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Zum 70. Todestag des Komponisten gibt man in österreichischen Theatern die Operngroteske ,, Die Liebe zu den drei Orangen“ und das Ballett ,,Romeo und Julia“, die Suite daraus erklingt demnächst in Baden und die Philharmoniker haben in ihr nächstes Konzert-Programm die Fünfte Sinfonie aufgenommen.
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„Das klingt ja wie Filmmusik . . .“ Ein Satz, den Komponisten klassischer Musik nicht gerne hören. Dabei erzielt kaum eine Musik eine solche Wirkung. Also widmen sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Folge den Klängen von John Williams, Hans Zimmer und Co. – und haben sich dafür einen Gast geholt, der sich damit auch wirklich auskennt: Andrey Arnold, Filmkritiker der „Presse“.
Schnöde Gebrauchsmusik oder Kunstwerke von symphonischer Qualität? Zwischen vielen Hörproben – von „Harry Potter“ zu den „Simpsons“, von Erich Wolfgang Korngold zu Trent Reznor, von „Escape from New York“ zu „Oppenheimer“ – geht es um die umstrittenen Verbindungen zwischen Filmmusik und Klassik, um geschickt Geklautes und das ewige Match zwischen Regisseuren und Komponisten. Und es wird besprochen, warum Richard Wagner – wie an so vielem – auch an einem wesentlichen Aspekt der „Star Wars“-Filmmusik Schuld ist, warum eine Filmfirma Arnold Schönberg einst den sprichwörtlichen Vogel gezeigt hat und wie in „Der weiße Hai“ Versatzstücke von Bruckner, Dvořák und Strawinky so genial kombiniert wurden, dass man beim Zuhören schon Angst vor tiefen Gewässern bekommt.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Porzellanmanufaktur Augarten.
Zu hören sind Ausschnitte aus der Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte mit Géza Anda und dem Berliner Rundfunkorchester unter Ferenc Fricsay. (DG)
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Carl Who? Der Brahms-Zeitgenosse war mit seiner Oper »Die Königin von Saba« einer der meistgespielten Komponisten der Ringstraßen-Epoche. Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten war seinem Nachruhm ein jähes Ende gesetzt – eine »Renaissance« gab es nie! Bis heute vermisst man seinen Namen auf den Programmzetteln der Opernhäuser und Konzertsäle.
Die Geschichte eines Mauerblümchens aus dem ungarischen Kesthely am Plattensee, das zum Weltstar wurde, dann aber wieder der Vergessenheit anheimfiel.
**Mit Beispielen aus folgenden Aufnahmen:
Streichquartett B-Dur op. 8
Konzertouvertüre »Sakuntala«
Die Königin von Saba
*Leo Slezak, Tenor
Symphonie Nr. 1 Es-Dur (»Ländliche Hochzeit«)
Violinkonzert
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Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Streichersonaten.
Tempesta aus „La Cenerentola“
Ouvertüren zu „Der Barbier von Sevilla“ und „Wilhelm Tell“
Rendezvous de Chasse
Stabat mater
Petite Messe solenelle
Péchés de Vieillesse
Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Porzellanmanufaktur Augarten.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen Stephen Goulds:
Wagner: „Siegfried“
Beethoven: 9. Symphonie
Wagner: „Tristan und Isolde“
Strauss: „Die Frau ohne Schatten“
Wagner: „Die Walküre“
Arnold Schönberg: Gurre.Lieder
E. W. Korngold: „Prayer“
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen
Der Freischütz
Klarinettenkonzert Nr. 1
Symphonie Nr. 1
Konzertstück op. 79
Aufforderung zum Tanz (orch. Berlioz)
Eine extravagante Mischung aus Hardrock und Opernparodie servierten Queen 1975 in ihrem 6-minütigen Hit „Bohemian Rhapsody“, der bis heute viele Menschen zu gewagten spätabendlichen Stimmmanövern animiert. Steckt ein ausgeklügelter musikalischer Masterplan hinter diesem außergewöhnlichen Stück (denn der Begriff „Song“ trifft es nicht)? Durchaus möglich, meint Wilhelm Sinkovicz, der mit Katrin Nussmayr in dieser Podcast-Folge die legendäre Queen-Aufnahme analysiert und dabei erstaunliche Parallelen zu mehr oder weniger bekannten Stücken der Musikgeschichte findet.
Nicht nur was die musikalische Struktur angeht, gibt es bei „Bohemian Rhapsody“ einiges zu untersuchen. Auch textlich steckt diese Rhapsodie voller Geheimnisse, die wir hier zu ergründen versuchen. Was hat Scaramouche mit einem Fandango zu schaffen, was Galileo mit Figaro – und wurde bei Queen gar aus einem „Halleluja!“ ein „Bismillah?“ Steckt eine tiefere Bedeutung hinter den vielen Metaphern oder stimmt es, wenn Freddie Mercury singt, dass „nothing really matters“? Mamma mia, let me go!
Zu hören sind, neben „Bohemian Rhapsody“ natürlich, Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
C. Monteverdi: La giovinetta piante (aus: „Madrigalbuch Nr. 3)
G. F. Händel: Der Messias
P. Mascagni: Cavalleria rusticana
„Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint jeden zweiten Samstag.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Alben
Erich Leinsdorf. Milestones (Intense Media)
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Nehmen wir das zum Anlaß, uns im „Musiksalon“ mit dem einst viel gespielten, heute halb vergessenen Komponisten zu beschäftigen: Wer war Reger? welche Geheimnisse birgt seine Musik?
Mit Ausschnitten aus dem Gedenk-Album „Aus meinem Tagebuch. Bildnis eines romantischen Meisters.“ (Warner Classics) und „Max Reger. Orchester-Edition“ (Deutsche Grammopon).
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