Klassik für Taktlose

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Klassik für Taktlose episodes

  • Sergej Prokofieff, die schillerndste Figur der musikalischen Moderne

    Zum 70. Todestag des Komponisten gibt man in österreichischen Theatern die Operngroteske ,, Die Liebe zu den drei Orangen“ und das Ballett ,,Romeo und Julia“, die Suite daraus erklingt demnächst in Baden und die Philharmoniker haben in ihr nächstes Konzert-Programm die Fünfte Sinfonie aufgenommen.

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    49 min
  • Klassik für Taktlose: Gilt Filmmusik als Klassik?
    Ist es Kunst oder schnöde Gebrauchsmusik, was in Filmen wie „Jurassic Park“ und „Der weiße Hai“ erst für die richtige Wirkung sorgt? Zu Gast im Studio: Filmkritiker Andrey Arnold.

    „Das klingt ja wie Filmmusik . . .“ Ein Satz, den Komponisten klassischer Musik nicht gerne hören. Dabei erzielt kaum eine Musik eine solche Wirkung. Also widmen sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Folge den Klängen von John Williams, Hans Zimmer und Co. – und haben sich dafür einen Gast geholt, der sich damit auch wirklich auskennt: Andrey Arnold, Filmkritiker der „Presse“.

    Schnöde Gebrauchsmusik oder Kunstwerke von symphonischer Qualität? Zwischen vielen Hörproben – von „Harry Potter“ zu den „Simpsons“, von Erich Wolfgang Korngold zu Trent Reznor, von „Escape from New York“ zu „Oppenheimer“ – geht es um die umstrittenen Verbindungen zwischen Filmmusik und Klassik, um geschickt Geklautes und das ewige Match zwischen Regisseuren und Komponisten. Und es wird besprochen, warum Richard Wagner – wie an so vielem – auch an einem wesentlichen Aspekt der „Star Wars“-Filmmusik Schuld ist, warum eine Filmfirma Arnold Schönberg einst den sprichwörtlichen Vogel gezeigt hat und wie in „Der weiße Hai“ Versatzstücke von Bruckner, Dvořák und Strawinky so genial kombiniert wurden, dass man beim Zuhören schon Angst vor tiefen Gewässern bekommt.

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

    Richard Strauss: Also sprach Zarathustra (Berliner Philharmoniker, Karl Böhm)
    Anton Bruckner: 9. Symphonie (Wr. Philharmoniker, Carl Schuricht)
    Gustav Mahler: 5. Symphonie (NY Philharmonic, Bruno Walter)
    Hanns Eisler: Kuhle Wampe (Kabarett-Orchester Berlin, H. Eisler)
    R. Wagner „Das Rheingold“ (Berliner Philharmoniker, H. v. Karajan)
    Und aus den Filmen „Jurassic Park“, „Escape from New York“, „Der weiße Hai“, „Harry Potter“, „Die Simpsons“, Tim Burtons „Batman”, „The Girl with the Dragon Tattoo”, “Oppenheimer”.

    Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Porzellanmanufaktur Augarten.

    57 min
  • Béla Bartók - Ein tönendes Komponistenporträt
    Vom Revoluzzer zum Grandseigneur der Moderne

    Zu hören sind Ausschnitte aus der Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte mit Géza Anda und dem Berliner Rundfunkorchester unter Ferenc Fricsay. (DG)

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    47 min
  • Grand Opera, wienerisch. Auf den Spuren von Carl Goldmark.
    Auf den Spuren von Carl Goldmark.

    Carl Who? Der Brahms-Zeitgenosse war mit seiner Oper »Die Königin von Saba« einer der meistgespielten Komponisten der Ringstraßen-Epoche. Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten war seinem Nachruhm ein jähes Ende gesetzt – eine »Renaissance« gab es nie! Bis heute vermisst man seinen Namen auf den Programmzetteln der Opernhäuser und Konzertsäle.

    Die Geschichte eines Mauerblümchens aus dem ungarischen Kesthely am Plattensee, das zum Weltstar wurde, dann aber wieder der Vergessenheit anheimfiel.

    **Mit Beispielen aus folgenden Aufnahmen:

    **
    Suite für Violine und Klavier I
    Ulf Wallin, Bruno Canino (cpo)

    Streichquartett B-Dur op. 8

    Haydn Quartett (Gramola)

    Konzertouvertüre »Sakuntala«

    Bamberger Symphoniker – Fabrice Bollon (cpo)

    Die Königin von Saba

    • Katarina Hebelková, Nuttoporn Thommathi, Irma Mihelic, Karoly Szemer´dey - Chor des Theaters Freiburg Philharmonisches Orchester Freiburg; Fabrice Bollon (cpo)
    • *Leo Slezak, Tenor

      Symphonie Nr. 1 Es-Dur (»Ländliche Hochzeit«)

      New York Philharmonic (CBS)

      Violinkonzert

      Nathan Milstein, Philharmonia Orchestra – Harry Blech (EMI)

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      45 min
    • Die vielen Gesichter des Gioacchino Rossini

      Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

      Streichersonaten.

      Academy of St. Martin in the Fields - Neville Marriner (Philips)

      Tempesta aus „La Cenerentola“

      Orchestra del Teatro Comunale Bologna - Riccardo Chailly (Decca)

      Ouvertüren zu „Der Barbier von Sevilla“ und „Wilhelm Tell“

      Chicago Symphony Orchestra - Fritz Reiner (RCA)

      Rendezvous de Chasse

      Budapest Festival Orchestra - Ivan Fischer (Channel Classics)

      Stabat mater

      Catherine Malfitano, Orchester des Maggio musical - Riccardo Muti

      Petite Messe solenelle

      Lucia Popp, King’s College Choir, K & M Labeque - Stephen Cleobury

      Péchés de Vieillesse

      Stefan Irmer (MDG)
      Alessandro Maaragnoni, Ars Cantica - Marco Berrini (Naxos)

      Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Porzellanmanufaktur Augarten.

      55 min
    • Stephen Gould zum Gedenken

      Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen Stephen Goulds:

      Wagner: „Siegfried“

      mit Gerhard Siegel (Mime)
      Orchester der Bayreuther Festspiele - Christian Thielemann

      Beethoven: 9. Symphonie

      Atlanta Symphony Orchestra & Chorus - Donals Runnicles

      Wagner: „Tristan und Isolde“

      mit Nina Stemme (Isolde)
      RSO Berlin - Marek Janowski

      Strauss: „Die Frau ohne Schatten“

      Orchester der Wiener Staatsoper - Christian Thielemann

      Wagner: „Die Walküre“

      mit Anja Kampe (Sieglinde)
      Staatskapelle Dresde - Christian Thielemann

      Arnold Schönberg: Gurre.Lieder

      Staatskapelle Dresden - Christian Thielemann

      E. W. Korngold: „Prayer“

      Brucknerorchester Linz - Caspar Richter

      35 min
    • Wer war eigentlich Carl Maria von Weber?

      Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen

      Der Freischütz

      Karl Chr. Kohn, Chor der Deutschen Oper Berlin, Berliner Philharmoniker - Joseph Keilberth

      Klarinettenkonzert Nr. 1

      Benny Goodman, Chicago Symphony Orchestra - Jean Martinon

      Symphonie Nr. 1

      WDR-Orchester - Erich Kleiber

      Konzertstück op. 79

      Klaviersonate Nr. 1
      Claudio Arrau, Philharmonia Orchestra - A. Galiera

      Aufforderung zum Tanz (orch. Berlioz)

      Philharmonia Orchestra - Herbert von Karajan

      49 min
    • Klassik für Taktlose: Warum „Bohemian Rhapsody“ eine meisterhafte Komposition ist
      Der „Presse“-Klassikkritiker analysiert eine der außergewöhnlichsten Rocknummern – und ist hörbar begeistert: Waren Queen gar echte Klassik-Profis?

      Eine extravagante Mischung aus Hardrock und Opernparodie servierten Queen 1975 in ihrem 6-minütigen Hit „Bohemian Rhapsody“, der bis heute viele Menschen zu gewagten spätabendlichen Stimmmanövern animiert. Steckt ein ausgeklügelter musikalischer Masterplan hinter diesem außergewöhnlichen Stück (denn der Begriff „Song“ trifft es nicht)? Durchaus möglich, meint Wilhelm Sinkovicz, der mit Katrin Nussmayr in dieser Podcast-Folge die legendäre Queen-Aufnahme analysiert und dabei erstaunliche Parallelen zu mehr oder weniger bekannten Stücken der Musikgeschichte findet.

      Nicht nur was die musikalische Struktur angeht, gibt es bei „Bohemian Rhapsody“ einiges zu untersuchen. Auch textlich steckt diese Rhapsodie voller Geheimnisse, die wir hier zu ergründen versuchen. Was hat Scaramouche mit einem Fandango zu schaffen, was Galileo mit Figaro – und wurde bei Queen gar aus einem „Halleluja!“ ein „Bismillah?“ Steckt eine tiefere Bedeutung hinter den vielen Metaphern oder stimmt es, wenn Freddie Mercury singt, dass „nothing really matters“? Mamma mia, let me go!

      Zu hören sind, neben „Bohemian Rhapsody“ natürlich, Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

      C. Monteverdi: La giovinetta piante (aus: „Madrigalbuch Nr. 3)

      Le Nuove Músiche (Brillant Classics)

      G. F. Händel: Der Messias

      Academy & Chorus of St. Martin in the Fields - N. Marriner (Decca)

      P. Mascagni: Cavalleria rusticana

      Giuseppe di Stefano, Orchester der Mailänder Scala - T. Serafin (EMI)

      „Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint jeden zweiten Samstag.

      51 min
    • Erich Leinsdorf: Aus der Josefstadt nach New York

      Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Alben

      (Dirigent: Erich Leinsdorf, Label: RCA, wo nicht anders angegeben):

      Erich Leinsdorf. Milestones (Intense Media)

      Mozart: Sämtliche Symphonien. Royal Philharmonic. (DG)
      Wagner: Die Walküre. George London. London Symphony Orchestra
      Verdi: Macbeth. Leonard Warren. Leonie Rysanek. Orchester der New Yorker Met
      Puccini: Madame Butterfly. Leontyne Price. Rosalind Elias. RCA Orchester.
      Korngold: Die tote Stadt. Hermann Prey. Münchner Rundfunkorchester
      Gustav Mahler: Symphonie Nr. 6. Boston Symphony Orchestra
      Beethoven: Symphonie Nr. 9. Boston Symphony Orchestra
      Igor Strawinsky: Der Feuervogel. (Sheffield Lab)

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      59 min
    • Max Reger? „Ich halte ihn für ein Genie“, meinte Arnold Schönberg...

      Nehmen wir das zum Anlaß, uns im „Musiksalon“ mit dem einst viel gespielten, heute halb vergessenen Komponisten zu beschäftigen: Wer war Reger? welche Geheimnisse birgt seine Musik?

      Mit Ausschnitten aus dem Gedenk-Album „Aus meinem Tagebuch. Bildnis eines romantischen Meisters.“ (Warner Classics) und „Max Reger. Orchester-Edition“ (Deutsche Grammopon).

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      39 min

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    In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.

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