Jüdische Geschichte Kompakt

Jüdische Geschichte Kompakt

By Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg (Björn Siegel) und Moses Mendelssohn Zentrum für Europäisch-Jüdische Studien, Potsdam (Miriam Rürup)Society & CultureScienceHistory
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Jüdische Geschichte Kompakt episodes

  • #21 Jüdische Geschichte Kompakt - Intro zur 5. Staffel
    Staffel 5 - Intro zur 5. Staffel_Mit Lutz Fiedler, Miriam Rürup und Björn Siegel

    Herzlich Willkommen zum Intro zur neuen Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt,

    in diesem Intro sprechen Lutz Fiedler, Miriam Rürup und Björn Siegel über die Grundideen zur fünften Staffel, die mit dem Titel „Was sind und wie arbeiten jüdische Studien?“ überschrieben ist. Im Laufe der einzelnen Podcasts wollen wir versuchen, eine Beschreibung unserer eigenen akademischen Disziplin vorzunehmen und Sie sowohl mit dem Fach selbst, als auch mit den damit verbundenen Arbeitsweisen und methodischen Zugriffen vertraut zu machen.

    Federführend wird diese Staffel vom Moses Mendelssohn Zentrum in Potsdam produziert und führt Sie in den folgenden vier Folgen auf unterschiedliche Weise an den Gegenstand und die Fragestellungen der Jüdischen Studien heran. In Gesprächen mit KollegInnen aus dem IGdJ, MMZ und anderen Einrichtungen haben Sie als HörerInnen die Möglichkeiten viel Neues kennenzulernen.

    Mit dem Intro ist zeitgleich auch eine weitere Folge von Jüdische Geschichte Kompakt online geschaltet worden, so dass Sie gleich weiter hören können.

    Möchten Sie das IGdJ oder MMZ näher kennenlernen, besuchen Sie doch die jeweilige Homepage:
    http://www.igdj-hh.de/IGDJ-home.html
    https://www.mmz-potsdam.de

    Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!

    Ihr Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt

    11 min
  • #20 Jüdische Geschichte Kompakt – Jüdische Gemeinden in der DDR
    Jüdische Gemeinden in der DDR – Ein Gespräch zwischen Miriam Rürup, Olaf Glöckner und Felix Klepzig

    Herzlich Willkommen zur vierten Folge der vierten Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt,

    In der Episode mit dem Titel "Jüdische Gemeinden in der DDR" diskutieren Prof. Miriam Rürup (MMZ), Dr. Olaf Glöckner (MMZ) und Felix Klepzig (MMZ) über die besondere Situation der jüdischen Gemeinden in der DDR.

    Das Gespräch eröffnet detailreiche Einblicke in unterschiedliche Aspekte jüdischen Lebens in den ostdeutsch-jüdischen Gemeinden, wie z.B. die Schwierigkeiten des Wiederaufbaus nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, die besonderen politischen Rahmenbedingungen der jüdischen Gemeinden in der sich formierenden DDR und den Antisemitismus-Erfahrungen der Gemeindemitglieder.

    Darüber hinaus werden auch die Herausforderungen der ostdeutsch-jüdischen Gemeinden nach der Wiedervereinigung 1989/90 thematisiert und die Chancen für die ostdeutschen Gemeinden durch die Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion bzw. den GUS Staaten diskutiert.

    Mehr zur Person von Olaf Glöckner finden sie hier:

    https://www.mmz-potsdam.de/dr-olaf-gloeckner.html
    Mehr zur Person von Felix Klepzig finden sie hier:
    https://www.mmz-potsdam.de/felix-klepzig.html

    Bleiben sie gesund und interessiert, wir hören uns!

    Viel Spass beim Reinhören!

    38 min
  • #19 Jüdische Geschichte Kompakt - Weihnukka Spezial II 2021
    Weihnukka Spezial II 2021 mit Kim Wünschmann, Miriam Rürup und den Mitarbeiter:innen des IGdJ und MMZ

    Herzlich Willkommen beim 2. Weihnukka Spezial (2021),

    in dieser besonderen Folge führen Sie Kim Wünschmann, Direktorin des IGdJ in Hamburg, und Miriam Rürup, Direktorin des MMZ in Potsdam, in die Bedeutung und Geschichte von Weihnukka ein. Sie blicken zurück auf die nun schon liebgewonnene Tradition von "Weihnukka", die anhand von Kurzvorstellungen einzelner Bücher literarisch das Jahr Revue passieren läßt.

    Damit erhalten Sie als Hörer:innen nicht nur Einblicke in unterschiedliche Bücher und Themen, sondern lernen auch die Mitarbeiter:innen auf ganz besondere Weise kennen. Denn jede/jeder stellt ihr/sein Lieblingsbuch und damit die eigene Leselust vor.

    **Zum weiteren Stöbern finden Sie hier die Literatur-Tips: **

    [Kim Wünschmann empfiehlt…] Silvia Tennenbaum, Strassen von gestern (aus dem Englischen von Ulla de Herrera), (Hamburg, 1983);
    [Carmen Bisotti empfiehlt…] Alena Schröder, Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlich, blaues Kleid (München, 2021),
    [Anna-Dorothea Ludewig empfiehlt…] Jenny Erpenbeck, Heimsuchung (München, 2008/Taschenbuch 2018),
    [Ursula Wallmeier empfiehlt…] Judith Kerr, Geschöpfe: Mein Leben und Werk (Köln, 2018),
    [Susanna Kunze empfiehlt…] Lilly Maier, Auf Wiedersehen, Kinder! Ernst Papanek, Revolutionär, Reformpädagoge und Retter jüdischer Kinder (Wien, 2021),
    [Susanne Küther empfiehlt…] Jella Lepman, Die Kinderbuchbrücke (München, 2020),
    [Werner Treß empfiehlt…] Katja Behrens, der kleine Maische aus Dessau: Moses Mendelssohn Reise nach Berlin im Jahr 1743 (München, 2009),
    [Marie Müller-Zetzsche und Jonas Stier empfehlen…] Yotam Ottolenghi, Simple (München, 2018),
    [Gideon Botsch empfiehlt…] Riccardo Altieri/Cornelia Baddack/Sophia Ebert/Frank Jacob/Swen Steinberg, Kurt Eisner: Reden und Schriften (=Reihe Kurt Eisner Studien, Bd. 7), (Berlin, 2019),
    [Beate Meyer empfiehlt…] Faye Kellermann, Am Anfang war Dein Ende (Köln/New York, 2019),
    [Ines Sonder empfiehlt…] Barbara Yelin/David Polonsky, Vor allem eins: Dir selbst sei treu – Die Schauspielerin Channa Maron (Berlin, 2016),
    [Sonja Dickow-Rotter empfiehlt…] Lesser Ury, Gabriele Tergit – So war’s eben (Frankfurt am Main, 2021).

    Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Hören und Nachlesen.

    Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt

    57 min
  • #18 Jüdische Geschichte Kompakt – Migration als Herausforderung
    Migration als Herausforderung_Ein Gespräch zwischen Karen Körber und Björn Siegel

    Herzlich Willkommen zu dritten Folge der vierten Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt,

    In der Episode unter dem Titel "Migration als Herausforderung" rückt Karen Körber vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg die Migration russischsprachiger Jüdinnen und Juden nach Deutschland seit den Wendejahren 1989/90 in den Mittelpunkt. Sie zeigt auf, wie komplex die Geschichte dieser "Kontingentflüchtlinge" war und verdeutlicht die verschiedenen Aushandlungsprozesse, die die Jüdinnen und Juden durchlaufen wie auch bestimmen mussten. Fragen nach dem eigenen Selbstverständnis, der religiösen Zugehörigkeit oder auch nach den Erfahrungen von Diskriminierungen und Antisemitismus geht Karen Körber nach.

    Sollten sie mehr zu diesem Thema erfahren wollen, lesen sie das Buch von Karen Körber und Andreas Gotzkmann), welches ab dem 6.12.2021 sowohl online, als auch real als Druckexemplar im Buchhandel erhältlich sein wird.

    Link: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/juedische-geschichte/52766/lebenswirklichkeiten?c=1742

    Mehr zur Person von Karen Körber finden sie hier:

    http://www.igdj-hh.de/dr-karen-koerber.html

    Viel Spass beim Reinhören!

    37 min
  • #17 Jüdische Geschichte Kompakt – "Privileg Mischehe?"
    Staffel 4_Folge 2: "Privileg Mischehe?"_ Ein Gespräch zwischen Maximilian Strnad und Björn Siegel

    Herzlich Willkommen zu dieser Folge von Jüdische Geschichte Kompakt,

    in der zweiten Folge der vierten Staffel begrüßt Sie Dr. Kim Wünschmann, Direktorin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden und führt in die Folge ein. Im Gespräch mit Dr. Björn Siegel stellt Dr. Maximilian Strnad, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Koordinierungsstelle Erinnerungszeichen des Stadtarchivs München, die komplexe und schwierige Geschichte von sogenannten Mischehen vor. Basierend auf seinem neuesten Buch "Privileg Mischehe?" (siehe die Details unten) zeigt Strnad die Veränderungen des Begriffs auf und geht den persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Zwängen sowie Verfolgungsmaßnahmen nach.

    Strnads Betrachtungshorizont umfasst dabei sowohl die Zeit des Nationalsozialismus als auch die unmittelbare Nachkriegszeit, so dass er Kontinuität und Brüche aufzeigen kann. Damit verweist er auf eine weitere Herausforderung jüdischer Gemeinden nach 1945 – dem Oberthema der gesamten Staffel.

    Sollten Sie Interesse haben, das Buch von Dr. Maximilian Strnad zu lesen und sich damit weiterführend mit dem Thema zu beschäftigen, nutzen Sie gerne den folgenden Link:

    https://www.wallstein-verlag.de/9783835339002-privileg-mischehe.html

    Sollten Sie Interesse an den Erinnerungszeichen in München haben, die Dr. Maximilian Strnad mitbetreut, besuchen Sie gerne den Link des Stadtarchivs München:

    https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Direktorium/Stadtarchiv/Erinnerungszeichen.html

    Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Hören.

    Ihr Team Jüdische Geschichte Kompakt

    40 min
  • #16 Jüdische Geschichte Kompakt - Umstrittenes Ritual: Schächten zwischen Religionsfreiheit und modernem Tierschutz nach
    Staffel 4_ Folge 1: Umstrittenes Ritual: Schächten zwischen Religionsfreiheit und modernem Tierschutz nach 1945

    Herzlich Willkommen zu dieser Folge von Jüdischer Geschichte Kompakt,

    in der ersten Episode der Staffel "Herausforderungen: Jüdische Gemeinden nach 1945" führt sie Andreas Brämer in die Thematik des Schächtens ein und gibt dabei einen Einblick in die religiösen Grundlagen des jüdischen Rituals sowie in die jüdische Zeitgeschichte nach 1945.

    Unter dem Titel "Umstrittenes Ritual: Schächten zwischen Religionsfreiheit und modernem Tierschutz" verdeutlicht er, welche Diskurse sich zum Thema Schächten nach 1945 etablierten und verweist auf die Brüche wie auch Kontinuität in den Argumentationen in der noch jungen Bundesrepublik. Neben dem Einfluss des Antisemitismus analysiert Andreas Brämer auch die Zusammenhänge bzw. Spannungsfelder eines modernen Verständnis von Religionsfreiheit und Tierschutz.

    Sollten Sie Interesse haben, mehr über das Thema zu erfahren, lesen Sie doch den folgenden Artikel: https://www.researchgate.net/publication/329561432_Tierschutzbewegung_und_Antisemitismus_in_der_fruhen_Bundesrepublik_Karl_Ferdinand_Finus_und_der_Protest_gegen_die_rituelle_Schlachtpraxis_der_Juden

    oder
    https://www.academia.edu/37965505/Tierschutzbewegung_und_Antisemitismus_in_der_frühen_Bundesrepublik_Karl_Ferdinand_Finus_und_der_Protest_gegen_die_rituelle_Schlachtpraxis_der_Juden

    Viel Spass beim Reinhören und Nachlesen!

    Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt

    38 min
  • #15 Jüdische Geschichte Kompakt - Intro zur 4. Staffel_Herausforderungen
    Staffel 4 - Intro zur 4. Staffel_Mit Miriam Rürup und Björn Siegel

    Herzlich Willkommen zu dieser Folge von Jüdischer Geschichte Kompakt,

    in diesem Intro sprechen Miriam Rürup und Björn Siegel über die Grundideen zur vierten Staffel, die Ihnen vielfältige Perspektiven auf die Herausforderungen jüdischer Gemeinden nach 1945 gehen soll. Neben Fragen nach der rituellen Praxis des Schächten und interkonfessionellen Eheschließungen werden auch die komplexen Themen Migration und Identitätskonstruktion besprochen.

    Federführend wird diese Staffel vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg produziert und führt Sie in den folgenden vier Folgen auf unterschiedliche Weise an die jüdische Zeitgeschichte post 1945 heran. In Gesprächen mit KollegInnen aus dem IGdJ, MMZ und anderen Einrichtungen haben sie als HörerInnen die Möglichkeiten viel Neues kennenzulernen.

    Mit dem Intro ist zeitgleich auch eine weitere Folge von Jüdische Geschichte Kompakt online geschaltet worden, so dass Sie gleich weiter hören können.

    Möchten sie das IGdJ oder MMZ näher kennenlernen, besuchen sie doch die jeweilige Homepage:

    http://www.igdj-hh.de/IGDJ-home.html
    https://www.mmz-potsdam.de

    Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!

    Ihr Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt

    11 min
  • #14 Jüdische Geschichte Kompakt - Walter Boehlich - ein Literaturkritiker und seine Bibliothek
    Staffel 3 "Buch", Folge 4: Wie kommen Privatbücher in eine öffentliche Bibliothek?

    Herzlich Willkommen zu dieser Folge von Jüdische Geschichte Kompakt!

    In dieser Episode hören Sie Karin Bürger, Bibliothekarin in der Bibliothek des Moses Mendelssohn Zentrums in Potsdam, Helen Thein-Peitsch, Leiterin der Bibliothek des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF) und Christoph Kapp, Doktorand am ZZF, in einem Gespräch mit Miriam Rürup darüber, wie eine private Arbeitsbibliothek ihren Weg in eine öffentliche Bibliothek findet. Die Sammlung, um die es in dieser Folge geht, stammt von Walter Boehlich, der 2006 in Hamburg verstarb und zuvor als Literaturkritiker und Lektor des Suhrkampverlages wie auch als Übersetzer gearbeitet hat. Wir gratulieren ihm mit dieser Folge posthum zum 100. Geburtstag, den er in diesem Monat gefeiert hätte. Die Folge gibt Ihnen Einblicke in die Arbeitsweise von Bibliotheken wie denen des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg und des MMZ, die häufig so genannte Nachlassbibliotheken in ihre Bestände aufnehmen.

    Unsere Gäste sprechen auch darüber, was wir aus solchen Bibliotheken auch über die Vorbesitzer erfahren können und wie sie als Bibliothekarinnen angemessen und sensibel mit solchen Büchergaben umgehen, welchen Mehrwert Sie als BibliotheksnutzerInnen davon haben können - und warum es manchmal hilfreich ist, eine Packung Taschentücher bereit zu halten!

    Wir wünschen Ihnen erkenntnisreiches Zuhören - bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!

    Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt

    Die Bücherempfehlungen aus dem Gespräch lauteten: Karin Bürger

    Mercè Rodoreda, Auf der Plaça del Diamant. Roman, aus dem Katalanischen von Hans Weiss, Frankfurt, Suhrkamp 1979, 244 Seiten (empfohlen von Karin Bürger)
    Herman Bang, Sommerfreuden. Erzählung, aus dem Dänischen von Walter Boehlich, Reinbek bei Hamburg, Rowohlt 1996, 126 Seiten (empfohlen von Christoph Kapp)
    Die Werke von Ramón José Sender, Virginia Woolf, Marcel Proust und Gertrude Stein (empfohlen von Helen Thein-Peitsch).

    Diese Bücher finden Sie in Präsenz in der Walter Boehlich Bibliothek in der Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum Potsdam

    https://www.bibliothek.potsdam.de/

    Und falls Sie in unseren Bibliotheken in Hamburg oder Potsdam vorbeischauen möchten, informieren Sie sich gerne vorab hier: Bibliothek des Moses Mendelssohn Zentrums (https://www.mmz-potsdam.de/bibliothek.html)

    Bibliothek des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (http://www.igdj-hh.de/bibliothek-107.html)

    Und falls Sie neugierig auf Walter Boehlich geworden sind, dann sei Ihnen ein Blick in folgende Bücher empfohlen:

    Walter Boehlich: Kein Grund zur Selbstreinigung. Die Titanic-Kolumnen, hrsg. von Helen Thein und Christoph Kapp, Verbrecher Verlag, Berlin 2019 (https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/1003)

    Sowie das am 14.9. erscheinende Walter Boehlich: "Ich habe meine Skepsis, meine Kenntnisse und mein Gewissen". Briefe 1944-2000, hrsg. von Wolfgang Schopf und Christoph Kapp, Schöffling & Co., Frankfurt/M. 2021 (https://www.schoeffling.de/buecher/walter-boehlich/Ich-habe-meine-Skepsis-meine-Kenntnisse-und-mein-Gewissen)

    Für diejenigen, die in der Region Berlin-Brandenburg sind, sei zudem als Veranstaltungshinweis diese Buchpräsentation empfohlen: am 8. Oktober um 19 Uhr in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam (https://www.bibliothek.potsdam.de/boehlichs-buecher-briefe-und-werke-zum-100-geburtstag-walter-boehlich)

    Das im Gespräch erwähnte Projekt "Footprints - Jewish Books through Time and Place" finden Sie hier: https://footprints.ctl.columbia.edu/

    Und das Projekt mit den Marginalien und Notizen von Hannah Arendt in ihren Büchern finden Sie hier: https://blogs.bard.edu/arendtcollection/marginalia/

    38 min
  • #13 Jüdische Geschichte Kompakt - Bücher als Raubgut
    Staffel 3 "Buch", Folge 3: Bücher als Raubgut - Miriam Rürup im Gespräch mit Susanne Küther und Jörn Kreuzer

    Herzlich Willkommen zu dieser Folge von Jüdische Geschichte Kompakt!

    In dieser Episode hören Sie Susanne Küther, Leiterin der Bibliothek des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg, und Jörn Kreuzer, der ab 2013 in dem von Frau Küther initiierten Forschungsprojekt als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war, im Gespräch mit Miriam Rürup, Direktorin des Moses Mendelssohn Zentrums (Potsdam). Sie erfahren, wie es überhaupt zu Fällen von so genanntem NS-Raubgut in einem Institut kommen kann, das erst 1966 gegründet wurde, wie ein Buch zu einem solchen „Verdachtsfall“ wird und wie die Recherchewege auf der Suche nach etwaigen Erben der Bücher sind. Die Folge verweist damit auf die größeren Themen und Fragestellungen zum Umgang mit dem deutsch-jüdischen Kulturerbe.

    Auch in den Bücherregalen der MMZ-Bibliothek finden sich immer wieder Verdachtsfälle – so auch in der Nachlassbibliothek von Walter Boehlich, über die wir mit einem anderen thematischen Fokus in der kommenden Folge sprechen werden sprechen – wir freuen uns, wenn Sie auch dann wieder einschalten!

    Wir wünschen Ihnen erkenntnisreiches Zuhören -

    bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!
    Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt

    Die in der Folge erwähnte Datenbank finden Sie hier: https://www.lootedculturalassets.de/,

    die erwähnte Folge 2 (Staffel 1) von Jüdische Geschichte Kompakt finden Sie hier:

    https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/3-steineunderinnerung_ein_gespraech_zwischen_beate_meyer_und_bjoern_siegel

    und die erwähnte Folge 1 (Staffel 3) zur Bücherverbrennung hier:

    https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/12-staffel_3_folge1_miriam_ruerup_mit_werner_tress_zu_buecherverbrennungen

    die Twitter-Hinweise hier: https://twitter.com/AKProvenienz, https://twitter.com/Provenienz_SLUB

    Und falls Sie einige Aspekte der Folge anschließend nachlesen wollen, so können Sie dies beispielsweise in diesen Beiträgen tun:

    Susanne Küther: Alles koscher? - NS-Raubgut-Forschung in einer jüdischen Spezialbibliothek (http://www.initiativefortbildung.de/pdf/schlaglichter_spurensuche2015/Kuether.pdf) und

    Jörn Kreuzer: NS-Raubgut aus zweiter Hand. Das Schicksal geraubter Jüdischer Gemeindebibliotheken am Beispiel der Israelitischen Religionsgemeinde zu Dresden, in: Medaon 15 (2014) (http://www.medaon.de/pdf/MEDAON_15_Kreuzer.pdf ).

    Einblicke in die Raubgutforschung unmittelbar nach Ende der NS-Zeit finden Sie beispielhaft auch in der Edition Hamburger Schluesseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, die Teil des Portals juedische-geschichte-online ist:

    Elisabeth Gallas, Jüdische Kulturgüter in der Nachkriegszeit. Hannah Arendts Bericht zur Situation in Hamburg, in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, 30.01.2017. https://dx.doi.org/10.23691/jgo:article-89.de.v1 [05.08.2021].

    Zu Verdachtsfällen in den Bücherregalen der MMZ-Bibliothek hat Sandra Wiedemann einen Text zu einem entsprechenden Bücherfund in der Nachlass-Bibliothek von Walter Boehlich geschrieben (https://www.mmz-potsdam.de/files/MMZ-Potsdam/Download-Dokumente/NL_Dialog_PDFs/Potsdam_4_2009_Heft_45.pdf). Über diese Bibliothek werden wir in der nächsten Folge sprechen – wir freuen uns, wenn Sie auch dann wieder einschalten!

    38 min
  • #12 Jüdische Geschichte Kompakt - Rahel Levin Varnhagen und der jüdische Salon
    Staffel "Buch", Folge 2: Rahel Levin Varnhagen und der jüdische Salon - Gespräch zwischen Anna-Dorothea Ludewig und Hannah-Lotte Lund

    Herzlich Willkommen zu dieser Folge von Jüdischer Geschichte Kompakt,

    in dieser Folge sprechen PD Dr. Anna-Dorothea Ludewig vom Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam und Dr. Hannah-Lotte Lund, Direktorin des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder), über Rahel Levin Varnhagen, berühmt als Gastgeberin eines Salons, und führen Sie nicht nur an die Salonnière als Schriftstellerin heran, sondern befragen auch unsere Faszination von den jüdischen Salons als Orte der Geselligkeit und des Austauschs um 1800. Es geht in dieser Folge sowohl um die Emanzipation der jüdischen Minderheit in der deutschen Gesellschaft, als auch um die besonderen Herausforderungen für Frauen als Schriftstellerinnen im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert. Die Gesprächspartnerinnen spannen damit anlässlich des 250. Geburtstags von Rahel Varnhagen den Bogen vom schriftstellerischen Prozess des Verfassens von Büchern über das Gespräch _über _Bücher bis zum Erinnerungsort Jüdischer Salon in der deutschen Literaturgeschichte.

    Falls Sie darüber hinaus mehr dazu erfahren wollen, dann empfehlen wir Ihnen die Dissertation von Hannah-Lotte Lund: Der Berliner "jüdische Salon" um 1800. Emanzipation in der Debatte, Berlin 2012, open access hier: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110271744.1/html

    Wir wünschen Ihnen erkenntnisreiches Zuhören und vielleicht gar anschließendes Nachlesen -

    bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!

    Ihr Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt

    35 min

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