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Herzlich Willkommen zur neuen Folge von Jüdische Geschichte Kompakt.
In der Abschlussfolge der 8. Staffel, die von Kim Wünschmann (IGdJ) eingeleitet wird, rückt ein weiterer geographischer Raum in den Vordergrund, der bisher eher weniger Beachtung gefunden hat.
In der Episode gibt Björn Siegel (IGdJ) Einblicke in seine Forschungen zu Fritz Pinkuss, dem ehemaligen Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Heidelberg (bis 1936) bzw. dem Oberrabbiner der Congregação Israelita Paulista (CIP) in São Paulo/Brasilien und diskutiert mit Anna Menny (IGdJ) warum und wie sich Biographie- und Migrationsforschung ergänzen können.
Neben Europa, dem britischen Mandatsgebiet Palästina bzw. Israel und den USA, gibt die biographische Studie zu Fritz Pinkuss einen Blick nach Brasilien und die Auseinandersetzungsprozesse mit der deutschen, aber auch brasilianischen Zeitgeschichte frei.
Fragen, wie z.B. "Welche Quellen geben über das Leben von Fritz Pinkuss Auskunft?", "Wann ist eine (Zwangs-)Migration eigentlich abgeschlossen?" oder "Welche Brücken können zwischen Heidelberg und São Paulo geschlagen werden?", zeigen die Potentiale und Herausforderungen einer solchen biographischen Studie auf.
Das "Ich" von Fritz Pinkuss nachzuspüren, passt sich damit in das Thema der 8. Staffel „Bewegte Leben: Jüdische Biographie- und Migrationsforschung neu entdeckt“ perfekt ein und regt dazu an, über Kategorien, Verortungen und globale Verbindungslinien nachzudenken.
Bleiben Sie gesund und interessiert. Wir hören uns.
Björn Siegel und das Team von Jüdische Geschichte Kompakt.
Folgen Sie uns auch auf Twitter @JuedischKompakt, @IGdJHH und @MmzPotsdam.
**Mehr zu den Personen: **
Link zum empfohlenen Interview mit Fritz Pinkuss, 1962 bei SWR Retro:
**Literaturhinweise: **
**Für einen Einblick in die Quellen von und zu Fritz Pinkuss, wie z.B. das Rabbinatszeugnis, siehe: **https://www.jmberlin.de/1933/de/10_29_abschrift-des-rabbinatszeugnisses-fur-fritz-pinkuss.php
**Quellennachweis: **Audio-Datei "Pronunciamento – Dr. Fritz Pinkuss", November 1988, Heidelberg. Familienarchiv Pinkuss – São Paulo/Brasilien.
Herzlich Willkommen zur neuen Folge von Jüdische Geschichte Kompakt,
in dieser Episode führen Miriam Rürup und David Jünger in ihre Forschungen ein, die auf spannende Weise die Biographie-, Migrations- und Rechtsgeschichte zusammenführen. Sie diskutieren, ob und wie biographische / persönliche Erfahrungen zum politischen Handeln führten und was wir als Forscherinnen und Forscher daraus ablesen können.
Mit ihrem Blick auf die USA der 1950er, 1960er und 1970er Jahre verdeutlichen sie zudem, wie globale und lokale Ereignisse und Herausforderungen miteinander in Verbindung standen und damit auch die Entwicklung von Menschenrechts- und Bürgerrechtsbewegungen bedingten. Dank ihrer biographischen Skizzen eröffnen sie außerdem neue Perspektiven auf das Leben von Joachim Prinz und Jacob Robinson.
Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!
Björn Siegel und das Team von Jüdische Geschichte Kompakt
Mehr Informationen finden sie unter den folgenden Links:
Zu einigen Artikeln zum Thema:
Links zu einigen genannten Büchern und Podcasts:
Philip Roth, The Plot against America (2004).
https://newbooksnetwork.com/marc-dollinger-black-power-jewish-politics-reinventing-the-alliance-in-the-1960s-brandeis-up-2018
Leora Bilsky / Annette Weinke (Hg.), Jewish-European Émigré Lawyers
viel zur Frage von jüdischen Juristen und deren Engagement im Völkerrecht hat Gilad Ben-Nun publiziert, siehe u.a. hier: How Jewish is International Law, in: Journal of the History of International Law 23 (2021), 249-281, (online hier: https://brill.com/view/journals/jhil/aop/article-10.1163-15718050-12340171/article-10.1163-15718050-12340171.xml)
Aus einem ähnlichen Forschungsfeld wird im Podcast erwähnt: Dr. Reut Yael Paz, siehe ihre Seite hier: https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb01/fakultaet-institutionen/franzliszt/team/prof_wis/paz
b) Zu "Atoll K": Miriam Rürup, Staatenlosigkeit als
Herzlich Willkommen zur neuen Folge von Jüdische Geschichte Kompakt,
in dieser Episode führt Viola Alianov-Rautenberg von der Universität Haifa in ihre Forschungen zur deutsch-jüdischen Migrations- bzw. Fluchtbewegung ins Mandatsgebiet Palästina ein. Mit ihrer Fokussierung auf die 1930er und 1940er Jahre eröffnet sie einen spannenden Blick auf die Frühphase der Migrationsbewegung und die individuellen Herausforderungen und Auseinandersetzungen sowie die verschiedenen Prozesse der Auf- und Bearbeitung dieser Geschichte.
Dank der Anwendung der Kategorie Geschlecht zeigt sie zudem auf, welche Diskussionen sich in den zeitgenössischen Quellen nachweisen lassen, was sich daraus für die spezifische Migrationsgruppe ablesen läßt und welche Narrative sich später letztendlich durchsetzten.
Damit verweist sie auf die besondere Zentralität von Zeit wie auch auf die Fluidität von Narrativen, die ihre Wirkmächtigkeit bis heute entfalten und damit die Vergangenheit mit der Gegenwart verbinden.
Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!
Björn Siegel und das Team von Jüdische Geschichte Kompakt
Mehr Informationen finden sie auch unter den folgenden Links:
Zum Buch "No Longer Ladies and Gentlemen" bei Stanford University Press (2023):
Zum einigen Artikel zum Thema von Viola Alianov-Rautenberg: "Migration und Marginalität: Geschlecht als strukturelle Kategorie in der deutsch-jüdischen Einwanderung nach Palästina/Eretz Israel in den 1930er Jahren"
"Kindred Spirits in the Levant? German Jews in British Palestine," Israeli Studies 26:3 (2021): 122–137.
Herzlich Willkommen zur neuen Folge des Podcasts Jüdische Geschichte Kompakt.
in dieser Folge führt Stefan Litt von der Nationalbibliothek Israels in Jerusalem in die Lebensgeschichte Stefan Zweigs (1881–1942) ein und fragt nach Zweigs Zugang und Beziehung zum Judentum. Er gibt damit Einblicke in die Vielfältigkeit der Quellen wie auch der Fragen, die vor dem Hintergrund des bewegten Lebens des österreichischen Schriftstellers gestellt werden können.
Denn sein Leben verbindet nicht nur die Städte Wien, Salzburg, London und Petrópolis, sondern auch die verschiedenen Intellektuellen-Netzwerke Europas. Sein Werk versinnbildlicht zudem die besondere Zeit und seine Reflexionen darüber. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!
Björn Siegel und das Team vom Podcast Jüdische Geschichte Kompakt
Sollten Sie Interesse an den genannten, weiterführenden Online-Angeboten haben, dann nutzen Sie gerne die folgenden Links.
Mehr Informationen finden sie auch unter den folgenden Links:
**Zum Buch "Stefan Zweig – Briefe zum Judentum": **
Zur Tonaufnahme von Stefan Zweig der Österreichischen Mediathek – Audiovisuelles Archiv des Technischen Museums Wien:
Zu Stefan Zweig Digital des Literaturarchivs in Salzburg:
**Zur Stefan Zweigs Autobiographie "Die Welt von Gestern (1942)": **
Herzlich Willkommen zur neuesten Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt,
in der nun schon achten Staffel wenden wir uns unter dem Titel "Bewegte Leben": Jüdische Biographie- und Migrationsforschung neu entdeckt der Faszination des "Ichs" zu. In den Monaten Februar bis Mai 2023 bieten wir ihnen an jedem ersten Freitag jedes Monats Neues zum Entdecken an.
Dank unterschiedlicher Zugänge erhalten sie in den vier Folgen Einblicke in verschiedene Leben und Lebensnarrative und können mit uns, über die besondere Bedeutung von Biographien und deren Konstruktionsmomenten diskutieren.
Das Zusammendenken von Biographie- und Migrationsgorschung soll hier vor allem neue Möglichkeiten eröffnen, um den "bewegten Leben" gerecht zu werden.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Reinhören.
Björn Siegel und das Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt.
Folgen Sie uns auch auf Instagram oder Twitter:
Herzlich Willkommen zur vierten und letzten Folge der siebten Staffel von „Jüdische Geschichte Kompakt“, die sich in vier Folgen aus historischer, kulturgeschichtlicher, musealer und literaturwissenschaftlicher Perspektive dem Thema „Judentum und Sexualität“ zuwendet.
Falls Sie mehr über die Thematik erfahren oder sich weiter einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur:
Internetseite Zohar Weiman-Kelman:
Ausgewählte Publikationen von Zohar Weiman-Kelman:
• Queer Expectations: A Genealogy of Jewish Women's Poetry, State University of New York Press, 2019
Links zu genannten jiddischen/jüdischen Poetinnen:
• Irene Klepfish:
• Anna Margolin:
• Celia Dropkin:
Freier Download des Buches “In hysn vint”: https://ia802801.us.archive.org/12/items/nybc200426/nybc200426.pdf
• Shalom Asch:
• Kadya Molodowksy:
https://www.yiddishbookcenter.org/language-literature-culture/pakn-treger/kadya-molodovsky-w oman-novelist-rediscovered
Eine jiddische Ausgabe 1927 des Bandes „Ḥeshṿndiḳe nekhṭ lider“, der im Podcast besprochen wird, findet sich hier:
Eine englische Übersetzung des Gedichts aus dem Podcast findet sich in:
• Adrienne Rich:
https://www.poetryfoundation.org/poets/adrienne-rich
Links zu Projekten über und mit Jiddischer Literatur:
Jiddish Book Center: https://www.yiddishbookcenter.org/
Jiddish in Berlin: https://www.yiddishberlin.com/de/
Link zur Folge:
Link zum Intro:
https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/33-intro-staffel-7
Link zu allen bisherigen Folgen:
https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/
Folgen Sie uns auch auf Facebook, Instagram und Twitter: @MmzPotsdam @juedischkompakt
Herzlich Willkommen zum 3. Weihnukka Spezial (2022),
in dieser Folge lassen Sie Miriam Rürup, die Direktorin des MMZ in Potsdam, und Kim Wünschmann, die Direktorin des IGdJ in Hamburg, in die Bedeutung und Geschichte von Weihnukka eintauchen. Sie geben Einblicke in die geschichtlichen Momente, in denen die beiden populärsten Feste der christlichen und jüdischen Tradition, d.h. Weihnachten und Channukka, zusammen gedacht werden konnten und können.
Gleichzeitig eröffnen sie auch die schon lieb gewonnene Tradition, beide Feste literarisch zu verbinden. Denn die Mitarbeiter:innen in Hamburg und Potsdam stellen Ihnen in aller Kürze ihre Lieblingsbücher der letzten Jahre vor, wodurch Sie nicht nur Einblicke in unterschiedliche Bücher und Themen erhalten, sondern auch die Mitarbeiter:innen auf ganz besondere Weise kennenlernen. Durch das Programm der reichhaltigen Episode führt Sie Björn Siegel (IGdJ).
Ein vielfältiges Lesevergnügen ist somit garantiert.
[Ursula Wallmeier (MMZ) empfiehlt …] Mascha Kaléko, Liebst du mich eigentlich? Briefe an Ihren Mann (München, 2015).
[Carmen Bisotti (IGdJ) empfiehlt …] Zeruya Shalev, Schicksal (Berlin, 2021).
[Lutz Fiedler (MMZ) empfiehlt …] Seyla Benhabib, Gleichheit und Differenz: die Würde des Menschen und die Souveränitätsansprüche der Völker im Spiegel der politischen Moderne (Tübingen, 2012).
[Hendrik Althoff (IGdJ) empfiehlt …] Szczepan Twardoch, Das Schwarze Königreich (übersetzt v. Olaf Kühl) (Hamburg, 2022).
[Marie Müller-Zetsche (MMZ) empfiehlt …] Antonie Schneider, Pei-Yu Chang, Wem gehört der Schnee? Eine Ringparabel (Zürich, 2019).
Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Hören und Nachlesen.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns.
Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt
Herzlich Willkommen zur dritten Folge der siebten Staffel von „Jüdische Geschichte Kompakt“, die sich in vier Folgen aus historischer und kulturgeschichtlicher Perspektive dem Thema „Judentum und Sexualität“ zuwendet. Unsere heutige Folge richtet den Blick auf das Leben und Werk des jüdischen Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld (1868–1935) sowie auf das von ihm gegründete Institut für Sexualwissenschaft; einer Institution, die ihre Adresse zwischen 1919 und 1933 in Berlin unweit des Ufers der Spree hatte. Mit Rainer Herrn und Ralf Dose hätten wir dafür keine besseren Gesprächspartner finden können. Denn Ralf Dose ist sowohl einer der Mitbegründer und Mitarbeiter der 1982 gegründeten Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft sowie Autor der 2005 erschienen Biographie Magnus Hirschfeld. Deutscher – Jude – Weltbürger. Auch Rainer Herrn gehört zu den Wissenschaftler:innen der Magnus Hirschfeld Gesellschaft und ist zudem seit 2008 Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin an der Charité in Berlin. Vor allem aber ist er der Autor der ersten Gesamtgeschichte des Instituts für Sexualwissenschaft, die dieses Jahr unter dem Titel Der Liebe und dem Leid erschienen ist. Über diese, in den Veröffentlichungen, thematisierten Schwerpunkte sowie über Hirschfelds Leben und Werk haben wir mit den beiden gesprochen.
Falls Sie mehr über die Thematik erfahren oder sich weiter einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur:
Internetseite der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V.:
• https://magnus-hirschfeld.de/
Wissenschaftliche Publikationen zum Thema:
• Ralf Dose: Magnus Hirschfeld: Deutscher, Jude, Weltbürger (= Jüdische Miniaturen. Band 15). Hentrich & Hentrich, Berlin/Teetz 2005.
• Rainer Herrn: Der Liebe und dem Leid. Das Institut für Sexualwissenschaft 1919–1933. Suhrkamp, Berlin 2022.
• Elke-Vera Kotowski, Julius H. Schoeps (Hrsg.): Der Sexualreformer Magnus Hirschfeld. Ein Leben im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Be.Bra, Berlin 2004.
Quellentexte:
• Magnus Hirschfeld: Sappho und Sokrates. Verlag Max Spohr, Leipzig 1896 (unter dem Pseudonym „Th. Ramien“)
• Magnus Hirschfeld: Die Weltreise eines Sexualforschers. Bözberg-Verlag, Brugg 1933 – Gekürzte Neuausgabe: Eichborn, Frankfurt a. M. 2006 (= Die Andere Bibliothek. Band 254).
Link zur Folge:
Link zum Intro:
Link zu allen bisherigen Folgen:
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Herzlich Willkommen zur zweiten Folge der siebten Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt, die sich in vier Folgen aus historischer und kulturgeschichtlicher Perspektive dem Thema „Judentum und Sexualität“ zuwendet. Unsere heutige Folge hat mit den Themen des vergangenen Gesprächs – den verschiedenen Facetten von Liebe und Sexualität im Judentum und den jüdischen Lebenswelten – fast gar nicht zu tun. Stattdessen wenden wir den Blick diesmal aus einer allgemeinen Perspektive auf die Schattenseiten der Sexualität und ihre Verschränkung mit Macht- und Herrschaftsverhältnissen. Unser Thema ist der sogenannte Frauenhandel des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, in dessen Folge sich Frauen prostituierten bzw. zur Prostitution gezwungen wurden. Inwiefern diese Konstellation auch die jüdische Geschichte in der Moderne berührte und parallel zum Gegenstand antisemitischer Projektionen über Judentum und jüdische Existenz wurde, darüber haben Miriam Rürup und Lutz Fiedler vom MMZ mit der Historikerin Elisabeth Janik-Freis gesprochen, die am Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) dem Forschungsverbund „Jewish Pimps, Prostitutes and Campaigners in a Transnational German and British Context, 1875-1940“ angehört.
Internetseite des Forschungsverbundes:
Wissenschaftliche Publikationen zum Thema:
Elisabeth Janik-Freis, Über Myslowitz nach Buenos Aires. Transatlantischer „Mädchenhandel“ aus Galizien nach Südamerika um 1900, in: Gabriele Anderl, Simon Usaty (Hg.): Schleppen, Schleusen, Helfen. Flucht zwischen Rettung und Ausbeutung, Wien 2016, S.77–94.
Irene Stratenwerth, Der Gelbe Schein. Mädchenhandel 1860 bis 1930, Bremerhaven: Edition Deutsches Auswandererhaus, 2012.
Quellentexte:
Leopold Rosenak, Zur Bekämpfung des Mädchenhandels. Referat, erstattet in der Rabbinerversammlung zu Frankfurt a. M. am 7. Juli 1902, Frankfurt a.M : J. Kauffmann, 1903.
Bertha Pappenheim, Sisyphus: gegen den Mädchenhandel - Galizien : [Auswahl von Reden, Aufsätzen, Schriften zur Bekämpfung des Mädchenhandels], Freiburg (Breisgau): Kore, 1992.
Link zum Intro:
Link zur Folge:
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Herzlich Willkommen zum Intro der 7. Staffel,
Unsere neue Staffel, deren Folgen von Oktober bis Februar wie immer an jedem ersten Freitag im Monat online gehen werden, steht diesmal unter dem Thema „Judentum und Sexualität“ und will sich der Bedeutung von Sexualität in der jüdischen Religion und den jüdischen Lebenswelten aus historischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive zuwenden, aber auch die Stereotype in den Blick nehmen, die sich an das Thema heften. Eine solche Beschäftigung ist freilich in vielerlei Hinsicht reizvoll – vielleicht auch deshalb, weil sich im Judentum häufig positive Bezüge auf Liebe und Sexualität finden.
Neben einem Einblick in die Ausstellung „Love me Kosher“ am Wiener Jüdischen Museum, wollen wir ihnen das Forschungsprojekt „Jewish Pimps, Prostitutes and Campaigners in a Transnational German and British Context, 1875-1940“ vorstellen, das in Berlin und London bearbeitet wird, werden aber auch jüdische Schriftstellerinnen kennenlernen, die sich in ihren literarischen Werken – in jiddischer, hebräischer und englischer Sprache – der von außen aufgetragenen Rolle widersetzen, mittels ihrer Weiblichkeit die Reproduktion der Zukunft zu garantieren. Zuletzt wollen wir zudem über Magnus Hirschfeld und die Geschichte des von ihm gegründeten Instituts für Sexualwissenschaft sprechen.
Wir wünschen Ihnen ein spannendes Zuhören.
Bleiben Sie gesund und interessiert.
Miriam Rürup und das Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt
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