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Herzlich Willkommen zum Juli-Spezial von Jüdische Geschichte Kompakt
Die Podcast-Trilogie „Wenn Bücher brennen“ ist ein Teil des am MMZ entwickelten Bildungsmaterials für Schüler:innen. Die Podcasts wurden von der Radiojournalistisch Stefanie Schuster im Auftrag erstellt. Gefördert wurde das Projekt durch den Landespräventionsrat Brandenburg.
Die „Digitale Bibliothek verbrannter Bücher“ ist ein Projekt des Moses Mendelssohn Zentrums. Sie macht eine Auswahl von verfemten Büchern online zugänglich. Zusätzlich zu den Werken wird der historische Kontext sowie biografische Informationen zu den Autor:innen vorgestellt.
Lesetipp zum Juli-Spezial:
Publikationen von Werner Treß, stellvertretender Direktor des MMZ zum Thema nationalsozialistische Bücherverbrennungen:
Werner Treß (Hg.) (2009): Verbrannte Bücher 1933. Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn.
Weitere Publikationen und Webseiten:
Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus: Brandenburg `33. Erinnern vor Ort:
Burkhard Asmus, Oliver Schweinoch (2023): Bücherverbrennung. Lebendiges Museum Online: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/buecherverbrennung.
Margrit Bircken, Helmut Peitsch (Hg.) (2003): Brennende Bücher.
Bundeszentrale für politische Bildung: Tag des Buches: https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/268884/tag-des-buches-erinnerung-an-die-ns-buecherverbrennungen-vor-85-jahren.
Verbrannte Orte. Ein Onlineatlas zu den Orten der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen: https://verbrannte-orte.de.
Anmerkungen und Literaturhinweise der Autorin der drei Podcasts, Stefanie Schuster:
weitere Literaturhinweise:
Digitale Bibliothek verbrannter Bücher des Moses-Mendelssohn-Zentrums Potsdam.
Jürgen Serke: Die verbrannten Dichter. Neue, erweiterte Auflage Göttingen 2023.
Das ganze Interview mit Jürgen Serke gibt es in der Reihe: „Wenn Bücher brennen – Potsdam 1933“: Die Rückkehr der verbrannten Dichter - Teil 1 - Wenn Bücher brennen - Potsdam 1933 - Podcast
Alexander Stephan: Die deutsche Exilliteratur 1933-1945. München 1979.
Wenn keine Originalaufnahmen der Autoren vorhanden waren, habe ich auf KI-Stimmen des Unternehmens Eleven Labs zurückgegriffen; besten Dank an dieser Stelle für diese Möglichkeit. Es wäre auch möglich gewesen, diese künstlichen Stimmen zu trainieren mit O-Tönen der betreffenden Autoren; darauf habe ich jedoch bewußt verzichtet, um nicht die Hörenden in die Irre zu führen. Doch die verwendeten Texte stammen aus der Feder der Autoren, wie auch im Manuskript und im gelesenen Stück kenntlich gemacht. Daher ist Thomas Mann mit zweierlei Stimmen vertreten im 3. Teil. Dabei handelt es sich bei dem ersten Stück um eine historische Rundfunkaufnahme – bei dem anderen um einen offenen Brief, der in den Zeitungen abgedruckt wurde und sich auch in seinen Gesammelten Werken findet.
Die verwendeten Quellen für die drei Podcast-Folgen:
Harald Jähner: Höhenrausch. Das kurze Leben zwischen den Kriegen. Berlin 2022.
Martin Sabrow (Hrsg): Gewalt gegen Weimar. Zerreißproben der frühen Republik 1918-1923. Göttingen 2023.
Julius H. Schoeps / Werner Treß (Hrsg): Orte der Bücherverbrennungen in Deutschland 1933. Hilderheim, Zürich, New York 2008.
Jürgen Serke: Die verbrannten Dichter. Neue, erweiterte Auflage Göttingen 2023.
Alexander Stephan: Die deutsche Exilliteratur 1933-1945. München 1979.
Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Hamburg 1978.
Volker Ullrich: Deutschland 1923. Das Jahr am Abgrund. München 2022.
Ulrich Walberer (Hrsg.): 10. Mai 1933. Bücherverbrennung in Deutschland und die Folgen. Frankfurt 1983.
Volker Weidermann: Das Buch der verbrannten Bücher. Köln 2008.
Die Bücher, über die ich im Text rede, finden sich bereits teilweise in der Digitalen Bibliothek der verbrannten Bücher, die vom Moses-Mendelssohn-Zentrum in Potsdam zur gemeinfreien Nutzung erstellt wird. Hier:
Eine kleine Hintergrundgeschichte zu ihrer Entstehung gibt es hier:
Die Nutzung der Podcastreihe und der damit zusammenhängenden Unterrichtsmaterialien ist im Rahmen der dafür vorgesehenen Verwendung kostenfrei, nachdem Sie sich beim Moses Mendelssohn Zentrum angemeldet haben.
Das Urheberrecht verbleibt jedoch bei der Autorin, Stefanie Schuster, in all seinen Formen. Eine öffentliche, kostenpflichtige Verwendung oder eine andere, die auf Erzielung von Gewinnen ausgelegt ist, ist untersagt. Untersagt ist auch jegliche Veränderung der Episoden (Umschneiden / Umtexten).
Die Ausspielung auf anderen als den dafür vorgesehenen Kanälen bedarf der Zustimmung des MMZ und der Autorin.
Herzlich Willkommen zum Juli-Spezial von Jüdische Geschichte Kompakt
Die Podcast-Trilogie „Wenn Bücher brennen“ ist ein Teil des am MMZ entwickelten Bildungsmaterials für Schüler:innen. Die Podcasts wurden von der Radiojournalistisch Stefanie Schuster im Auftrag erstellt. Gefördert wurde das Projekt durch den Landespräventionsrat Brandenburg.
Die „Digitale Bibliothek verbrannter Bücher“ ist ein Projekt des Moses Mendelssohn Zentrums. Sie macht eine Auswahl von verfemten Büchern online zugänglich. Zusätzlich zu den Werken wird der historische Kontext sowie biografische Informationen zu den Autor:innen vorgestellt.
Lesetipp zum Juli-Spezial:
Publikationen von Werner Treß, stellvertretender Direktor des MMZ zum Thema nationalsozialistische Bücherverbrennungen:
Werner Treß (Hg.) (2009): Verbrannte Bücher 1933. Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn.
Weitere Publikationen und Webseiten:
Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus: Brandenburg `33. Erinnern vor Ort:
Burkhard Asmus, Oliver Schweinoch (2023): Bücherverbrennung. Lebendiges Museum Online: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/buecherverbrennung.
Margrit Bircken, Helmut Peitsch (Hg.) (2003): Brennende Bücher. Erinnerungen an den 10. Mai 1933. Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung. Online: https://www.politische-bildung-brandenburg.de/system/files/publikation/pdf/brennende%20Buecher.pdf.
Bundeszentrale für politische Bildung: Tag des Buches: https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/268884/tag-des-buches-erinnerung-an-die-ns-buecherverbrennungen-vor-85-jahren.
Verbrannte Orte. Ein Onlineatlas zu den Orten der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen: https://verbrannte-orte.de.
Anmerkungen und Literaturhinweise der Autorin der drei Podcasts, Stefanie Schuster:
weitere Literaturhinweise:
Jürgen Serke: Die verbrannten Dichter. Neue, erweiterte Auflage Göttingen 2023.
Das ganze Interview mit Jürgen Serke gibt es in der Reihe: „Wenn Bücher brennen – Potsdam 1933“: Die Rückkehr der verbrannten Dichter - Teil 1 - Wenn Bücher brennen - Potsdam 1933 - Podcast
Alexander Stephan: Die deutsche Exilliteratur 1933-1945. München 1979.
Wenn keine Originalaufnahmen der Autoren vorhanden waren, habe ich auf KI-Stimmen des Unternehmens Eleven Labs zurückgegriffen; besten Dank an dieser Stelle für diese Möglichkeit. Es wäre auch möglich gewesen, diese künstlichen Stimmen zu trainieren mit O-Tönen der betreffenden Autoren; darauf habe ich jedoch bewußt verzichtet, um nicht die Hörenden in die Irre zu führen. Doch die verwendeten Texte stammen aus der Feder der Autoren, wie auch im Manuskript und im gelesenen Stück kenntlich gemacht. Daher ist Thomas Mann mit zweierlei Stimmen vertreten im 3. Teil. Dabei handelt es sich bei dem ersten Stück um eine historische Rundfunkaufnahme – bei dem anderen um einen offenen Brief, der in den Zeitungen abgedruckt wurde und sich auch in seinen Gesammelten Werken findet.
Die verwendeten Quellen für die drei Podcast-Folgen:
Harald Jähner: Höhenrausch. Das kurze Leben zwischen den Kriegen. Berlin 2022.
Martin Sabrow (Hrsg): Gewalt gegen Weimar. Zerreißproben der frühen Republik 1918-1923. Göttingen 2023.
Julius H. Schoeps / Werner Treß (Hrsg): Orte der Bücherverbrennungen in Deutschland 1933. Hilderheim, Zürich, New York 2008.
Jürgen Serke: Die verbrannten Dichter. Neue, erweiterte Auflage Göttingen 2023.
Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Hamburg 1978.
Volker Ullrich: Deutschland 1923. Das Jahr am Abgrund. München 2022.
Ulrich Walberer (Hrsg.): 10. Mai 1933. Bücherverbrennung in Deutschland und die Folgen. Frankfurt 1983.
Volker Weidermann: Das Buch der verbrannten Bücher. Köln 2008.
Die Bücher, über die ich im Text rede, finden sich bereits teilweise in der Digitalen Bibliothek der verbrannten Bücher, die vom Moses-Mendelssohn-Zentrum in Potsdam zur gemeinfreien Nutzung erstellt wird. Hier:
Eine kleine Hintergrundgeschichte zu ihrer Entstehung gibt es hier:
Die Nutzung der Podcastreihe und der damit zusammenhängenden Unterrichtsmaterialien ist im Rahmen der dafür vorgesehenen Verwendung kostenfrei, nachdem Sie sich beim Moses Mendelssohn Zentrum angemeldet haben.
Das Urheberrecht verbleibt jedoch bei der Autorin, Stefanie Schuster, in all seinen Formen. Eine öffentliche, kostenpflichtige Verwendung oder eine andere, die auf Erzielung von Gewinnen ausgelegt ist, ist untersagt. Untersagt ist auch jegliche Veränderung der Episoden (Umschneiden / Umtexten).
Die Ausspielung auf anderen als den dafür vorgesehenen Kanälen bedarf der Zustimmung des MMZ und der Autorin.
Herzlich Willkommen zum Juli-Spezial von Jüdische Geschichte Kompakt
In der Einleitung zu dieser dreiteiligen Staffel spricht MMZ-Direktorin Miriam Rürup mit Julia Kleinschmidt und Ingolf Seidel, Mitarbeiter:innen im Bereich Outreach des MMZ, über das Bildungsprojekt „Bücherverbrennungen 1933: Historische und aktuelle Perspektiven auf Hass und Hetze“. Die Podcast-Trilogie „Wenn Bücher brennen“ ist ein Teil des am MMZ entwickelten Bildungsmaterials für Schüler:innen. Die Podcasts wurden von der Radiojournalistisch Stefanie Schuster im Auftrag erstellt. Gefördert wurde das Projekt durch den Landespräventionsrat Brandenburg.
Zu den Podcastfolgen:
1. Teil: Der Weg zum Scheiterhaufen: Ohne die Vorgeschichte des verlorenen Ersten Weltkrieges sowie der Gründung der Weimarer Republik mit all ihren Höhen und Tiefen ist die Entwicklung hin zur Machtübernahme der Nationalsozialist:innen und den Bücherverbrennungen noch in der frühen Phase der Machtsicherung im Jahr 1933 kaum nachvollziehbar.
2. Teil: Die Bücher brennen: Im Mittelpunkt steht die tragende Rolle der Studentenschaft bei den Bücherverbrennungen im Rahmen der Aktion „Wider den undeutschen Geist“. Angesprochen werden auch die über das Jahr 1933 verteilten „wilden“ Bücherverbrennungen.
**3. Teil: **Deutsche Literatur im Exil: Die Lage der exilierten Schriftsteller:innen war in der Regel prekär – ökonomisch wie auch sozial. Den meisten fehlten Publikationsmöglichkeiten, vor allem in ihrer Muttersprache. Wer in Deutschland blieb und nicht mitmachen wollte, ging in das „innere Exil“ und verstummte häufig, wie etwa Erich Kästner.
Die „Digitale Bibliothek verbrannter Bücher“ ist ein Projekt des Moses Mendelssohn Zentrums. Sie macht eine Auswahl von verfemten Büchern online zugänglich. Zusätzlich zu den Werken wird der historische Kontext sowie biografische Informationen zu den Autor:innen vorgestellt.
Lesetipp zum Juli-Spezial:
Publikationen von Werner Treß, stellvertretender Direktor des MMZ zum Thema nationalsozialistische Bücherverbrennungen:
Werner Treß (Hg.) (2009): Verbrannte Bücher 1933. Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn.
Julius H. Schoeps, Werner Treß (Hg.) (2008): Orte der Bücherverbrennung in Deutschland 1933. Hildesheim.
Weitere Publikationen und Webseiten:
Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus: Brandenburg `33. Erinnern vor Ort:
Burkhard Asmus, Oliver Schweinoch (2023): Bücherverbrennung. Lebendiges Museum Online: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/buecherverbrennung.
Margrit Bircken, Helmut Peitsch (Hg.) (2003): Brennende Bücher. Erinnerungen an den 10. Mai 1933. Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung. Online: https://www.politische-bildung-brandenburg.de/system/files/publikation/pdf/brennende%20Buecher.pdf.
Bundeszentrale für politische Bildung: Tag des Buches: https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/268884/tag-des-buches-erinnerung-an-die-ns-buecherverbrennungen-vor-85-jahren.
Verbrannte Orte. Ein Onlineatlas zu den Orten der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen: https://verbrannte-orte.de.
Anmerkungen und Literaturhinweise der Autorin der drei Podcasts, Stefanie Schuster:
weitere Literaturhinweise:
Jürgen Serke: Die verbrannten Dichter. Neue, erweiterte Auflage Göttingen 2023.
Das ganze Interview mit Jürgen Serke gibt es in der Reihe: „Wenn Bücher brennen – Potsdam 1933“: Die Rückkehr der verbrannten Dichter - Teil 1 - Wenn Bücher brennen - Potsdam 1933 - Podcast
Alexander Stephan: Die deutsche Exilliteratur 1933-1945. München 1979.
Wenn keine Originalaufnahmen der Autoren vorhanden waren, habe ich auf KI-Stimmen des Unternehmens Eleven Labs zurückgegriffen; besten Dank an dieser Stelle für diese Möglichkeit. Es wäre auch möglich gewesen, diese künstlichen Stimmen zu trainieren mit O-Tönen der betreffenden Autoren; darauf habe ich jedoch bewußt verzichtet, um nicht die Hörenden in die Irre zu führen. Doch die verwendeten Texte stammen aus der Feder der Autoren, wie auch im Manuskript und im gelesenen Stück kenntlich gemacht. Daher ist Thomas Mann mit zweierlei Stimmen vertreten im 3. Teil. Dabei handelt es sich bei dem ersten Stück um eine historische Rundfunkaufnahme – bei dem anderen um einen offenen Brief, der in den Zeitungen abgedruckt wurde und sich auch in seinen Gesammelten Werken findet.
Die verwendeten Quellen für die drei Podcast-Folgen:
Harald Jähner: Höhenrausch. Das kurze Leben zwischen den Kriegen. Berlin 2022.
Martin Sabrow (Hrsg): Gewalt gegen Weimar. Zerreißproben der frühen Republik 1918-1923. Göttingen 2023.
Julius H. Schoeps / Werner Treß (Hrsg): Orte der Bücherverbrennungen in Deutschland 1933. Hilderheim, Zürich, New York 2008.
Alexander Stephan: Die deutsche Exilliteratur 1933-1945. München 1979.
Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Hamburg 1978.
Volker Ullrich: Deutschland 1923. Das Jahr am Abgrund. München 2022.
Ulrich Walberer (Hrsg.): 10. Mai 1933. Bücherverbrennung in Deutschland und die Folgen. Frankfurt 1983.
Volker Weidermann: Das Buch der verbrannten Bücher. Köln 2008.
Die Bücher, über die ich im Text rede, finden sich bereits teilweise in der Digitalen Bibliothek der verbrannten Bücher, die vom Moses-Mendelssohn-Zentrum in Potsdam zur gemeinfreien Nutzung erstellt wird. Hier:
Eine kleine Hintergrundgeschichte zu ihrer Entstehung gibt es hier:
Das O-Ton-Material verdanke ich privaten Archiven.
Die Nutzung der Podcastreihe und der damit zusammenhängenden Unterrichtsmaterialien ist im Rahmen der dafür vorgesehenen Verwendung kostenfrei, nachdem Sie sich beim Moses Mendelssohn Zentrum angemeldet haben.
Das Urheberrecht verbleibt jedoch bei der Autorin, Stefanie Schuster, in all seinen Formen. Eine öffentliche, kostenpflichtige Verwendung oder eine andere, die auf Erzielung von Gewinnen ausgelegt ist, ist untersagt. Untersagt ist auch jegliche Veränderung der Episoden (Umschneiden / Umtexten).
Die Ausspielung auf anderen als den dafür vorgesehenen Kanälen bedarf der Zustimmung des MMZ und der Autorin.
Hallo und herzlich Willkommen bei Jüdische Geschichte Kompakt,
In dieser Abschluss-Folge der 15. Staffel zum Thema „1945: Eine lange Zäsur“ nehmen Anna Menny und Björn Siegel (beide IGdJ) im Gespräch mit Andrea A. Sinn (Elon University, NC/USA) die institutionellen Neuanfänge in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten genauer in den Blick.
Damit schließt die Abschlussfolge an die bisherigen Folgen an, die sich mit der biographischen Aufarbeitung des Lebens von Käthe Starke-Goldschmidt und der musealen Vermittlung (Folge mit Vanessa Hirsch, Altonaer Museum), den schwierigen und langwierigen Prozessen zur Etablierung einer offiziellen Gedenkkultur (Folge mit Oliver von Wrochem, KZ Gedenkstätte Neuengamme und Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen) und den persönlich-familiären Erfahrungen und Lehren aus Kriegsende und Befreiung im Exil am Beispiel von Kurt Wittenberg in Uruguay (Folge mit Andreas Wittenberg) beschäftigt haben.
Im Gespräch mit Andrea A. Sinn, die als Associate Professor für Jüdische und Deutsche Geschichte an der Elon University, NC/USA arbeitet und dort die interdisziplinären Programme für Jüdische Studien und International and Global Studies leitet, werden die Diskussionen, ob und wie eine jüdische Gemeinschaft überhaupt nach 1945 in Deutschland wiederbegründet werden konnte, deutlich.
Wir wünsche Ihnen ein interessantes Zuhören und eine spannende Abschlussfolge der 15. Staffel.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns.
Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt
Mehr zur Andrea A. Sinn:
Lesetipp zur Staffelfolge:
Mehr zu den Publikationen v. Andrea A. Sinn:
Mehr zum Thema nach 1945:
Herzlich Willkommen zur dritten Folge der 15. Staffel "1945 – Eine lange Zäsur",
In dieser Folge geht Andreas Wittenberg im Gespräch mit Anna Menny und Björn Siegel (beide IGdJ) der Biographie seines Vaters – Kurt Wittenberg – nach und analysiert das Erleben von Kriegsende und Befreiung im Exil – in diesem Falle in Montevideo / Uruguay.
Während wir in der ersten Folge dieser Staffel mit Vanessa Hirsch vom Altonaer Museum der biographischen Aufarbeitung des Lebens von Käthe Starke-Goldschmidt und der musealen Vermittlung nachgegangen sind und in der zweiten Folge mit Oliver von Wrochem von der KZ Gedenkstätte Neuengamme und der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen über die schwierigen und langwierigen Prozesse zur Etablierung einer offiziellen Gedenkkultur diskutiert haben, nehmen wir heute die persönlich-familiäre Ebene genauer in den Blick und gehen gleichsam dem Erleben von Kriegsende und Befreiung im Exil nach, in unserem heutigen Fall, dem Exil in Uruguay.
Andreas Wittenberg, der sich vor allem in den letzten Jahren verstärkt den Lebensgeschichten seiner Eltern, d.h. von Steffi und Kurt Wittenberg zugewendet hat, darüber öffentlich berichtet bzw. diese präsentiert, gibt in der Episode Einblicke in die Sichtweisen und Erfahrungswelten seines Vaters, der aus dem Exil für Kriegsende und Befreiung gearbeitet hatte.
Wie die Umbrüche aus dem Exil in Uruguay erlebt wurden, welche Visionen und Ideen etabliert wurden und in welcher Weise diese Erinnerungen und Erfahrungen im familiären Gedächtnis bis heute eine Rolle spielen, thematisiert das Gespräch.
Der Podcast Kanal Jüdische Geschichte Kompakt ist ein Gemeinschaftsprojekt des IGdJ in Hamburg und des MMZ in Potsdam, wobei die 15. Staffel "1945 – Eine lange Zäsur" federführend von Anna Menny und Björn Siegel betreut wird.
Wir wünschen Ihnen ein interessantes Zuhören.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!
Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt.
Mehr zur Person von Andreas Wittenberg:
Mehr zum Tipp von Andreas Wittenberg (Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus):
Mehr zum Thema der Folge:
Online Ausstellung "Nichts. Nur fort!" Flucht und Neuanfang in Buenos Aires, Montevideo und São Paulo (hrsg. v. Anna Menny und Björn Siegel):
Literatur- und Quellenhinweise (Auswahl):
Erika Hirsch, „Man guckt ja schon durch eine Minderheitsbrille“ – Steffi Wittenbergs jüdischer und politischer Lebensweg 1926–2015 (voraussichtlich im Dezember 2025 erhältlich),
Erika Hirsch, „Als es eben wirklich drauf ankam …“ - Erinnerungen einer Tochter an ihre Mutter, in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, 15.07.2021.
Mehr zur Gedenkaktion "80 Jahre Befreiung in Hamburg":
Herzlich Willkommen zur zweiten Folge der 15. Staffel "1945 – Eine lange Zäsur",
In dieser Folge geht Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme/Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen) im Gespräch mit Anna Menny und Björn Siegel (beide IGdJ) den langwierigen Prozessen der Etablierung von Erinnerungs- und Gedenkkulturen post 1945 nach.
Während Vanessa Hirsch (Altonaer Museum) in der ersten Folge bereits einige Fragen zu den Themenkomplexen Erinnern und Gedenken anhand der Biographie von Käthe Starke-Goldschmidt diskutierte, vertieft die zweite Folge diese Diskussion weiter und hinterfragt die unterschiedlichen Motive und Initiativen, die zu einer „offiziellen“ Erinnerungs- und Gedenkkultur auf städtischer, nationaler und transnationaler Ebene führten.
Ausgehend vom Konzentrationslager Neuengamme, das sich im Südosten von Hamburg befindet und von 1938 bis 1945 der größte Konzentrationslager-Komlex Nordwestdeutschlands war, wird das Gespräch die zeitgenössische Situation am Kriegsende wie auch das schwierige und langwierige Annähern an die verschiedenen Formen des Gedenkens und Erinnern vorstellen und diskutieren. Welche Gruppen und welche Interesse in diesen Prozessen sichtbar werden und wie Gedenken und Erinnern immer wieder herausgefordert werden, sind nur einige Fragen die in dieser Folge angesprochen werden.
Wir wünschen Ihnen ein interessantes Zuhören. Der Podcast Kanal Jüdische Geschichte Kompakt ist ein Gemeinschaftsprojekt des IGdJ in Hamburg und des MMZ in Potsdam, wobei die 15. Staffel "1945 – Eine lange Zäsur" federführend vom IGdJ betreut wird.
**Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!
Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt.**
Mehr zur Person von Oliver von Wrochem:
Mehr zum Tipp von Oliver von Wrochem (Game):
Mehr zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme und den Veranstaltungen zum 80. Jahrestag:
Mehr zur Gedenkaktion "80 Jahre Befreiung in Hamburg":
Mehr zu einzelnen Veranstaltungen zu 80 Jahre Kriegsende:
Literatur von Oliver von Wrochem (Auswahl):
Hallo und herzlich Willkommen zur ersten Episode der 15. Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt,
in unserer Auftaktfolge werfen Anna Menny und Björn Siegel (beide IGdJ) gemeinsam mit Vanessa Hirsch (Altonaer Museum) einen genaueren Blick auf die Lebensgeschichte von Käthe Starke-Goldschmidt, die 1905 in Hamburg-Altona geboren, während der NS-Zeit verfolgt und zusammen mit ihrer Schwester Erna nach Theresienstadt deportiert wurde. Nach 1945 kehrte sie nach Hamburg zurück, wo sie 1990 verstarb.
Vanessa Hirsch, die stellvertretende Direktorin des Altonaer Museums, die auch die Fachbereichsleitung Sammlungen innehat, kuratierte eine momentan laufende Sonderausstellung im Altonaer Museum genau zu dieser Frau bzw. zu dem Thema „Altona-Theresienstadt: Die Lebenswege von Leon Daniel Cohen und Käthe Starke-Goldschmidt“, die noch bis 12. Mai 2025 im Museum zu sehen ist.
Vanessa Hirsch zeigt in dem Gespräch auf, welche Erkenntnisse sich für das Jahr 1945, das Kriegsende wie das Gefühl und den Prozess der Befreiung durch die Ausstellung gewinnen lassen.
Wir wünschen Ihnen ein interessantes Zuhören und einen spannenden Auftakt der 15. Staffel, die federführend vom IGdJ in Hamburg betreut wird. Der Podcast Kanal Jüdische Geschichte Kompakt ist ein Gemeinschaftsprojekt des IGdJ in Hamburg und des MMZ in Potsdam.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!
Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt.
Link zum Altonaer Museum:
Mehr zu Käthe Starke-Goldschmidt: https://schluesseldokumente.net/beitrag/apel-starke-goldschmidt-theresienstadt
Mehr zum Tipp Goldschmidt-Park: https://www.shmh.de/goldschmidtpark-in-bahrenfeld/
Weitere Informationen zu Käthe Starke-Goldschmidt, Erna Goldschmidt und Leon Daniel Cohen:
Mehr zu den verschiedenen Archiven und Quellen:
Buchtipp:
Hallo und herzlich willkommen bei Jüdische Geschichte Kompakt,
in diesem Intro zur 15. Staffel zum Thema "1945 – Eine lange Zäsur" geben Miriam Rürup (MMZ), Anna Menny (IGdJ) und Björn Siegel (IGdJ) Einblicke in die Konzeptionsideen der nun online geschalteten Staffel.
Am 7. / 8. Mai jährt sich dieses Jahr zum 80. Mal die Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Auch wenn der Zweite Weltkrieg damit noch nicht überall vorbei war, wird dieses Datum gemeinhin als Kriegsende gelesen. Welche Bedeutung diesem Datum zugeschrieben wurde, welche Konsequenzen es für das eigene Leben hatte, wie es ein Teil der deutschen Erinnerungskultur wurde und welchen Einfluss dies auf einen Neuanfang jüdischen Lebens in Deutschland hatte, wird die Staffel genauer nachgehen. Mit dem Titel "1945 – Eine lange Zäsur" wollen wir den Fokus auf die Relevanz dieser Fragen bis heute legen und die Nachwirkungen sichtbar machen.
Anna Menny und Björn Siegel, die die Staffel konzipiert haben und diese federführend betreuen, geben Einblicke in die Themen der nächsten vier Folgen und stellen die Gesprächspartner:innen ebenfalls kurz vor.
Mit diesem Intro beginnt die 15. Staffel des Podcast-Kanals Jüdische Geschichte Kompakt, ein Gemeinschaftsprojekt des MMZ in Potsdam und des IGdJ in Hamburg.
**Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!
Ihr Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt.**
Hinweise und spannende Lektüremöglichkeiten finden sie hier:
Tipp für einen weiteren Podcast:
Mehr zur Konferenz des MMZ:
Mehr Informationen zur Vortragsreihe des IGdJ, der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und der Universität Hamburg finden sie hier:
Online-Resourcen:
Literatur (Auswahl):
Ausstellung:
**Herzlich Willkommen bei Jüdische Geschichte Kompakt, **
In dieser Folge spricht Martina Bitunjac mit der Schriftstellerin, Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras.
Es geht um die jüdisch-kroatisch-deutsche Familiengeschichte der in Zagreb geborenen Autorin, um einschneidende Lebensentscheidungen und die transgenerationale Weitergabe des Holocaust-Traumas. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die (auto-)biografischen Romane "Besser allein, als in schlechter Gesellschaft" (2023) und "Titos Brille. Die Geschichte meiner strapaziösen Familie" (2011), in denen sich Adriana Altaras mit ihrer eigenen jüdischen Familienvergangenheit im Faschismus und in den jeweiligen Nachkriegsgesellschaften auseinandersetzt.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Reinhören.
Link zu allen bisherigen Folgen: https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io
Folgen Sie uns auch auf Facebook, Instagram und Twitter: @MmzPotsdam @juedischkompakt
** Mehr von unserer Gesprächspartnerin **
"Besser allein, als in schlechter Gesellschaft": https://www.kiwi-verlag.de/buch/adriana-altaras-besser-allein-als-in-schlechter-gesellschaft-9783462004243
"Titos Brille. Die Geschichte meiner strapaziösen Familie": https://www.kiwi-verlag.de/buch/adriana-altaras-titos-brille-9783462007732
**Herzlich Willkommen bei Jüdische Geschichte Kompakt, **
In dieser Folge spricht MMZ-Direktorin Miriam Rürup mit der Literaturwissenschaftlerin Aurélia Kalisky vom Centre Marc Bloch.
Wie überlebende jüdische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach der Shoah sich dem unmittelbar zuvor Geschehenen wissenschaftlich, dokumentarisch und schreibend angenähert haben, wie sie bemüht waren, ihre eigenen Erfahrungen in wissenschaftliche Forschungen zu übertragen, ist Thema dieser Episode. Wir freuen uns, dafür Aurélia Kalisky gewonnen zu haben, die seit Jahren über Zeugenschaft und Zeugnisablegen und den Umgang mit genozidalen Gewalterfahrungen forscht und zuletzt im vergangenen Sommer unsere Hilde Robinsohn Fellowship (https://www.mmz-potsdam.de/forschung/hilde-robinsohn-guest-fellowship) inne hatte und während dieser Zeit eine Tagung zu Joseph Wulf (https://www.hsozkult.de/event/id/event-146078), einem der in der Episode erwähnten Wissenschaftler, mitkonzipiert und veranstaltet hat.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Reinhören.
Link zu allen bisherigen Folgen: https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io
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** Mehr zu unserer Gesprächspartnerin **
Jüngst ist von ihr, gemeinsam mit Nicolas Berg und Elisabeth Gallas, ein Themenheft erschienen bei den Zeithistorischen Forschungen/Studies in Contemporary History 02/2023: “’Sprachhandeln’ – Jüdische Sprachkritik nach dem Holocaust”.
** In der Episode genannte sowie weiterführende Literatur **
Nicolas Berg, Der Holocaust und die westdeutschen Historiker. Erforschung und Erinnerung (Reihe: Moderne Zeit. Neue Forschungen zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts; Bd. 3), Göttingen: Wallstein Verlag 2003, 784 S., ISBN 978-3-89244-610-1
Boaz Cohen, Holocaust Testimonies and Historical Writing: Debates, innovations, and Problems in the Early Post-War Period, in: Yad Vashem Studies 45 (2017) 2, p. 159-184
Laura Jockusch, Collect and Record! Jewish Holocaust Documentation in Early Postwar Europe, Oxford (Oxford University Press) 2012, XV–320 p. (The Oxford Series on History and Archives), ISBN 9780199764556
Laura Jockusch, Jüdische Geschichtsforschung im Lande Amaleks. Jüdische historische Kommissionen in Deutschland 1945-1949, in: Schönborn, Susanne (Hrsg.), Zwischen Erinnerung und Neubeginn. Zur deutsch-jüdischen Geschichte nach 1945, München 2006, S. 20 – 41, ISBN: 3-89975-051-9
Samuel D. Kassow, Ringelblums Vermächtnis. Das geheime Archiv des Warschauer Ghettos. Reinbek: Rowohlt Verlag 2010, 750 S., ISBN: 978 3 49803547 1
Klaus Kempter, Joseph Wulf. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2013, ISBN 978-3-525-36956-2
Der erwähnte Briefwechsel zwischen Martin Broszat und Saul Friedländer findet sich hier:
Mehr zum YIVO - Institute for Jewish Research findet sich auf dessen heutiger Webseite https://www.yivo.org/
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