Klassik für Taktlose

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Klassik für Taktlose episodes

  • Der Meister der singenden Nonnen. Francis Poulenc zum 125. Geburtstag

    Wien sah zuletzt mehrmals seine beeindruckende Oper „Die Gespräche der Karmeliterinnen“, in der die Nonnen von Compiegne lieber in den Tod gehen, als sich den atheistischen Revolutionsgarden zu ergeben. Eine Hommage an einen rätselhaften Meister, dessen Musik so gewinnend klingen kann, unterhaltend, aber auch bewegend. Ein Beispiel für Avantgarde mit menschlichem Antlitz.

    Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen sind zu hören (wo nicht anders angegeben: Erato)

    Konzert für zwei Klavier und Orchester

    Francis Poulenc, Jacques Fevrier - Pariser Konservatoriumsorchester, Pierre Dervaux

    Hotel aus „Banalitäten“

    Pierre Bernac, Francis Poulenc

    Sinfonietta

    Orchestre de Paris - Georges Pretre

    Agnus Dei aus der Messe

    Winchester Cathedral Choir - Martin Neary

    Laudamus te aus „Gloria“

    Chor und Orchester des ORTF, Paris - Georges Pretre

    Orgelkonzert

    Maurice Duruflé, Pariser Konservatoriumsorchester - Georges Pretre

    „Die Gespräche der Karmeliterinnen“

    Regine Crespin, Chor und Orchester der Pariser Nationaloper - Pierre Dervaux

    La voix humaine

    Denise Duval - Pariser Opernorchester, Georges Pretre
    Cellosonate
    Pierre Fournier, Jacques Fevrier

    Les chemins de l’amour

    Jesse Norman, Dalton Baldwin (Philips)

    39 min
  • Klassik für Taktlose: Diese Musik dauert (fast) ewig
    Von einem Konzert, das 600 Jahre dauert, bis zu Dirigenten, die Stücke auf doppelte Länge auswalzen: Wie langsam ist in der Musik langsam genug?

    Wer bei der Aufführung des Orgelkonzerts „ORGAN²/ASLSP“ im deutschen Halberstadt dabei sein will, hat lange Zeit: bis zum Jahr 2640, wenn alles nach Plan läuft. „As slow as possible“ lautet die Spielanweisung, die Komponist John Cage dazu gegeben hat. Wie langsam ist’s denn möglich? Eine Frage, die sich alle stellen, die Musik hören und die Musik machen. Wie auch Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in dieser Podcast-Folge über die langsamsten Melodien, Bläser mit richtig langem Atem und Dirigenten, die sich alle Zeit der Welt nehmen.

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

    Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5

    Columbia Symphony Orchestra, Bruno Walter (CBS)
    Berliner Philharmoniker, Bernard Haitink (EMI)

    Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6

    Leningrader Philharmoniker, Jewgenij Mrawinski
    New York Philharmonic, Leonard Bernstein (DG)

    W. A. Mozart: Menuett aus der Symphonie in g-Moll KV 550

    Concentus musicus, Nikolaus Harnoncourt (Sony)

    23 min
  • Smetana: „Die Moldau“ – und was hat Smetana sonst noch komponiert?

    Als musikalischer Romantiker wandelte Smetana auf den Spuren der „Neudeutschen Schule“, verehrte Liszt und Wagner, brachte aber auch die Lieder und Tänze seiner Heimat in die internationalen Konzertsäle und Opernhäuser.

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen von Werken Smetanas:

    Die Moldau

    Die verkaufte Braut
    Berliner Philharmoniker, Herbert v. Karajan (EMI, bzw. DG)

    Triumphsymphonie op. 6

    Tschechische Philharmonie, Karel Sejna (Supraphon)

    Klaviertrio

    Suk Trio (Supraphon)

    Richard III

    Tschechische Philharmonie, Rafael Kubelik (Supraphon)

    Streichquartett e-Moll

    Amadeus Quartett (DG)

    Streichquartett d-Moll

    Smetana Quartett (Supraphon)

    Prager Karneval

    Prager Rundfunkorchester, Vaclav Talich (Supraphon)

    47 min
  • Schönberg? Zwölftonmusik? Wollen wir's versuchen?

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    39 min
  • Klassik für Taktlose: Was geht in der „Zauberflöte“ ab?
    Wir sezieren die berühmteste, aber auch verwirrendste Oper der Welt. Und fragen uns: Ist wirklich so unlogisch, was Mozart und Schikaneder da zusammengebraut haben?

    Fast jeder kennt die Lieder und Arien: die hohen Töne der Königin der Nacht, die wie Dolchstöße ins Gehör fahren können, und das heitere Hopsasa-Gedudel des Vogelfängers Papageno. Was die Musik angeht, ist Mozarts „Zauberflöte“ wunderbar leicht zu erfassen. Die Handlung gibt aber Rätsel auf. „Das ist doch alles völlig unlogisch und unnachvollziehbar“, meint Katrin Nussmayr. „Je öfter man diese Oper sieht, desto verwirrender wird sie“, sagt Wilhelm Sinkovicz: „Weil sich bei jedem Zuschauen neue Türen öffnen: In jedem Reifezustand des Lebens hat man einen anderen Blick auf das, was da erzählt wird. Es ist vollkommen verrückt!“

    Also ergründen die beiden in dieser Folge von „Klassik für Taktlose“, was hinter diesem reichhaltigen Mix aus Heldenreise, Kasperltheater und Liebesdrama steckt, und wie Märchenszenen, Freimaurer-Symbolik (Tempel! Geheimnistuerei! Prüfungsrituale!), Esoterik und ein ambivalentes Geschlechterbild zusammenpassen. Und was eigentlich die Botschaft der „Zauberflöte“ sein könnte. Ein (nicht Spoiler-freier) Guide für alle, die diese Oper verstehen wollen.

    Hörtipps: Welche "Zauberflöte"-Aufnahme ist die beste?

    Zu hören sind Ausschnitte aus den drei Lieblingsaufnahmen von Wilhelm Sinkovicz:

    • Karl Böhm, Berliner Philharmoniker (DG) – mit Fritz Wunderlich (Tamino) und Hans Hotter (Sprecher)
    • Karl Böhm, Wiener Philharmoniker (Decca) – mit Walter Berry (Papageno), Hilde Süden (Pamina) und Emmy Loose (Papagena)
    • Wolfgang Sawallisch, Bayerisches Staatsorchester (EMI) – mit Edda Moser (Königin der Nacht)
    • 58 min
    • Die Geheimnisse von Mahlers Vierter Symphonie

      Die Themen der Symphonie klingen tatsächlich wie Kinderlieder, was damit geschieht, verweist allerdings in tief-, ja abgründige Regionen. Sogar die Erzählungen vom „Himmlischen Leben“, mit denen die Symphonie schließt, lassen erschreckend grausame Untertöne hören.

      Ausschnitte aus dem Werk aus der 1961 entstandenen Aufnahme durch das Philharmonia Orchestra unter Otto Klemperer. Das Sopransolo singt Elisabeth Schwarzkopf. Und eine kurze Passage aus seinem Werk spielt sogar Gustav Mahler selbst am Klavier!

      32 min
    • Auf Deutsch ist Oper am schönsten!

      Dann lässt sich Oper wie ein Fernsehkrimi „konsumieren“. Nur mit schöneren Melodien. Wer’s nicht glaubt, sollte hören, was Wilhelm Sinkovicz im aktuellen„Musiksalon“ an Aufnahmen präsentiert: Puccini und Verdi, Mussorgsky und Smetana auf Deutsch – dafür im Gegenzug einmal sogar Wagner auf Italienisch!

      Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen

      Puccini: „La Bohème“ - Lucia Popp, Franciso Araiza – Stefan Soltesz (EMI)

      Verdi: „Otello“ – Lauritz Melchior (EMI)
      Puccini: „Das Mädchen aus dem goldenen Westen“ – Gerda Scheyrer, Paul Schöffler – Argeo Quadri (ORF)
      Richard Wagner: „Die Meistersinger von Nürnberg“ – Giuseppe Taddei – Lovro von Matacic (RAI Turin)
      Offenbach. „Hoffmanns Erzählungen“ – Waldemar Kmentt, Wiener Staatsopernchor und Orchester – Josef Krips (Orfeo)
      Mussorgsky: „Boris Godunow“ – Peter Schreier, Theo Adam (Erato)
      Smetana: „Die verkaufte Braut“ – Fritz Wunderlich, Gottlob Frick – Rudolf Kempe (EMI)
      Mozart: „Figaros Hochzeit“ – Irmgard Seefried, Elisabeth Schwarzkopf – Wr. Philharmoniker, W. Furtwängler (EMI)

      50 min
    • Klassik für Taktlose: Welches ist das beste Orchester der Welt?
      Sind es die Berliner Philharmoniker, die Wiener – oder ganz ein anderes Orchester? Zwei Klassikkritiker der „Presse“ suchen Antworten auf eine fast unmögliche Frage.

      Im Fußball ist es einfacher. Da gibt es Tabellen, man kann Tore und Siege zählen. In der Musik ist die Exzellenz einer Mannschaft – also eines Orchesters – nicht so leicht messbar. Wir versuchen es trotzdem: Gleich zwei erfahrene Klassikkritiker der „Presse“, Walter Weidringer und Wilhelm Sinkovicz, suchen gemeinsam mit Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr nach den Kriterien, die ein wirklich großartiges Orchester ausmachen.

      Sie erzählen von „Feindbeobachtungen“ unter konkurrierenden Orchestermusikern und davon, wie ihnen „die Ohren aufgegangen“ sind, als sie ein Orchester erstmals im richtigen Saal hörten. Daneben geht es um Grundsätzliches: Ist jedes Orchester nur so gut wie der Dirigent, der vorne steht? Und welcher der beiden Musikkritiker kann in unserem Ratespiel die Wiener Philharmoniker am Klang erkennen?

      54 min
    • So klingt Hofmannsthal: Der Dichter und die Musik

      Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Werken:

      Alexander von Zemlinsky: Der Triumph der Zeit

      Deutsches Symphonieorchester, Gerd Albrecht (EMI)

      Richard Strauss:

      Elektra

      Inge Borkh, Marianne Schech - Staatskapelle Dresden, Karl Böhm (DG)

      Der Rosenkavalier

      Lisa Della Casa - Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan (DG)
      Irmgard Seefried, Rita Streich - - Staatskapelle Dresden, Karl Böhm (DG)

      Ariadne auf Naxos

      Irmgard Seefried - Wiener Staatsopernorchester, Karl Böhm (DG)

      Josephs Legende

      Staatskapelle Dresden, Rudolf Kempe (EMI)

      Die Frau ohne Schatten

      Wolfgang Koch, Nina Stemme - Orchester der Wiener Staatsoper, Chr. Thielemann (Orfeo)

      Die ägyptische Helena

      Leontyne Price - Boston Symphony, Erich Leinsdorf (RCA)

      Arabella

      Gundula Janowitz, Bernd Weikl - Wiener Philharmoniker, Georg Solti (Decca)

      Die Liebe der Danae

      Berliner Philharmoniker, Zubin Mehta (Sony Classical)

      1 hr 6 min
    • Wer war Edouard Lalo?

      Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Lalo-Aufnahmen

      Symphonie espagnole.

      Pierre Amoyal, Orchestre National de l’Opera de Monte-Carlo - Paul Paray

      Violinkonzert Nr. 1

      Dimitr Smirnov, Kammerorchester Basel - Heinz Holliger (Prospero)

      Cellokonzert

      Pierre Fournier. Orchestre Lamoureux - Jean Martinon (DG)

      Ballett-Suite aus „Namouna“

      Rhapsodie norvégienne
      Orchestre National de l’ORTF - Jean Martinon (DG)

      Symphonie in g-Moll

      Orchestre National de l’ORTF - Sir Thomas Beecham

      Klaviertrios Nr. 2 und 3

      Leonore Piano Trio (hyperion)

      Streichquartett op. 45

      Quatuor Simon (Pavane Records)

      48 min

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    In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.

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