Jüdische Geschichte Kompakt

Jüdische Geschichte Kompakt

By Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg (Björn Siegel) und Moses Mendelssohn Zentrum für Europäisch-Jüdische Studien, Potsdam (Miriam Rürup)Society & CultureScienceHistory
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Jüdische Geschichte Kompakt episodes

  • #51 Jüdische Geschichte Kompakt – Oktober Spezial: Staffel „Jüdische Literaturen“ (Staffel 10)
    Sophie von Mariassy und Tino Schmidt im Gespräch mit Sasha Marianna Salzmann

    Herzlich Willkommen zur vierten und letzten Folge der Staffel „Jüdische Literaturen“, die als Teil der Podcastreihe „Jüdische Geschichte kompakt“ im Büchermonat Oktober zu hören ist. Ulrike Schneider und Anna-Dorothea Ludewig fungieren als Gastgeberinnen dieser besonderen Staffel, die aus einem Projektseminar an der Universität Potsdam hervorgegangen ist und gemeinsam mit Studierenden bespielt wird.

    Bevor wir zur letzten Folge übergehen, möchten wir einen kurzen Rückblick auf die Staffel unternehmen.

    In der ersten Folge war der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Alfred Bodenheimer zu Gast, mit dem Anna-Dorothea Ludewig und Ulrike Schneider die komplexe Frage „was sind jüdische Literaturen“ erörterten. Zudem gab Alfred Bodenheimer interessante Einblicke in seine Arbeit als Krimiautor.

    In der zweiten Folge stellten die Studentinnen Candice Mermet und Marlise Clément den Roman „Serge“ von Yasmina Reza vor. Sie führten die Hörer*innen in die unterschiedlichen Rezeptionsweisen des Romans in Frankreich und Deutschland ein.
    Mit der Kinder- und Jugendbuchautorin Eva Lezzi sprachen wir (die Gastgeberinnen Anna-Dorothea Ludewig und Ulrike Schneider) über das Feld der jüdischen Kinder- und Jugendliteratur im deutschsprachigen Literaturbetrieb und die unterschiedlichen Projekte der Autorin.

    Die Studierenden Sophie von Mariassy und Tino Schmidt haben für die letzte Folge Sasha Marianna Salzmann eingeladen. Ausgehend von dem Essay „Sichtbar“, der 2019 in dem Sammelband „Eure Heimat ist unser Albtraum“ erschienen ist, befragen sie dendie Autorin, Kuratorin und Dramaturgin und Essayist*in zu Schreib- und Theaterprojekten. Gemeinsam mit Sasha Marianna Salzmann diskutieren sie über Genderidentitäten, Queerness, jüdische Körper und Mehrsprachigkeit. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage von Sichtbarkeit(ein) und Unsichtbarkeit(en), nicht nur in der Literatur.

    Das Gespräch wurde im Frühjahr geführt.

    Mehr Informationen zu Sasha Marinna Salzmann und der im Podcast besprochenen Literatur können Sie in den Shownotes nachlesen.

    Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Hören der letzten Folge der Staffel „Jüdische Literaturen“ und verabschieden uns mit dieser Folge zugleich als Gastgeberinnen.

    Shownotes Podcast Sasha Marianna Salzmann:

    Sasha Marianna Salzmann: Im Menschen muss alles herrlich sein. Berlin: Suhrkamp Verlag 2021.

    Sasha Marianna Salzmann: Sichtbar. In: Fatma Aydemir, Hengameh Yaghoobifarah (Hg.): Eure Heimat ist unser Albtraum. Berlin: Ullstein Verlag 2019.
    Sasha Marianna Salzmann: Außer sich. Berlin: Suhrkamp Verlag 2017.
    Sasha Marianna Salzmann: Muttersprache Mameloschn. Schwimmen lernen. Frankfurt/Main: Verlag der Autoren 2013.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Sasha Marianna Salzmann: http://sashamariannasalzmann.com/

    Interview mit Sasha Marianna Salzmann, geführt von Ethel Matala de Mazza

    https://archivderflucht.hkw.de/sasha-marianna-salzmann/

    Zusätzliche Literaturempfehlungen:

    Fatma Aydemir, Hengameh Yaghoobifarah (Hg.): Eure Heimat ist unser Albtraum. Berlin: Ullstein Verlag 2019.
    Judith Coffey, Vivien Laumann: Gojnormativität – Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen. Berlin: Verbrecher Verlag 2021.
    Max Czollek: Versöhnungstheater. München: Carl Hanser Verlag 2023.

    54 min
  • #50 Jüdische Geschichte Kompakt – Oktober Spezial: Staffel „Jüdische Literaturen“ (Staffel 10)
    Anna-Dorothea Ludewig und Ulrike Schneider im Gespräch mit der Kinder- und Jugendbuchautorin Eva Lezzi

    Herzlich Willkommen zur neuen Folge der Staffel „Jüdische Literaturen“, die als Teil der Podcastreihe „Jüdische Geschichte kompakt“ im Büchermonat Oktober zu hören ist. Ulrike Schneider und Anna-Dorothea Ludewig fungieren als Gastgerinnen dieser besonderen Staffel, die aus einem Projektseminar an der Universität Potsdam hervorgegangen ist und gemeinsam mit Studierenden bespielt wird.

    In dieser dritten und damit vorletzten Folge sprechen Anna-Dorothea Ludewig und Ulrike Schneider mit der Kinder- und Jugendbuchautorin Eva Lezzi. In ihrer spannenden Kinderbuchreihe um den Jungen Beni, die von der Künstlerin Anna Adam illustriert wird, erzählt Eva Lezzi vom gegenwärtigen jüdischen Leben in Deutschland. Auch in ihren Jugendbüchern wie in dem Roman „Die Jagd nach dem Kidduschbecher“ verhandelt sie transkulturelle Erfahrungen und interreligiöse Themen. Wie Eva Lezzi zum Schreiben kam, welche Bedeutung das Segment „jüdische Kinder- und Jugendliteratur“ hat und wie die Reaktion des jungen und jugendlichen Lesepublikums ausfällt, sind Fragen, denen im Podcast nachgegangen wird. Und unser Gast verrät uns auch, worum es in dem aktuellen Projekt, an dem sie gemeinsam mit der Drehbuchautorin Anna Maria Praßler arbeitet, geht.

    Falls Sie mehr zu Eva Lezzi und ihren Kinder- und Jugendbüchern wissen möchten, empfehlen wir Ihnen die Shownotes auf der Homepage von „Jüdische Geschichte kompakt“. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Hören!

    Website von Eva Lezzi:

    www.evalezzi.de

    Kinder- und Jugendbücher im Verlag Hentrich & Hentrich:

    www.hentrichhentrich.de/autor-eva-lezzi.html

    Publikation „L'chaim, Merle! Jüdisches Leben in Berlin“:

    www.evalezzi.de/Kinderbuecher/L-chaim,-Merle/

    Interview mit Eva Lezzi:

    „Wir zeigen Judentum als in sich vielfältig und wandelbar.“ Ein Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin, Kuratorin, Dozentin und Autorin Eva Lezzi, unter:
    www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/514208/wir-zeigen-judentum-als-in-sich-vielfaeltig-und-wandelbar/

    Zu Jüdischer Kinder- und Jugendliteratur:

    Gabriele von Glasenapp: Raus aus der Nische. Zur Darstellung jüdischen Lebens in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur. In: JuLit, 3/2021, hg. vom Arbeitskreis Jugendliteratur: https://www.jugendliteratur.org/julit/must-have-schulbibliothek-148/?page_id=0

    Annegret Völpel u.a. (Hg.): Deutsch-jüdische Kinder- und Jugendliteratur. Ein literaturgeschichtlicher Grundriß. Berlin, Boston: de Gruyter 2002.

    Mirjam Pressler: Nathan und seine Kinder. Beltz & Gelberg: Weinheim 2009.

    Weitere genannte Literatur:

    Itamar Gov, Hila Peleg, Eran Schaerf: Ein jüdischer Garten. München: Carl Hanser Verlag 2022.
    Holly-Jane Rahlens: Prinz William, Maximilian Minsky und ich. Übersetzt von Ulrike Thiesmeyer. Reinbek: Rowohlt Verlag 2002.

    59 min
  • #49 Jüdische Geschichte Kompakt – Oktober Spezial: Staffel „Jüdische Literaturen“ (Staffel 10)
    Candice Mermet und Marlise Clément diskutieren über den Roman "Serge" von Yasmina Reza

    Herzlich Willkommen zur zweiten Folge der Staffel „Jüdische Literaturen“, die als Teil der Podcastreihe „Jüdische Geschichte kompakt“ im Büchermonat Oktober zu hören ist. Ulrike Schneider und Anna-Dorothea Ludewig fungieren als Gastgerinnen dieser besonderen Staffel, die aus einem Projektseminar an der Universität Potsdam hervorgegangen ist und gemeinsam mit Studierenden bespielt wird.

    Die beiden Studentinnen Candice Mermet und Marlise Clément geben in dieser Folge Einblicke in die Rezeption des Romans „Serge“ von Yasmina Reza nach, der 2021 auf Französisch im Verlag Flammarion und 2022 in deutscher Übersetzung im Hanser Verlag erschienen ist. Sie zeigen die unterschiedlichen Rezeptionsansätze in beiden Ländern auf. Während in der französischsprachigen Literaturkritik die tragischkomische Familiengeschichte im Mittelpunkt stand, fokussierten deutschsprachige Literaturkritiker*innen auf Fragen zur Erinnerungskultur und zum Umgang mit Gedenkstätten und Erinnerungsorten. Auch die Verhandlung formaler Gestaltungsfragen, vor allem der Einsatz von Ironie, fällt in den Besprechungen in beiden Ländern sehr unterschiedlich aus. Dass das ‚Label‘ Jüdische Literatur allein beim deutschsprachigen Literaturmarkt zu finden ist, erörtern Candice Mermet und Marlise Clément vor dem Hintergrund literaturhistorischer Entwicklungen in Frankreich und Deutschland.

    Falls Sie mehr über Yasmina Reza und ihre Romane erfahren oder sich in die Thematik einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur:

    Yasmina Reza: Serge. Übersetzt von Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel. München: Hanser Verlag 2022.

    https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/serge/978-3-446-27292-7/
    Serge. Paris: Flammarion 2021.
    https://editions.flammarion.com/Auteurs/reza-yasmina

    deutsch- und französischsprachige Rezensionen zum Roman:

    Jean Birnbaum: Yasmina Reza: Le rire de la catastrophe est toujours parfait. Le Monde vom 14.01.2021: https://www.lemonde.fr/livres/article/2021/01/14/yasmina-reza-le-rire-de-la-catastrophe-est-toujours-parfait_6066208_3260.html
    Jérôme Garcin: Serge: Le dernier livre de Yasmina Reza a ébloui “Le Masque & la Plume”. radiofrance (FranceInter) vom 05.01.2021: https://www.radiofrance.fr/franceinter/serge-le-dernier-livre-de-yasmina-reza-a-ebloui-le-masque-la-plume-5526010
    Eva Lezzi: Tragik und Komik. Yasmina Reza schildert die Reise einer jüdischen Familie aus Frankreich in die Vergangenheit. Jüdische Allgemeine vom 29.01.2022: https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/tragik-und-komik/
    Jörg Magenau: Unentschiedene Auschwitz-Komödie. Deutschlandfunk Kultur vom 28.01.2022:
    https://www.deutschlandfunkkultur.de/yasmina-reza-serge-buchkritik-rezension-100.html
    Nils Minkmar: Die Erinnerung ist nicht zu bändigen. Der neue Roman von Yasmina Reza. Süddeutsche Zeitung vom 28.01.2022: https://www.sueddeutsche.de/kultur/yasmina-reza-serge-holocaust-roman-1.5516761?reduced=true
    Anne Amend-Söchting: Persiflage auf erzwungene und kommerzialisierte Erinnerungskultur in Serge wagt es Yasmina Reza, Konstruktionen jüdischer Identität zu unterminieren“. Literaturkritik vom 27.04.2022: https://literaturkritik.de/reza-serge,28827.html
    Gespräch mit Yasmina Reza: “Le rire provient d’une mise à distance que la littérature produit”. radiofrance vom 15.01.2021: https://www.radiofrance.fr/franceculture/podcasts/l-invite-e-des-matins/yasmina-reza-le-rire-provient-d-une-mise-a-distance-que-la-litterature-produit-9971644
    Hörspiel „Serge“ von Yasmina Reza. Hörspielbearbeitung und Regie: Ulrich Lampen. Produktion: SWR 2022: https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/serge-swr2-hoerspiel-2022-12-26-100.html

    36 min
  • #47 Jüdische Geschichte Kompakt – Intro zur 10. Staffel: Oktober Spezial

    Herzlich Willkommen zur 10. Staffel des Podcast-Kanals Jüdische Geschichte Kompakt,

    das Gemeinschaftsprojekt des MMZ in Potsdam (Miriam Rürup) und des IGdJ in Hamburg (Björn Siegel) rückt immer wieder neue Themen in den Vordergrund und eröffnet damit neue Blick auf jüdische Geschichte, Kultur, Sprache und vieles mehr.

    Die neue Staffel der Podcast-Reihe setzt sich nun mit "Jüdischer Literatur" auseinander. Im Büchermonat Oktober widmet sich die Staffel in insgesamt vier Folgen den „Jüdischen Literaturen“ und geht dabei der ebenso grundlegenden wie komplexen Frage nach: Was heißt und zu welchem Ende studiert man Jüdische Literatur?

    Als Hosts konnten Miriam Rürup und Björn Siegel gleich zwei Gastgeberinnen gewinnen und diese stellen ihnen die Idee hinter dieser besonderen Staffel kurz vor: wir, die Gastgeberinnen, sind Ulrike Schneider und Anna-Dorothea Ludewig, beide Literaturwissenschaftlerinnen und an der Universität Potsdam bzw. am Moses Mendelssohn Zentrum tätig. In einem gemeinsamen Seminar im Wintersemester 2022/2023 haben wir mit unseren Studierenden das Schreiben über Jüdische Literaturen im deutschsprachigen Feuilleton untersucht und uns dabei auf die Erwartungshaltungen und Zuschreibungen konzentriert, die sich in den Kritiken und Rezensionen zu Werken der Gegenwartsliteratur spiegeln. Ausgangspunkt dafür war ein Artikel in der Wochenzeitung Die Zeit aus dem Jahr 2020, in dem sich Laura Cazés und Jakob Baier unter der provokanten Überschrift „Deutsche, die auf Juden starren“ mit der Rezeption der erfolgreichen Miniserie „Unorthodox“ (basierend auf der gleichnamigen, 2012 erschienenen Autobiographie von Deborah Feldman) auseinandergesetzt haben, die von den Feuilletons (nicht nur) der deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften als faszinierender Einblick in eine sonst verborgene jüdische Welt gefeiert wurde. Die Verfasser:innen des Artikels kommen hingegen zu einem anderen Schluss. Sie sehen in den hymnischen Kritiken doch vornehmlich eine „Faszination für das exotische Jüdische, das eben auch die Funktion des Fremden behalten soll“.

    Auch für jüdische Literaturen lässt sich im Feuilleton nach wie vor eine Faszination für das Exotische ebenso beobachten wie die Exponierung des ‚Fremden‘, des ‚Anderen‘: Das Beharren auf einer jüdischen Alterität, verbunden mit der Zuschreibung bestimmter Eigenschaften und Narrative, ist damit eben kein historisches, sondern ein nach wie vor aktuelles Phänomen. Dies kristallisierte sich bei der Analyse unterschiedlicher Formen der Literaturkritik im Verlauf des Seminars immer mehr heraus.

    Für die Podcaststaffel haben wir vier Beispiele ausgesucht, die uns geeignet erscheinen, unsere Überlegungen über die Universität hinauszutragen: In der ersten Folge ist der Schweizer Literaturwissenschaftler und Autor Alfred Bodenheimer bei uns zu Gast, der als Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte an der Universität Basel wirkt und mehrere Kriminalromane vorgelegt hat. Als Vermittler und Produzent „Jüdischer Literaturen“ hat er uns einen hochinteressanten Einblick in seine Arbeit gewährt. In Folge 2 befassen sich unsere Studentinnen Candice Mermet und Marlise Clément mit dem Erfolgsroman „Serge“ von Yasmina Reza, der 2021 auf Französisch und 2022 in deutscher Übersetzung erschien, und diskutieren miteinander die unterschiedlichen Rezeptionen in Frankreich und Deutschland. Für die dritte Folge konnten wir mit Eva Lezzi sprechen, die als Autorin jüdischer Kinder- und Jugendbücher als Pionierin im deutschsprachigen Raum gelten kann. Den Abschluss macht/unternimmt (dann wieder) ein studentisches Team: Sophie von Mariassy und Tino Schmidt konnten Sasha Marianna Salzmann zu ihren Schreib- und Theaterprojekten, den Themen Mehrsprachigkeit und jüdische Körper befragen.
    Alle vier Folgen regen hoffentlich dazu an, die Frage nach Jüdischen Literaturen ebenso spannend zu finden wie wir – und natürlich das ein oder andere Buch zu entdecken oder wieder zu lesen.

    12 min
  • #48 Jüdische Geschichte Kompakt – Oktober Spezial: Staffel „Jüdische Literaturen“ (Staffel 10)
    Anna-Dorothea Ludewig und Ulrike Schneider im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Alfred Bodenheimer

    Herzlich Willkommen zur ersten Folge der Staffel „Jüdische Literaturen“, die als Teil der Podcast-Reihe „Jüdische Geschichte Kompakt“ im Büchermonat Oktober zu hören ist. Diese besondere Staffel ist aus einem Projektseminar an der Universität Potsdam hervorgegangen und wird gemeinsam mit Studierenden bespielt.

    In der ersten Folge sprechen Anna-Dorothea Ludewig und Ulrike Schneider mit dem Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Alfred Bodenheimer vom Institut für Jüdische Studien an der Universität Basel über Bestimmungsmöglichkeiten „Jüdischer Literaturen“. Literaturhistorische und aktuelle Verortungen stehen dabei ebenso im Vordergrund wie Beobachtungen gegenwärtiger Zuschreibungen an Autor*innen „jüdischer Literaturen“ durch die Literaturkritik im deutschsprachigen Literaturbetrieb. In seiner Doppelrolle als Literaturwissenschaftler und Autor von Kriminalromanen diskutieren wir mit Alfred Bodenheimer über das Schreiben von Kriminalliteratur, die Konzeption jüdischer und israelischer Ermittlerfiguren, die Darstellung jüdischer Lebensformen und die Bedeutung des Adressatenbezuges für die Entwicklung und Rezeption der Romane.

    Falls Sie mehr über „Jüdische Literaturen“ und Alfred Bodenheimers Kriminalromane wissen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast genannte Literatur:

    „Jüdische Literaturen“

    Forschungsprojekt „Deutschsprachig-jüdische Literatur vom Zeitalter der Aufklärung bis zur Gegenwart - Neue Forschungszugänge in Paradigmen“ (Projektleitung: Prof. Dr. Alfred Bodenheimer, Prof. Dr. Stephan Braese, Prof. Dr. Primus-Heinz Kucher)
    https://juli.aau.at
    https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/419254539
    Banki, Luisa; Schirrmeister, Sebastian (Hg.): Jahrbuch für europäisch-jüdische Literaturstudien. Band 10/ Heft 1 (2023): „Positionen der dritten Generation“.
    Brumlik, Micha u.a. (Hg.): Zwischen Literarizität und Programmatik – Jüdische Literaturen der Gegenwart. Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart. Band 6. Berlin: Neofelis Verlag 2019.
    Garloff, Katja; Mueller, Agnes (ed.): German Jewish literature after 1990. Rochester, New York: Camden House 2018.

    Bodenheimer, Alfred: Die Fähigkeit zu lachen. Jüdischer Humor ohne Juden in der deutschen Nachkriegsgesellschaft. In: Hahn, Hans-Joachim; Lamprecht, Gerald; Terpitz, Olaf (Hg.): Studien zur deutschsprachig-jüdischen Literatur und Kultur. Standortbestimmungen eines transdisziplinären Forschungsfeldes, Wien 2020 (Schriften des Centrums für Jüdische Studien), S. 109–119.

    Battegay, Caspar; Bodenheimer, Alfred: Deutsch-jüdische Literatur im europäischen Kontext, in: Horch, Hans Otto (Hg.): Handbuch der deutsch-jüdischen Literatur, Berlin 2015, S. 270–280.
    Bodenheimer, Alfred: Wer definiert für wen, was jüdische Literatur ist? In: Transversal. Zeitschrift für Jüdische Studien. Heft 2 (2005), 6. Jhrg., S. 3-10.

    Kriminalromane von Alfred Bodenheimer

    „Mord in der Straße des 29. November“. Zürich 2022.
    „Der böse Trieb. Ein Fall für Rabbi Klein.“ Zürich 2021.
    Im Kampa Verlag:
    https://kampaverlag.ch/blog/autoren/alfred-bodenheimer/
    Im Verlag Nagel und Kimche:
    https://www.harpercollins.de/pages/search-results-page?q=bodenheimer

    52 min
  • #46 Jüdische Geschichte Kompakt – Von "Wir für uns" zum Jüdischen Kulturverein
    Lutz Fiedler im Gespräch mit Irene Runge

    Herzlich Willkommen zur vierten Folge unserer aktuellen Staffel „Jüdische Geschichte[n] in der DDR“. Im heutigen, abschließenden Gespräch richten wir den Blick auf die letzten Jahre der DDR und die Zeiten von Wende und Wiedervereinigung. Dafür haben wir Dr. Irene Runge aus Berlin zu Gast, die als Mitglied der jüdischen Gemeinde in Ostberlin diese Zeit nicht nur intensiv miterlebt hat, sondern als Gründerin unterschiedlicher jüdischer Gruppierungen zugleich prägend in der Zeit selbst war. Wir für uns – so lautete die Gruppe die Irene Runge 1986 ins Leben gerufen hatte und in der sich vor allem die Generation der Kinder jüdisch-kommunistischer Remigrant:innen zusammengefunden hatte. Vier Jahre später war aus dieser Gruppe Anfang 1990 wiederum der Jüdische Kulturverein hervorgegangen. Auch zu dessen Gründerinnen gehörte Irene Runge, die 1942 im New Yorker Exil geboren wurde und mit den Eltern 1949 in die DDR zurückgekehrt war. Über ihr Leben und ihre Erfahrungen in der DDR sowie zu Wendezeiten hat sie uns ebenso erzählt, wie von ihrer Beteiligung im Ringen um die Aufnahme emigrierender sowjetischer Jüdinnen und Juden in die DDR.

    Falls Sie mehr über einzelne Aspekte erfahren oder sich in die Thematik einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur:

    Einführendes zur Geschichte von Wir für uns und dem Jüdischen Kulturverein:

    • Ralf Bachmann und Irene Runge (Hrsg.): WIR – Der Jüdische Kulturverein e. V. 1989–2009, Wellhöfer, Mannheim 2009.

    • Annette Leo, Annette Leo, Die Gruppe „Wir für uns“, in: Sandra Anusiewicz-Baer/Lara Dämmig (Hg.), Jung und jüdisch in der DDR, Leipzig 2021, S. 202–210.

    • Vincent von Wroblewsky, Zwischen Thora und Trabant. Juden aus der DDR, Berlin 1993.

    Bücher von Irene Runge:

    • Wie ich im jüdischen Manhattan zu meinem Berlin fand – Reisen Ankommen Leben, Kulturmaschinen Berlin 2012.

    • „Ich bin kein Russe.“ Jüdische Zuwanderung zwischen 1989 und 1994. Berlin 1995.

    https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/44-intro-zur-neunten-staffel-ddr

    Link zur Folge:
    https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/48-irene-runge
    Link zu allen bisherigen Folgen:
    https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/

    40 min
  • #45 Jüdische Geschichte Kompakt – Zwischen Loyalität und Dissidenz: Jüdische Remigrant:innen in der DDR
    Zwischen Loyalität und Dissidenz: Jüdische Remigrant:innen in der DDR

    Herzlich Willkommen zur dritten Folge unserer aktuellen Staffel „Jüdische Geschichte[n] in der DDR“.

    In unserer heutigen Diskussion wenden wir uns den Erfahrunger und Perspektiven jüdischer Remigrant:innen in der DDR zu und diskutieren dabei auch das Spannungsverhältnis von Loyalität und Dissidenz. Zum Thema werden dabei sowohl die Motive der Rückkehr wie die Herausforderungen, Enttäuschungen und Sorgen angesichts der politischen Dynamiken der frühen 1950er Jahre. Aber auch der Protest gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann und die vielfältige Rolle des jüdischen Dissidenten Stefan Heym sind Gegenstand des Gesprächs.

    Als Gäste haben wir dafür einerseits Sonia Combe eingeladen, die als Wissenschaftlerin am Berliner Centre Marc Bloch assoziert ist und im vergangenen Jahr das Buch Loyal um jeden Preis. „Linientreue Dissidenten“ im Sozialismus veröffentlicht hat. Andererseits haben wir mit Cathy Gelbin aus Manchester gesprochen, wo sie als Professorin für Filmwissenschaft und Germanistik lehrt und zugleich zum Jahrhundertleben des herausragenden jüdischen Dissidenten der DDR, dem Schriftsteller Stefan Heym forscht und publiziert.

    Falls Sie mehr über einzelne Aspekte erfahren oder sich in die Thematik einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur:

    • Sonia Combe, Loyal um jeden Preis. "Linientreue Dissidenten" im Sozialismus, Berlin: Ch. Links Verlag 2022.

    • Cathy S. Gelbin, Lehrjahre auf dem Weg zum Dissidenten: Stefan Heyms Freundschaft mit Robert Havemann und Wolf Biermann, in: Jahrbuch des Dubnow-Instituts 17 (2018), S. 237–270.

    • Erwähnte Texte von Stefan Heym:

      • 5 Tage im Juni, München: C. Bertelsmann 1974 [Erstveröffentlichung in der DDR: Berlin (Buchverlag Der Morgen) 1989].

      • Collin, München: C. Bertelsmann 1979.

      • Ahasver. Roman, München: C. Bertelsmann 1981 [Erstveröffentlichung in der DDR: Berlin (Buchverlag Der Morgen) 1988].

      • Nachruf [Autobiografie], München: C. Bertelsmann 1988.

      • Link zum Intro:

        https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/44-intro-zur-neunten-staffel-ddr

        Link zur Folge:

        https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/47-zwischen-loyalitaet-und-dissidenz

        Link zu allen bisherigen Folgen:

        https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/

        45 min
      • #44 Jüdische Geschichte Kompakt – Die DDR und der Jerusalemer Eichmann-Prozess
        Die DDR und der Jerusalemer Eichmann-Prozess

        Herzlich Willkommen zur zweiten Folge unserer aktuellen Staffel „Jüdische Geschichte[n] in der DDR“. In unserem Gespräch haben wir die Rezeption des Jerusalemer Eichmann-Prozess in der DDR zum Gegenstand gemacht. Anna-Dorothea Ludewig und Lutz Fiedler vom MMZ haben darüber mit den beiden Historikerinnen Dr. Katharina Rauschenberger vom Fritz Bauer Institut aus Frankfurt am Main und Dr. Annette Leo aus Berlin gesprochen. Themen waren dabei einerseits die Bemühungen des ostdeutschen Rechtsanwalts jüdischer Herkunft Friedrich Karl Kaul, in Jerusalem die Nebenklage gegen Eichmann zu vertreten. Erweitert haben wir diese Perspektive andererseits durch den Blick auf die beiden Journalisten Max Kahane und Gerhard Leo, die für die DDR nach Jerusalem gereist waren. Inwiefern die beiden kommunistisch-jüdischen Remigranten über ihren journalistischen Auftrag hinaus auch persönlich von den Ereignissen in Jerusalem affiziert wurden, bildet ebenfalls einen Teil des Gesprächs.

        Falls Sie mehr über Friedrich Karl Kaul, Gerhard Leo und Max Kahane und die Rezeption des Eichmann-Prozesses in der DDR erfahren oder sich in die Thematik einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur:

        Einführendes:

        Peter Krause, Der Eichmann-Prozess in der deutschen Presse. Frankfurt am Main: Campus. Verlag 2002.

        Zum Wirken Friedrich Karl Kauls:

        Katharina Rauschenberger, »Antifaschismus, Judenmord und Zionismus – Auf der Suche nach dem richtigen Klassenstandpunkt in Friedrich Karl Kauls Der Fall Eichmann«, in: Patrick Eser und Christian Ernst (Hrsg.): Der Eichmann-Prozess in transmedialer Perspektive: Figuren der Erinnerung, des Rechts und der Gerechtigkeit in Literatur und Film, Berlin (voraussichtlich Ende 2023).

        Katharina Rauschenberger, »Friedrich Karl Kaul in Jerusalem and After: Trials in the Anti-fascist Campaigns«, in: Katharina Rauschenberger, Joachim von Puttkamer, Sybille Steinbacher (eds.), Investigating, Punishing, Agitating. Nazi Perpetrator Trials in the Eastern Bloc, Studien zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, Bd. 8, Göttingen (voraussichtlich September 2023).

        Zum Wirken von Max Kahane und Gerhard Leo:

        Annette Leo, Eichmann, Globke und die DDR, in: Anetta Kahane et al. (Hg.), „Das hat's bei uns nicht gegeben!“. Antisemitismus in der DDR – Das Buch zur Ausstellung, Amadeu Antonio Stiftung, Berlin 2010, S. 20–30.

        Raphael Brüne, 60 Jahre Eichmann-Prozess – Zwischen Identifikation und Instrumentalisierung. Gerhard Leos andere Perspektiven auf den Jerusalemer Jahrhundertprozess, in: Deutschland Archiv, 9.4.2021

        Link: www.bpb.de/331105

        Link zum Intro:

        https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/44-intro-zur-neunten-staffel-ddr

        Link zur Folge:

        https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/46-die-ddr-und-der-jerusalmer-eichmann-prozess

        Link zu allen bisherigen Folgen:

        https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/

        41 min
      • #43 Jüdische Geschichte Kompakt – Leo Zuckermann
        Teilhabe und Exklusion – Das Leben des jüdischen Juristen und Kommunisten Leo Zuckermann

        Herzlich Willkommen zur ersten Folge unserer aktuellen Staffel „Jüdische Geschichte[n] in der DDR“. In unserem Gespräch haben wir uns diesem Thema aus der Perspektive des jüdisch-kommunistischen Exils, der Remigration sowie der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen der Teilhabe von Jüdinnen und Juden in der sowjetischen Besatzungszone und der frühen DDR zugewandt. Doch auch der Schock und die Erschütterungen angesichts des antisemitisch gefärbten Slánský-Prozesses in Prag und paralleler Dynamiken in der DDR sind Teil der Diskussion. All diese unterschiedlichen Erfahrungen verbinden sich in geradezu paradigmatischer Form in der Person des 1908 geborenen jüdischen Juristen und Kommunisten Leo Zuckermann. Mit PD Dr. Philipp Graf, der am Leipziger Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow eine Biographie zu Zuckermann verfasst hat, haben wir zu dessen frühen Bemühungen um ein Restitutionsgesetz und die Anerkennung eines kollektiven jüdischen Rechtsanspruchs, aber auch über Zuckermanns Flucht aus der DDR im Dezember 1952 gesprochen.

        Falls Sie mehr über Leo Zuckermann und dessen Lebensweg erfahren wollen oder sich in die Thematik einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur:

        Einführendes:

        Philipp Graf, Einsatz für das jüdische Kollektiv. Jüdische Kommunisten im sowjetischen Berlin der „Zwischenzeit“, 1945–1950, in: Kata Bohus u.a. (Hgg.), Unser Mut – Juden in Europa 1945–48, Berlin 2020, 162–179.

        Philipp Graf, »Dem Gesetzentwurf gibt das Zentralsekretariat seine Zustimmung« – Eine neue Sicht auf die Restitutionsfrage in der Sowjetischen Besatzungszone, in: Jahrbuch des Dubnow-Instituts/Dubnow Institute Yearbook 17 (2018) [2020], 271–298.

        Zum jüdisch-kommunistischen Exil in Mexiko:

        Wolfgang Kießling, Alemania Libre in Mexiko, Berlin 1974.

        Fritz Pohle, Das mexikanische Exil. Ein Beitrag zur Geschichte der politisch-kulturellen Emigration aus Deutschland 1937–1946, Stuttgart 1986.

        Zur Rückkehr in die DDR:

        Karin Hartewig, Zurückgekehrt. Die Geschichte der jüdischen Kommunisten in der DDR, Köln u. a. 2000.

        Zu den Restitutionsdebatten in der DDR:

        Jeffrey Herf, Zweierlei Erinnerung. Die NS-Vergangenheit im geteilten Deutschland, übers. von Klaus-Dieter Schmidt, Berlin 1998.

        Link zum Intro:

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        Link zur Folge:

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        39 min
      • #42 Jüdische Geschichte Kompakt – Intro zur 9. Staffel "Jüdische Geschichte[n] in der DDR"
        Intro zur 9. Staffel: "Jüdische Geschichte[n] in der DDR"

        Herzlich Willkommen zum Intro der 9. Staffel,

        Unsere neue Staffel, deren Folgen von Juni bis September wie immer an jedem ersten Freitag im Monat online gehen werden, steht diesmal unter dem Thema „Jüdische Geschichte[n] in der DDR“. Unter dieser Überschrift wollen wir die Erwartungen und Enttäuschungen ebenso wie das Engagement und die Erfahrungen von Jüdinnen und Juden in der DDR thematisieren und auf dieser Grundlage zugleich die Geschichte des sozialistischen Staats neu vermessen.

        Neben einem Einblick in die Bemühungen des jüdisch-kommunistischen Juristen Leo Zuckermann um ein Restitutionsgesetz in der DDR, aber auch seine dramatische Flucht im Dezember 1952, werden wir mit Blick auf die journalistische Arbeit von Gerhard Leo und die juristischen Aktivitäten von Friedrich Karl Kaul auch über die Rezeption des Eichmann-Prozesses in Jerusalem sprechen. In der dritten Folge werden wiederum die Lebenswege von Stefan Heym und Wolf Biermann auf dem Weg zur Dissidenz, aber auch die Geschichte ihrer Freundschaft und Heyms Protest im Gefolge von Biermanns Ausbürgerung zum Thema. Zuletzt sprechen wir mir Irene Runge über die Entstehung der jüdischen Gruppe „Wir für uns“ aus der Anfang 1990 – inmitten der Wendeereignisse – der Ostberliner Jüdische Kulturverein hervorging.
        Wir wünschen Ihnen ein spannendes Zuhören!

        Bleiben Sie gesund und interessiert.

        Miriam Rürup und das Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt

        Falls Sie mehr über Jüdische Geschichte[n] in der DDR erfahren oder sich in die Thematik einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur:

        Sonia Combe, Loyal um jeden Preis: „Linientreue Dissidenten“ im Sozialismus, Berlin 2022.

        Karin Hartewig, Zurückgekehrt. Die Geschichte der jüdischen Kommunisten in der DDR, Köln 2000

        Ulrike Offenberg, Seid gegen die Machthaber. Die jüdischen Gemeinden in der SBZ und der DDR 1945–1990, Berlin 1998

        Interviewsammlungen:

        Robin Ostow, Jüdisches Leben in der DDR, Frankfurt am Main 1988.

        John Borneman/Jeffrey M. Peck, Sojourners. The Return of German Jews and the Question of Identity, Lincoln/London 1995.

        Vincent von Wroblewsky, Zwischen Thora und Trabant. Juden aus der DDR, Berlin 1993.

        Link zum Intro:

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        14 min

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