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Philadelphia war zu biblischer Zeit eine Stadt in der heutigen Türkei. Der Name Philadelphia bedeutet „Bruderliebe“. Die christliche Gemeinde in Philadelphia wird in der Offenbarung des Johannes dafür gelobt, dass sie während der Christenverfolgung standhaft blieb. Philadelphia – den Ort ‘brüderlicher Liebe’ oder ‘Bruderliebe’ habe ich auch in der Atacamawüste im Norden Chiles kennengelernt. Rolando, ein radikaler Schlägertyp, erlebt in seinem Leben, wie Jesus auch ihn, trotz seiner kriminellen Vergangenheit, liebt. Und diese tiefgreifende Realität hat sein Leben um 180 Grad verändert. Nun hat er nur noch das Ziel, dass auch die jungen Menschen in Chile Jesus kennenlernen! Er gibt dem neu gegründeten Verein den Namen Philadelphia. Sein großes privates Gelände stellt er dieser Arbeit zur Verfügung.
Die jungen Leute in dieser Wüstengegend haben weithin keine Perspektive. Es gibt keine Berufsausbildung und für das Studium in den Universitätsstädten können die in der Regel als Minenarbeiter tätigen Eltern das notwendige Geld nicht aufbringen. So leben die meisten Jugendlichen auf der Straße, wo Alkohol, Drogen, Gewalt, Sexualität, Missbrauch bis hin zu Mord und Totschlag auf der Tagesordnung stehen. Unter Mithilfe unserer Tochter mit ihrer Familie und jungen deutschen Coworkern wird ein Jugendkreis begonnen, zu dem die jungen Leute mit dem Kleinbus jede Woche eingesammelt und abgeholt werden. Im Sommer starten Jugendcamps auf dem Gelände, mit viel Sport und Spiel, aber vor allen Dingen mit evangelistisch-missionarischen Vorträgen und Bibelarbeiten. Manche dieser Kinder erleben hier zum ersten Mal Liebe in ihrem Leben. Und Liebe ist die Sprache, die jeder Mensch, unabhängig von seiner Herkunft, Kultur, Religion und gesellschaftlichen Prägung versteht. Damit den jungen Leuten auch eine Lebenshilfe angeboten werden kann, entsteht eine Berufsausbildung. Auch die täglichen Grossfit-Angebote werden bis heute rege genutzt.
Wie hat dies alles begonnen? Jesus gibt uns die Antwort: „Gleichwie mich der Vater liebt, so liebe ich euch; bleibt in meiner Liebe!“ Jesus, von Gott geschickt, wird ganz Mensch. ER, der von Menschen hintergangene, geht auf die Menschen in umfassender Liebe zu. Jesus nennt die Menschen seine Freunde. Es geht um die Freundschaft mit Gott, eine unvergängliche Freundschaft. Zum Freundeskreis von Jesus zu gehören, ist für uns Menschen die einzige Möglichkeit, in Gottes Machtbereich zurückzufinden. Die Freundschaft mit Jesus schenkt eine gewaltige Freude über die Errettung.
Rolando hat diese göttliche Liebe erfahren, die sein Leben total verändert hat! Und er hat diese Liebe nicht für sich behalten, sondern sie an andere Menschen weitergeleitet. Die Liebe von Jesus ist ganz nah und persönlich! Sie ist ohne Maß! Sie ändert sich nicht! Jesus sagt auch mir: „Ich liebe dich genauso, wie mich der Vater liebt!“ Jesus liebt mit einer vollkommenen Liebe, so wie Gott, der Vater ihn mit der gleichen vollkommenen Liebe liebt! Können Sie persönlich diese tiefe, unveränderliche Liebe Gottes in Ihrem eigenen Leben spüren? Verändert sie Ihr Denken und Handeln? Nehmen Sie einen Zettel zur Hand und notieren Sie die Ereignisse, in denen Sie diese Liebe Gottes gespürt haben!
Die größte Liebe macht Jesus dadurch sichtbar, indem er die Herrlichkeit des Himmels verlässt und Mensch wird. Jesus hat für mich gelitten und ist für mich am Kreuz von Golgatha gestorben. Meine Schuld trägt er ans Kreuz! Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde (Vers 13). Das ist Liebe ohne Gegenrechnung!
Unsere deutsche Sprache kennt nur das eine Wort Liebe für ganz unterschiedliche Arten von Liebe. In der griechischen Sprache wird diese uneigennützige göttliche Liebe Agape genannt.
Das Wesen Jesu ist erfüllt von Kraft, Weisheit, Wahrheit, Heiligkeit, Hingabe, Gehorsam, Opferbereitschaft und manch anderen Qualitäten.
Und nun sagt Jesus: „Bleibt in meiner Liebe!“ Die Botschaft Jesu beginnt mit dem Kleinen und hofft auf die Wirkung im Großen. Das Senfkorn ist ein anschauliches Bild von der Liebe der Freunde Jesu. Es ist klein, was wir Menschen zu vollbringen vermögen, aber durch den Segen Gottes kann daraus Großes werden. Jesu Aufforderung reduziert sich nicht auf ein bloßes Lippenbekenntnis: „Jesus, ich liebe dich“ und dann lebe ich, als wäre nichts geschehen. Beides, die Liebe zu Jesus und das Hören und Tun seines Willens, gehören untrennbar zusammen. Es gilt, diesen Zusammenhang ganz persönlich für sich zu begreifen und auch umzusetzen. Wenn diese Liebe die Praxis der Christen ist, dann sagt Jesus, dass er seinen Nachfolgern alles kundtut, was er von seinem Vater gehört hat. Das heißt, er lässt uns sein Wort in der Bibel ganz neu und umfassend verstehen. Das Wort Gottes wird zum Wegweiser des Lebens! Es ist ein Kompass, der die Richtung eindeutig vorgibt und der nicht in die Irre führt.
Sehr froh und glücklich bin ich, dass im 16. Vers unseres Bibelabschnitts Jesus ein so klares und unmissverständliches Wort sagt: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er’s euch gebe.“
Nicht aus eigener Anstrengung und Mühe muss ich Gott und meine Mitmenschen lieben, sondern der HERR Christus hat mich dazu erwählt. ER schafft und wirkt also in und durch mich Frucht. Ich darf ihn jeden Morgen neu um seinen guten Heiligen Geist bitten und mich seinem Wirken öffnen! Jesus verspricht, dass er dieses Gebet erhört! So kann die Frucht der Liebe untereinander wachsen und reifen. Weil Gott jeden Menschen liebt, kann Hass überwunden werden, so dass sogar die Feinde geliebt werden dürfen.
Wo in Ihrem Leben spüren Sie heute die Einladung, Gottes Liebe tiefer zu erfahren und bewusst darauf zu antworten?
Autor: Friedrich Schechinger
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By ERF - Der Sinnsender5
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Philadelphia war zu biblischer Zeit eine Stadt in der heutigen Türkei. Der Name Philadelphia bedeutet „Bruderliebe“. Die christliche Gemeinde in Philadelphia wird in der Offenbarung des Johannes dafür gelobt, dass sie während der Christenverfolgung standhaft blieb. Philadelphia – den Ort ‘brüderlicher Liebe’ oder ‘Bruderliebe’ habe ich auch in der Atacamawüste im Norden Chiles kennengelernt. Rolando, ein radikaler Schlägertyp, erlebt in seinem Leben, wie Jesus auch ihn, trotz seiner kriminellen Vergangenheit, liebt. Und diese tiefgreifende Realität hat sein Leben um 180 Grad verändert. Nun hat er nur noch das Ziel, dass auch die jungen Menschen in Chile Jesus kennenlernen! Er gibt dem neu gegründeten Verein den Namen Philadelphia. Sein großes privates Gelände stellt er dieser Arbeit zur Verfügung.
Die jungen Leute in dieser Wüstengegend haben weithin keine Perspektive. Es gibt keine Berufsausbildung und für das Studium in den Universitätsstädten können die in der Regel als Minenarbeiter tätigen Eltern das notwendige Geld nicht aufbringen. So leben die meisten Jugendlichen auf der Straße, wo Alkohol, Drogen, Gewalt, Sexualität, Missbrauch bis hin zu Mord und Totschlag auf der Tagesordnung stehen. Unter Mithilfe unserer Tochter mit ihrer Familie und jungen deutschen Coworkern wird ein Jugendkreis begonnen, zu dem die jungen Leute mit dem Kleinbus jede Woche eingesammelt und abgeholt werden. Im Sommer starten Jugendcamps auf dem Gelände, mit viel Sport und Spiel, aber vor allen Dingen mit evangelistisch-missionarischen Vorträgen und Bibelarbeiten. Manche dieser Kinder erleben hier zum ersten Mal Liebe in ihrem Leben. Und Liebe ist die Sprache, die jeder Mensch, unabhängig von seiner Herkunft, Kultur, Religion und gesellschaftlichen Prägung versteht. Damit den jungen Leuten auch eine Lebenshilfe angeboten werden kann, entsteht eine Berufsausbildung. Auch die täglichen Grossfit-Angebote werden bis heute rege genutzt.
Wie hat dies alles begonnen? Jesus gibt uns die Antwort: „Gleichwie mich der Vater liebt, so liebe ich euch; bleibt in meiner Liebe!“ Jesus, von Gott geschickt, wird ganz Mensch. ER, der von Menschen hintergangene, geht auf die Menschen in umfassender Liebe zu. Jesus nennt die Menschen seine Freunde. Es geht um die Freundschaft mit Gott, eine unvergängliche Freundschaft. Zum Freundeskreis von Jesus zu gehören, ist für uns Menschen die einzige Möglichkeit, in Gottes Machtbereich zurückzufinden. Die Freundschaft mit Jesus schenkt eine gewaltige Freude über die Errettung.
Rolando hat diese göttliche Liebe erfahren, die sein Leben total verändert hat! Und er hat diese Liebe nicht für sich behalten, sondern sie an andere Menschen weitergeleitet. Die Liebe von Jesus ist ganz nah und persönlich! Sie ist ohne Maß! Sie ändert sich nicht! Jesus sagt auch mir: „Ich liebe dich genauso, wie mich der Vater liebt!“ Jesus liebt mit einer vollkommenen Liebe, so wie Gott, der Vater ihn mit der gleichen vollkommenen Liebe liebt! Können Sie persönlich diese tiefe, unveränderliche Liebe Gottes in Ihrem eigenen Leben spüren? Verändert sie Ihr Denken und Handeln? Nehmen Sie einen Zettel zur Hand und notieren Sie die Ereignisse, in denen Sie diese Liebe Gottes gespürt haben!
Die größte Liebe macht Jesus dadurch sichtbar, indem er die Herrlichkeit des Himmels verlässt und Mensch wird. Jesus hat für mich gelitten und ist für mich am Kreuz von Golgatha gestorben. Meine Schuld trägt er ans Kreuz! Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde (Vers 13). Das ist Liebe ohne Gegenrechnung!
Unsere deutsche Sprache kennt nur das eine Wort Liebe für ganz unterschiedliche Arten von Liebe. In der griechischen Sprache wird diese uneigennützige göttliche Liebe Agape genannt.
Das Wesen Jesu ist erfüllt von Kraft, Weisheit, Wahrheit, Heiligkeit, Hingabe, Gehorsam, Opferbereitschaft und manch anderen Qualitäten.
Und nun sagt Jesus: „Bleibt in meiner Liebe!“ Die Botschaft Jesu beginnt mit dem Kleinen und hofft auf die Wirkung im Großen. Das Senfkorn ist ein anschauliches Bild von der Liebe der Freunde Jesu. Es ist klein, was wir Menschen zu vollbringen vermögen, aber durch den Segen Gottes kann daraus Großes werden. Jesu Aufforderung reduziert sich nicht auf ein bloßes Lippenbekenntnis: „Jesus, ich liebe dich“ und dann lebe ich, als wäre nichts geschehen. Beides, die Liebe zu Jesus und das Hören und Tun seines Willens, gehören untrennbar zusammen. Es gilt, diesen Zusammenhang ganz persönlich für sich zu begreifen und auch umzusetzen. Wenn diese Liebe die Praxis der Christen ist, dann sagt Jesus, dass er seinen Nachfolgern alles kundtut, was er von seinem Vater gehört hat. Das heißt, er lässt uns sein Wort in der Bibel ganz neu und umfassend verstehen. Das Wort Gottes wird zum Wegweiser des Lebens! Es ist ein Kompass, der die Richtung eindeutig vorgibt und der nicht in die Irre führt.
Sehr froh und glücklich bin ich, dass im 16. Vers unseres Bibelabschnitts Jesus ein so klares und unmissverständliches Wort sagt: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er’s euch gebe.“
Nicht aus eigener Anstrengung und Mühe muss ich Gott und meine Mitmenschen lieben, sondern der HERR Christus hat mich dazu erwählt. ER schafft und wirkt also in und durch mich Frucht. Ich darf ihn jeden Morgen neu um seinen guten Heiligen Geist bitten und mich seinem Wirken öffnen! Jesus verspricht, dass er dieses Gebet erhört! So kann die Frucht der Liebe untereinander wachsen und reifen. Weil Gott jeden Menschen liebt, kann Hass überwunden werden, so dass sogar die Feinde geliebt werden dürfen.
Wo in Ihrem Leben spüren Sie heute die Einladung, Gottes Liebe tiefer zu erfahren und bewusst darauf zu antworten?
Autor: Friedrich Schechinger
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