Klassik für Taktlose

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Klassik für Taktlose episodes

  • Klassik für Taktlose: Schräg, schräger, „moderne Musik“
    Was man über atonale Musik wissen muss – und warum diese Epoche musikalisch wichtiger war, als wir oft glauben.

    Es war ein vergleichsweise kurzes Zeitalter in der Musikgeschichte: Das atonale, in dem alles uncool war, was sich dem bewährten Dur-Moll-System unterwarf. Soll heißen: Die Komponisten taten, was sie wollten. Und schufen musikalisches Kritzikratzi. Oder?

    Über schräge Klänge und ihren Sinn sprechen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in ihrer neuesten Folge von „Klassik für Taktlose“. Dabei ergründen sie auch, wie die Komponisten der Avantgarde überhaupt auf die Idee kamen, Melodien zu schreiben, die nirgends hinführen, und Harmonien, die keine sind. Wie Arnold Schönberg dem Chaos ein System gab – und Alban Berg dem Ganzen einen Zweck. Dabei geht es auch um diese wichtigen Fragen: Ab wann klingt etwas „Falsches“ wieder schön? Kann man einen Zwölfton-Akkord spielen, indem man sich aufs Klavier setzt? Und was wäre die Dusch-Szene in „Psycho“ ohne atonale Musik?

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

    Franz Schreker: „Der ferne Klang

    “Deutsches Symphonieorchester Berlin - Christoph Eschenbach (DG)

    Richard Strauss: „Elektra“

    Staatskapelle Dresden - Karl Böhm (DG)

    Arnold Schönberg: Klavierstücke op. 19

    Glenn Gould (Sony)

    Alban Berg: Violinkonzert 2. Satz

    Henryk Szeryng - Symphonieorchester des Bayer. Rundf. - Rafael Kubelik (DG)

    Alban Berg: „Lulu“

    Dietrich Fischer-Dieskau - Orchester der Dt. Oper Berlin - Karl Böhm

    Alban Berg: „Wozzeck“

    London Symphony Orchestra - Antal Dorati (Maestoso)

    Arnold Schönberg: Variationen für Orchester op. 31

    Berliner Philharmoniker - Herbert von Karajan (DG)

    György Ligeti: Atmosphères

    Berliner Philharmoniker Jonathan Nott (Warner)

    „Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint jeden zweiten Samstag.

    34 min
  • Mozarts aufregender Weg zur großen Symphonie

    Die Aufnahmen, die zu hören sind, stellen eine Verbeugung vor einem der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts dar, dem 1938 ins Exil getriebenen Wiener Erich Leinsdorf.

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    47 min
  • Salzburgs Erfolgsgarant heißt nicht Mozart, sondern Martinů
    Mit ihren Opernpremieren hatten die Festspiele heuer wenig Glück. Einzige Ausnahme: Das Flüchtlingsdrama „Griechische Passion“ von Bohuslav Martinů empfand das Publikum als beeindruckend und bewegend. Die Frage „Wer war Bohuslav Martinu?“ versucht der akt

    Mit ihren Opernpremieren hatten die Festspiele heuer wenig Glück. Einzige Ausnahme: Das Flüchtlingsdrama „Griechische Passion“ von Bohuslav Martinů empfand das Publikum als beeindruckend und bewegend. Die Frage „Wer war Bohuslav Martinu?“ versucht der aktuelle Musiksalon zu beantworten.

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Werken Martinůs:

    „Griechische Tragödie“

    Chor der Grazer Oper Grazer Philharmoniker Dirk Kaftan (Oehms)

    „Der Schatten“ - Ballettmusik

    Sinfonia Varsovia - Ian Hobson (Toccata Classics)

    Streichquartett Nr. 2

    Kocian Quartett (Praga Digitals)

    Quartett für Klarinette, Horn, Violoncello und Trommel H 139

    V. Mares, V. Klanská, V. Koci, David Rehor (Harmonia Mundi)

    Doppelkonzert für Klavier, zwei Streichorchester und Pauken

    Tschechische Philharmonie - Karel Sejna (Supraphon)

    Die Fresken des Piero della Francesca

    Royal Philharmonic - Rafael Kubelik (EMI)

    „Julietta“

    Juanita Lascarro, Kurt Streit
    Frankfurter Museumsorchester - Sebastian WEigle (Oehms)

    Symphonie Nr. 1

    BBC Symphony Orchestra - Jiri Belohlavek (Onyx)

    35 min
  • Klassik für Taktlose: Woran man Barock-Musik erkennt
    Von Cembalo-Gezirpe und den allerersten „Schlagern“: Über die Musik von Bach, Händel & Co.

    Eine Erkenntnis dieser Podcastfolge über die Musik des Barock: So weit weg von einem klassischen Schlagzeug-Bass-Gitarre-Rocksong ist das, was Bach, Händel, Vivaldi und Monteverdi komponiert haben, auf gewisse Weise gar nicht. Warum der Rock im Barock schon vorweggenommen wurde, ist nur eine Frage, der sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz diesmal stellen. Daneben geht es auch darum, wie im Barock die musikalischen Regeln geschaffen wurden, die bis heute gelten, wie eine Musik zugleich als überladen gelten und dabei ganz reduziert sein kann – und wie die älteste Oper klingt, die heute noch gespielt wird. Außerdem hören wir uns genau an, woran man Barock-Musik erkennen kann: Das typische Cembalo-Gezirpe ist ein, aber nicht der einzige Hinweis.

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

    J. S. Bach (nach A. Vivaldi): Concerto für vier Cembali (Karl Richter Münchner Bachorchester, DG)

    Frank Martin: Petite Symphonie concertante (Orchestre de la Suisse romande, Ernest Ansermet, Decca)
    Claudio Monteverdi: „Orfeo“ (Alice Coote, Emanuelle Haim, EMI)
    G. F. Händel: „Ariodante“. Annes Sofie von Otter, Les Musiciens du Louvre - Marc Minkowski (DG)
    J. S. Bach: Orchestersuite Nr. 3 & Brandenburgisches Konzert Nr. 6, Musica antiqua Köln (DG)

    „Klassik für Taktlose“ ist Teil des Podcasts „Musiksalon“ und erscheint jeden zweiten Samstag.

    42 min
  • Musikalische Wetterkapriolen

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

    Joseph Haydn: Die Jahreszeiten

    Gundula Janowitz, Peter Schreier, Martti Talvela
    Singverein, Wiener Symphoniker - Karl Böhm (DG)

    Hans Pfitzner: Die Rose vom Liebesgarten

    Orchester der Oper Chemnitz - Frank Biermann (cpo)

    Arnold Schönberg: Gurrelieder

    Hans Hotter
    Dt. Symphonieorchester - Riccardo Chailly (Decca)

    Joseph Marx: Eine Herbstsymphonie

    Philharmonisches Orchester Graz - Johannes Wildner (cpo)

    Hans Werner Henze: Elegie für junge Liebende

    Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks - H. W. Henze (DG)

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    54 min
  • Mozart und der Liebe Gott

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

    Le nozze di Figaro: Arie der Gräfin 3. Akt

    Gundula Janowitz - Orchester der Dt. Oper Berlin - Karl Böhm (DG)

    Missa brevis G-Dur KV 49

    Hendrik Rootering - MDR Orchester - Herbert Kegel (Philips)

    "Waisenhaus-Messe": Crucifixus

    RIAS Kammerchor, RSO Berlin - Marcus Creed (Berlin Classics)

    Missa in C-Dur KV 337: Aus dem Credo

    Mitsuko Shirai -

    „Krönungsmesse“ KV 317: Agnus Dei

    Sylvia McNair - Berliner Philharmoniker - James Levine (DG)

    Mess in c-Moll: Christe

    Barbara Hendricks - Wiener Singverein - Berliner Philharmoniker - H. v. Karajan (DG)

    Requiem KV 626: Confutatis

    Wiener Staatsopernchor - Wiener Philharmoniker - Karl Böhm (DG)

    Münchner Kyrie KV 341

    Gächinger Kantorei Helmuth Rilling (Hänssler)

    35 min
  • Klassik für Taktlose: Was man über die Salzburger Festspiele wissen muss
    Glamour-Event, Experimentierfläche, Opernbetrieb im Luxusmodus? Was die Salzburger Festspiele ausmacht – historisch und im Jahr 2023.

    Ohne Mozart ist Salzburg kaum vorstellbar – nicht nur die Stadt, sondern auch die dortigen Festspiele, die gerade in vollem Gange sind. Und sonst? Traditionen gibt es viele, doch auch gebrochen werden sie gern. Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz sprechen über das größte Hochkultur-Sommerevent Österreichs: Warum werden die Festspiele auf Raten eröffnet? Was unterscheidet eine Festspiel-Produktion vom regulären Kulturbetrieb? Und was macht eigentlich Anna Netrebko diesen Sommer?

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

    B. Martinu: Griechische Passion

    V. Pribyl, J. Joracek - RSO Prag, Libor Pesek (Supraphon)

    Mozart: Figaros Hochzeit

    Wr. Staatsopernorchester, H. v. Karajan (Orfeo)

    G. Verdi: Macbeth

    Leonie Rysanek, Philharmonia Orchestra, Erich Leinsdorf (RCA)

    G. Verdi: La traviata

    Anna Netrebko, Wiener Philharmoniker, Carlo Rizzi (DG)

    Mozart: Die Zauberflöte

    Sabine Devieilhe, Pygmalion, Raphael Pichon

    46 min
  • Der verspielte Monsieur Ravel
    Impressionist mit Vorliebe für Püppchen und Nippesfigurenn

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

    L’enfant et les sortiglèges

    L’heure espagnole
    Orchester von Radio France, Lorin Maazel (DG)

    Ma mere l’oye

    Berliner Philharmoniker, Pierre Boulez (DG)

    Ondine aus „Gaspard de la nuit“

    Martha Argerich (DG)

    Mussorgsky/Ravel: Spielende Kinder in den Tuilerien aus „Bilder einer Ausstellung“

    Chicago Symphony, Fritz Reiner (RCA)

    „Noel de jouets“

    Elly Ameling, Rudolf Jansen (Erato)

    Une barque sur l’ocean aus „Miroirs“

    Swjatoslaw Richter live in Prag (Praga)

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    39 min
  • Mozart-Tradition bei den Salzburger Festspielen

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen

    Aus »Così fan tutte«:

    Terzettino aus dem 1. Akt
    E.. Schwarzkopf, Chr. Ludwig, W. Berry. Philharmonia - Karl Böhm (EMI)

    Terzett aus dem 1. Akt

    F. Araiza, J. Morris, J. van Dam - Wr. Philharmoniker - R. Muti (EMI)

    Arie der Fiordiligi aus dem 2. Akt

    Gundula Janowitz - Wr. Philharmoniker - K. Böhm (DG)

    Aus »Le nozze di Figaro«

    Arie des Figaro aus dem 1. Akt

    Erich Kunz - Wr. Philharmoniker - C. Krauss (Preiser)

    Arie der Susanna aus dem 4. Akt

    Anna Netrebko - Wr. Philharmoniker - N. Harnoncourt (DG)

    Aus »Don Giovanni«

    Arie des Don Giovanni aus dem 1. Akt

    Eberhard Waechter - Wr. Philharmoniker. H. v. Karajan (Melodram)

    Aus dem Finale

    C. Siepi, O. Edelmann, D. Ernster - Wr. Philharmoniker - W. Furtwängler (EMI)

    Aus der »Zauberflöte«

    Duett der Priester aus dem 2. Akt

    Richard Sallaba, Alfred JergerWr. Philharmoniker - Arturo Toscanini (Melodram)

    Aus der »Jupiter-Symphonie« KV 551: Trio

    Staatskapelle Berlin - R. Strauss (Koch)

    Aus dem »Requiem« KV 626: Dies irae

    Columbia SO & Chorus - Bruno Walter (CBS)

    Konzertarie »Vorrei spiegarvi, o Dio« KV 418

    Sabine Devieilhe - Pygmalion - Raphael Pichon (Erato)

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    52 min
  • Klassik für Taktlose: Why so serious?
    Muss E-Musik ernst sein - und kann man Klassik nicht auch popularisieren?

    Why so serious? Also fragt Katrin Nussmayr den Klassik-Kritiker in der neuen Folge von "Klassik für Taktlose". Ist die sogenannte klassische Musik ein Eliteprodukt? Wollen sich die Eingeweihten vielleicht gar nicht stören lassen von ahnungslosen Eindringlingen, die die Codes nicht beherrschen? Oder braucht es gar nicht so viel Vorbereitung, um auch Oper und Symphonie genießen zu können?

    Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen:

    Mozart: Don Giovanni

    E. Schwarzkopf, J. Sutherland, N. Gedda, E. Waechter - Philharmonia Orchestra, Carlo M. Giulini (EMI9

    Mozart: „Eine kleine Nachtmusik“ KV 525

    Academy of St. Martin in the Fields, N. Marriner (Philips)

    Mozart: Pariser Symphonie KV 279

    Berliner Philharmoniker, K. Böhm (DG)

    Schubert: Der Lindenbaum aus „Die Winterreise“

    B. Fassbaender, A. Reimann (EMI)

    André Rieu: Waves Of The Danube

    Johann Strauß Orchester, A. Rieu

    H. Bertè: Das Dreimäderlhaus - Finale II

    O. Wiener, H. Meyer-Welfing - Wiener Symphoniker, K. v. Pauspertl (Elite)

    A. Bruckner: Symphonien Nr. 4 und Nr. 8

    Staatskapelle Dresden - E. Jochum (EMI)

    53 min

About Klassik für Taktlose

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In „Klassik für Taktlose“ ergründen Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen.

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