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Die Operette hat nicht den besten Ruf. Fremdenverkehrswerbung mit musikalischen Mitteln? Schlager-Parade mit Happy-End-Gehopse? Es braucht nicht viel böse Absicht, um als seichte Schmonzette abzutun, was viele Musiktheater-Fans – mehr oder weniger heimlich – dann aber doch ganz gerne genießen.
Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz gehen also der Frage nach, was die Operette ausmacht und warum diese eigentlich tote Kunstform doch so beständig weiterlebt. Dabei geht es auch darum, warum Jaques Offenbachs Cancan viel bissiger ist als die braven, angepassten Stücke der Wiener Operette, warum gerade das Salzkammergut zum Operetten-Hotspot wurde – und ob man eigentlich noch Operette dazu sagen darf, wenn die Geschichte kein Happy End hat.
Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der Porzellanmanufaktur Augarten.
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Manche Gedenktage lassen sich mit beschwingten Klängen begehen. Anders lassen sich Komponisten vom Schlage eines Oscar Straus oder eines Fred Raymond nicht würdigen. Die beiden Wiener, höchst ungleiche Vertreter der letzten Hochblüte der Operette, sind an zwei aufeinanderfolgenden Tagen vor genau 70 Jahren gestorben: Beide haben sie Schlagermelodien geschrieben, die bis heute gesungen, gesummt und gepfiffen werden.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen
Oscar Straus:
Fred Raymond
Robert Koppel - Boheme Orchester (Jube Pops)
Maske in Blau
Saison in Salzburg
Was macht den Dirigenten Christian Thielemann aus - und was hat Bruckner beim Neujahrskonzert verloren? Damit Sie beim gemeinsamen Anschauen des Neujahrskonzertes 2024 Freunde und Familie beeindrucken können, haben Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz die beachtenswertesten Stücke "vorgehört" und erzählen dazu Anekdoten und historische Hintergründe.
„Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint jeden zweiten Samstag.
Zu hören sind Ausschnitte aus der Aufnahme des Werks durch das Philharmonia Orchestra London unter Herbert von Karajan (EMI)
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Für seine "West Side Story" ist er gefeiert, für seine Mahler-Interpretationen ebenso: Keiner wusste zugleich als Komponist und als Dirigent so sehr zu begeistern wie Leonard Bernstein. Das zeigt auch der neue Film "Maestro" von und mit Bradley Cooper in der Rolle der amerikanischen Kulturikone (ab 20. Dezember auf Netflix).
Zu hören sind Aufnahmen mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann (Sony), den Bamberger Symphonikern unter Jakub Hrusa (Ondine) und dem RSO Wien unter Markus Poschner (Capriccio).
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Zu hören sind Aufnahme mit Weggefährten Bartolomeys, Wolfgang Schulz (Camerata), dem Küchl-Quartett (Philips), Cecilia Bartoli (Decca) Barbara Bonney (Belvedere Edition) und den Maestri Leonard Bernstein (DG) und André Previn (Telarc).
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Sie gilt als die größte Opernsängerin aller Zeiten. Heute wäre Maria Callas 100 Jahre alt. Was ist dran an der Legende?
Die Callas. Wer so groß war wie sie, brauchte keinen Vornamen. Als „Primadonna assoluta“, als beispiellose Opernlegende gilt Maria Callas, die heute 100 Jahre alt wäre. Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz spüren dem Mythos um die Operndiva nach: Was machte diese Sängerin so besonders? Was konnte sie, was sonst keine vor ihr konnte – und bisher auch keine nach ihr?
Zu hören sind Ausschnitte aus Aufnahmen folgender Opern (Label: EMI):
V. Bellini: Norma, La sonnambula
„Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint jeden zweiten Samstag.
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