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Wie wäre die Geschichte ausgegangen, nachdem Prinz Kalaf die unlösbare Aufgaben gelöst hatte, wenn es nach Puccinis Willen gegangen wäre? Der Meister konnte sein Werk nicht vollenden. Und doch wird „Turandot“ überall mit großen Erfolg gespielt. Wie das geht, verrät der neue „Musiksalon“ von Wilhelm Sinkovicz.
Es erklingen Ausschnitte aus dem Livemitschnitt der Premiere der Oper an der Wiener Staatsoper, 1983. Dirigent: Lorin Maazel. In den Hauptrollen: Eva Marton, Katia Ricciarelli und José Carreras (CBS/Sony).
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Nein? Dann versäumen sie aber allerhand! Dieses Schuljahr wurden im Burgenland dem Volksschul-Nachwuchs immerhin fast 3000 Blockflöten ausgehändigt. So kehrt die Musik in die Schulen zurück. Keine schlechte Idee. Aber das Instrument?
Ist besser, viel besser als sein Ruf, erfuhr Katrin Nussmayr in "Klassik für Taktlose". Sie holt die Neuigkeiten über das viel gescholtene Instrument wie eine Schlangenbeschwörerin aus unserm Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz heraus: natürlich, indem sie Blockflöte spielt…
Zu hören sind außerdem Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 4 (D. Oberlinger, Hofkapelle München - Sony)
Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Porzellanmanufaktur Augarten.
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Eine weitere Oper, „Wallenstein“, kam 1937 an der Wiener Staatsoper sogar zur Uraufführung – doch 1938 war auch hierzulande kein Platz mehr für einen jüdischen Komponisten aus Prag. Unser Podcast bringt die ebenso bunte wie gehaltvolle Musik dieses Meisters wieder zum Klingen.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen
„Rytiny“ Nr. 5 und „Spinett-Sonate“
„Du wärst für mich die Frau gewesen“ aus „Frühlingsstürme“
Monolog aus „Wallenstein"
Ouvertüre zu einem ritterlichen Spiel
Pollka und Fuge aus „Schwanda der Dudelsackpfeifer“
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Im Musiksalon begibt sich Wilhelm Sinkovicz auf akustische Spurensuche – aus Anlaß der Aufführung des letzten Schubert-Streichquartetts durch das Ensemble Ebène im Wiener Konzerthaus am 15. November.
Zu hören sind Aufnahme-Klassiker des Alban Berg Quartetts (EMI) und ein historischer Mitschnitt des Kolisch-Quartetts (Archiphon)
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Wird Wilhelm Sinkovicz jetzt gar noch zum Swiftie? Von Katrin Nussmayr zu einer näheren Betrachtung der Musik von Popstar Taylor Swift animiert, muss er jedenfalls feststellen, dass es sich hierbei um "handwerklich perfekt gemachte" Arrangements handelt. Was die Kompositionen der 33-Jährigen mit klassischer Musik zu tun haben? Auf den ersten Blick nicht viel, auf den zweiten gibt es aber doch einige spannende Verbindungen: Also widmen sich Nussmayr und Sinkovicz in dieser Folge ihres Podcasts dem Popstar der Stunde.
Und erörtern unter anderem, was Taylor Swifts Songwriting - sehr entfernt, aber vielleicht doch - mit den antiken Tragödien von Sophokles zu tun hat, welche „Eras“ Franz Schubert so hatte und ob es die "Bridge" – jenen Bestandteil eines Popsongs, den zu komponieren Swift perfektioniert hat – auch in der Klassik gibt. Swift-"Vorläufer" aus früheren Jahrhunderten lassen sich übrigens einige ausmachen. Nicht nur, dass Taylor Swift mit ihrer "Love Story", in der sie Romeo und Julia ein Happy End verpasst, in einer alten Tradition steht: Wer hätte gedacht, dass das fröhliche Liebhaber-Verschleißen, das sie in "Blank Space" besingt, schon in Mozarts "Don Giovanni" eine Arie inspirierte?
Im Musiksalon führt Wilhelm Sinkovicz diesmal in die bunte Welt von Bachs Orchestersuiten.
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In Zeiten wie diesen braucht es keine Totengedenktage, um an die Letzten Dinge erinnert zu werden. In gewisser Weise ist alle Tage Allerseelen. Grund genug, sich einmal den furchterregendsten Vertonungen der katholischen Totenmesse zuzuwenden.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Heinrich Ignaz Franz Biber
Carl Heinrich Biber
Michael Haydn: Requiem c-Moll
J. Haydn: Streichquartett f-Moll op. 20/5
Luigi Cherubini: Requiem c-Moll
Luigi Cherubini: Requiem d-Moll
Hector Berlioz: Requiem
Giuseppe Verdi: Requiem
Benjamin Britten. War Requiem
Alban Berg: Violinkonzert
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Das Imperium hat seinen Marsch, die Rebellen haben ihre Fanfare, selbst der Todesstern hat einen bestimmten Klang: Die Leitmotive der „Star Wars“-Filmmusik gehören zu den einprägsamsten Kompositionen der Welt. Und doch sind sie zum Teil deutlich von früheren Melodien inspiriert – oder soll man gar sagen: abgekupfert?
Gemeinsam mit dem „Presse“-Filmkritiker Andrey Arnold gehen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Folge den versteckten Einflüssen in John Williams’ „Star Wars“-Musik nach. Und erkunden, was die Gefühle zwischen Han und Leia mit einem alten Schlager zu tun haben, was der Wüstenplanet Tatooine mit Igor Strawinsky zu tun hat – und warum Darth Vader womöglich vom Mars kommt. Zumindest musikalisch betrachtet.
Zu hören sind Ausschnitte aus dem „Star Wars“-Soundtrack von John Williams und aus folgenden Aufnahmen:
Erich Wolfgang Korngold: „Kings Row“
A. v. Zemlinsky: Lyrische Symphonie
G. Holst: Die Planeten
I. Strawinsky: Le Sacre du printemps
Hans May: Ein Lied geht um die Welt
„Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint jeden zweiten Samstag.
Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Porzellanmanufaktur Augarten.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Loris Tjeknavorian: Violinkonzert
Johannes Brahms:
Violinkonzert - 3. Satz
Doppelkonzert - 2. Satz
„Wie Melodien zieht es“ op. 105/1
B. Moser/I. Leybach: „La traviata“-Fantasie
Joseph Marx:
Henri Marteau:
W. A. Mozart
Johannes Brahms:
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