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„Jüdische Frauen in der Geschichte der sozialen Wohlfahrt: Die Zentralwohlfahrtsstelle für die Juden in Deutschland“
sehr herzlich begrüßen wir Sie heute zur dritten Folge unserer aktuellen Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt, die sich diesmal aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema „Jüdischen Frauen zwischen Wohlfahrt und Widerstand“ zuwendet.
Literaturhinweise
Sonja Buckel (Hg.): Streitbare Juristinnen (Band 2), Baden-Baden 2016.
Simone Ladwig-Winters: Das Ende eines Aufbruchs. Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft nach 1933. Minderheitenerfahrung und weibliche Diskriminierung,hg. vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Köln 2015.
Till van Rahden und Michael Stolleis (Hg.): Emanzipation und Recht. Zur Geschichte der Rechtswissenschaft und der jüdischen Gleichberechtigung, Frankfurt a.M. 2021.
Marion Röwekamp: Juristinnen – Lexikon zu Leben und Werk, hg. vom Deutschen Juristinnenbund e.V., Baden-Baden 2005.
Marion Röwekamp: Die ersten deutschen Juristinnen. Eine Geschichte ihrer Professionalisierung und Emanzipation (1900–1945). Köln u.a. 2011.
Ausstellungen
Ausstellung des Deutschen Juristinnenbundes: Jüdische Juristinnen und Juristinnen jüdischer Herkunft: https://www.djb.de/ausstellung-juedische-juristinnen-und-juristinnen-juedischer-herkunft
WIR WAREN NACHBARN. Biografien jüdischer Zeitzeugen mit biografischen Alben zu Margarete Berent und Erna Proskauer: http://www.wirwarennachbarn.de
Audio
Link zu ersten Folge:
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„Jüdische Frauen in der Geschichte der sozialen Wohlfahrt: Die Zentralwohlfahrtsstelle für die Juden in Deutschland“
sehr herzlich begrüßen wir Sie heute zur zweiten Folge unserer aktuellen Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt, die sich diesmal aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema „Jüdischen Frauen zwischen Wohlfahrt und Widerstand“ zuwendet.
Einführendes:
• Sabine Hering, Jüdische Wohlfahrt im Spiegel von Biographien. FH Verlag, Frankfurt am Main 2006.
Forschungsliteratur:
• 100 Jahre Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (1917–2017). Brüche und Kontinuitäten. Hrsg.: Arbeitskreis Jüdische Wohlfahrt, Steinheim-Institut, ZWST. Redaktion: Sabine Hering, Harald Lordick, Gudrun Maierhof, Gerd Stecklina, Frankfurt 2017.
Link zum Intro:
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„Weibliche Emanzipation und Jüdische Zugehörigkeit. Zur Geschichte des Jüdischen Frauenbundes im 20. Jahrhundert.“
sehr herzlich begrüßen wir Sie heute zur ersten Folge unserer neuen Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt, die sich diesmal aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema „Jüdischen Frauen zwischen Wohlfahrt und Widerstand“ zuwendet. Eine Einführung in die Staffel, vorgestellt von Björn Siegel und Miriam Rürup, können Sie hier hören.
Falls Sie darüber hinaus mehr über die Geschichte des Jüdischen Frauenbundes erfahren oder sich intensiver einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur:
Einführendes:
Quellen:
Forschungsliteratur:
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**Herzlich Willkommen zur 12. Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt, **
in diesem Intro stellen Ihnen Miriam Rürup (MMZ) und Björn Siegel (IGdJ) die Ideen zur 12. Staffel vor. Unter dem Oberthema "Jüdische Frauen zwischen Wohlfahrt und Widerstand" soll der Blick dabei auf die unterschiedlichen Wege des sozialen und politischen Engagements jüdischer Frauen im 20. Jahrhundert gerichtet werden.
Im Anschluss an die inzwischen (erfreulicherweise!) umfangreiche Forschung zu diesem Themenkomplex und vor dem Hintergrund einer doppelten weiblich-jüdischen Ausgrenzungserfahrung werden wir dabei einen weiten Bogen schlagen und das Engagement jüdischer Frauen zwischen Sozialarbeit und politischer Organisation, juristischem Engagement oder revolutionärer Utopie thematisieren. Dabei werden in unseren Gesprächen ganz verschiedene Wege und Möglichkeiten weiblich-jüdischer Selbstbestimmung im 20. Jahrhundert sichtbar werden.
Der Podcast-Kanal ist ein Gemeinschaftsprojekt des MMZ (Potsdam) und des IGdJ (Hamburg), wobei die aktuelle Staffel federführend vom MMZ betreut wurde.
Wir wünschen Ihnen ein erkenntnisreiches Zuhören.
Miriam Rürup & Björn Siegel sowie das Team von Jüdische Geschichte Kompakt
**Herzlich Willkommen zur neuen Folge von Jüdische Geschichte Kompakt, **
in der Abschluss-Episode zur 11. Staffel "In Funk und Fernsehen" führen Anne Giebel (Erfurt/Wien) und Beate Meyer (Hamburg) in die komplexen Biographien von Hans Rosenthal und Fritz Benscher ein.
Nachdem in der ersten Folge Gabriele Rose hinter die Kulisse der Produktion Aracy: Der Engel von Hamburg eingeführt und in der zweiten Folge Lea Wohl von Haselberg die Ausstellung Ausgeblendet. Eingeblendet – Eine jüdische Filmgeschichte der Bundesrepublik vorgestellt hat, rückte die dritten Folge mit Branka de Veer und Andrea Völker die Kunst und Geschichte des NDR-Geländes am Rotherbaum in den Mittelpunkt. Die nun vierte, und damit letzte Folge der Staffel gibt den Blick auf einzelne Akteure und ihre Leben "In Funk und Fernsehen" frei.
Anne Giebel und Beate Meyer diskutieren dabei die unterschiedlichen Rollen, die die beiden Persönlichkeiten Hans Rosenthal und Fritz Benscher in der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit einnehmen wollten und konnten, und arbeiten heraus, wie ein biographischer Zugang, neue Blicke auf und in die jüdische Geschichte und Kultur frei geben kann.
Sollten Sie Interesse haben, sich weiter in die beiden Biographien zu vertiefen, seien Ihnen die folgenden Literaturtips ans Herz gelegt:
Anne Giebel, "Die Leute wissen ja, wer ich bin," Hans Rosenthals Weg als Holocaust-Überlebender und Unterhaltungsstar, in: Bekannt aus Fernsehen, Film und Funk – Laupheimer Gespräche 2016, hrsg. v. Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Heidelberg: Universitätsverlag Winter, 2017), S. 103–157.
Anne Giebel, "Hans Rosenthal: Alltagsbegleiter – Fernsehikone – Zeitzeuge. Der Spielmeister Hans Rosenthal in der deutschen Gesellschaft," in: Das war spitze! Jüdisches in der deutschen Fernsehunterhaltung [Ausstellung des Jüdischen Museums München vom 13. April bis 6. November 2011], hrsg. v. Ulrike Heikaus (Essen: Klartext, 2011), S. 41–57.
Beate Meyer, _Fritz Benscher: Ein Holocaust-Überlebender als Rundfunk- und Fernsehstar in der Bundesrepublik _(Göttingen: Wallstein Verlag, 2017).
Beate Meyer, Fritz Benscher (1904–1970) – Vom Konzentrationslager zum Bayerischen Rundfunk. Biographische Stationen eines Künstlerlebens, in: Bekannt aus Fernsehen, Film und Funk – Laupheimer Gespräche 2016, hrsg. v. Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Heidelberg: Universitätsverlag Winter, 2017), S. 103–132.
Wie wünschen ein spannendes Zuhören und hoffen natürlich, dass sie uns auch in der nächsten Staffel treu bleiben werden, dann schon die Zwölfte, die federführend vom MMZ betreut wird.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!
Björn Siegel und das Team von Jüdische Geschichte Kompakt
Hallo und herzlich Willkommen bei Jüdische Geschichte Kompakt,
in der dritten Folge der 11. Staffel zum Thema "In Funk und Fernsehen" sprechen Branka de Veer, Andrea Völker und Björn Siegel über die historische Aufarbeitung des NDR Geländes an der Rothenbaumchaussee (Hamburg) und den dazu gehörigen "Rundgang Rotherbaum".
Nachdem in der ersten Episode die Autorin und Regisseurin Gabriele Rose Einblicke in die Vorbereitung und Produktion des ARTE Doku-Dramas Aracy: Der Engel von Hamburg gegeben hat, rückte die zweite Folge mit der Film- und Medienwissenschaftlerin Lea Wohl von Haselberg die jüdische Filmgeschichte in der BRD und deren Quellen in den Mittelpunkt.
Die nun online gestellte dritte Folge stellt wiederum die jüdische Geschichte und Kultur auf dem NDR Gelände an der Rothenbaumchaussee / Hamburg genauer vor und eröffnet dank der Studien von Branka de Veer und Andrea Völker neue Perspektiven auf Architektur und Kunst auf dem Gelände des Funkhauses.
Dank architektur- und kunsthistorischer Fragestellungen werden u.a. neue Zugänge zum 1931 fertiggestellten Tempel in der Oberstrasse, der 1953 vom NDR erworben und zum heutigen Rolf-Liebermann-Studio umgenutzt wurde, und zur Biographie von Heinrich Hertz (1857–1894) und der künstlerischen Würdigung durch die Ätherwelle von Friedrich Wield (1880–1940) eröffnet.
Der Rundgang Rotherbaum, den Branka de Veer und Andrea Völker erarbeitet haben und historisch das Gelände des NDR-Funkhauses erschließt, macht damit jüdische Aspekte der hamburgischen Geschichte sichtbar und verweist gleichsam auf die Aushandlungsprozesse im Umgang mit jüdischem Kulturerbe in der deutschen Gesellschaft am Beispiel des NDR-Areals.
Zum Rundgang Rotherbaum, folgen sie dem folgenden Link:
Weitere Vertiefungsmöglichkeiten gibt es unter dem folgenden Link:
Zum Tipp Tempel Poolstraße stehen ihnen folgende Informationen zur Verfügung:
Mehr zum Israelitischen Tempelverband – Liberale Jüdische Gemeinde Hamburg 1817 finden sie hier: https://jlihh.de/category/juedisches-leben-in-hamburg/israelitischer-tempelverband
Sollten Sie Interesse haben, sich über verschiedene Thema in der Podcastfolge weiter zu informieren, seien ihnen die folgenden Literatur-Tipps empfohlen:
Oder Sie hören sich zusätzlich die Folge zu Stadt und Erbe von Jüdische Geschichte Kompakt mit Miriam Rürup (MMZ) an: https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/4-stadt_und_erbe_ein_gesprach_zwischen_miriam_ruerup_und_bjoern_siegel
Viel Spass beim Reinhören!
Björn Siegel und das Team von Jüdische Geschichte Kompakt.
Herzlich Willkommen zum vierten Weihnukka Spezial (2023),
in der Folge laden Sie Miriam Rürup, die Direktorin des MMZ in Potsdam, und Kim Wünschmann, die Direktorin des IGdJ in Hamburg, ein, in die Bedeutung und Geschichte von Weihnukka einzutauchen und literarisch beide Feste zu feiern.
Was beide Institute mit Weihnukka dieses Jahr verbinden, können Sie dabei genauso entdecken wie auch die Lieblingsbücher der Mitarbeiter:innen der letzten Jahre. Damit erhalten Sie nicht nur viele literarische Einblicke in unterschiedliche Bücher und Themen, sondern lernen auch die Mitarbeiter:innen auf ganz besondere Weise kennen.
Durch das Programm der abwechslungsreichen Episode führt Sie Björn Siegel (IGdJ).Ein vielfältiges Lesevergnügen ist somit garantiert.
**Zum weiteren Stöbern in den Leseempfehlungen finden Sie hier die Buchdetails (in der Reihenfolge der in der Podcast-Folge zu hörenden Empfehlungen): **
Lisa-Sophie Gebhard empfiehlt: Gundula Schiffer, Adrian Kasnitz, Was es bedeuten soll. Neue hebräische Dichtung in Deutschland | 2020 | 136 Seiten | EUR 15,00; ISBN: 978-3-947676-49-1
Susanna Kunze empfiehlt: Dana Vowinckel, Gewässer im Ziplock | 2023 | 362 Seiten | EUR 23,00, ISBN: 978-3-518-47360-3
Laura Brüggemann empfiehlt, R. Michał Kwieciński, FILIP, PL 2022 | 125 Minuten
Sebastian Schirrmeister empfiehlt: Gabriel Herlich, Freischwimmer | 2023 | 268 Seiten | EUR 24,00, ISBN: 978-3-86532-830-4
Carmen Bisotti empfiehlt: Tomer Dotan-Dreyfus, Birobidschan | 2023 | 324 Seiten | EUR 24,00, ISBN: 978-3-86391-347-2
Nina Zellerhoff empfiehlt: Tamar Lewinsky, Martina Lüdicke, Theresia Ziehe (Hrsg), Ein anderes Land. Jüdisch in der DDR. Katalog zur Ausstellung | 2023 | 271 Seiten | EUR 28,00, ISBN: 978-3-96289-207-4
Lutz Fiedler empfiehlt: Vivien Goldman, Die Rache der She-Punks. Eine feministische Musikgeschichte von Poly Styrene bis Pussy Riot, 2021 | 224 Seiten | EUR 20,00 | ISBN: 978-3-95575-157-9
Anna-Dorothea Ludewig empfiehlt: N.O. Body, Aus eines Mannes Mädchenjahren| 2021 | 220 Seiten | EUR 22,00; ISBN: 978-3-95565-477-1
Anna Neovesky empfiehlt: Norman Eisen, Der letzte Palast von Prag | 2020 | 592 Seiten | EUR 21,99, ISBN: 978-3-84372-261-2
Olaf Glöckner empfiehlt: Marcela Menachem Zoufalá/Olaf Glöckner (Hrsg.), United in Diversity: Contemporary European Jewry in an Interdisciplinary Perspective, 2023 | 242 Seiten | EUR 89,95 | ISBN: 978-3110783100
Ines Sonder empfiehlt: Tom Segev, Jerusalem Ecke Berlin: Erinnerungen | 2022 | 416 Seiten | EUR 32,00 | ISBN: 978-3-82750-152-3
Sonja Dickow-Rotter empfiehlt: Yael Molchadsky, Wie das Chamäleon Noahs Arche rettete (Illustrationen von Orit Bergman/Aus dem Hebräischen übersetzt von Mirjam Pressler) | 2016 | 36 Seiten | EUR 14,95, ISBN: 978-3945530078
Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Hören und Nachlesen.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns.
Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt
**Hallo und herzlich Willkommen bei Jüdische Geschichte Kompakt,
Nachdem die erste Episode der Staffel und das Gespräch mit der Autorin und Regisseurin Gabriele Rose Einblicke in die Vorbereitungen und Produktionen des ARTE Doku-Dramas Aracy: Der Engel von Hamburg gegeben hat, rückt die zweite Folge die Filmgeschichte ins Zentrum.
Die Film- und Medienwissenschaftlerin Lea Wohl von Haselberg zeigt in ihren Ausführungen auf, wie Filme als Quelle genutzt werden können und was sie über die Zeit und ihre Protagonist:innen aussagen können. Sie verweist auf die Herausforderungen beim Kuratieren der Ausstellung und öffnet gleichsam den Blick auf weiterführende Fragen der Forschung.
Dank der Ausführungen von Lea Wohl von Haselberg wird deutlich, wie audio-visuelle Quellen genutzt, wie Filmschaffende und ihre Produktionen eingeordnet und wie diese im gesellschaftlichen Rahmen verstanden werden können.
Zum Tipp von Lea Wohl von Haselberg, folgen sie dem folgenden Link:
Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Januar 2024 im Jüdischem Museum Frankfurt zu sehen: Ausgeblendet, Eingeblendet: Eine jüdische Filmgeschichte der Bundesrepublik kuratiert von Lea Wohl von Haselberg und Johannes Praetorius-Rhein, 13. Juli 2023 bis 14 Januar 2024.
Über den Forschungsverbund zur „Jüdischen Filmgeschichte“ an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf können sie sich hier informieren: https://juedischefilmgeschichte.de
Sollten Sie Interesse haben, sich mit dem Thema "Filmgeschichte" weiter auseinanderzusetzen, seien ihnen die folgenden Literatur-Tipps empfohlen:
Besuchen sie auch gerne die momentan laufende Ringvorlesung „Jüdisches Filmerbe“ im Filmmuseum Potsdam während des Wintersemesters 2023/2024. Die Termine und Themen finden sie unter dem folgenden Link:
Wenn sie Interesse an der Ausstellung am Jüdischen Museum Berlin zum Thema DDR haben, den Lea Wohl von Haselberg im Podcast anspricht, nutzen sie gern die folgenden Hinweise:
Viel Spass beim Reinhören!
Björn Siegel und das Team von Jüdische Geschichte Kompakt.
Herzlich Wollkommen zu dieser Folge von Jüdische Geschichte Kompakt,
in der ersten Folge der 11. Staffel zum Thema "In Funk und Fernsehen" führen Gabriele Rose, Autorin und Regisseurin (München) und Björn Siegel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IGdJ (Hamburg) ein Gespräch über die Prozesse wie auch die Besonderheiten und Schwierigkeiten, denen sich das Produktionsteam vor und während der Umsetzung des Doku-Dramas "Aracy: Der Engel von Hamburg" (2022) stellen musste. Gabriele Rose gibt Einblicke in die umfangreichen Vorrecherchen, die Entwicklungsarbeit eines Drehbuchs wie auch die Transformationsprozesse der Biographie in ein Doku-Drama.
Für das 90-minütige Doku-Drama über Aracy (Moebius) de Carvalho, die im brasilianischen Konsulat in Hamburg ab 1936 jüdischen Deutschen zur Flucht aus dem NS-Regime verhalf, hat Gabriele Rose das Buch geschrieben und die Regie geführt.
Dank der Ausführungen von Gabriele Rose wird deutlich, wie sie historisch arbeitet, wie eine solche komplexe Geschichte erzählt werden kann und in welchem Maße, Quellen und Dokumente, aber auch filmische Bilder wirken können.
Viel Spass beim Reinhören!
Björn Siegel und das Team von Jüdische Geschichte Kompakt
Film:
Für eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema, sei hier auf die biographische Studie von Monika R. Shpun verwiesen, auf die sich auch Gabriele Rose bezog.
Mehr zur Person von Gabriele Rose finden sie hier:
Und zu guter Letzt, falls Sie mehr über die Flucht deutscher Jüdinnen und Juden aus dem NS-Regime erfahren wollen, besuchen Sie doch auch die Online Ausstellung "Nichts. Nur Fort!" Flucht und Neuanfang in Buenos Aires, Montevideo und São Paulo.
**Herzlich Willkommen zur 11. Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt, **
in diesem Intro stellen Ihnen Miriam Rürup (MMZ) und Björn Siegel (IGdJ) die Ideen zur 11. Staffel vor. Unter dem Oberthema "In Funk und Fernsehen" soll sie auf verschiedentliche Weise neue Zugänge zu beiden Medien und Forschungsfeldern eröffnen.
In den folgenden vier Folgen rückt die 11. Staffel die beiden großen Medien in den Mittelpunkt, die jüdische Geschichte und Kultur, deren Verständnis, aber auch Repräsentation und Interpretation bis heute beeinflussen. Die Kraft des gesprochenen Wortes sowie die Macht der Bilder stehen damit genauso im Zentrum dieser Staffel wie die Geschichten und Motive von Filmemacherinnen und Filmemachern, Regisseurinnen und Regisseuren und Autorinnen und Autoren.
Damit wagt sich die Staffel an und über die disziplinären Grenzen, führt sie in die Bereiche der Medien- und Filmwissenschaften, aber auch in aktuelle Projekte von Film- und Hörfunkschaffenden, so dass neben theoretischen Fragen auch praktische Herausforderungen der beiden Medien sichtbar werden.
Der Podcast-Kanal ist ein Gemeinschaftsprojekt des MMZ (Potsdam) und des IGdJ (Hamburg), wobei letzteres diese Staffel federführend betreut.
Wir wünschen Ihnen ein erkenntnisreiches Zuhören.
Miriam Rürup & Björn Siegel sowie das Team von Jüdische Geschichte Kompakt
Björn Siegel und das Team von Jüdische Geschichte Kompakt
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