geschichte Indiens, dem Massaker in Gujarat im Jahr 2002. Damals kamen in nur drei Tagen mehr als 1000 Menschen ums Leben, die meisten Muslime.Die politische Verantwortung trug schon damals Modi, noch als Regierungschef des Gliedstaats. Amit Shah war bereits an seiner Seite. Ayyub, die in Gujarat recherchierte, ist überzeugt, das subtile Spiel mit der Gewalt gehört seit dann zur Strategie der beiden, um die hinduistische Basis zu mobilisieren.
    Der rechte Intellektuelle Swapan Dasgupta bestreitet das, spricht gleichzeitig vom «Unbehagen» unter Hindus, diese fühlten sich benachteiligt im eigenen Land – obwohl sie die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung ausmachen. Die religiös unterlegten Spannungen bringen Modi und Shah politischen Ertrag: Ihre hindu-nationalistische Bewegung ist in Indien beliebter denn je.
    29 min
  • Best of: Russland – die Tristesse der Generation Putin
    Seit 20 Jahren ist Wladimir Putin an der Macht. Eine ganze Generation ist unter ihm herangewachsen. Er war da, als sie im Kindergarten waren. Er war da, als sie zur Schule gingen, und jetzt herrscht er immer noch. Wie hat dieser Zustand Russlands Jugend geprägt? Was erwartet sie von der Zukunft?
    Putin hat Russland Stabilität gebracht und er hat das Land wieder zu einem mächtigen Akteur auf der internationalen Bühne gemacht. Dieses Bild wird von offizieller Seite propagiert. Viele jungen Leuten macht das aber wenig Eindruck.
    Es gibt zwar jene jungen Leute, die sich in Putins patriotischen Jugendorganisationen engagieren, den heldenhaften Sieg der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg feiern, inbrünstig die Nationalhymne singen, sich um Denkmäler und Veteranen kümmern. Dieses Engagement zahlt sich auch aus. Es verhilft den Jungen zu Karrierechancen und Putins Machtapparat zu Nachwuchskadern.
    Es gibt aber auch die Jungen, die Putin ablehnen, die sich nach Demokratie und freien Wahlen sehnen, die sich im Internet frei bewegen wollen und keine Angst haben vor Polizei und Geheimdienst. Letzten Sommer strömten viele von ihnen in Moskau auf die Strassen, bevor Putin die Proteste ersticken liess.
    Beide Gruppen aber, die jungen Anhänger und die jungen Gegner Putins, sind kleine Minderheiten. Die grosse Mehrheit der Generation, die unter Putin gross geworden ist, will von ihrem Präsidenten und von Politik nichts wissen. Die Welt dieser Jugend erschliesst der Besuch auf einem Konzert des Rappers Husky. Und die Soziologin Anna Sorokina erklärt, was sie mit ihren Studien über die Werte der Generation Putin herausgefunden hat.
    (Erstausstrahlung: 18. April 2020)
    29 min
  • Best of: Irlands Verwandlung – wie die Insel zu sich selbst fand
    Das heutige Irland ist weit entfernt von der Trostlosigkeit und der Enge des letzten Jahrhunderts. Innerhalb von einer Generation haben sich die Wirtschaft, die Bevölkerungsstruktur und das Selbstverständnis des Landes grundlegend verändert.
    Vor 35 Jahren war Irland ein rückständiges Land, im Bann der katholischen Kirche und argwöhnisch-empfindlich im Umgang mit der britischen Nachbarin. Diese Altlasten wurden seither abgetragen, die irische Bevölkerung hat sich radikal verändert: Ehemalige Auswanderer sind mit neuen Ideen heimgekehrt, Einwanderer aus Mitteleuropa haben Farbe in eine vormals sehr geschlossene Gesellschaft gebracht und ein regelrechtes Wirtschaftswunder ermöglicht. Auch dass sich mehr Frauen an der Arbeitswelt beteiligten, war ein wichtiger Faktor beim Aufschwung, dem Erfolg des «keltischen Tigers». Als Scharnier zwischen USA und EU hat sich die Insel neu erfunden.
    Eine Hommage von Martin Alioth an seine Wahlheimat – zum Abschluss seiner Korrespondentenzeit.
    (Erstausstrahlung: 4. April 2020)
    29 min
  • Best of: Griechenland – vom Aus- zum Einwanderungsland
    Griechenland ist überfordert. Die vielen Flüchtlinge bringen das Land an seine Grenzen und in letzter Zeit nimmt ihre Zahl wieder merkbar zu. In den Lagern auf den Inseln herrschen Missstände. Doch für die Flüchtlinge, die aufs Festland verlegt wurden, hat sich einiges verbessert.
    Vor fünf Jahren kamen plötzlich beinahe eine Million Frauen, Kinder und Männer nach Griechenland. Aus Syrien, Irak, Afghanistan und vielen anderen Ländern. Meist setzten sie in kleinen Booten von der Türkei auf griechische Inseln über und zogen später weiter nach Mittel- und Nord-Europa. Noch immer befinden sich aber rund 110'000 registrierte Asylsuchende, Flüchtlinge und Migranten in Griechenland. Die Lager auf den Inseln sind nach wie vor komplett überfüllt und die Flüchtlinge dort leiden.
    Die Flüchtlinge aber, die aufs Festland verlegt wurden und sich in einem Asylverfahren befinden, leben inzwischen deutlich besser. Es sind rund 90'000. Mit Geldern der EU wird ihnen geholfen. Einzelpersonen erhalten bis zu 150 Euro im Monat, Familien rund 400. Mehrere Tausend Wohnungen wurden für Flüchtlinge angemietet. Viele Kinder können zur Schule gehen und viele Kranke erhalten Pflege.
    Die Reportage aus Athen zeigt, was inzwischen funktioniert und woran es immer noch hapert.
    (Erstausstrahlung: 7. März 2020)
    29 min
  • Best of: Osttimor: Unabhängigkeit ist noch nicht Freiheit
    Osttimor ist ein junger Staat: Erst 2002 wurde er in die internationale Staatengemeinschaft aufgenommen: nach mehreren 100 Jahren Kolonialzeit Portugals und 24 weiteren Jahren indonesischer Besatzung. Der Weg in die Eigenständigkeit war schwierig. Und noch schwieriger ist der Weg aus der Armut.
    Seit der Unabhängigkeit Osttimors sind fast 20 Jahre vergangen. Das Land kennt nun Frieden, aber noch immer keinen Wohlstand. Das Bildungs-, und das Gesundheitssystem funktionieren nicht. Es fehlt an Geld und an Wissen. Mit den indonesischen Soldaten verliessen auch Tausende Fachkräfte das Land. Die Hauptstadt Dili hatte damals noch 19 Ärzte für fast eine Million Einwohnerinnen und Einwohner. Das Geld in den Staatskassen kommt zu einem grossen Teil von den Einnahmen eines grossen Gasfeldes. Aber dessen Reserven sind bald erschöpft. Nun setzt die Regierung alle ihre Hoffnungen auf ein neues Gasfeld, das aber noch nicht erschlossen ist und entwirft grosse Zukunftsutopien. Die Bevölkerung jedoch ist desillusioniert. Die Unabhängigkeits-Dividenden sind bisher weitgehend ausgeblieben.
    (Erstausstrahlung: 25. Januar 2020)
    32 min

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Die Welt ist unübersichtlich geworden – «International» hilft, sie zu verstehen. Mit den SRF-Auslandkorrespondentinnen und -korrespondenten reisen wir dorthin, wo Geschichten entstehen: Krisengebiete, Wirtschaftsmächte, vergessene Regionen.

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