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„Love me Kosher. Liebe und Sexualität im Judentum“ – Eine Ausstellung am Jüdischen Museum Wien
Herzlich Willkommen zur ersten Folge unser aktuellen Staffel „Judentum und Sexualität“, in der wir uns dem Thema zuerst aus der Perspektive des Museums zugewandt haben. „Love me Kosher. Liebe und Sexualität im Judentum“ heißt die Ausstellung, die seit dem 22. Juni und noch bis zum 13. November am Jüdischen Museum Wien besucht werden kann. Aus diesem Anlass haben Anna-Dorothea Ludewig und Lutz Fiedler vom Moses Mendelssohn Zentrum mit den drei Kuratorinnen der Ausstellung gesprochen: Danielle Spera, die das Jüdische Museum in Wien bis zum Sommer diesen Jahres über viele Jahre geleitet hat, sowie Daniela Pscheiden und Julia Windegger, die beide zum Team des Wiener Jüdischen Museums gehören. Im Gespräch wird die Ausstellung selbst, ihre Entstehung, ihre Inhalte und ihre Rezeption zum Thema. Zugleich haben wir einen Bogen geschlagen, der sich von der Präsenz von Liebe und Sexualität in künstlerischen Darstellungen bis hin zur Vielfalt sexueller Zugehörigkeiten und Selbstentwürfe in der Moderne spannt. Aber auch die besondere Bedeutung der Stadt Wien für eine solche Ausstellung oder das Wirken der bekannten deutsch-amerikanischen Sexualtherapeutin Dr. Ruth Westheimer waren Gegenstand des Gesprächs.
Falls Sie mehr über die Ausstellung erfahren wollen oder sich in die Thematik einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur:
Einführendes:
Der erste Blick sollte der Internetseite zur Ausstellung gelten: https://www.jmw.at/ausstellung/love_me_kosher
Der Katalog zur Ausstellung ist veröffentlicht unter dem Titel:
Judentum und Sexualität in der Forschung:
Caris-Petra Heidel (Hg.), Judentum und Sexualität (Reihe Medizin und Judentum Bd. 14), Mabuse-Verlag Frankfurt a.M. 2018
Ruth K. Westheimer, Jonathan Mark, Himmlische Lust: Liebe und Sexualität im Judentum, Wien: Jüdisches Museum der Stadt Wien 2022
Link zum Intro:
Link zur Folge:
Link zu allen bisherigen Folgen:
Folgen Sie uns auch auf Facebook, Instagram und Twitter: @juedischkompakt @MmzPotsdam @igdjhh
Hallo und Herzlich Willkommen bei Jüdische Geschichte Kompakt,
in unserer Abschlussfolge zur sechsten Staffel zum Thema "Wissen um die Shoah" diskutieren **Miriam Rürup **(Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien Potsdam) und **Nico Nolden **(Leibniz Universität Hannover) über die Rolle der Geschichtswissenschaften in Video Games.
Sie zeigen auf, wie sich Geschichtsnarrative und -vorstellungen in Video Games widerspiegeln und eine Repräsentation von Geschichte gleichzeitig ermöglichen. Dabei gehen sie insbesondere dem Spannungsverhältnis zwischen stereotypischen und generalisierenden Visualisierungen und einer möglichst authentischen Darstellung nach und zeigen dabei auf, wie das Medium Video Games dazu anregen kann, über die Konstruktion von Geschichte nachzudenken und neue Zugänge zur jüdischen Geschichte zu entdecken.
Welche Themen z.B. in einzelnen Videospielen aufgegriffen werden und wie diese in der Gesamtkonzeption eines Spieles funktionieren, greifen Miriam Rürup und Nico Nolden in ihrem Gespräch auf und verdeutlichen damit, wie das Medium "Video Games" auch das Wissen um die Shoah und die jüdische Geschichte erweitert.
Sollten Sie Interesse haben, sich einzelne Spiele genauer anzuschauen, sich weiter in das Thema zu vertiefen oder in Kontakt mit Nico Nolden zu treten, folgen unten die entsprechenden Links:
Wir wünschen Ihnen ein spannendes Zuhören – Bleiben Sie gesund und interessiert.
Björn Siegel und das Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt
Folgen Sie uns auch auf Facebook, Instagram und Twitter: @juedischkompakt @igdjhh @MmzPotsdam
Weitere Informationen zu Nico Nolden finden Sie unter www.niconolden.de
Das erwähnte Mittelalterspiel heißt Kingdom Come: Deliverance (Warhorse Studios) 2018.
Die erwähnte Synagogen-Szene findet sich in The Last of Us Part II (Naughty Dog, Sony) 2020.
Die angesprochenen Themen Holocaust, Alternativgeschichte und (Selbst-)Zensur spielen vor allem hier eine Rolle: Wolfenstein The New Order / The New Colossus (Machine Games, Bethesda) 2014 / 2017.
Und ein Projekt, in dem auch die Themen Holocaust und jüdisches Leben aufgegriffen werden, ist:
Stiftung Digitale Spielekultur: Datenbank Games und Erinnerungskultur, 2021 ff., https://www.stiftung-digitale-spielekultur.de/games-erinnerungskultur/
Eine Sonderausgabe der Zeitschrift "Gamevironments" befasste sich speziell mit jüdischen Themen und Perspektiven. Special Issue „Jewish Gamevironments“, edited by Owen Gottlieb, #7 (2017), https://www.gamevironments.uni-bremen.de/2017-2/
Herzlich Willkommen zur dritten Folge der 6. Staffel zum Thema "Wissen um die Shoah",
in der Anna Menny und Björn Siegel (beide IGdJ/Hamburg) Einblicke in die Entwicklung, Umsetzung und Zielsetzung der neuesten Online Ausstellung im Rahmen der Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte geben. Unter dem Titel "Nichts. Nur Fort! Flucht und Neuanfang in Buenos Aires, Montevideo und São Paulo" spürt die Online Ausstellung in verschiedenen Kapiteln deutsch-jüdischen Emigrantinnen und Emigranten in den drei urbanen Kontexten Südamerikas nach. Von der schwierigen Entscheidung zur Flucht, den schemenhaften Vorstellungen über Südamerika, das Ankommen und Zurechtfinden in einer neuen Heimat bis hin zur Neuetablierung und den Auseinandersetzungen mit der alten Heimat zeichnet die Ausstellung schlaglichtartig die Erfahrungen und die Geschichte(n) deutsch-jüdischer Flüchtlinge nach.
Anna Menny ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am IGdJ in Hamburg und hier die Projektleitung für den Bereich der Digitalen Medien und Angeboten, wie z.B. für die Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, Das Jüdische Hamburg oder die Bilddatenbank des IGdJ.
Mehr zu ihrer Person finden sie unter dem folgenden Link:
Die gemeinsam mit Björn Siegel kuraierte Online Ausstellung "Nichts. Nur fort!“ Flucht und Neuanfänge in Buenos Aires, Montevideo und São Paulo finden sie unter dem folgenden Link:
Björn Siegel und das Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt
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Herzlich Willkommen zur zweiten Folge der 6. Staffel "Wissen um die Shoah",
in der Björn Siegel (IGdJ/Hamburg) im Gespräch mit Prof. Dr. Wolf Gruner (University of Southern California Los Angeles/USA) Einblicke in die Geschichte der Shoah Foundation geben und hierbei die besondere Rolle des Mediums Film sowie die Herausforderungen der Virtual Reality diskutieren.
Wolf Gruner ist ein Experte in der Shoah Erforschung und Vermittlung und hat lange Zeit mit der Shoah Foundation unterschiedliche Vermittlungsformate ausgestaltet und die Erforschung der Shoah – insbesondere durch die Nutzung der Zeitzeugen-Interviews der Shoah Foundation – vorangetrieben.
Sein neuestes Buch ist der folgende Titel: "Impudent Jews." Forgotten Stories of Individual Jewish Resistance in Hitler's Germany
Mehr zu seiner Person finden sie unter dem folgenden Link:
Wenn sie den Empfehlungen der Episode folgen wollen, sind hier die nötigen Links:
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Björn Siegel und das Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt
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Herzlich Willkommen zur ersten Folge der 6. Staffel "Wissen um die Shoah",
in der Kim Wünschmann (Direktorin des IGdJ in Hamburg und Holocaust-Expertin) im Gespräch mit der Illustratorin und Künstlerin Hannah Brinkmann über die Chancen und Herausforderung von Comics und Graphic Novels in der Erforschung und Vermittlung des Wissens um die Shoah sprechen.
Hannah Brinkmann hat bereist verschiedene Graphic Novels veröffentlicht und dabei unterschiedliche Themen, die auch im Podcast aufgegriffen werden, künstlerisch bearbeitet. Dazu zählen u.a. ihr Debüt:
Gegen mein Gewissen (avant-verlag), in dem Hannah Brinkmann das Schicksal ihres Onkels Hermann aufarbeitet, das in den 1970ern bundesweit Schlagzeilen machte und eine Debatte über das Thema der Kriegsdienstverweigerung und die Rechtmäßigkeit der Gewissensprüfung auslöste.
Darüber hinaus arbeitet Hannah Brinkmann auch über jüdische Themen, wie z.B. im Buch Nächstes Jahr in – Comics und Episoden des jüdischen Lebens herausgegeben v. Meike Heinigk / Antje Herden / Jonas Engelmann (Hg.) / Jakob Hoffmann und erschienen im Ventil-Verlag.
Im Herbst wird zudem die Geschichte Hitler vor Gericht: Der Jurist Hans Litten im Buch "Gerne würdest du allen so viel sagen – Unterbrochene Gespräche des 20. Jahrhunderts" herausgegeben v. Monika Powalisz und Kai Pfeiffer erscheinen.
Als neustes Projekt erarbeitet Hannah Brinkmann eine Graphic Novel-Biografie zum Holocaust-Überlebenden, Aktivisten und Zeitzeugen Ernst Grube (in Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum München).
Falls Sie mehr zu Hannah Brinkmann erfahren wollen oder den Tipps am Ende der Folge nachgehen wollen, folgen sie den angegebenen Links:
Wir wünschen Ihnen ein spannendes Zuhören – Bleiben Sie gesund und interessiert.
Björn Siegel und das Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt
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Herzlich Willkommen zum Intro der 6. Staffel,
die Shoah bzw. das Unfassbare fassbar zu machen, ist immer wieder ein Ziel, dem sich Forscher:innen und Vermittler:innen verschreiben und dafür auch bereit sind, neue Wege zu gehen. Dabei wollen sie die Verfolgung und Vernichtung des europäischen Judentums durch das nationalsozialistische Deutschland erforschen, die Erinnerung wachhalten sowie die Forschungsergebnisse vermitteln. Genau diesen drei Aspekten will die sechste Staffel unter dem Titel "Wissen um die Shoah" nachgehen.
Insbesondere der Einfluss von neuen Medien, wie z.B. von Graphic Novels, 3D-Hologrammen, Online-Ausstellungen oder Video-Spielen, sollen in dieser Staffel in den Vordergrund gerückt werden. Anhand verschiedener Beispiele und neuer Medien sollen Fragen nach der Zugänglichkeit, der Wissenschaftlichkeit und der Qualität nachgegangen werden.
Diesen (und weiteren) Fragen geht die sechste Staffel nach und eröffnet damit neue Einblicke in den Umgang, die Erforschung und Vermittlung der Shoah.
Falls Sie mehr über die Geschichte der Shoah erfahren oder sich intensiver einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende Literatur:
Wir wünschen Ihnen ein spannendes Zuhören.
Bleiben Sie gesund und interessiert.
Björn Siegel und das Team des Podcast Jüdische Geschichte Kompakt
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Herzlich Willkommen zur vierten und abschließenden Folge unser aktuellen Staffel "Was sind und wie arbeiten Jüdische Studien?". In dieser Episode wenden wir uns der Frage nach der Bedeutung der Materialität jüdischer Lebenswelten für ein Verständnis jüdischer Geschichte und Kultur zu. Über ganz unterschiedliche Gegenstände und Formen materieller Überlieferung im Judentum – vom Silberlöffel bis zum Buch – und ihre akademische Erforschung wie museale Präsentation hat sich Miriam Rürup vom MMZ dabei mit ihren Gesprächspartnerinnen ausgetauscht. Ihre Gäste waren diesmal Cilly Kugelmann aus Berlin, die dort von 2002 bis 2017 die Programmdirektorin des Jüdischen Museums und Stellvertreterin des Direktors war und zuletzt die neue – im August 2020 eröffnete – Dauerstellung des Museums kuratierte. Zudem hat Elisabeth Gallas an dem Gespräch teilgenommen, die in Leipzig am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow als leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin und Stellvertreterin der Direktorin tätig ist und sich im Rahmen ihrer Dissertation wie ihrer gegenwärtigen Forschung eine breite Expertise im Bereich der Jewish Material Culture erworben hat.
Falls Sie darüber hinaus mehr über den Zugang der „Jewish Material Culture“ erfahren oder sich intensiver einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur:
Einführendes:
Leora Auslander, Jews and Material Culture, in: Mitchell B. Hart & Tony Michels (Hrsg.), The Cambridge History of Judaism, Cambridge: Cambridge University Press 2017, S. 831–857.
Über Jüdische Museen:
Cilly Kugelmann, Jüdische Museen, in: Handbuch Jüdische Studien. Christina von Braun, Micha Brumlik (Hg.). 2. erweiterte und überarbeitete Auflage. Wien; Köln: Böhlau Verlag, 2021, S. 491 – 501.
„Jewish Material Culture“ in der Forschung:
Elisabeth Gallas, A Mortuary of Books. The Rescue of Jewish Culture after the Holocaust, übersetzt von Alex Skinner, New York, N.Y.: New York University Press 2019.
Elisabeth Gallas, Anna Holzer-Kawalko, Caroline Jessen und Yfaat Weiss (Hrsg.), Contested Heritage. Jewish Cultural Property after 1945, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2020).
Miriam Rürup, „Whose Heritage? – Early Postwar German-Jewish History as Remigrants History: The Case of Hamburg”, in: Jay Geller / Michael Meng (Hrsg.), Rebuilding Jewish Life in Germany, Rutgers University Press 2020, S. 65–83.
Link zum Intro:
Link zu allen bisherigen Folgen: https://juedischegeschichtekompakt.podigee.io
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Herzlich willkommen zu unserer dritten Folge der Staffel „Was sind und wie arbeiten Jüdische Studien?“. Nachdem wir im ersten Gespräch die Frage „Was sind Jüdische Studien?“ diskutiert haben, standen in der zweiten Folge „Biographische Arbeitsweisen und Oral History“ im Mittelpunkt des Podcasts.
Falls Sie darüber hinaus mehr über die Bedeutung von Ortsvorstellungen und Raumbegriffen in der jüdischen Geschichte erfahren wollen oder sich intensiver einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur und Online-Angebote:
In dieser Episode wenden wir den Blick auf konkrete Praktiken und Zugänge der jüdischen Studien und betrachten die besondere Bedeutung von biographischen Arbeitsweisen und Oral History in unserem Arbeitskontext. In dieser Folge sprechen wir über unterschiedliche Formen der Fokussierung auf das Leben von Einzelpersonen und nehmen die Erkenntnispotentiale in den Blick, die unterschiedliche Lebensgeschichten und Erfahrungen für die jüdischen Studien bereithalten.
Viel Spaß beim Reinhören! Bleiben Sie gesund und interessiert - Wir hören uns!
Falls Sie darüber hinaus mehr über biographische Zugänge in den Jüdischen Studien erfahren wollen oder sich intensiver einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur und Online-Angebote:
Methodische Perspektiven:
Wolfgang Hildesheimer: "Die Subjektivität des Biographen". In: Theorie der Biographie. Grundlagentexte und Kommentar. Hg. v. Bernhard Fetz und Wilhelm Hemecker unter Mitarbeit von Georg Huemer und Katharina J. Schneider. Berlin, New York: De Gruyter 2011, S. 285–296.
Angela Steidele: Poetik der Biographie, Matthes & Seitz Berlin 2019.
Grundlagentexte
Oral History und die Erforschung der Katastrophe
Im ersten Gespräch unserer fünften Staffel, die sich dem Thema "Was sind und wie arbeiten jüdische Studien?" zuwendet, gehen wir der Frage nach, was jüdische Studien überhaupt sind. Diese Frage diskutieren wir ausgehend von einem Vergleich zwischen den unterschiedlichen institutionellen Zugängen, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit jüdischer Geschichte und Kultur, aber auch mit jüdischer Religion und deren sakralen Texten beschäftigen.
Darüber haben Dr. Lutz Fiedler und Prof. Dr. Miriam Rürup vom MMZ mit Dr. Sandra Anusiewicz-Baer gesprochen, die in Potsdam das Zacharias Frankel College leitet, an dem konservative/Masorti-Rabbinerinnen und Rabbiner ausgebildet werden. Mit ihr haben wir über die je eigenen Zugänge gesprochen, die die Jüdischen Studien an einem Forschungszentrum wie dem MMZ vom Fach der Jüdischen Theologie, wie es die Studierenden des Zacharias Frankel Colleges an der Universität Potsdam belegen können, unterscheiden.
Diese Konstellationen der Gegenwart hat wiederum Dr. Werner Treß, unser Kollege am MMZ, in die Geschichte der Jüdischen Studien seit dem frühen 19. Jahrhundert und der Entstehung der Wissenschaft des Judentums eingeordnet.
Viel Spaß beim Reinhören! Bleiben Sie gesund und interessiert - Wir hören uns!
Falls Sie darüber hinaus mehr über die inzwischen zahlreichen Standorte, an denen in Deutschland zu jüdischen Studien geforscht und gelehrt wird, erfahren wollen oder sich intensiver einlesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen folgende, z.T. im Podcast angesprochene Literatur und Online-Angebote:
Historische Texte zur Wissenschaft des Judentums:
Leopold Zunz, Etwas über rabbinische Literatur, Berlin 1818.
Immanuel Wolf, Über den Begriff einer Wissenschaft des Judenthums, in: Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums 1 (1822/23), S. 1–24.
Forschungsliteratur:
Ismar Schorsch, From Text to Context: The Turn to History in Modern Judaism, Hanover, N.H. : Brandeis Univ. Pr., 1994.
Karl E. Grözinger, Zielsetzungen und Aufgaben Jüdischer Studien zwischen Judaistik und jüdischer Theologie. Ein Rückblick nach 20 Jahren. Vortrag zur 20-Jahr-Feier der Jüdischen Studien an der Universität Potsdam am 1.10.2014, Universität Potsdam 2014.
Überblickstexte Online
Anna Menny / Miriam Rürup / Björn Siegel, Jüdische Geschichte im deutschsprachigen Raum, in: Clio Guide - Ein Handbuch zu digitalen Ressourcen für die Geschichtswissenschaften, Hrsg. von Laura Busse, Wilfried Enderle, Rüdiger Hohls, Thomas Meyer, Jens Prellwitz, Annette Schuhmann, 2. erw. und aktualisierte Aufl., Berlin 2018 (=Historisches Forum, Bd. 23), S. E.2-1 – E.2-56, DOI: 10.18452/19244
Lilian Türk, Wissenschaft, in: Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte, 22.09.2016. <https://dx.doi.org/10.23691/jgo:article-226.de.v1 [Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen] > [04.02.2022].
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