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Der Partyhit „L’Amour Toujours“ von Gigi D’Agostino sorgt für Aufregung, weshalb Katrin Nussmayr ihn auch Wilhelm Sinkovicz vorgespielt hat. Dem kam die Melodie sofort bekannt vor – aber nicht aus der Disco, sondern aus der 2. Symphonie von Jean Sibelius. Sogar die Tonart ist dieselbe! Anlass genug, dass sich die beiden in dieser Folge von „Klassik für Taktlose“ den Partyhit genauer anhören. Dabei kommen sie drauf, was der „hüpfende, Klingelton-artige“ Beginn (Sie wissen schon, das Dö-dö-dö-dö) mit einer Symphonie Gustav Mahlers gemeinsam hat. Und lassen am Ende Sibelius’ Symphonie in Gigi D’Agostinos Beats übergehen: Passt genau!
Zu hören sind, neben Gigi D’Agostinos „L’Amour Toujours“:
Im Dreivierteltakt kann sich jeder dem Walzerkönig nähern. Wir versuchen es im 2/4-Takt – und kommen ganz schön weit dabei; wenn auch, zugegeben, nicht ganz ans Ziel. — Der Anlass für den gradzahligen Versuch ist ein ungradzahliges Datum: Am 3. Juni jährt sich der Todestag von Johann Strauß zum 125. Mal.
Die musikalischen Raritäten kommen aus der legendären CD-Box des Labels Marco Polo, dirigiert von Alfred Walter und Johannes Wildner (Naxos). Zwei Nummern steuern allerdings auch die Wiener Philharmoniker bei, dirigiert von Carlos Kleiber („Eljen a magyar“) sowie zum Finale des Podcasts von Lorin Maazel (beide Sony classical).
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Genialer Komponist? Größenwahnsinniger Neurotiker? Wir versuchen, den von vielen heiß geliebten, von vielen unverstandenen Gustav Mahler zu durchschauen.
Er gehört heute zu den meistgespielten Komponisten – aber das war nicht immer so: Mahler hat sich das Musik-Publikum über die Jahrzehnte, wenn man so will, schön hören müssen. Das tun Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz hier im Schnelldurchlauf. Sie ergründen dabei auch, was diesen Komponisten ausmachte, der seine zehneinhalb Symphonien in den Sommerferien schrieb, als Hofoperndirektor seine Musiker zu Höchstleistungen aufpeitschte, für eine Uraufführung über 1000 Musiker brauchte, der überdies eine komplizierte Beziehung zu seiner Alma führte, von Sigmund Freud einen Mutterkomplex attestiert bekam – und als Komponist zu Lebzeiten nie ganz akzeptiert wurde. Was war los mit diesem Mann – und wo fängt man an, wenn man in seine musikalischen Welten eintauchen will?
Über den Podcast
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Omnipräsent in unseren Konzertsälen und CD-Regalen: Modest Mussorgskys Klavierzyklus "Bilder einer Ausstellung“. Nicht nur die Originalfassung gehört zu den Repertoire-Dauerbrennern, sondern auch die Orchesterfassung von Maurice Ravel. Der heutige Musiksalon widmet sich den beiden Gestalten eines der populärsten programmatischen Werke der musikalischen Romantik.
Zu hören sind Ausschnitte aus den Aufnahmen von Swjatoslaw Richter (Klavier) und Fritz Reiner mit dem Chicago Symphony Orchestra.
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Zu hören sind Aufnahmen von Harriet Krijgh, die bei Capriccio und Deutsche Grammophon erschienen sind. Der Cellistin zur Seite unter anderm die Pianistin Magda Amara und die Wiener Kammerphilharmonie unter Claudius Traunfellner.
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Wir machen einen Vodcast zur EU-Wahl: Wenn Sie unseren Vodcast hören und sehen wollen, schauen Sie hier rein.
Von der „Traviata“ über die „Fledermaus“ bis hin zu einem kaum bekannten Trinklied von Beethoven: Die klassischen Komponisten lassen reichlich Wein und Champagner fließen. Und ihre Opernfiguren einander munter zum Alkoholkonsum drängen. Kurzum: Die Opernwelt ist voller Hymnen auf Sprudel und „Göttertrank“. Manchmal täuschen diese auch über eine sinnlose Handlung hinweg… Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz hören genau hin – und ergründen, zu welchen Liedern sich auch abseits der Opernbühne gut anstoßen lässt (und womit).
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
Giuseppe Verdi: "La traviata"
W. A. Mozart: "Die Entführung aus dem Serail"
Otto Nicolai: "Die lustigen Weiber von Windsor"
Giuseppe Verdi: "Falstaff"
L v. Beethoven: Trinklied
Johann Strauß "Die Fledermaus"
Zum 200 Jahr-Jubiläum der Neunten Symphonie rücken im Musiksalon diesmal Beethovens politische Chorwerke in den Mittelpunkt: Allgemein als streitbarer Humanist bekannt, hat Beethoven Habsburger-Kaiser besungen, Napoleons Aufstieg gefeiert, aber auch dessen Untergang. Eine Sammlung untertäniger, manchmal kurioser, hie und da sogar kriegsbegeisterter, großteils jedenfalls unbekannter Musik.
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Am 7. Mai jährt sich der Tag der Uraufführung von Beethovens Neunter Symphonie mit dem Schlusschor aus Schillers „Ode an die Freude“ zum 200. Mal. Radio- und Fernsehsender (nicht nur in Österreich) sind voll von Aufführungen und Dokumentationen dieses bis heute außerordentlichen Werks. Zur Vorbereitung führt im Podcast „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz zu den Geheimnissen der Symphonie.
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Kein Monat ist so oft besungen worden wir der „Wonnemond“ – und oft gehen die Geschichten, die so frohgemut beginnen, schlecht aus. Lauschen wir im Musiksalon diesmal den vielfältigen Aspekten einer Jahreszeit, die „Bäume wieder grün“ macht und auch sonst allerhand anstellt mit der Natur – und mit uns.
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Neoklassik ist ungemein populär - und das Genre polarisiert: Die einen lieben die bekömmliche akustische Berieselung und finden die rechten Klaviersounds für ihr Tiktok-Video, die anderen orten Banalität und Pathos. Wieder andere kennen die wahren Perlen im weiten Feld der Neoklassik: Samir H. Köck, Popkritiker der "Presse", ist so einer. Er führt Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz ein in die meditative, heilsame, repetitive Welt der musikalischen Reizarmut. "Es ist, wie der Wiener so schön sagen würde: ein Geplätscher", sagt er, aber auch: "Repetition öffnet die Schleusen für das andere Bewusstsein."
Also wird hier erkundet, welche Neoklassik-Komponisten heute die innovativsten Klänge liefern, wie erwünscht es ist, im Konzertsaal einzuschlafen und welche Stücke am besten die Effekte einer thailändischen Fußreflexzonenmassage erzeugen.
Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:
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