Jüdische Geschichte Kompakt

Jüdische Geschichte Kompakt

By Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg (Björn Siegel) und Moses Mendelssohn Zentrum für Europäisch-Jüdische Studien, Potsdam (Miriam Rürup)Society & CultureScienceHistory
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Jüdische Geschichte Kompakt episodes

  • #88 Jüdische Geschichte Kompakt – 17.2 Der Centralverein – Ein Gespräch mit Hendrik Schemann-Kösters
    Ein Gespräch mit Hendrik Schemann-Kösters und Björn Siegel

    Hallo und herzlich Willkommen zu Jüdische Geschichte Kompakt,

    wir freuen uns, dass Sie zur zweiten Folge der 17. Staffel des Podcast-Kanals eingeschaltet haben. Der Podcast ist ein Gemeinschaftsprojekt des MMZ in Potsdam und des IGdJ in Hamburg, wobei die 17. Staffel federführend vom Podcast-Team in Hamburg betreut wird.

    In der 17. Staffel nehmen wir das jüdische Vereinswesen zwischen Tradition und Moderne genauer in den Blick nehmen und diskutieren die Rolle und Funktionen von diesen zivilgesellschaftlichen Akteuren. Anhand konkreter Beispiele wollen wir in den jeweiligen Folgen Fragen nach der Zentralität von Religion, Kunst, Kultur, Sport und Bildung nachgehen.

    Während wir in der ersten Folge dank der Ausführungen von Jana Matthies zu den Hamburger Ehemaligen-Vereinen in Israel Vereine als Erinnerungsgemeinschaften sowie als Raum der Wiederannäherung kennenlernen durften, rückt die zweite Folge dank des Gesprächs mit Hendrik Schemann-Kösters den Wunsch nach der endgültigen Umsetzung von Emanzipation und dem Ende des Antisemitismus in den Fokus.

    Hendrik Schemann-Kösters, der an der Universität Osnabrück Geschichte und Evangelische Theologie studierte und an der Universität Haifa im Fachbereich der Holocaust Studien einen Master anschloss, legte 2025 am Historischen Institut der Universität Duisburg-Essen seine Dissertation zum Thema Von der Abwehr zum Widerstand: Eine transnationale Praxisgeschichte des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e.V. 1929–1938 vor.

    Darin beschäftigt er sich mit diesem ganz besonderen Verein, der von seiner Gründung 1893 bis hin zu seiner Zwangsauflösung 1938 zum Ort der inner-jüdischen Begegnungen, des Aushandelns der Emanzipation, des Kampfes gegen Antisemitismus, der Diskussion über das Gehen oder Bleiben und der Suche und dem Wunsch nach Rechtstaatlichkeit wurde.

    Wir wünsche Ihnen ein interessantes Zuhören und eine spannende zweite Folge der 17. Staffel.

    Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns.

    Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt

    Mehr zu Hendrik Schemann-Kösters:

    https://www.uni-due.de/geschichte/abtnngforschung.php

    Zum Tipp v. Hendrik Schemann-Kösters:

    Jewish Telegraphic Agency – Archive
    Link: https://www.jta.org/archive [1.2.2026]

    Mehr zum Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens:

    Centralverein – Forschungsnetzwerk zum C.V.
    Link: https://centralverein.net [1.2.2026]

    Mehr Literatur zum C.V. (Auswahl):

    Rebekka Denz; Tilman Gempp-Friedrich (Hrsg.): Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. Anwalt zwischen Deutschtum und Judentum. Berlin/Boston 2021.

    Regina Grundmann; Bernd J. Hartmann; Daniel Siemens (Hrsg.): "Was soll aus uns werden?" Zur Geschichte des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens im nationalsozialistischen Deutschland, Berlin 2020.

    Yaakov Borut: The CV's Role in the Development of a Jewish Sphere in Germany. In: Medaon - Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung 13 (2019) 25 S. 1-13.

    Link: https://www.medaon.de/de/artikel/the-cvs-role-in-the-development-of-a-jewish-sphere-in-germany/ [1.2.2026].

    Avraham Barkai: „Wehr dich!“ Der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (C.V.). 1893–1938. München 2002.

    40 min
  • #87 Jüdische Geschichte Kompakt – 17.1 Die Hamburger Ehemaligen Vereine in Israel – Ein Gespräch mit Jana Matthies
    Ein Gespräch mit Jana Matthies und Björn Siegel

    Hallo und herzlich Willkommen zu Jüdische Geschichte Kompakt,

    wir freuen uns, dass Sie wieder zur 17. Staffel des Podcast-Kanals, einem Gemeinschaftsprojekt des MMZ in Potsdam und des IGdJ in Hamburg, eingeschaltet haben. Als Co-Host fungieren wie immer Miriam Rürup, Direktorin des MMZ und Björn Siegel, stellvertretender Direktor des IGdJ, wobei die 17. Staffel federführend vom Podcast-Team in Hamburg betreut wird.

    Während die 17. Staffel generell das jüdische Vereinswesen zwischen Tradition und Moderne genauer in den Blick nehmen und die Rolle von Religion, Kunst, Kultur, Sport und Bildung in diesen zivilgesellschaftlichen Strukturen analysieren möchte, unternimmt die Auftaktfolge der 17. Staffel den Versuch, diese Fragen anhand konkreter Beispiele zu diskutieren.

    Dank der Forschungen von Jana Matthies (IGdJ) zu den Hamburger Ehemaligen-Vereinen in Israel, die nun auch als Publikation vorliegen, wird sichtbar, wie sehr diese Vereine Erinnerungsgemeinschaften und Akteure in den Prozessen der Begegnung und Wiederannäherung waren.

    Jana Matthies, dies seit 2024 wissenschaftliche Mitarbeiter am IGdJ ist und momentan im Forschungsprojekt "Blind Spot" arbeitet, verdeutlicht, dass die Vereine, die seit den 1960er Jahren von Eingewanderte aus Europa und ca. dreißig Jahre nach der Flucht vor dem NS-Regime in Israel gegründet wurden, dem Bewahren von Erinnerungen an zerstörte Lebenswelten, der Pflege von Traditionen und Sprache wie auch dem Aushandlungen über eine Erinnerungskultur in der ehemaligen Heimat gewidmet waren. Wie dies umgesetzt wurde und wer hier die Akteure waren, geht das Gespräch der Auftakt-Folge nach.

    Wir wünsche Ihnen ein interessantes Zuhören und eine spannende Auftakt-Folge der 17. Staffel.

    Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns.

    Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt

    Mehr zu Jana Matthies:

    https://www.igdj-hh.de/igdj/team/default-98545d439d6af569d5a27d2477e60ac3

    Zum Buch v. Jana Matthies:

    Jana Matthies, Die Hamburger Ehemaligen-Vereine in Israel. Tradierte Erinnerungen und translokales Engagement, Berlin/Leipzig: Hentrich & Hentrich, 2025.
    Link; https://www.hentrichhentrich.de/autor-jana-matthies.html [8.1.2026]

    Mehr Publikationen v. Jana Matthies:

    • "Erstaunliche Erinnerungsgemeinschaften. Die Vereine ehemaliger Hamburger und Hamburgerinnen in Israel," in: Geschichte der deutsch-jüdischen Diaspora, 08.05.2025.

    • Link: https://diaspora.juedische-geschichte-online.net/beitrag/matthies-vereine-ehemaliger-hamburger [8.1.2026]

    • "Gern gesehene Gäste. Die Vereine ehemaliger Hamburger in Israel und Räume der (Wieder) Annäherung," in: Karen Körber/Björn Siegel (Hg.), Deutsch-Jüdische Geschichte und Gegenwart. Herausforderungen und Perspektiven am Beginn des 21. Jahrhunderts, Göttingen: Wallstein, 2025, S. 113-125.

    • Link: https://www.wallstein-open-library.de/9783835357143-009.html [8.1.2026]

    • "Von Hamburg nach Jerusalem und (nicht) zurück – Ehemalige Hamburger in Israel und ihre Vereine," in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, 28.01.2025.

    • Link: https://schluesseldokumente.net/beitrag/jgo:article-298 [8.1.2026]

      34 min
    • #86 Jüdische Geschichte Kompakt – 17.0 Intro "Zwischen Tradition und Moderne: Jüdische Vereine gestern und heute"
      Ein Gespräch mit Miriam Rürup und Björn Siegel

      **Hallo und herzlich willkommen zur 17. Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt, **

      als Gemeinschaftsprojekt des Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam (MMZ) und des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg (IGdJ) führt sie der Podcast-Kanal dank des Staffel-Formats in verschiedene Themenbereiche ein. Die Staffeln werden hierbei abwechselnd vom MMZ und IGdJ federführend betreut und durch die beiden Co-Hosts Miriam Rürup (MMZ) und Björn Siegel (IGdJ) sowie den jeweiligen Teams in Hamburg und Potsdam erstellt.

      Mit der 17. Staffel übernimmt das Hamburger Team wieder den auditiven Staffelstab und führt sie, liebe Hörerinnen und Hörer, ein in das Thema "Zwischen Tradition und Moderne: Jüdische Vereine gestern und heute".

      Jüdische Vereine stehen in ganz besonderer Weise für die reichhaltige und vielfältige jüdische Geschichte. Diese Geschichte umfasst dabei gemeinnützige Organisationen zur Armen- und Wohlfahrtsfürsorge oder auch Institutionen für die Verbreitung von Bildung, Kultur, Musik und Sport, die sich seit dem 19. Jahrhundert ausbildeten und zu einer lebendigen jüdischen zeitgenössischen Gegenwart führten.

      Bis heute stehen diese Vereine damit auch für eine lebendige zivilgesellschaftliche Struktur in der und für die jüdische Gemeinschaft, die diese stärken und über die Kategorien Religion, Sport, Kultur, Musik und Wohlfahrt die jüdische Gemeinschaft wie auch die Gesellschaft, deren Geschichte und Kultur mitprägten und bis heute mittragen.

      In diesem Intro stellen Ihnen Miriam Rürup (MMZ) und Björn Siegel (IGdJ) die Grundideen der Staffel vor und geben damit Perspektiven auf die unterschiedlichen Ideen, Akteur:innen und Visionen jüdischer Vereine frei. Mit diesem Intro ist auch die 1. Episode der Staffel. online gegangen, hören Sie also gerne gleich weiter.

      Wir wünsche Ihnen ein interessantes Zuhören und eine spannende 17. Staffel.

      Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns.

      Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt

      Link zu allen Folgen:

      https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/

      9 min
    • #85 Jüdische Geschichte Kompakt – Weihnukka Spezial 2025
      Eine Sonderfolge des IGdJ (Hamburg) und MMZ (Potsdam)

      **Hallo und herzlich Willkommen zur Weihnukka Spezial Folge 2025, **

      in dieser Spezial-Folge wollen wir Sie wie bereits in vergangenen Jahren literarisch in die nun beginnenden Festtage einführen und mit Ihnen ein auditiv-literarisches Weihnukka-Fest feiern. Die Weihnukka Spezial Folge 2025 lädt zudem dazu ein, innezuhalten und auf ein spannendes und vielfältiges Jahr 2025 zurückzublicken. Was beide Institute mit diesem Jahr verbinden, können Sie dabei genauso entdecken wie auch die Lieblingsbücher der Mitarbeiter:innen des letzten Jahres.

      Denn wie jedes Jahr stellen Ihnen in dieser Folge Mitarbeiter:innen beider Institute ihre Lieblingsbücher vor. Damit erhalten Sie nicht nur viele literarische Einblicke in unterschiedliche Bücher und Themen, sondern lernen auch die Mitarbeiter:innen genauer kennen.

      Ein vielseitiges Lesevergnügen ist somit garantiert und gibt Ihnen die Möglichkeit, sich in der nun kommenden Festtagszeit guter Lektüre zuzuwenden und diese zu genießen. Miriam Rürup (Direktorin des MMZ) und Kim Wünschmann (Direktorin des IGdJ) stimmen sie mit ihren Einführungen für die Folge ein. Durch das Programm der abwechslungsreichen Episode führt Sie Björn Siegel (IGdJ).

      Zum Stöbern in den Leseempfehlungen schauen Sie sich gerne die Buchdetails (in der Reihenfolge der in der Podcast-Folge zu hörenden Empfehlungen) in den beigefügten Shownotes an.

      Wir wünschen Ihnen ein erkenntnisreiches Zuhören, eine frohe Feiertagszeit und wir freuen uns natürlich, wenn Sie auch 2025 wieder unsere Gäste beim Podcast Jüdische Geschichte Kompakt, einem Gemeinschaftsprojekt des IGdJ und MMZ, sein werden.

      **Die Weihnukka-Lesetipps aus dem IGdJ und MMZ: **

      [Kim Wünschmann empfiehlt]: Jane Caplan/Gabriele Herz (Hg.): Das Frauenlager von Moringen: Schicksale früher Nazizeit – Schicksale in früher Nazi-Zeit (Berliner vorwärts Verlagsgesellschaft, 2009); 978-3866023703.

      [Miriam Rürup empfiehlt]: Tomer Dotan-Dreyfus: Keinheimisch. Kindheit in Israel, Leben in Deutschland (Propyläen Verlag 2025); 9783549110126.

      [Carmen Bisotti empfiehlt]: Ayelet Gundar-Goshen: Ungebetene Gäste (Kein & Aber, 2025); 978-3-0369-5063-1.

      [Sebastian Venske empfiehlt]: Lena Gorelik/Miryam Schellbach/Mirjam Zadoff (Hg.): Trotzdem sprechen (Ullstein 2024); 978-3-55020-304-6.

      Susanna Kunze empfiehlt]: Hans Rosenthal: Zwei Leben in Deutschland: Eine jüdisch-deutsche Geschichte (Quadriga, 2025); 978-3869951560.

      [Paul-Levi Mydlach empfiehlt]: Veronika Wiggert/Marie Geissler: Maschas leuchtende Jahre (Tulipan 2024); 978-3-86429-663-5 / Volker Weidermann: Wenn ich eine Wolke wäre. Mascha Kaléko und die Reise ihres Lebens (Kiepenheuer & Witsch, 2025); 9783462008630.

      [Lisa-Sophie Gebhard]: Michal S. Friedlander, Stiftung Jüdisches Museum Berlin (Hg.): Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne (Hirmer 2025); 978-3-7774-4623-3.

      [Anna Menny empfiehlt]: Anna Menny, Lisa Bortels, Björn Siegel: Familienfotos | Familiengeschichten. Visualizing the Past – Creating the Future (IGdJ, 2025). Link: https://www.igdj-hh.de/en/publikationen/weitere-publikationen/familienfotos-familiengeschichten

      [Jana Matthies empfiehlt]: Eduardo Halfon: Duell (aus dem Span. v. Luis Ruby) (Carl Hanser Verlag, 2019).

      [Katharina Tauschwitz empfiehlt]: Leyb Kvitko/Inbal Leitner: Tollpatsch Lemmel (Ariella 2023); 978-3-945530-42-9.

      [Beate Kuhnle empfiehlt]: Oz Ben David/Jalil Dabit: Kochen ohne Grenzen. Kanaan – Köstliches Essen das Menschen verbindet (Südwest, 2025); 978-3517104294.

      Mehr zu Weihnukka als Beziehungsgeschichte gibt es hier: https://www.mmz-potsdam.de/aktuelles/newsletter/dialog-2022

      Wir wünschen Ihnen frohe Festtage, Hag Sameach, frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2026.

      Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns!

      Das Team von Jüdische Geschichte Kompakt

      52 min
    • #84 Jüdische Geschichte kompakt - Staffel 16.4: Zivilgesellschaftliche Beziehungen zwischen Deutschland und Israel heute
      Amir Theilhaber im Gespräch mit Maja Sojref, Jutta Weduwen und Lukas Welz

      Zu Amcha Deutschland:

      https://amcha.de/
      Mehr Informationen über die ASF in Israel:
      www.il.asf-ev.de
      Den Newsletter „ASF in Israel“ abonnieren:
      Mehr Informationen über Begegnungsstätte und Gästehaus Beit Ben-Yehuda in Jerusalem:
      https://beitbenyehuda.org/
      Zum New Israel Fund Deutschland:
      https://www.nif-deutschland.de/

      Maja Sojref. "Israels Zivilgesellschaft: Zerrieben zwischen den Extremen", Blätter für deutsche und internationale Politik, Jan. 2024:

      https://www.blaetter.de/ausgabe/2024/januar/israels-zivilgesellschaft-zerrieben-zwischen-den-extremen
      Mitvim Institute. "The Israeli Foreign Policy Index 2025", Sept. 2025:
      https://mitvim.org.il/wp-content/uploads/2025/09/Mitvim-Institute-%E2%80%93-The-Israeli-Foreign-Policy-Index-2025-%E2%80%93-Key-Findings-1.pdf

      Die zitierten Studien der Bertelsmann Stiftung von 2022 und 2025:

      https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/deutschland-und-israel-heute-zwischen-verbundenheit-und-entfremdung

      https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/deutschland-und-israel-heute-zwischen-stabilitaet-und-spannung

      54 min
    • #83 Jüdische Geschichte kompakt - Staffel 16.3: Aktion Sühnezeichen und Freiwilligendienste in Israel
      Miriam Rürup im Gespräch mit Katharina Fischer-Troppenz

      Ein Abstract der Dissertation von Katharina Troppenz finden Sie hier:

      https://mkiz.ub.uni-muenchen.de/mkiz/article/view/17
      Einen Einblick in die Arbeit von Katharina Fischer-Troppenz gibt sie hier:
      https://www.tegel-borsigwalde.de/b/vikarin-katharina-troppenz-stellt-sich-vor-180945

      Literatur zu Aktion Sühnezeichen und religiösen Perspektiven auf Israel

      Johannes Becke, German Guilt and Hebrew Redemption. Aktion Sühnezeichen Friedensdienste and the Legacy of Left-Wing Protestant Philozionism, in: Irene Aue-Ben David, Aya Elyada, Moshe Sluhovsky, Christian Wiese (Hrsg.): Jews and Protestants. From the Reformation to the Present, De Gruyter, Berlin 2020, S. 241-255.
      Gabriele Kammerer, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. Aber man kann es einfach tun, Göttingen 2008.
      Anton Legerer, Tatort: Versöhnung. Aktion Sühnezeichen in der BRD und in der DDR und Gedenkdienst in Österreich, Leipzig 2011.
      Eva Maria Verst-Lizius, Reisen nach Jerusalem. Westdeutsche Christen im „Heiligen Land“ und Israel (1950er bis 1970er Jahre), Göttingen 2022.

      Die in der Folge erwähnte Begegnungsstätte in Jerusalem, Beit Ben Yehuda, finden Sie hier: https://beitbenyehuda.org/

      Das in der Folge erwähnte Friedensdorf Neve Shalom wird unter anderem hier beschrieben, gerade auch aus aktueller Perspektive: https://www.amnesty.de/informieren/amnesty-journal/israel-und-besetztes-palaestinensisches-gebiet-dorf-Neve-Shalom–Wahat-al-film-children-of-peace-Salam-einig-nicht-einig-zu-sein
      Der ebenfalls erwähnte erste Botschafter der BRD in Israel nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen am 12. Mai 1965 war Dr. Rolf Pauls.

      45 min
    • #82 Jüdische Geschichte kompakt - Staffel 16.2: Kulturtransfer zwischen Deutschland und Israel
      Ein Gespräch mit Micha Gross und Ron Segal

      Als „Hörort“ für diese Folge empfiehlt Micha Gross das heimische Sofa, und Ron Segal schlägt vor, diesen Podcast nach dem Bouldern mit einem Espresso zu kombinieren.

      Weiterführende Links und Informationen:

      Bauhaus-Center Tel Aviv: https://bauhaus-center.com/de/
      https://bauhaus-center.com/product-category/poster/25-years-exhibition-posters/

      Ron Segals aktuelle Publikation im Secession-Verlag: https://secession-verlag.com/buecher/katzenmusik

      „Omas letzter Krieg“ – ein Essay von Ron Segal: https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-12/nahostkonflikt-ron-segal-israel-judentum-israelis

      44 min
    • #81 Jüdische Geschichte kompakt – Staffel 16.1: Umwegdiplomatie. Studentische Anfänge deutsch-israelischer Beziehungen
      Jonas Hahn im Gespräch mit Miriam Rürup

      Hinweise und spannende Lektüremöglichkeiten finden sie hier:

      Literatur (Auswahl):

      • Diner, Dan: Rituelle Distanz. Israels deutsche Frage, Bonn 2016.

      • Hestermann, Jenny: Inszenierte Versöhnung. Reisediplomatie und die deutsch-israelische Beziehungen von 1957 bis 1984 [Dissertation], Frankfurt am Main 2015.
      • Marwecki, Daniel: Absolution? Israel und die deutsche Staatsräson, Göttingen 2024.
      • Meyer, Christina: Die SPD und die NS-Vergangenheit 1945 - 1990, Wallstein Verlag 2015.

      Weiterführende Links und Informationen:

      • Podcast von Shai Hoffmann „Über Israel und Palästina sprechen“, Link zu allen Folgen: https://t1p.de/nhc1e

      • Informationen zum Luxemburger Abkommen, online im Bundesarchiv unter: https://www.bundesarchiv.de/themen-entdecken/online-entdecken/geschichtsgalerien/das-luxemburger-abkommen/ (Stand: 31.07.2025)

      Link zu allen Folgen unseres Podcasts:

      https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/

      Social Media:

      Facebook: Moses Mendelssohn Zentrum; Instagram: mmzpotsdam;
      Bluesky: @mmzpotsdam.bsky.social‬; Mastodon: @[email protected]

      42 min
    • #80 Jüdische Geschichte kompakt – Staffel 16: Deutsch-israelische Beziehungsgeschichte
      16.0 Intro zur Staffel mit Miriam Rürup und Björn Siegel

      Hinweise und spannende Lektüremöglichkeiten finden sie hier:

      Literatur (Auswahl):

      • Diner, Dan: Rituelle Distanz. Israels deutsche Frage, Bonn 2016.

      • Hestermann, Jenny: Inszenierte Versöhnung. Reisediplomatie und die deutsch-israelische Beziehungen von 1957 bis 1984 [Dissertation], Frankfurt am Main 2015.
      • Marwecki, Daniel: Absolution? Israel und die deutsche Staatsräson, Göttingen 2024.
      • Meyer, Christina: Die SPD und die NS-Vergangenheit 1945 - 1990, Wallstein Verlag 2015.

      Weiterführende Links und Informationen:

      • Podcast von Shai Hoffmann „Über Israel und Palästina sprechen“, Link zu allen Folgen: https://t1p.de/nhc1e

      • Informationen zum Luxemburger Abkommen, online im Bundesarchiv unter: https://www.bundesarchiv.de/themen-entdecken/online-entdecken/geschichtsgalerien/das-luxemburger-abkommen/ (Stand: 31.07.2025)
      • Websites der drei genannten Organisationen:

      Aktion Sühnezeichen Friedensdiesnte: https://asf-ev.de/

      NIF Deutschland: https://www.nif-deutschland.de/

      Amcha Deutschland e.V.: https://amcha.de/

      Link zum Netzwerk Israel, in dem alle drei Organisationen sich zusammengeschlossen haben: https://netzwerkisrael.de/

      Link zu allen Folgen unseres Podcasts:

      https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io/

      Social Media:

      Facebook: Moses Mendelssohn Zentrum; Instagram: mmzpotsdam;

      Bluesky: @mmzpotsdam.bsky.social‬; Mastodon: @[email protected]

      18 min
    • #79.1: Lernpodcast - Der Weg zum Scheiterhaufen

      Herzlich Willkommen zum Juli-Spezial von Jüdische Geschichte Kompakt

      Die Podcast-Trilogie „Wenn Bücher brennen“ ist ein Teil des am MMZ entwickelten Bildungsmaterials für Schüler:innen. Die Podcasts wurden von der Radiojournalistisch Stefanie Schuster im Auftrag erstellt. Gefördert wurde das Projekt durch den Landespräventionsrat Brandenburg.

      Die „Digitale Bibliothek verbrannter Bücher“ ist ein Projekt des Moses Mendelssohn Zentrums. Sie macht eine Auswahl von verfemten Büchern online zugänglich. Zusätzlich zu den Werken wird der historische Kontext sowie biografische Informationen zu den Autor:innen vorgestellt.

      Online: https://www.verbrannte-buecher.de.

      Lesetipp zum Juli-Spezial:

      Publikationen von Werner Treß, stellvertretender Direktor des MMZ zum Thema nationalsozialistische Bücherverbrennungen:

      Werner Treß (Hg.) (2009): Verbrannte Bücher 1933. Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn.

      Julius H. Schoeps, Werner Treß (Hg.) (2008): Orte der Bücherverbrennung in Deutschland 1933. Hildesheim.

      Weitere Publikationen und Webseiten:

      Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus: Brandenburg `33. Erinnern vor Ort:

      • Bücherverbrennung in Potsdam: https://brandenburg-33.de/bucherverbrennung-in-potsdam/.
      • Bücherverbrennung in Brandenburg an der Havel: https://brandenburg-33.de/bucherverbrennung-in-brandenburg-an-der-havel/.
      • Bücherverbrennung in Luckenwalde: https://brandenburg-33.de/bucherverbrennung-in-luckenwalde/.
      • Burkhard Asmus, Oliver Schweinoch (2023): Bücherverbrennung. Lebendiges Museum Online: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/buecherverbrennung.
        Margrit Bircken, Helmut Peitsch (Hg.) (2003): Brennende Bücher. Erinnerungen an den 10. Mai 1933. Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung. Online: https://www.politische-bildung-brandenburg.de/system/files/publikation/pdf/brennende%20Buecher.pdf.
        Bundeszentrale für politische Bildung: Tag des Buches: https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/268884/tag-des-buches-erinnerung-an-die-ns-buecherverbrennungen-vor-85-jahren.
        Verbrannte Orte. Ein Onlineatlas zu den Orten der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen: https://verbrannte-orte.de.
        Anmerkungen und Literaturhinweise der Autorin der drei Podcasts, Stefanie Schuster:

        weitere Literaturhinweise:

        Digitale Bibliothek verbrannter Bücher des Moses-Mendelssohn-Zentrums Potsdam

        Jürgen Serke: Die verbrannten Dichter. Neue, erweiterte Auflage Göttingen 2023.

        Das ganze Interview mit Jürgen Serke gibt es in der Reihe: „Wenn Bücher brennen – Potsdam 1933“: Die Rückkehr der verbrannten Dichter - Teil 1 - Wenn Bücher brennen - Potsdam 1933 - Podcast

        Alexander Stephan: Die deutsche Exilliteratur 1933-1945. München 1979.

        Wenn keine Originalaufnahmen der Autoren vorhanden waren, habe ich auf KI-Stimmen des Unternehmens Eleven Labs zurückgegriffen; besten Dank an dieser Stelle für diese Möglichkeit. Es wäre auch möglich gewesen, diese künstlichen Stimmen zu trainieren mit O-Tönen der betreffenden Autoren; darauf habe ich jedoch bewußt verzichtet, um nicht die Hörenden in die Irre zu führen. Doch die verwendeten Texte stammen aus der Feder der Autoren, wie auch im Manuskript und im gelesenen Stück kenntlich gemacht. Daher ist Thomas Mann mit zweierlei Stimmen vertreten im 3. Teil. Dabei handelt es sich bei dem ersten Stück um eine historische Rundfunkaufnahme – bei dem anderen um einen offenen Brief, der in den Zeitungen abgedruckt wurde und sich auch in seinen Gesammelten Werken findet.

        Die verwendeten Quellen für die drei Podcast-Folgen:

        Harald Jähner: Höhenrausch. Das kurze Leben zwischen den Kriegen. Berlin 2022.

        Martin Sabrow (Hrsg): Gewalt gegen Weimar. Zerreißproben der frühen Republik 1918-1923. Göttingen 2023.

        Julius H. Schoeps / Werner Treß (Hrsg): Orte der Bücherverbrennungen in Deutschland 1933. Hilderheim, Zürich, New York 2008.

        Jürgen Serke: Die verbrannten Dichter. Neue, erweiterte Auflage Göttingen 2023.

        Alexander Stephan: Die deutsche Exilliteratur 1933-1945. München 1979.

        Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Hamburg 1978.

        Volker Ullrich: Deutschland 1923. Das Jahr am Abgrund. München 2022.

        Ulrich Walberer (Hrsg.): 10. Mai 1933. Bücherverbrennung in Deutschland und die Folgen. Frankfurt 1983.

        Volker Weidermann: Das Buch der verbrannten Bücher. Köln 2008.

        Die Bücher, über die ich im Text rede, finden sich bereits teilweise in der Digitalen Bibliothek der verbrannten Bücher, die vom Moeses-Mendelssohn-Zentrum in Potsdam zur gemeinfreien Nutzung erstellt wird. Hier:
        Digitale Bibliothek verbrannter Bücher

        Eine kleine Hintergrundgeschichte zu ihrer Entstehung gibt es hier:

        Portal Transfer – Alumni- und Transfermagazin der Universität Potsdam – 2024: Seite 12 f unter dem Titel: Wiedergefunden und sicher aufbewahrt.

        Das Moses Mendelssohn Zentrum für Europäisch-Jüdische Studien baut eine „Digitale Bibliothek der verbrannten Bücher“ auf.

        Das O-Ton-Material verdanke ich privaten Archiven.

        Die Nutzung der Podcastreihe und der damit zusammenhängenden Unterrichtsmaterialien ist im Rahmen der dafür vorgesehenen Verwendung kostenfrei, nachdem Sie sich beim Moses Mendelssohn Zentrum angemeldet haben.

        Das Urheberrecht verbleibt jedoch bei der Autorin, Stefanie Schuster, in all seinen Formen. Eine öffentliche, kostenpflichtige Verwendung oder eine andere, die auf Erzielung von Gewinnen ausgelegt ist, ist untersagt. Untersagt ist auch jegliche Veränderung der Episoden (Umschneiden / Umtexten).

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