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Hallo und Herzlich Willkommen zu Jüdischer Geschichte Kompakt,
in der zweiten Episode der 19. Staffel zum Thema (Un-)erhöhte Geschichte. Einblicke in aktuelle musikhistorische Projekte kommen wir mit Sophie Fetthauer (Universität Hamburg) und Friedrich Geiger (Hochschule für Musik und Theater München) ins Gespräch.
In der Diskussion gehen Sophie Fetthauer und Friedrich Geiger zusammen mit Anna Menny und Björn Siegel (beide IGdJ) Fragen nach den Chancen und Herausforderungen des Langzeitprojektes „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“ nach und geben Einblicke in die Besonderheiten der Recherche-Möglichkeiten und Quellenbestände im „Lexikon verfolgter Musikerinnen und Musiker der NS-Zeit“ (LexM).
Sie zeigen so auf, welche langfristigen Konsequenzen die NS-Verfolgung für das Verständnis von Musikgeschichte bis heute hat, und wie sehr die biographische Erforschung Einzelner auch Einblicke in gesamtgesellschaftliche Prozesse wie auch Vorstellungen gibt. In den Forschungsprojekten zu einzelnen lokalen bzw. nationalen Gegebenheiten (z.B. Italien als Fluchtland), zur Bedeutung von verschiedenen Repertoires (z.B. Wagner) und auch zur Rezeptionsgeschichte von einzelnen Musiktraditionen und -genres (z.B. Musikkritik) werden die Impulse sichtbar, die das Langzeitprojekt LexM leisten kann.
Dabei knüpft die Folge an die erste Episode mit Abby Anderton an, in der ebenfalls Fragen zur Funktion von Musik nachgegangen und zur musikalischen Praxis in Bezug auf die Schaffung von Identität, Gedenken und Kulturpraxis diskutiert wurden. Wie sehr die Vergangenheit ihre Wirkmächtigkeit bis in die Gegenwart entfaltet, wird durch das Gespräch besonders deutlich.
Wir wünschen Ihnen eine spannende zweite Folge der 19. Staffel von Jüdischer Geschichte Kompakt, dem Gemeinschaftspodcast von MMZ und IGdJ.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns.
Mehr zu Sophie Fetthauer & Friedrich Geiger
Mehr zum Tipp und zu den Projekten
Mehr zu den verwendeten O-Tönen/Research Concert:
Zum Weiterhören finden Sie hier weitere Links:
https://www.awhamburg.de/magazin/ausstellung-zur-langzeitforschung-in-hamburg.html#c6060
https://www.awhamburg.de/mediathek/podcasts/podcast-detail/fuer-eine-neue-musikgeschichtsschreibung-das-akademieprojekt-ns-verfolgung-und-musikgeschichte.html
https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-ns-verfolgung-und-musikgeschichte
https://www.youtube.com/@exilarte/playlists
Zu den Publikationen von Sophie Fetthauer:
Zu den Publikationen von Friedrich Geiger:
Hallo und Herzlich Willkommen zu Jüdischer Geschichte Kompakt,
in der ersten Episode der 19. Staffel zum Thema (Un-)erhöhte Geschichte. Einblicke in aktuelle musikhistorische Projekte kommen wir mit Abby Anderton vom Baruch College und Graduate Center der City University of New York (USA) ins Gespräch, die 2026 ihre neue Studie Audible Testimonies: Surviving the Third Reich in Music and Media (Oxford University Press) veröffentlicht hat.
Zusammen gehen Abby Anderton, Anna Menny und Björn Siegel (beide IGdJ) Fragen nach der Besonderheit der Quellen, der Rolle von Musik in den Erinnerungstraditionen und -prozessen wie auch der Hörbarkeit und Unhörbarkeit von Personen, ihren Biographien und Geschichten nach.
Abby Anderton greift dabei auf ihre Expertise und Forschungen zu Musik und Holocaust-Zeugnis, zu weiblichen Komponistinnen und zur Musik nach Katastrophen zurück und und zeigt eindrücklich, wie viel Musik über Überleben, Erinnerung und Neuanfang erzählen kann. Neben ihrem Buch Rubble Music: Occupying the Ruins of Postwar Berlin, das die Berliner Musikkultur unmittelbar nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches untersucht, nimmt ihr neues Buch Audible Testimonies (2026) die Musik weiblicher Holocaust-Überlebender im Nachkriegsdeutschland genauer in den Blick und macht hörbar, was lange nur zwischen den Zeilen der Geschichte mitschwang.
Wir wünschen Ihnen eine spannende erste Folge der 19. Staffel von Jüdischer Geschichte Kompakt, dem Gemeinschaftspodcast von MMZ und IGdJ.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns.
Ihr Team von Jüdischer Geschichte Kompakt
Mehr zu Abby Anderton (Baruch Coolege/CUNY)
Mehr zu den verwendeten O-Tönen:
Mehr zum Tipp: Fortunoff Library – Songs from Testimonies:
Hierzu gibt es auch eine Spezial-Folge von Jüdische Geschichte Kompakt mit Miriam Rürup und Irene Diekmann:
Zu den Publikationen von Abby Anderton finden Sie die Infos hier:
Digitale Angebote mit Abby Anderton:
Hallo und Herzlich Willkommen zu Jüdischer Geschichte Kompakt,
in der 19. Staffel des Gemeinschaftspodcast des MMZ und IGdJ wollen wir uns dem Thema (Un-)erhöhte Geschichte. Einblicke in aktuelle musikhistorische Projekte zu wenden. Im Intro geben Miriam Rürup (MMZ), Anna Menny und Björn Siegel (beide IGdJ) erste Einblicke in die Ideen der Staffel, wobei die beiden letzteren die Staffel kuratiert haben. "Musik" steht so im Mittelpunkt.
Denn Musik begleitet uns, bewegt und verbindet uns – und doch wissen wir verhältnismäßig wenig darüber, was hinter den Tönen steckt: Wer hat Sie komponiert, unter welchen Umständen, mit welcher Absicht, zu welcher Zeit? Wie ist Musik eigentlich dokumentiert und welche Quellen gibt es damit? Und, welche Rolle spielt der gegenwärtige Blick auf die Musikvergangenheit und welches Verständnis und Wissen bildet sich damit heute ab.
Musik und ihre Historien sichtbar und hörbar machen, steht somit im Zentrum: Was passiert, wenn man wirklich hinhört, dazu forscht, analysiert und ein stückweit auch Erinnerung hörbar macht, werden die vier Folgen aufzeigen – und vieles mehr!
Tauchen Sie also mit uns ein in historische Klangwelten, denken Sie mit uns über die Funktionen von Musik nach und hören Sie mit uns genau hin, wenn wir lauten wie leisen Tönen nachgehen.
Wir wünschen Ihnen eine spannende 19. Staffel von Jüdischer Geschichte Kompakt!
**Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns.
Ihr Team von Jüdischer Geschichte Kompakt**
Wenn Sie zum Themen weiterlesen wollen, sind hier einzelne Literaturtipps (Auswahl):
Einige Online-Angebote finden Sie hier:
Wenn Sie mehr zur Geschichte des Leo Baeck Instituts erfahren wollen, empfehlen wir folgende Literatur:
• Ruth Nattermann, Deutsch-jüdische Geschichtsschreibung nach der Shoah. Die Gründungs- und Frühgeschichte des Leo Baeck Institute, Essen (Klartext) 2004.
• Ruth Nattermann, 70 Jahre Leo Baeck Institut: Deutsch-jüdische Geschichte in der Diaspora, Berlin/Leipzig (Hentrich & Hentrich) 2025.
• Christhard Hoffmann (Hg.), Preserving the Legacy of German Jewry. A History of the Leo Baeck Institute, 1955–2005 (= Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo Baeck Instituts, Bd. 70), Tübingen (Mohr Siebeck) 2005.
• Michael A. Meyer, „Jenseits und diesseits des Abgrundes. Die Aufgaben des Leo Baeck Instituts“, in: LBI Information 4 (1994), S. 6–12.
• 70 Jahre LBI – Bridging Generations
• EXIL. Ein Podcast des LBI New York | Berlin in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung
• Library of Lost Books. Ein Projekt des LBI Jerusalem und London zusammen mit Freun-de und Förderer des Leo Baeck Instituts e.V.
• Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts e.V
Link zu allen bisherigen Folgen: https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io
Folgen Sie uns auch auf Facebook, Instagram, Bluesky und Mastodon: @MmzPotsdam @juedischkompakt
Wenn Sie mehr zur Geschichte jüdischer Geflüchteter in Shanghai und deren Erinnerungen erfahren wollen, empfehlen wir folgende Literatur:
Steven Less, „Dear Steven – something to remember me by” John Hans Less (1923–2011) – Eine Spurensuche. Gedenken an meinen Vater und sein Überleben als jüdischer Flüchtling und junger Künstler in Shanghai, hrsg. von Peter Blum in der Schriftenreihe des Stadtarchivs Heidelberg, verlag regionalkultur, Heidelberg, 2025
Georg Armbrüster/Michael Kohlstruck/Sonja Mühlberger (Hg.), Exil Shanghai. 1938–1947. Jüdisches Leben in der Emigration, Teetz 2000.
Airin Eber, Wartime Shanghai and the Jewish Refugees from Central Europe: Survival, Co-Existence, and Identity in a Multi-Ethnic City, Berlin 2012.
Steve Hochstadt, A Century of Jewish Life in Shanghai, Boston 2019.
Sonja Mühlberger, Geboren in Shanghai als Kind von Emigranten. Leben und Überleben im Ghetto von Hongkew (1939–1947), 2. Aufl., Berlin 2016.
Guang Pan, A Study of Jewish Refugees in China (1933–1945). History, Theories and the Chinese Pattern, Singapore 2019.
Anika Reichwald u.a. (Hg.), Ende der Zeitzeugenschaft? Über den Umgang mit Zeugnissen von Überlebenden der NS-Verfolgung, Göttingen 2024.
Judith Weißbach, Exilerinnerungen deutschsprachiger Juden an Shanghai 1938–1949, Heidelberg 2017.
Wenn Sie mehr zur Geschichte der deutsch-jüdischen Diaspora in den Vereinigten Staaten und in den Staaten Lateinamerikas erfahren wollen, empfehlen wir folgende Literatur:
• Liliana Ruth Feierstein, „Im Land von Vitzliputzli: Deutschsprachige Juden in Latein-amerika“, in: Elke-Vera Kotowski (Hg.): Das Kulturerbe deutschsprachiger Juden, Ber-lin 2014, S. 359—374.
• Liliana Ruth Feierstein, „Das Erbe von Breslau: Zentraleuropäische Rabbiner in La-teinamerika“, in: Münchner Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur, 10(2), S. 77–83.
• David Jünger, „Historische Erfahrung und politisches Handeln. Rabbiner Joachim Prinz, die Lehren aus dem Nationalsozialismus und das Engagement für die afroame-rikanische Bürgerrechtsbewegung“, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 70 (2022), S. 1–30.
• David Jünger, Joachim Prinz (1902–1988), in: Geschichte(n) der deutsch-jüdischen Diaspora, 27.02.2026. <https://diaspora.juedische-geschichte-online.net/beitrag/gjd:article-50> [09.06.2026].
• David Jünger, Geteilte Erfahrungen: Joachim Prinz, der jüdische Kampf gegen Rassismus in den USA und der „March on Washington for Jobs and Freedom“ am 28. August 1963, in: Geschichte(n) der deutsch-jüdischen Diaspora, 21.01.2026. <https://diaspora.juedische-geschichte-online.net/beitrag/gjd:article-48> [09.06.2026].
Link zu allen bisherigen Folgen: https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io
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**Hallo und herzlich willkommen zur 18. Staffel von Jüdische Geschichte Kompakt, **
In dieser Staffel wollen wir die globalen Wege deutschsprachiger Jüdinnen und Juden erkunden, die besonders nach 1933/38 aus ihren Herkunftsländern emigrieren oder fliehen mussten. Gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren wir, wie diese heterogene Gruppe ihren Alltag an Orten wie Buenos Aires, Haifa, London, New York oder Shanghai gestaltete, lokale und transnationale Gemeinschaften aufbaute und mit ihrer deutsch-jüdischen Herkunft nach der Schoa umging.
Falls Sie sich zum Thema der deutsch-jüdischen Diaspora weiterbelesen wollen, empfehlen wir folgende Literatur und Websites:
Zur Website des hybriden Publikationsprojekts „Geschichte(n) der deutsch-jüdischen Diaspora“ gelangen Sie hier: https://diaspora.juedische-geschichte-online.net/
Der geplante Sammelband des Diaspora-Projekts soll verständliche Überblickstexte zur deutsch-jüdischen Geschichte über den deutschsprachigen Raum hinaus bereithalten und die renommierte Reihe zur deutsch-jüdischen Geschichte beschließen. Siehe die fünf Vorgängerbände:
◦ Deutsch-jüdische Geschichte in der Neuzeit, Band I-IV, hg. von Michael A. Meyer, München 1996 ff.
◦ Michael Brenner, Geschichte der Juden in Deutschland von 1945 bis zur Gegenwart: Politik, Kultur und Gesellschaft, München 2012.
Wenn Sie mehr zum Oberthema der deutsch-jüdischen Diaspora erfahren wollen, empfehlen wir folgende Literatur als Einstieg:
◦ Liliana Ruth Feierstein, „Diaspora“, in: Christina von Braun/Micha Brumlik (Hg.), Handbuch Jüdische Studien, Wien/Köln/Weimar 2017, S. 99-109.
◦ Sheer Ganor, Somewhere from Long Ago: The Global Displacement of German-Speaking Jewry (im Erscheinen).
◦ Lisa Sophie Gebhard/Miriam Rürup: „Über deutsch(sprachig)-jüdische Diaspora – Einführung“, in: Geschichte(n) der deutsch-jüdischen Diaspora, 2025: https://diaspora.juedische-geschichte-online.net/ueber/diaspora
◦ Marion Kaplan, „Did German Jews Remain German Jews Once They Left Their Homeland?”, in: Hasia R. Diner (Hg.), The Oxford Handbook of the Jewish Diaspora, Oxford 2021, S. 431-455.
◦ Miriam Rürup (Hg.), Praktiken der Differenz. Diasporakulturen in der Zeitgeschichte, Göttingen 2009.
Wir wünsche Ihnen ein interessantes Zuhören und eine spannende 18. Staffel.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns.
Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt
Link zu allen Folgen:
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Herzlich willkommen zur ersten Folge unserer Staffel „Geschichte[n] der jüdischen Diaspora“, für die wir die Historikerin Atina Grossmann aus New York gewinnen konnten.
Mit ihrem feinen Gespür für vergessene Akteur:innen und Orte nimmt sie seit mehreren Jahren die Zufluchtsorte deutschsprachiger Jüdinnen und Juden im sogenannten Globalen Süden in den Blick, die von der Forschung lange übersehen wurden. Für Atina Grossmann verbindet sich mit diesen oft vergessenen Geschichten nicht nur ein Forschungsinteresse, sondern auch das Schicksal ihrer Eltern: Sie waren selbst deutsch-jüdische Geflüchtete gewesen, die Berlin 1935 verlassen mussten und sich nach mehreren Zwischenstopps in Asien schließlich in den USA niederließen. In unserem Gespräch erfahren Sie mehr über Atina Grossmanns Familiengeschichte und ihre Forschung sowie darüber, wie beide miteinander verbunden sind.
Atina Grossmann ist darüber hinaus Mitglied des Fachbeirats im Publikationsprojekt „Geschichte(n) der deutsch-jüdischen Diaspora“. Auf das internationale Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Leo Baeck Institut und seiner Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft am MMZ realisiert wird, kommen wir ebenfalls zu sprechen.
Falls Sie mehr über Atina Grossmann und die im Podcast angesprochenen Themen erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen folgende Literatur zum Nachlesen:
• Atina Grossmann et al. (Hg.), Unser Mut. Juden in Europa 1945–48 (Ausstellungskatalog, Jüdisches Museum Frankfurt), Berlin/Boston 2022.
• Atina Grossmann, „Remapping Survival: Jewish Refugees and Lost Memories of Displacement, Trauma, and Rescue in Soviet Central Asia, Iran, and India”, in: Simon Dubnow Institute Yearbook, Bd. 15, Göttingen 2017, S. 71–97.
• Atina Grossmann, Juden, Deutsche, Alliierte. Begegnungen im besetzten Deutschland, Göttingen 2012.
• Atina Grossmann, Wege in der Fremde. Deutsch-jüdische Begegnungsgeschichte zwischen Feldafing, New York und Teheran. (= Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts. Vorträge und Kolloquien, Bd. 10), Göttingen 2012.
• Laura Jockusch/Tamar Lewinsky, „Paradise Lost? Postwar Memory of Polish Jewish Survival in the Soviet Union”, in: Holocaust and Genocide Studies 24 (2010), 3, S. 373–399.
• Atina Grossmann, Reforming Sex. The German Movement for Birth Control and Abortion Reform, 1920–1950, New York u.a. 1995.
Siehe außerdem:
• „Jewish Refugees in the Global South: New Approaches to Global Transit During the Holocaust”, Vortrag von Atina Grossmann anlässlich der jährlichen Sara und Asa Shapiro Scholar Lecture, USC Dornsife, 21.04.2025: https://www.youtube.com/watch?v=Z7YKst6f6DA
• „Trauma, Privilege, and Adventure: Jewish Refugees Between ‘Orient’ and European Catastrophe”, 64. Leo Baeck Gedenkvorlesung von Atina Grossmann, New York, 23.01.2024: https://www.lbi.org/de/events/64th-leo-baeck-memorial-lecture-atina-grossmann/
Link zu allen bisherigen Folgen: https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns.
Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt
Hallo und herzlich Willkommen zu Jüdische Geschichte Kompakt,
wir freuen uns, dass Sie zur Abschlussfolge der 17. Staffel des Podcast-Kanals eingeschaltet haben. Mit dem Thema Zwischen Tradition und Moderne – Jüdische Vereine gestern und heute nimmt die Staffel die Rolle und Funktionen von Religion, Kultur, Sport und Bildung im Rahmen dieser besonderen zivilgesellschaftlichen Organisationen in den Blick
Dank der Ausführungen von Jana Matthies in der ersten Staffelfolge haben wir die Hamburger Ehemaligen-Vereinen in Israel als Erinnerungsgemeinschaften sowie als Raum der Wiederannäherung kennenlernen dürfen. In der zweiten Folge eröffnete Henrik Schemann-Kösters neue Blicke auf den Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens und dessen Kampf um Emanzipation und Gleichberechtigung. In der dritten Folge führte Barbara Guggenheim in gegenwärtige Perspektiven und Herausforderungen jüdischer Vereine ein und zeigte diese am Beispiel des Jüdischen Salon am Grindel e.V. auf.
In der Abschlussfolge nimmt nun Pavel Brunssen sogenannte "Jew Clubs" genauer in den Blick und untersucht wie Fussball, Fankultur und jüdische Selbstverständnisse miteinander in Bezug treten, aber auch miteinander in Konflikt geraten. Pavel Brunssen promovierte in German Studies am Department of Germanic Languages and Literatures der University of Michigan in Ann Arbor, wo er zudem ein Graduate Certificate in Judaic Studies sowie ein Graduate Teacher Certificate Programm absolviert. Zuvor studierte er Soziale Arbeit / Sozialpädagogik (B.A.) an der Hochschule Düsseldorf sowie Interdisziplinäre Antisemitismusforschung am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin (M.A.). Eines seiner neuesten Publikationen ist The Making of “Jew Clubs”: Performing Jewishness and Antisemitism in European Football and Fan Cultures (Bloomington: Indiana University Press, 2025). Hierüber spricht er mit Björn Siegel (IGdJ).
Wir wünsche Ihnen ein interessantes Zuhören und eine spannende Abschlussfolge der 17. Staffel des Podcasts Jüdische Geschichte Kompakt, einem Gemeinschaftsprojekt des MMZ in Potsdam und des IGdJ in Hamburg. Da die 17. Staffel federführend vom Podcast-Team in Hamburg betreut wurde, geht damit der auditive Staffelstab wieder an das Podcast-Team des MMZ und die Co-Host Miriam Rürup in Potsdam. Die nächste Staffel, dann wieder aus Potsdam kuratiert, startet am 8. Mai, dieses Mal also am zweiten Freitag im Monat.
Die Abschlussfolge geht heute online.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns.
Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt
Mehr zu Pavel Brunssen
Zum Buch The Making of 'Jew Clubs'":
Mehr Publikationen von Pavel Brunssen (Auswahl):
Hallo und herzlich Willkommen zu Jüdische Geschichte Kompakt,
wir freuen uns, dass Sie zur dritten Folge der 17. Staffel des Podcast-Kanals eingeschaltet haben. In der 17. Staffel nehmen wir das jüdische Vereinswesen zwischen Tradition und Moderne genauer in den Blick und diskutieren die Rolle und Funktionen von Religion, Kunst, Kultur, Sport und Bildung im Rahmen dieser zivilgesellschaftlichen Organisationen.
Die erste Folge rückte dank der Ausführungen von Jana Matthies die Hamburger Ehemaligen-Vereinen in Israel Vereine als Erinnerungsgemeinschaften sowie als Raum der Wiederannäherung in den Mittelpunkt. Die zweite Folge eröffnete durch das Gespräch mit Henrik Schemann-Kösters den Blick auf den Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens und dessen Kampf für die Umsetzung von Emanzipation und das Ende des Antisemitismus.
In der dritten Folge führt Barbara Guggenheim in die Geschichte und Gründungsideen des Jüdischen Salon am Grindel e.V. ein. Barbara Guggenheim, wurde in der Schweiz geboren und ist ausgebildete Buchhändlerin. Sie arbeitete lange Zeit als Literatur-Agentin in Zürich und zog 1993 nach Hamburg, wo sie sich aktiv für eine breite und lebendige jüdische Kulturszene engagierte. Zusammen mit Judith Landshut und Gabriela Fenyes gab sie das Jüdische Kochbuch aus Hamburg mit heraus und nahm zum Beispiel auch am Interviewprojekt "Jüdisches Hamburg erzählen – Geschichte(n) präsentieren – Vielfalt abbilden Teil.
Wir wünsche Ihnen ein interessantes Zuhören und eine spannende weitere Folge der 17. Staffel des Podcasts Jüdische Geschichte Kompakt, einem Gemeinschaftsprojekt des MMZ in Potsdam und des IGdJ in Hamburg. Die 17. Staffel federführend vom Podcast-Team in Hamburg betreut wird.
Bleiben Sie gesund und interessiert, wir hören uns.
Ihr Team von Jüdische Geschichte Kompakt
Mehr zu Barbara Guggenheim und dem Jüdischen Salon am Grindel e..V.:
Zum Tipp v. Barbara Guggenheim:
Mehr zum Jüdischen Kochbuch aus Hamburg (hrsg. v. Barbara Guggenheim, Judith Landshut und Gabriela Fenyes):
Mehr zum Interviewprojekt "Jüdisches Hamburg erzählen":
Mehr zu Jüdischen Salonieren: #12 Jüdische Geschichte Kompakt - Rahel Levin Varnhagen und der jüdische Salon
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