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In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. spricht Moderator Sven Haeusler mit der Journalistin, Autorin und Moderatorin Mareice Kaiser über Armut und Einsamkeit in Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie gesellschaftliche Strukturen und politische Entscheidungen Lebensrealitäten prägen und warum Armut kein individuelles Versagen ist.
Mareice Kaiser beschreibt, wie sich fehlende finanzielle Ressourcen auf Bildung, Teilhabe und persönliche Entwicklung auswirken und warum viele Chancen ungleich verteilt sind. Besonders eindrücklich spricht sie über die Rolle und Folgen von Scham: „Armutsbetroffene Menschen werden beschämt und Scham macht einsam.“ Gesellschaftliche Zuschreibungen sind ein Hauptgrund für sie, der häufig zu Rückzug und Isolation führe.
Die Folge beleuchtet das Zusammenspiel von Armut sowie Fremd- und Selbstzuschreibungen und zeigt, wie eng Einsamkeit mit strukturellen Bedingungen verknüpft ist. Auf Grundlage ihrer langjährigen Gespräche mit armen und reichen Menschen plädiert die Journalistin und Autorin für einen Perspektivwechsel, um Armut und ihre Folgen sichtbar zu machen.
Diese Folge ist Teil unserer Sonderedition Einsamkeit. Diese Staffel wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen.
Vom 22. bis 28. Juni 2026 findet die Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ statt. Alle sind herzlich eingeladen sich mit eigenen Aktionen zu beteiligen! Ziel ist es, zum Thema Einsamkeit zu sensibilisieren und anderen Angebote zum gemeinsamen Austausch und zur Begegnung zu zeigen.
Weitere Informationen findet ihr auf: https://kompetenznetz-einsamkeit.de/aktionswoche
Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. spricht Moderator Sven Haeusler mit der Journalistin, Autorin und Podcasterin Miriam Davoudvandi über Armut und Einsamkeit in Deutschland. Ausgangspunkt ist ihr Debüt „Das können wir uns nicht leisten“, in dem sie ihr eigenes Aufwachsen in prekären Verhältnissen beschreibt.
Miriam Davoudvandi schildert, wie sich Armut im Alltag zeigt, etwa in der Schule, in Freundschaften oder in der Freizeit und erläutert, welche Rolle Scham und fehlende Teilhabe dabei spielen. „Es geht nicht nur ums Monetäre, es geht um den eigenen Selbstwert, den Armut einem nimmt“, sagt sie. Auch die Verbindung zur psychischen Gesundheit macht die Journalistin und Autorin deutlich: „Wer arm ist, der wird eher psychisch krank. Wer psychisch krank wird, bleibt eher arm.“
Die Folge gibt Einblicke in persönliche Erfahrungen, familiäre Dynamiken und gesellschaftliche Rahmenbedingungen rund um Armut und Einsamkeit. Das Gespräch zeigt, wie stark Armut das Leben und zwischenmenschliche Beziehungen prägen kann – während sie gleichzeitig für viele unsichtbar bleibt.
Diese Folge ist Teil unserer Sonderedition Einsamkeit. Diese Staffel wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.
Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen.
Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. spricht Moderator Sven Haeusler mit dem Psychologen und Wirtschaftsinformatiker Hannes-Vincent Krause über die Auswirkungen von Social Media auf die psychische Gesundheit – insbesondere bei jungen Menschen. Als Postdoc am Weizenbaum-Institut forscht er dazu, wie digitale Plattformen und psychologische Prozesse zusammenwirken.
„Social Media ist einfach ein Abbild von sozialer Realität. Mit all seinen Prozessen, mit all seinen Risiken und mit all seinen Benefits“, betont er. Gerade für Kinder und Jugendliche könne das herausfordernd sein, da sich Selbstwert, Identität und der Umgang mit Emotionen noch entwickeln.
Im Gespräch geht es um Risiken wie soziale Vergleiche, verzerrte Körperbilder und den Einfluss personalisierter Inhalte. Gleichzeitig betont der Psychologe, dass die wissenschaftliche Lage komplex ist und einfache Erklärungen oft zu kurz greifen.
Die Doppelfolge zu Social Media und psychischer Gesundheit wurde von Kolsquare gefördert.
Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/
Audio Editor: Julius Hofstädter
Musik und Jingle: Bela Brauckmann - https://www.belabrauckmann.com/
Produktion und Redaktion: Diana Doko, Jasmin Hollatz und Vera Colditz von Freunde fürs Leben e.V. – https://www.frnd.de/
Idee: Sonja Koppitz - https://www.sonjakoppitz.de/
Foto: Benno Kraehahn - https://kraehahn.com/portfolio.html
Coverdesign: Stefanie Butscheidt - http://www.grafische-requisite.de/kontakt/
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. spricht Moderator Sven Haeusler mit der Instagram-Creatorin Paula Schulze (flowmitpaula) über ihren Alltag auf Social Media. Auf ihrem Account teilt sie persönliche Einblicke in ihr Leben – von Beziehungen und Mutterschaft bis hin zu psychischer Gesundheit und Therapie.
Viele Menschen verfolgen den Alltag von Creator:innen wie Paula über Jahre hinweg, obwohl sie sich im echten Leben nicht kennen. „Man ist ja schon ein bisschen wie so eine digitale Freundin“, sagt sie. Über Direktnachrichten komme es dabei immer wieder zu persönlichen Gesprächen mit Follower:innen. Das forme eine besondere Form digitaler Nähe, in der Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichkeit sowohl für Creator:innen als auch für ihre Follower:innen verschwimmen.
Social Media ist für Paula immer auch Arbeit. Neben Alltagseinblicken und Community-Gefühl gehören auch Kooperationen, Reichweite und Logiken der Plattformen zu ihrer Arbeit. „Der Algorithmus will ja, dass man die ganze Zeit online ist“, sagt sie. Der Druck, sichtbar zu bleiben und das „Richtige“ zu posten, kann dabei auch psychisch belastend sein. Paula arbeitet bewusst ohne festen Content-Plan, teilt Inhalte intuitiv und glaubt, dass diese authentischen Einblicke das Verbundesheitsgefühl stärken.
Die Doppelfolge zu Social Media und psychischer Gesundheit wurde von Kolsquare gefördert.
Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/
Was hat diese Staffel besonders gemacht? Welche Gespräche haben das Team nachhaltig bewegt und warum ließ sich kein einzelnes Highlight herausgreifen?
In der Resümee-Folge zum Abschluss der sechsten Staffel von „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. blickt Moderator Sven Haeusler gemeinsam mit dem Team (Diana Doko, Jasmin Hollatz und Vera Colditz) zurück auf elf Podcast-Episoden rund um psychische Gesundheit.
Sie sprechen über prägende Begegnungen, überraschende Momente hinter den Kulissen und Themen, die noch immer nachwirken, von Coaching-Perspektiven über Stress und Burnout bis hin zu strukturellen Fragen wie Hass im Netz oder Geschlechterungleichheiten in der Musikbranche. Trotz der unterschiedlichen Schwerpunkte zog sich dabei eine zentrale Frage durch die Staffel: Wie können wir besser auf uns selbst und auf die Menschen um uns herum achten?
Die sechste Staffel wird gefördert durch die Deutsche DepressionsLiga e.V. und die DAK Gesundheit.
Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. spricht Moderator Sven Haeusler mit dem Arzt, Coach und Autor Dr. Thomas Bergner über Burnout.
Ausgehend von eigenen Erfahrungen und seiner langjährigen Arbeit mit Führungskräften und Selbstständigen erklärt der Arzt, warum Arbeit häufig der Auslöser, nicht aber die Ursache von Burnout ist. Er versteht die tiefe Erschöpfung vielmehr als verzögert auftretende Folge früher, oft unbewältigter Erfahrungen und Traumata.
Im Gespräch weitet er den Blick vom Einzelnen auf die Gesellschaft insgesamt. Burnout, so Thomas Bergner, zeige sich nicht nur individuell, sondern auch kollektiv. Symptome wie Angst, Rückzug, Kontrollzwang, Bürokratie und eine weit verbreitete Unzufriedenheit deutet er als Ausdruck eines insgesamt erschöpften und überforderten Systems. Eine Perspektive, die auch die Grundlage seines Buches „German Burnout“ bildet.
Doch warum ist Deutschland in einen solchen Zustand geraten? Mit Sven Haeusler spricht er über historische Prägungen, transgenerationale Traumata und über den individuellen wie gesellschaftlichen Umgang mit Schuld und Scham. Selbstwirksamkeit und eine bewusste Auseinandersetzung mit diesen Themen sind für ihn zentrale Voraussetzungen für Veränderung – unabhängig davon, auf welcher Ebene sie stattfindet.
Die sechste Staffel wird gefördert durch die Deutsche DepressionsLiga e.V. und die DAK Gesundheit.
Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. spricht die Autorin und Kulturarbeiterin Rike van Kleef mit Moderator Sven Haeusler über Geschlechterungleichheiten, Leistungsdruck und mentale Gesundheit in der Musikbranche. Sie kennt das Feld aus verschiedenen Perspektiven: als ehemalige Bookerin, Kulturarbeiterin und heute als Autorin ihres Buches „Billige Plätze“, in dem sie strukturelle Ungleichheiten in der Musikindustrie untersucht.
In der Folge spricht Rike van Kleef darüber, wie Machtverhältnisse, prekäre Arbeitsbedingungen und Leistungsdruck belasten und zu dauerhaftem Stress führen – bei FLINTA*-Personen verstärkt durch strukturelle Ungleichheiten. Dabei bleibt sie nicht beim Ist-Zustand stehen, sondern denkt auch über Lösungen nach. Austausch, Solidarität, gemeinsames Lernen und Handeln sind für sie zentrale Schritte, um Strukturen zu verändern und psychische Gesundheit für alle Geschlechter in der Branche ernst zu nehmen.
Die sechste Staffel wird gefördert durch die Deutsche DepressionsLiga e.V. und die DAK Gesundheit.
Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. spricht die Musikerin und Autorin Charlotte Brandi mit unserem Moderator Sven Haeusler über Geschlechterungleichheit in der Musikbranche. Sie erzählt, wie sehr fehlende Vorbilder prägen. Wer keine Menschen sieht, die so aussehen oder leben wie man selbst, könne sich auch schwerer vorstellen, diesen Weg zu gehen. In der Musikbranche wird das besonders spürbar, von der Produktion über Studioarbeit bis hin zur Frage, wer überhaupt als „talentiert“ gilt.
Charlotte Brandi erzählt, wie sie ihr Album bewusst nur mit FLINTA*-Musiker:innen und Engineers aufgenommen hat – als Experiment, als Statement und um neue Arbeitsrealitäten auszuprobieren. Sie spricht über strukturelle Barrieren, über Sichtbarkeit als Voraussetzung für Veränderung und darüber, warum echte Gleichberechtigung erst dann erreicht ist, „wenn wir alle mittelmäßig sein dürfen“.
Die sechste Staffel wird gefördert durch die Deutsche DepressionsLiga e.V. und die DAK Gesundheit.
Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. spricht Moderator Sven Haeusler erneut mit der HateAid-Mitgründerin Anna-Lena von Hodenberg, diesmal über die systematischen Hintergründe digitaler Gewalt. Die Medienexpertin erklärt, wie Algorithmen, Desinformation und die Logiken sozialer Plattformen Hass verstärken, warum rechtsextreme Akteure digitale Angriffe strategisch nutzen und wie KI-gestützte Deepfakes unsere Wahrnehmung zusätzlich verunsichern. Digitale Gewalt ist für HateAid kein Zufall, sondern Teil eines ökonomischen und politischen Systems, das von diesen Entwicklungen profitiert. Gleichzeitig macht Anna-Lena von Hodenberg deutlich, warum sie trotz dieser Entwicklungen zuversichtlich bleibt und wie wir digitale Räume besser geschützt gestalten können.
Kurzbeschreibung: Die Organisation HateAid unterstützt Betroffene mit Beratung, Beweissicherung und Prozesskostenhilfe und setzt sich dafür ein, dass Plattformen nicht länger Hass und Desinformation verstärken. Anna-Lena von Hodenberg betont, wie wichtig es ist, Vorfälle ernst zu nehmen, nicht allein zu bleiben und illegale Inhalte zu melden. Auch Außenstehende können helfen, indem sie Betroffenen öffentlich den Rücken stärken.
Die sechste Staffel wird gefördert durch die Deutsche DepressionsLiga e.V. und die DAK Gesundheit.
Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. spricht Moderator Sven Haeusler mit der Journalistin und HateAid-Mitgründerin Anna-Lena von Hodenberg über digitale Gewalt. Sie erklärt, dass unsere Psyche nicht zwischen analoger und digitaler Gewalterfahrung unterscheidet und Hass im Netz real belastet, körperlich wie mental. Besonders Jugendliche seien gefährdet, weil ihnen oft Distanz und Abgrenzung fehlten.
Kurzbeschreibung: Die Organisation HateAid unterstützt Betroffene mit Beratung, Beweissicherung und Prozesskostenhilfe und setzt sich dafür ein, dass Plattformen nicht länger Hass und Desinformation verstärken. Anna-Lena von Hodenberg betont, wie wichtig es ist, Vorfälle ernst zu nehmen, nicht allein zu bleiben und illegale Inhalte zu melden. Auch Außenstehende können helfen, indem sie Betroffenen öffentlich den Rücken stärken.
Die sechste Staffel wird gefördert durch die Deutsche DepressionsLiga e.V. und die DAK Gesundheit.
Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/
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