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Herzlich Willkommen zum Intro zur neuen Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt,
in diesem Intro sprechen Lutz Fiedler, Miriam Rürup und Björn Siegel über die Grundideen zur fünften Staffel, die mit dem Titel „Was sind und wie arbeiten jüdische Studien?“ überschrieben ist. Im Laufe der einzelnen Podcasts wollen wir versuchen, eine Beschreibung unserer eigenen akademischen Disziplin vorzunehmen und Sie sowohl mit dem Fach selbst, als auch mit den damit verbundenen Arbeitsweisen und methodischen Zugriffen vertraut zu machen.
Federführend wird diese Staffel vom Moses Mendelssohn Zentrum in Potsdam produziert und führt Sie in den folgenden vier Folgen auf unterschiedliche Weise an den Gegenstand und die Fragestellungen der Jüdischen Studien heran. In Gesprächen mit KollegInnen aus dem IGdJ, MMZ und anderen Einrichtungen haben Sie als HörerInnen die Möglichkeiten viel Neues kennenzulernen.
Mit dem Intro ist zeitgleich auch eine weitere Folge von Jüdische Geschichte Kompakt online geschaltet worden, so dass Sie gleich weiter hören können.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!
Ihr Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt
Herzlich Willkommen zur vierten Folge der vierten Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt,
In der Episode mit dem Titel "Jüdische Gemeinden in der DDR" diskutieren Prof. Miriam Rürup (MMZ), Dr. Olaf Glöckner (MMZ) und Felix Klepzig (MMZ) über die besondere Situation der jüdischen Gemeinden in der DDR.
Das Gespräch eröffnet detailreiche Einblicke in unterschiedliche Aspekte jüdischen Lebens in den ostdeutsch-jüdischen Gemeinden, wie z.B. die Schwierigkeiten des Wiederaufbaus nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, die besonderen politischen Rahmenbedingungen der jüdischen Gemeinden in der sich formierenden DDR und den Antisemitismus-Erfahrungen der Gemeindemitglieder.
Darüber hinaus werden auch die Herausforderungen der ostdeutsch-jüdischen Gemeinden nach der Wiedervereinigung 1989/90 thematisiert und die Chancen für die ostdeutschen Gemeinden durch die Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion bzw. den GUS Staaten diskutiert.
Mehr zur Person von Olaf Glöckner finden sie hier:
Bleiben sie gesund und interessiert, wir hören uns!
Viel Spass beim Reinhören!
Herzlich Willkommen beim 2. Weihnukka Spezial (2021),
in dieser besonderen Folge führen Sie Kim Wünschmann, Direktorin des IGdJ in Hamburg, und Miriam Rürup, Direktorin des MMZ in Potsdam, in die Bedeutung und Geschichte von Weihnukka ein. Sie blicken zurück auf die nun schon liebgewonnene Tradition von "Weihnukka", die anhand von Kurzvorstellungen einzelner Bücher literarisch das Jahr Revue passieren läßt.
Damit erhalten Sie als Hörer:innen nicht nur Einblicke in unterschiedliche Bücher und Themen, sondern lernen auch die Mitarbeiter:innen auf ganz besondere Weise kennen. Denn jede/jeder stellt ihr/sein Lieblingsbuch und damit die eigene Leselust vor.
**Zum weiteren Stöbern finden Sie hier die Literatur-Tips: **
Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Hören und Nachlesen.
Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt
Herzlich Willkommen zu dritten Folge der vierten Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt,
In der Episode unter dem Titel "Migration als Herausforderung" rückt Karen Körber vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg die Migration russischsprachiger Jüdinnen und Juden nach Deutschland seit den Wendejahren 1989/90 in den Mittelpunkt. Sie zeigt auf, wie komplex die Geschichte dieser "Kontingentflüchtlinge" war und verdeutlicht die verschiedenen Aushandlungsprozesse, die die Jüdinnen und Juden durchlaufen wie auch bestimmen mussten. Fragen nach dem eigenen Selbstverständnis, der religiösen Zugehörigkeit oder auch nach den Erfahrungen von Diskriminierungen und Antisemitismus geht Karen Körber nach.
Sollten sie mehr zu diesem Thema erfahren wollen, lesen sie das Buch von Karen Körber und Andreas Gotzkmann), welches ab dem 6.12.2021 sowohl online, als auch real als Druckexemplar im Buchhandel erhältlich sein wird.
Mehr zur Person von Karen Körber finden sie hier:
Viel Spass beim Reinhören!
Herzlich Willkommen zu dieser Folge von Jüdische Geschichte Kompakt,
in der zweiten Folge der vierten Staffel begrüßt Sie Dr. Kim Wünschmann, Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden und führt in die Folge ein. Im Gespräch mit Dr. Björn Siegel stellt Dr. Maximilian Strnad, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Koordinierungsstelle Erinnerungszeichen des Stadtarchivs München, die komplexe und schwierige Geschichte von sogenannten Mischehen vor. Basierend auf seinem neuesten Buch "Privileg Mischehe?" (siehe die Details unten) zeigt Strnad die Veränderungen des Begriffs auf und geht den persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Zwängen sowie Verfolgungsmaßnahmen nach.
Sollten Sie Interesse haben, das Buch von Dr. Maximilian Strnad zu lesen und sich damit weiterführend mit dem Thema zu beschäftigen, nutzen Sie gerne den folgenden Link:
Sollten Sie Interesse an den Erinnerungszeichen in München haben, die Dr. Maximilian Strnad mitbetreut, besuchen Sie gerne den Link des Stadtarchivs München:
Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Hören.
Ihr Team Jüdische Geschichte Kompakt
Herzlich Willkommen zu dieser Folge von Jüdischer Geschichte Kompakt,
in der ersten Episode der Staffel "Herausforderungen: Jüdische Gemeinden nach 1945" führt sie Andreas Brämer in die Thematik des Schächtens ein und gibt dabei einen Einblick in die religiösen Grundlagen des jüdischen Rituals sowie in die jüdische Zeitgeschichte nach 1945.
Unter dem Titel "Umstrittenes Ritual: Schächten zwischen Religionsfreiheit und modernem Tierschutz" verdeutlicht er, welche Diskurse sich zum Thema Schächten nach 1945 etablierten und verweist auf die Brüche wie auch Kontinuität in den Argumentationen in der noch jungen Bundesrepublik. Neben dem Einfluss des Antisemitismus analysiert Andreas Brämer auch die Zusammenhänge bzw. Spannungsfelder eines modernen Verständnis von Religionsfreiheit und Tierschutz.
Sollten Sie Interesse haben, mehr über das Thema zu erfahren, lesen Sie doch den folgenden Artikel: https://www.researchgate.net/publication/329561432_Tierschutzbewegung_und_Antisemitismus_in_der_fruhen_Bundesrepublik_Karl_Ferdinand_Finus_und_der_Protest_gegen_die_rituelle_Schlachtpraxis_der_Juden
Viel Spass beim Reinhören und Nachlesen!
Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt
Herzlich Willkommen zu dieser Folge von Jüdischer Geschichte Kompakt,
in diesem Intro sprechen Miriam Rürup und Björn Siegel über die Grundideen zur vierten Staffel, die Ihnen vielfältige Perspektiven auf die Herausforderungen jüdischer Gemeinden nach 1945 gehen soll. Neben Fragen nach der rituellen Praxis des Schächten und interkonfessionellen Eheschließungen werden auch die komplexen Themen Migration und Identitätskonstruktion besprochen.
Federführend wird diese Staffel vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg produziert und führt Sie in den folgenden vier Folgen auf unterschiedliche Weise an die jüdische Zeitgeschichte post 1945 heran. In Gesprächen mit KollegInnen aus dem IGdJ, MMZ und anderen Einrichtungen haben sie als HörerInnen die Möglichkeiten viel Neues kennenzulernen.
Mit dem Intro ist zeitgleich auch eine weitere Folge von Jüdische Geschichte Kompakt online geschaltet worden, so dass Sie gleich weiter hören können.
Möchten sie das IGdJ oder MMZ näher kennenlernen, besuchen sie doch die jeweilige Homepage:
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!
Ihr Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt
Herzlich Willkommen zu dieser Folge von Jüdische Geschichte Kompakt!
In dieser Episode hören Sie Karin Bürger, Bibliothekarin in der Bibliothek des Moses Mendelssohn Zentrums in Potsdam, Helen Thein-Peitsch, Leiterin der Bibliothek des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF) und Christoph Kapp, Doktorand am ZZF, in einem Gespräch mit Miriam Rürup darüber, wie eine private Arbeitsbibliothek ihren Weg in eine öffentliche Bibliothek findet. Die Sammlung, um die es in dieser Folge geht, stammt von Walter Boehlich, der 2006 in Hamburg verstarb und zuvor als Literaturkritiker und Lektor des Suhrkampverlages wie auch als Übersetzer gearbeitet hat. Wir gratulieren ihm mit dieser Folge posthum zum 100. Geburtstag, den er in diesem Monat gefeiert hätte. Die Folge gibt Ihnen Einblicke in die Arbeitsweise von Bibliotheken wie denen des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg und des MMZ, die häufig so genannte Nachlassbibliotheken in ihre Bestände aufnehmen.
Wir wünschen Ihnen erkenntnisreiches Zuhören - bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!
Die Bücherempfehlungen aus dem Gespräch lauteten: Karin Bürger
Diese Bücher finden Sie in Präsenz in der Walter Boehlich Bibliothek in der Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum Potsdam
Und falls Sie in unseren Bibliotheken in Hamburg oder Potsdam vorbeischauen möchten, informieren Sie sich gerne vorab hier: Bibliothek des Moses Mendelssohn Zentrums (https://www.mmz-potsdam.de/bibliothek.html)
Und falls Sie neugierig auf Walter Boehlich geworden sind, dann sei Ihnen ein Blick in folgende Bücher empfohlen:
Walter Boehlich: Kein Grund zur Selbstreinigung. Die Titanic-Kolumnen, hrsg. von Helen Thein und Christoph Kapp, Verbrecher Verlag, Berlin 2019 (https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/1003)
Sowie das am 14.9. erscheinende Walter Boehlich: "Ich habe meine Skepsis, meine Kenntnisse und mein Gewissen". Briefe 1944-2000, hrsg. von Wolfgang Schopf und Christoph Kapp, Schöffling & Co., Frankfurt/M. 2021 (https://www.schoeffling.de/buecher/walter-boehlich/Ich-habe-meine-Skepsis-meine-Kenntnisse-und-mein-Gewissen)
Für diejenigen, die in der Region Berlin-Brandenburg sind, sei zudem als Veranstaltungshinweis diese Buchpräsentation empfohlen: am 8. Oktober um 19 Uhr in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (https://www.bibliothek.potsdam.de/boehlichs-buecher-briefe-und-werke-zum-100-geburtstag-walter-boehlich)
Das im Gespräch erwähnte Projekt "Footprints - Jewish Books through Time and Place" finden Sie hier: https://footprints.ctl.columbia.edu/
Und das Projekt mit den Marginalien und Notizen von Hannah Arendt in ihren Büchern finden Sie hier: https://blogs.bard.edu/arendtcollection/marginalia/
Herzlich Willkommen zu dieser Folge von Jüdische Geschichte Kompakt!
In dieser Episode hören Sie Susanne Küther, Leiterin der Bibliothek des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg, und Jörn Kreuzer, der ab 2013 in dem von Frau Küther initiierten Forschungsprojekt als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war, im Gespräch mit Miriam Rürup, Direktorin des Moses Mendelssohn Zentrums (Potsdam). Sie erfahren, wie es überhaupt zu Fällen von so genanntem NS-Raubgut in einem Institut kommen kann, das erst 1966 gegründet wurde, wie ein Buch zu einem solchen „Verdachtsfall“ wird und wie die Recherchewege auf der Suche nach etwaigen Erben der Bücher sind. Die Folge verweist damit auf die größeren Themen und Fragestellungen zum Umgang mit dem deutsch-jüdischen Kulturerbe.
Auch in den Bücherregalen der MMZ-Bibliothek finden sich immer wieder Verdachtsfälle – so auch in der Nachlassbibliothek von Walter Boehlich, über die wir mit einem anderen thematischen Fokus in der kommenden Folge sprechen werden sprechen – wir freuen uns, wenn Sie auch dann wieder einschalten!
Wir wünschen Ihnen erkenntnisreiches Zuhören -
Die in der Folge erwähnte Datenbank finden Sie hier: https://www.lootedculturalassets.de/,
die erwähnte Folge 2 (Staffel 1) von Jüdische Geschichte Kompakt finden Sie hier:
und die erwähnte Folge 1 (Staffel 3) zur Bücherverbrennung hier:
die Twitter-Hinweise hier: https://twitter.com/AKProvenienz, https://twitter.com/Provenienz_SLUB
Und falls Sie einige Aspekte der Folge anschließend nachlesen wollen, so können Sie dies beispielsweise in diesen Beiträgen tun:
Jörn Kreuzer: NS-Raubgut aus zweiter Hand. Das Schicksal geraubter Jüdischer Gemeindebibliotheken am Beispiel der Israelitischen Religionsgemeinde zu Dresden, in: Medaon 15 (2014) (http://www.medaon.de/pdf/MEDAON_15_Kreuzer.pdf ).
Einblicke in die Raubgutforschung unmittelbar nach Ende der NS-Zeit finden Sie beispielhaft auch in der Edition Hamburger Schluesseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, die Teil des Portals juedische-geschichte-online ist:
Zu Verdachtsfällen in den Bücherregalen der MMZ-Bibliothek hat Sandra Wiedemann einen Text zu einem entsprechenden Bücherfund in der Nachlass-Bibliothek von Walter Boehlich geschrieben (https://www.mmz-potsdam.de/files/MMZ-Potsdam/Download-Dokumente/NL_Dialog_PDFs/Potsdam_4_2009_Heft_45.pdf). Über diese Bibliothek werden wir in der nächsten Folge sprechen – wir freuen uns, wenn Sie auch dann wieder einschalten!
Herzlich Willkommen zu dieser Folge von Jüdischer Geschichte Kompakt,
in dieser Folge sprechen PD Dr. Anna-Dorothea Ludewig vom Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam und Dr. Hannah-Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder), über Rahel Levin Varnhagen, berühmt als Gastgeberin eines Salons, und führen Sie nicht nur an die Salonnière als Schriftstellerin heran, sondern befragen auch unsere Faszination von den jüdischen Salons als Orte der Geselligkeit und des Austauschs um 1800. Es geht in dieser Folge sowohl um die Emanzipation der jüdischen Minderheit in der deutschen Gesellschaft, als auch um die besonderen Herausforderungen für Frauen als Schriftstellerinnen im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert. Die Gesprächspartnerinnen spannen damit anlässlich des 250. Geburtstags von Rahel Varnhagen den Bogen vom schriftstellerischen Prozess des Verfassens von Büchern über das Gespräch _über _Bücher bis zum Erinnerungsort Jüdischer Salon in der deutschen Literaturgeschichte.
Falls Sie darüber hinaus mehr dazu erfahren wollen, dann empfehlen wir Ihnen die Dissertation von Hannah-Lotte Lund: Der Berliner "jüdische Salon" um 1800. Emanzipation in der Debatte, Berlin 2012, open access hier: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110271744.1/html
Wir wünschen Ihnen erkenntnisreiches Zuhören und vielleicht gar anschließendes Nachlesen -
Ihr Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt
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