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In den letzten Monaten war der Kontakt beim Laufen eher die versehentliche und zufällige Ausnahme, die jeder versucht hat zu vermeiden. Nunmehr zeigt in Österreich der Weg wieder ein wenig in Richtung Safer Gruppenkuscheln und so ist Laufen mit Anfassen wieder toleriert. Das haben Flo und Peter direkt genutzt und ließen im Wald die Beine fliegen und die Knöchel knacken.
Wie bereits in den letzten Folgen immer wieder aufgegriffen, hat Strava sein Bezahlsystem angepasst und es gibt nunmehr ein einheitliches Abomodell, dass für ein paar Euro im Monat den ROutenplaner, Trainingstagebücher, Formabschätzungen, Trainingspläne usw. präsentiert. Flo testet gerade für 60 Tage die Vorzüge und ist aktuell vom Routenplaner überzeugt, sodass er wohl dabei bleiben wird.
Für dieses Feature bietet sich auch mapy.cz an. Falls ihr hier noch gute Tipps habt, freuen wir uns über Feedback.
Der österreichische Leichtathletikverband hat im Juni 2020 eine Plattform aus der Taufe gehoben, die verschiedene virtual Running Formate im Angebot hat und dabei ein wenig Vereins/Verbandsflair verbreitet. Es werden hier neben Warmup/Trainingsveranstaltungen in den nächsten Monaten auch Wettkämpfe angeboten werden, in denen ihr euch messen könnt. Für die korrekte Rangliste und Abwicklung kann hier dem Verband sicher gut vertraut werden.
ICE age trail fkt – 1200 Meilen in unter 22 Tagen
Während andere Menschen ihren dreiwöchigen Urlaub am Strand verbringen und sich den Sonnenbrand ihres Lebens aufreissen, dachte sich Coree Woltering, er kann die Zeit doch auch anders nutzen und ist mal den Ice Age Trail abgelaufen. Auf seiner Reise über 1200 Meilen hat er den 2018 aufgestellten Rekord von Annie Weiss gleich um knapp 5 Stunden unterboten und so den kommenden Läuferinnen ein ordentliches Brett vorgelegt. Falls ihr also noch nichts im Sommer vorhabt – da gäbe es eine 3 Wochen Beschäftigung.
Bei einem 67km Ultra in der Ukraine hat sich leider ein tragischer Zwischenfall ereignet und eine Athletin ist 10 km vor dem Ziel dehydriert zusammengebrochen. Da die Suche und Ortung über 8 Stunden gedauert hat, wurde sie bereits völlig ausgekühlt vorgefunden und sie ist danach an einem Schlaganfall im Kankenhaus verstorben.
In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass der Grat zwischen sportlicher Eigenverantwortung und Fürsorgepflicht des Veranstalters sehr dünn ist. Jeder, der sich einem derartigen Event stellt, sollte sich aller Gefahren bewusst sein und der Veranstaleter sollte natürlich möglichst viele der offensichtlichen Gefahren aus dem Weg räumen bzw. die Rettungskette möglichst optimal gestalten.
(HDSports)
virtual utmb races
Mein Berglauf (APP -> Glocknerberglauf)
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Der Beitrag LEP#088 – Laufen mit Anfassen erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Von Coronablues keine Spur, stellten sich die Läufer und Läuferinnen in der Dachregion abseits von Wettkämpfen den verschiedensten Herausforderungen und haben eine Spur des Springspirits in die Landschaften gebrannt. Die Trails und Wanderwege der verschiedensten Regionen wurden mit laufverliebten Spuren überzogen und so kann auch dieses Mal von den schönsten Momenten berichtet werden. Wer sich aber den falschen Tag ausgesucht hat, durfte Nebelsuppe zu Mittag geniessen.
Der liebe Daniel und sein Laufpartner David haben sich den Pfälzer Höhenwanderweg (aka. Pfalzbrecher) vorgenommen und machten sich abseits von Zeit- und Platzierungdruck auf zu einem 116 Kilometer Abenteuer. Unterstützt von einer grandiosen Mannschaft erlebt sie die Schönheit der Pfalz und neben nasalen Kamillenhonigtöpfen und Paparazziattacken, konnten sie einen Tag in der üppigen Natur geniessen. Das ganze könnt ihr auch ausführlich in der Folge 79 des Laufen Liebe Erdnussbutter Podcasts nachhören. Großes Kino von großartigen Läufern.
Eine ebenso grandiose Leistung hat auch Jörg Scheiderbauer erbracht, indem er den 280 Kilometer langen Westweg in unter 48 Stunden bezwungen hat. Mit eisernem Willen und einer Kondition, die alle Hüte zum Ziehen animiert, konnte er durch diese Aktion neben einer persönlichen Grenzerfahrung auch mehr als 17000 € an Spenden sammeln und so diesem Lauf noch eine zusätzliche Dimension geben. Nachzuhören könnt ihr das in der Folge 91 des Trailrunningpodcast des lieben Sascha. Auch hier gebürt eine tiefe Verbeugung.
Nach dem zweiten Ausflug mit der Bergziege und dem zweiten Wöchelincident ist Flo wieder auf dem Weg der Besserung. Die Recoveryläufe finden zwar zunächst auf flachem Terrain statt und die Schuhe wurden wieder auf Altbewährtes gewechselt, die Motiviation und Lust brennt aber im Herzen und wir freuen uns schon auf künftige Läufe. Ist das Fussi nicht kaputt, es dem Spirit keinen Abbruch tut.
Und darum Hoch die Hände, Wöchelende!
Nachdem Flo die letzten Ausflüge mit der Bergziege nicht verletzungsfrei absolvieren konnte, versuchte sich Peter an einer Tour mit dem Gebirgsgetier.
Am angekündigt einzig schönen Tag des Wochenendes sollte es von Tirol (einem winzigen Ort in Neuberg) über die Schneealpe und die Rax nach Prein an der Rax gehen.
Frühmorgens bei knackigen 5 Grad im Tal machten sich die beiden auf. Über eine Forststrasse zum eisernen Törl ging es gleich ordentlich nach oben und so sollte der Puls auch gleich an der 170er Marke anklopfen.
Über herrliche Trails ging es durch sagenhaft schöne Landschaft in Richtung Windberg. Von Murmeltieren angefeuert (die haben die Beiden sicher nicht ausgepfiffen) hinauf über den nächsten knackigen Anstieg, eröffnete sich ein Schneefeld, dass ob der Steilheit zu kurzem Innehalten animierte.
Die Alternative, großräumiges Ausweichen, war nicht besonders sexy und so hieß es „Hüft jo nix“ und geschwind hoppelten sie über das eisige Weiß. Weiter nach Plan und mit Regenjacke ausgerüstet wollte der Windberg bezwungen werden. Das „schöne“ Wetter brachte es mit sich, dass das Gipfelkreuz wie eine Fata Morgana plötzlich 15 Meter vor den Läufern im dichten Neben erschien und ihnen ein überraschtes „Öha“ entlockte. An diesem Tag gab es wirklich lecker Nebelsuppe zu Mittag.
Nur kurz am windigen Höchstpunkt ein Foto gemacht ging es runter zur Lurgbauerhütte. Diese hatte bereits geöffnet und so war ein heißer Tee als Nachfüllung in die Softflasks Pflicht. Erstaunt fragten die Wirtsleute noch, woher und wohin des Weges und ein ungläubiges „auf einmal?“ folgte der Routenbeschreibung. Kurz aufgewärmt wurde der Nasskamm in Angriff genommen. Zügig durch die Landschaft gepflügt und einem herrlichen Downhill richtung Rax folgend fiel die Entscheidung die Route über den Gamssteig und die Heukuppe zu nehmen.
Durch den Wald und über ein Geröllfeld ging es zum Gamssteig. Dort angekommen, zogen die Zwei ungläubige Blicke zweier Wandererpärchen auf sich, die sich wohl einen wettertechnisch anderen Tag erwartet haben aber freundlich den Weg mit den Worten „ihr seid wohl ein bissl schneller als wir“ freigaben.
Der Gamssteig im Nebel hat einerseits einen Vorteil – man sieht nicht wie weit und wie steil es nach unten geht – und einen Nachteil – man sieht nicht wie weit und wie steil es nacht unten geht. Ohne viel Zeit zu verlieren – es war schon etwas frisch und windig – am Seil entlang, die Leitern rauf und hin zur Heukuppe. Schneefall, Wind und Temperaturen um den 0-Punkt, Läuferherz – was willst du mehr. Auch der höchste Punkt der Raxalpe wurde nur kurz (für ein Foto oder zwei) beehrt und los auf den Downhill richtung Karl-Ludwig-Haus.
Die wohl bekannteste Hütte der Rax war geschlossen und so wurde nur flott ein Foto gemacht. Der Schlangenweg war trotz der Witterung von einigen Wanderern bevölkert, konnte aber in einem durchaus feinen Tempo runtergerollt werden und über die Waxenegghütte ging es zum Ziel in Prein an der Rax.
Der Ziege Eltern haben dort direkt mit Suppe, !selbstgebackenem! Brot, Bier und Obst gewartet und die Tour fand nach 35 km und 2200 Höhenmeter ein jauzend Ende.
Um nicht gänzlich im Blindflug in die Saison zu gehen, stellte sich Peter einem Belastungstest. Da Laktattests aktuell noch nicht möglich sind, wurde der Coconitest gewählt.
Hierbei wird als 20m eine Markierung gesetzt, die als Tempokontrolle dient. Beginnend mit einem Tempo von 8,5 km/h wird gestartet und alle 200m erhöht sich das Tempo um 0,5 km/h. Das ergibt eine Testzeit von ca. 15-20 Minuten und eine Distanz von 3-4 Kilometern. Gelaufen werden soll bis zur absoluten Schmerzgrenze. Danach kann anhand der Pulskurve ein Rückschluss auf die verschiedenen Leistungszonen gezogen werden.
Soweit die Theorie….
Bereits im Vorfeld war Peter sich nicht sicher, ob er das so hinbekommt. Als Erster in der Reihe aufgestellt, ging es los und die ersten Runden und Temposteigerungen funktionierten ganz gut. Ab Steigerung 10 wurde es zunehmend fordernd und der Lauf nahm Fahrt auf. Nach 15 Runden war das Tempo bei einer knackigen 4er Pace und kurz danach kam, was kommen musste. Peters Beine brauchten Energie und das Blut wanderte vom Kopf in die Oberschenkel. Steigerung 16 sollte von 3:40 auf ca. 3:22 gehen, doch war Peter schon etwas zu flott, war bei der Steigerung zwischen zwei Markierungen, war verwirrt und entschied sich im Zweifel für das schnellere Tempo um die nächste Markierung einzuholen. So war es plötzlich eine 3:09 am Kilometer und die Temposignale passten nicht mehr mit den Markierungen zusammen. Nächste Steigerung, nächste Verwirrung, aber 3er Pace musste gelaufen werden. Immer zwischen Vollgas und Verwirrung wabernd, war die Konzentration flöten und eine Stufe später war es vorbei mit dem Test. Neben der Laufbahn und neben der Spur ging Peter mit Fragezeichen über dem Kopf Richtung Start und es wurde ihm bestätigt, dass er einmal zu flott angezogen hatte und deshalb alles aus den Fugen geriet.
Im Nachgang hat sich dieser Fehler insofern gerächt, als dass die Auswertung eher zu einem Kaffeesudlesen wurde und ein Laktattest in näherer Zukunft her muss.
Sprinten und Denken werden in diesem Körper wohl keine glückliche Partnerschaft mehr eingehen.
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Der Beitrag LEP#087 – Nebelsuppe zu Mittag erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Es hat sich wieder viel getan und neben vieler positiver Signale, haben manche Läufe auch ein bitteres Ende. Kreative Läufe, Neuigkeiten rund um Events und das Läuferfacebook und eine Review von Flos Abenteuer am Schneeberg füllen diese Episode.
Als starke positive Signale, kann man auf alle Fälle, die kreative Nutzung der Zeit ohne Wettkämpfe sehen. In unserer Review des Stravaclubs ist uns der großartige Lauf eines Members aufgefallen, der eine schöne und logische Route gewählt hat, um von zuhause nach Hause zu laufen und dabei mal schnell mehr als 90 Kilometer absolviert hat. Ein schönes Ding mit einem herrlichen Ziel – ESSEN!
Ebenfalls in der Stravagruppe hat sich Daniel Zatobick mit einem Beitrag gemeldet. Er wird als Unterstützung der arg gebeutelten Labestationen aka. Wirten einen Spendenlauf machen, bei dem es eine Livetracking gibt und alle, die ihn hier zu Höchstleistungen antreiben wollen, pro Kilometer oder Runde einen Betrag beisteuern können. So wird vielleicht der eine oder andere Schankwart ein Tröpchen abbekommen. Mitmachen, mitfiebern, mitspenden.
Die Fakten zum Weltrekord:
Strava hat das Subscribermodell erneut überarbeitet und dabei einige Features, die bisher kostenlos waren in die Bezahlschiene gelegt. Die am meisten diskutierten sind:
Erklärung aller Änderungen hier: Youtube Video
Was ist eure Meinung dazu? Wie wird sich Strava entwickeln? Wie werdet ihr es künftig nutzen?
Am 15.5 wurde der mittlerweile legendäre Wien-Schneeberg-Lauf von Flo und Sebastian in Angriff genommen. Anfänglich von Geordi am Rad begleitetet, ging es am Freitagabend los. Die große Stadt hinter sich lassend ging es in guten Tempo los in den Wienerwald. Rauf auf den Föhrenberg – rüber zum Sattelberg und runter nach Heiligenkreuz. Ab Mitternacht fing es dann an zu regnen und es regnete.
Die vorab eingeholten Wettererkundigungen sagten einen Schauer von 1-2 Stunden voraus, doch sollte es länger werden. Es hörte einfach nicht auf. Auch in Weissenbach an der Triesting regnete es noch und ein Nachtlauf bei Dauerregen ist wahrlich eine Freude. Doch ließen sich die beiden nicht unterkriegen und hofften auf einen schönen morgen mit einem herrlichen Anstieg auf den Schneeberg.
In den Morgenstunden sollte Micele als mobile Labestation (jaja, nicht Verpflegungspunkt) in Reichenthal auf die Beiden warten und die letzte Strecke war als Dreigespann geplant. Da es trotz der Wetterkapriolen richtig gut lief, musste ab Kilometer 40 gebremst werden, da 30 Minuten warten, bei diesen Bedingungen nicht das Optimum darstellen. Also ein wenig zurücknehmen und gemütlich Richtung Treffpunkt. Da kann ja nichts paaaaaaaua…. und schon war Flo umgeknickt. Der Knöchel hatte die Faxen dicke und machte seinem Unmut Luft. Anfänglich noch zart, wurde der Schmerz wohl nach einiger Zeit doch recht gut spürbar und wenn der Knöchel nicht mitmacht, wird es mit der Zielankunft nichts.
Bis zum Treffpunkt haben sich die Beiden gekämpft und es wurde beratschlagt, wie es weitergeht. Sebastian mit Micele weiter, Flo retour oder alle abbrechen oder ganz anders?
Das Wetter hat dann wohl die letztgültige Entscheidung mittels Plätscherabstimmung getroffen und so war der Lauf nach knapp 50 Kilometern vorbei und die Helden fuhren heimwärts.
Fazit aus der Geschicht – scherze mit dem Knöchel nicht.
Flo ist aber schon wieder am Weg der Besserung und diesmal wird die Pause wohl nur ein paar Tage dauern.
Nächstes Mal klappt es aber bestimmt!
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Es gibt Menschen, die suchen sich ein Hobby bzw. einen Sport und üben diesen aus. Manche sind dabei auch motiviert und erfolgreich. Und dann gibt es noch Menschen, die ihre Passion bis an die Grenze des Möglichen treiben. Und wenn sie an dieser Grenze sind, dann wollen sie unbedingt wissen, was denn dahinter noch ist.
Wir sind stolz, dass wir einen dieser Menschen in dieser Folge im Interview haben.
Franz Preihs, ein Ultrasportler der Sonderklasse, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat und der im Tanz der Extreme das Goldstar Abzeichen mit einem lockeren Hüftschwung mitgenommen hat um danach ganz entspannt davon zu erzählen.
Vor etwa 40 Jahren (1978) geboren, wuchs Franz Preihs im muckeligen Mürztal auf und hat, wie es sich für einen Steirer gehört, direkt nach dem Kinderwagen die Ski für sich entdeckt. Für den WSV Veitsch in die Rennen gehend, brachte er es in seinen Jugendjahren bishin zum österreichischen Meister in der Kombination und im Slalom. Schon da zeigte sich, dass er wohl nicht ganz unsportlich ist und auch eine spezielle Art hat, mit Wettkampf umzugehen.
Von den Strukturen etwas eingeengt suchte er danach seinen Weg währen der Ausbildung und des Studiums abseits der Piste.
An einem schönen Frühlingssonntag spazierte er aus dem damaligen Büro im zweiten Wiener Gemeindebezirk und fand sich unverhofft mitten in einem Läufermeer, dass sich gerade durch die Stadt kämpfte. Er hatte genau das Wienmarathonwochenende erwischt. Von dem Treiben fasziniert, fuhr er zum Rathausplatz und beobachtete die Emotionen der einlaufenden Sportler.
Das hatte was.
Dieses Bild vor Augen fuhr er nach Hause und kontaktierte einen Bekannten, Jürgen Plechinger, der als österreichischer Spitzenläufer mit einer Marathonbestzeit von 2:25:14 wohl ein geeigneter Trainer war für die etwas verrückte Idee in nur ein paar Wochen von „ich schau mir einen Marathon an“ zu „ich starte beim Veitscher Grenzstaffellauf“ zu kommen. Prämisse beim Training war, dass Franz beim Training mitmachen durfte, aber Jürgen nicht auf ihn wartete. Also dabeibleiben oder schauen wie man heimkommt. „kann man machen :)“
Es hat sich ausgezahlt und der erste Grenzstaffellauf wurde erfolgreich gefinisht.
Ab da war es um ihn geschehen. Marathons, Ultramarathons, 24h-Stundenläufe, 48-Stundenläufe, x00-Kilometerläufe – alles wollte bezwungen werden.
Dem immensen Trainingsvolumen und der Intenstität geschuldet, meldeten sich irgendwann die Beine – hier ein Band, da eine Plantarfaszitis und letztendlich ein Ermüdungsbruch im Schienbein.
Plötzlich hat da jemand den Notaus betätigt. Somit war zumindest vorerst Schluss mit der Lauferei. Zeit zum Aufgeben? Keine Spur.
Glücklicherweise war das gerade die Zeit von Wolfgang Fasching, der Langdistanzradfahrikone der letzten Jahrzehnte.
Bei einem Vortrag über das Race Across America, dass Fasching drei mal gewinnen konnte, lernte Franz ihn kennen. Mit dem Eindruck, dass dieser Wolfgang Fasching ein Topathlet ist, aber kein Ausserirdischer, reifte in Franz die Überlegung ob es den für einen Normalsterblichen wie Ihn (Anmerkung der Redaktion: NORMAL…bruhaha) auch möglich ist, dieses Rennen zu finishen, sattelte er auf das Fahrrad um.
Und es ging wieder los…
Race Across The Alps, Glocknerman, Le Raid Provence Extrem, XX Alps, Le Tour Ultime, Race Around Slovenia, Crocodile Trophy, Alpentour MTB Trophy, Salzkammergut Trophy Extreme, Race Around Austria, Furnace Creek 508, Race Across the West, No Country for Old Men und viele mehr.
2008 war es dann soweit – Der erste Start beim RAAM (Race across america). 5000 km und mehr als 50.000 Höhenmeter – kann man ja mal machen.
Und wie er konnte. Erster Versuch und direkt vierter Platz. In die Geschichtsbücher ging er zusätzlich noch ein, da er mehr als 3000 km mit einem gebrochenen Schlüsselbein absolviert hatte.
Da gab es wohl nicht nur einen shout at the devil.
Diesem unglaublichen Abenteuer sollten 2009,2013,2015 und 2018 noch 4 weitere folgen und man munkelt, dass da noch etwas kommt.
Für diese Saison, hat sich Franz noch ein wenig Laufen verschrieben und möchte im Herbst zumindest noch einen kleinen 200er in New Mexico machen. Und wenn alles gut geht, dann sehen wir ihn auch bald wieder am Start des RAAM und wer weiss, vielleicht erfindet er sich noch ein weiteres Mal komplett neu.
Wer Franz unterstützen will (so ein RAAM kostet ja auch 20.000€ aufwärts pro Antreten) oder zumindest auch so schnittig aussehen will, kann das direkt hier tun: https://dowe-sportswear.com/shop/
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Der Beitrag LEP#085 – Franz Preihs – Interview with a Madman erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Es gibt keine Zeit, die so abgedreht ist, als dass es nicht Menschen gibt, die freakige Ideen haben und diese auch umsetzen. So werden Remote- und Virtualruns durchgeführt und in der Liga der crazy Boys & Girls wird fleissig gearbeitet.
Gary Robbins, einer der besten Ultrarunner aus Kanada, bekannt auch Film und Fernsehen (Barkley Marathons, FKT Mount Rainier), hat sich vorgenommen, 100 Meilen in den eigenen 4 Wänden zu absolvieren. Auf der Todesfalle, auch Laufband genannt, hat er in 25 Stunden 53 Minuten die Distanz abgerissen. Wer sich nun denkt – geht schon…. ist ja nicht so tragisch… stellt das Laufband so ein, dass es 5300 HM sind. Er hat es also ganz nebenbei fast auf den Elbrus geschafft.
Ganz ohne Technik kam Ryan Sandes aus. Er hat sich auch ein wenig frische Luft gegönnt und ein paar Runden um das Haus gedreht. Nach nur 1455 Runden hatte er auch die 100 Meilen absolviert und konnte nach 26 Stunden und 27 Minuten in die wohlverdiente Dusche huschen. Auch er hat dabei 4500 HM, den Großteil davon über Stiegen erledigt. Ob er diesen Sommer viel im Garten ist, darf bezweifelt werden.
Der „Grandmaster of Pain“ und Erfinder der Barkley Marathons, Lazarus Lake hat vor einigen Jahren in seinem Backyard einen Last Man Standing Wettkampf veranstaltet. Nunmehr wird jedes Jahr im Kreis gelaufen, bis nur noch ein Athlet/eine Athletin über ist.
Die Regeln sind einfach aber sehr effektiv:
Es gibt nun ein schönes Video über das Projekt und den Erfinder.
Österreich, genauer die Steiermark, ist ein Nest der Wahnsinnigen auf Fahrrädern. Beginnend bei Wolfgang Fasching über Christoph Strasser bishin zu Franz Preihs finden sich eine Reihe an Extremsportlern, die offenbar ein ganz besonderes Wasser trinken.
Letzterer hat sich nun, nachdem er bereits Outdoor ein Everesting absolviert hat (8848 HM innerhalb einer Radfahrt), hat er es sich nun vorgenommen, dass er sich die Belohnung für dieses Projekt auch virtuell holt. Rauf auf den Hometrainer und Zwift anwerfen. Nach nur 8 1/2 Mal die Alpe de Zwift hochfahren hat er sich in den erlauchten Kreis der Zwifterester geradelt. Wir gratulieren herzlich.
Preihs Franz macht 9000 HM auf der Alpe de Zwift
Ihr könnt Peter’s Abenteuer in diesem Artikel hier nachlesen.
Der LCC hat seinen Adi Gruber Gedenklauf über 7,21 oder 42 km in Ermangelung einer gemeinsam zu laufenden Möglichkeit geschwind in einen Virtual Run umgebaut und so war es am 26.4.2020 Zeit sich an die Startlinie zu stellen. Peter hat seine bessere (und man munkelt auch hübschere) Hälfte begleitet und durfte so bei ihrem ersten Wettkampf live dabei sein. Dieser war gleichzeitig dann auch gleich ein ganz besonderer Lauf, da es eine Ergebnisliste und Platzierungen gibt, aber sie nur zu zweit über den Asphalt geschwebt sind.
Nach dem ersten Kilometer hat Peter die Mitteilung erhalten, dass sie zu schnell dran sind und hat bei sich gedacht „hihihi….von mir hat sie das nicht. Ich bin ja Mr. Defensivstarter“. Immer wieder auf die Uhr blickend und dabei für Unterhaltung sorgend war die Pace immer ähnlich und nie langsam. Ab Kilometer 5 zeichnete sich ab, dass es hier für Mona nach einer wirklich beachtliche Ergebniszeit aussieht und wenn nun nichts passiert, einige Personal Bests fallen würden. Auch die letzten beiden Kilometer wurden professionell abgehandelt und schwupps waren die beiden im Ziel. Mit einer Endzeit von 45:xx und einem 6:23 Schnitt war dann auch gleich eine Platzierung in der ersten Hälfte des Starterfeld zu vermelden.
Da werden wohl noch viele Wettkämpfe folgen….
Wir wollen euch natürlich auch ganz kurz über uns und unser Training erzählen. Was tun wir in diesen besonderen Zeiten und wie gehen wir mit fehlenden Veranstaltungen um.
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Der Beitrag LEP#084 – Freaks im Trainingslager – Home of 100 Miles erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Es gibt Wettkämpfe! Sie sind anders, aber es gibt Wettkämpfe. Die einen laufen daheim, die anderen querfeldein. Auf alle Fälle laufen sie allein.
Um sich dennoch zu messen, schiessen viele virtuelle Läufe aus dem Boden – von Hobbyläuferzart bis Ultraläuferhart. So kann nicht nur die Form getestet werden, sondern handfeste Ergebnisse an die Finisherwand gebracht werden. Andere nutzen die Zeit und flüchten sich in virtuelle Welten. Ob zu Fuss oder am Rad nach Watopia oder wer es in der realen Welt übertrieben hat mit einem Buch in der Hand wahlweise nach Couchistan oder Balkonien.
Während sich viele Menschen bei 5-10-40km Challenges messen und hier tolle Leistungen zeigen, fragt man sich der eine oder andere vielleicht: „Was machen die Ultrarunner in so einer Situation?“. Sie laufen einen Backyardultra Remote: Artikel.Einige der Topstars der Szene haben sich ein Stelldicheindaheim geliefert und quer über den Globus verteilt, gab es einen Ultralauf über mehr als 2 Tage und Nächte. Am Ende gewann einer der Topfavoriten auf den Titel „Craziest Runner“: Mike Wardian. Wer noch nichts von ihm gehört hat, nutzt die jetzige Zeit und lest ein wenig über ihn. Ein verrückter Kerl.
Wie man schön sieht, machen also die oberen 10.000 auch virtual Runs und sind dabei genauso irre, wie sie es auch bei allen anderen Läufen sind.
Für alle anderen gibt es diese Gelegenheiten aktuell auch in Hülle und Fülle. Es gibt Läufe mit Zeitnehmung und Läufe ohne Zeitnehmung. Es gibt Läufe, die zu einem bestimmten Zeitpunkt starten, auf einen bestimmten Tag beschränkt sind, die eine Laufserie abbilden oder ein spezielles Rennen darstellen. Es gibt auf alle Fälle keine Ausreden und darum seht euch ein wenig im Netz um und findet den für euch perfekten Lauf. Wir haben hier ein paar Links für euch:
Flo hat die Zeit, die er nun aufgrund seines Wöchelabenteuers hatte, genutzt und sich dem Lesen hingegeben. Dabei ist ihm das Buch von Philipp Jordan, bekannt aus einer Vielzahl an Podcasts (FatboysRun, Happyday Podcast, Philipp Jordan Ungeschnitten, Celluleute, usw.), aus der Sprayerszene oder als Skater untergekommen. Dieses sehr kurzweilige Buch sei allen ans Herz gelegt.
Der österreichische Radverband hat es innerhalb von einigen Wochen geschafft, eine eigene E-Cycling-Liga aus dem Boden zu stampfen. In 5 Wochen werden 5 Rennen veranstaltet, an denen jeder teilnehmen kann. Alle Lizenz- oder Bikecardbesitzer kommen auch in das Resultat. Diese Möglichkeit, sich mit den Profis der österreichischen Radszene zu messen, ist einmalig und nach den ersten beiden Rennen können wir hier eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen.
Die Rennen sind gut besetzt und das Niveau ist tatsächlich sehr hoch. Wer vorne mitfahren will, sollte schon die 5 Watt / KG über die Renndistanz durchhalten können. Peter hat die ersten beiden Rennen ebenfalls beschritten und hatte dabei viel Spass. Wer ihn im Ergebnis sucht, sollte allerdings eher von hinten beginnen. Er freut sich schon, wenn er bei der U17 mitfahren kann.
Florian hat in seinem Coronatrainingslager eine schöne Strecke „Grand Tour Wild West“ absolviert, dabei aber ein wenig jugendlichen Leichtsinn walten lassen. So gab es leider zum Abschluss, anstelle locker leichtem Lächeln, ein angespanntes Gesicht mit einem geschwollenem Knöchel.
Dieser hat ihm eine Ruhewoche beschert, die neben der Regeneration auch dem Lesen sehr zuträglich war.
Mittlerweile hat er ausgelesen und ist wieder fleissig unterwegs. Wenn er seine Pferdchen ein wenig zügeln kann, dann wird er wohl mit einer Bombenform aus dem Trainingslager kommen.
Peter hat sich diesen Frühling viele Events auf der Strasse vorgenommenm und wie vielen anderen, wurde ihm hier der Wettkampfasphalt unter den Füssen weggezogen.
Was nun? Linzmarathon stand an. Wienmarathon stand an.
Gar nicht laufen geht halt nicht. Also wurde in Anlehnung der altehrwürdigen Ketterechts-Challenge (Linzmarathon und Wienmarathon) direkt hintereinander zu absolvieren eine Corona Ketterechts Challenge ausgerufen, der er sich gestellt hat.
Also wurde am Tag des Linzmarathons ein Marathon gelaufen und am Tag des Wienmarathons soll die zweite Hälfte absolviert werden.
Linz mit 3:32 war ganz ordentlich, nur das Entspannen vor dem Lauf muss der Bub noch üben. Direkt davor an der E-Cycling-League teilzunehmen, ist vielleicht nicht das beste Tapering.
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Florian: Twitter, Strava
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Der Beitrag LEP#083 – Virtual Wöchel dreht am Quaratänerad erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
In dieser Folge widmen sich Florian und Peter der Frage, wie man auch in einem kranken Körper einen gesunden Geist bewahren kann. Dazu haben sie als Anschauungsgast den Pingu aka. Geordi vors Mikrofon gebeten, der seit nunmehr einem halben Jahr die Laufschuhe in der Ecke geparkt hat und sich anderwertig Motivation verschaffen muss. Wie kommt ein Pingu mit einer Zwangspause zurecht?
Früh begonnen hat die sportliche Karriere mit Schifahren und Fussball. Bereits damals auf hohem Niveau wurde der Grundstein für spätere Ausdauersporteskapaden gelegt. Allerdings wartete bereits damals das Übel direkt um die Ecke. Wie die Bibelfesten unter euch wissen, hat das Böse, auch Triathlor der Verführer, viele Gesichter und lockte Geordi mit seinen Heilsversprechen ins Team der Verdammten. Pingu sei Dank, ist dieses Exemplar eher schwimmuntauglich und hat sich somit nur an Jedermanntriathlons mit kurzen Schwimmstrecken versucht. Dabei hat er die Listigkeit entdeckt und konnte sich geradeso ans rettende Ufer retten.
Zum Laufen kam er allerdings erst über die Arbeit in Österreich. Da sein Arbeitgeber damals wie heute, den Mitarbeitern das Startgeld für den VCM sponsort, gab es in der Kolleginnenschaft einige Exemplare, die sich die 42,195 km zumuteten und er wollte auch einer dieser Auserwählten sein und so wurde 2009 das erste zielgerichtete Marathontraining gestartet. Gesagt – getan und 2010 war der erste Marathon in unter 4 Stunden erledigt.
Auch in diesem Jahr wurde gleich nachgelegt und der fränkische Schweiz Marathon wurde absolviert. Weil das alles so gut ging, folgten im Jahr darauf wieder der VCM und der Wachaumarathon. Auch sollte es im zweiten Jahr weg von der Strasse und das erste Mal am Berg gehen. Was bietet sich hier besser an, als der Großglockner Berglauf. Diesen Lauf suchen sich ja einige Läufer aus und offenbar wird er wirklich von vielen unterschätzt (siehe auch Folge 39) . Auch Geordi hat hier versucht mit einem „eh lieben“ Training in Wien und einer Umrechnung der Straßenpace auf Höhenmeter eine sinnvolle Geschwindigkeit zu finden.
Und auch er hat festgestellt, dass diese 13 km recht fordernd sind und es schon recht steil ist. So war das die bis dahin anstrengenste Veranstaltung, die er absolvierte. Dennoch tat das der Trailliebe keinen Abbruch.
Dazu kam mit dem ersten Marathon auch direkt die Dokumentation der Laufkarriere auf seinem Blog: vienna-running.eu . So begründet sich auch seine Laufblase in und um diesen Blog und Twitter.
Und alles gesund geschafft? Ja, er hat 10 Jahre bis auf ein Läuferknie hier und kleine Blessuren da am laufenden Band abgeliefert.
Und dann kam 2019. Neue Schuhe, neues Glück und zack hat sich der Körper an die Dämpfungsumstellung nicht so ganz gewöhnt. Da hat es dann angefangen zu zwicken und zu drücken und die Ferse hat bereits beim VCM ein wenig gezickt und trotz der Topzeit von 3:04 war das Gefühl nicht optimal. Statt eine Pause einzulegen, setze Geordi auf die Ultrataktik: „ignorieren und der Kopf trägt mich durch“. Deshalb hat er einfach genauso weitergemacht und eine Woche nach dem VCM folgte der 5/4 Linzmarathon, danach auch der UTMB ohne UTMB und eine Woche danach folgte der schönste Lauf des Burgenlands, dessen Mitorganisator er auch ist, der Blaufränkisch Ultra.
Danach war aber Schluss, oder? Mitnichten!
Im September musste er ja noch den Wörthersee Ultra mit Peter absolvieren und hat dabei bemerkt, dass es doch eher suboptimal läuft. (Siehe Folge 069). Trotzdem musste eine Woche danach der Schneeberg mit Flo bezwungen werden und wiederum eine Woche später ging es ins Alte AKH zum Krebsforschungslauf, bei dem er mit Basti einen Marathon meisterte.
Dann war aber Schluss! Irgendwann sagt auch die stärkste Ferse „Schluss mit lustig – wenn die Ferse redet, hat der Pingu Pause!“
Nachdem er dann ohnehin nicht Laufen (manchmal nichtmal gehen) konnte, stieg er dann direkt ins Nachwuchstrainergeschäft im Fussball ein. Das und der Umstand, dass er auch beruflich recht viel auf den Beinen ist, haben den Heilungsprozess nun nicht so wirklich begünstigt.
Aber was nun? Nix tun? Geht nicht. Anstelle des alldezembrigen Marcothons ist dann der Zwiftoton getreten und Pinguine radeln dann halt. Wenn es sein muss auch 1000 km in einem Monat. Aber leicht war es nicht…..
Wie sieht es jetzt aus?
Momentan ist die Ferse ruhig und die Fitness wird durch intensives Zwiften aufrecht erhalten. Tour de zwift in einem Tag und die Tour of Watopia in einem Tag sprechen hier für sich.
Wohin geht die Reise?
Nach Ostern soll es wieder per pedes auf die Trails gehen und wir freuen uns schon wie ein Mops auf eine Nase. Die Motivation ist zu hören und zu spüren und alle Daumen sind gedrückt, dass der Herbst 2020 den Pingu stärker als je zuvor zurückbringt.
Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.
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Der Beitrag LEP#082 – Pingus Pürzel auf Grundeis erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Die Frühlingswettkampfsaison sieht für alle Läufer ähnlich aus – leer. Also heisst es gesund bleiben, Form erhalten und Jahresplanung anpassen. Und ehe man es sich nach diversen Maßnahmen und Begrenzungen versah, kamen die Stabienthusiasten aus ihren Paincaves gekrochen um mit „Plank dir einen“, „Livecast für Läuferstabi“, „Coreworkout für jeden Tag“, etc. für Alternativen zu sorgen. Und das ist gut.
Viel zu oft schauen Läufer nur auf ihre Kilometerumfänge, die Höhenmeter oder ihre Pace und laufen über kurz oder lang in die eine oder andere Verletzung. Dabei würde Coretraining natürlich eine gute Prophylaxe bieten.
Neben dieser Variante gibt es auch noch ander Aspekte, die für ein ausgewogenes Lauferlebnis wichtig sind. Flo und Peter haben hier für euch ein 360° Angebot ausprobiert, dass sich Körper und Geist widmet.
Florian und Peter haben von einem Teamkollegen ein Angebot erhalten, dass sie nicht ausschlagen konnten.
Luci, selbst ein Triathlet aus dem Team Vegan.at und Sportphysiotherapeut , hat gemeinsam mit einem Partner 2019 Focus You als Praxisgemeinschaft aus der Taufe gehoben und bietet alles rund um die Athletenbetreuung an.
Als neues Paket und Angebot wird es nun die 3 Faltigkeit der Laufbegleitung geben:
Physiotherapie – Mentalcoaching – Ernährungsberatung
3 Experten/Expertinnen geben einen Einblick in ihre jeweiligen Fachgebiete in einem jeweils einstündigen Coaching.
Physiotherapie ist für die meisten Sportler ein bekanntes und sehr hilfreiches Tool um nach einer Verletzung wieder fit zu werden. Es kann aber auch vorbeugend, mit speziellen Übungen sehr hilfreich sein. In dieser Stunde erfährt neben einigen, für alle Ausdauersportler, sinnvollen Übungen auch, wie es um den eigenen Körper steht. Mittels verschiedener Tests wird die Mobilität, die Kraft und Stabilität ausgelotet um daraufhin Tipps und Tricks zu erfahren, wie man gesund und fit bleibt.
Das wohl am schwersten zu fassende, aber auch am meisten unterschätzte Thema ist das Mentalcoaching. Gerade bei Ausdauersportarten ist die Motivation zum Training und auch die Bewältigung von Krisen ein essentieller Bestandteil des Sportlerlebens.
In der ersten Stunde gibt es neben dem allgemeinen Kennenlernen bereits einige Tipps um positiv in den Tag zu starten, Übungen für Zwischendurch, Hinweise auf die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten und einen Ausblick auf die Zusammenarbeit. Florian geht hier wunderbar auf die Themen des einzelnen ein und erklärt verständlich, wie der Kopf den Körper unterstützen kann.
Ernährungsberatung mit Holly Wilkinson BSc.
Holly bietet einerseits Leistungssportlern zielgerichtete Ernährungsberatung über einen fixen Zeitraum in Bezug auf Sporternährung und Leistungsoptimierung dank individueller Ernährungsanpassung.
Andererseits spezialisiert sie sich auf Gewichtsmanagement und kann gerade bei vegetarischer/veganer Ernährung (jedoch nicht ausschließlich) dank angewandtem Wissen und Erfahrung unterstützen. Sie vertritt einen „Anti-Diät“ Ansatz und sorgt dafür, dass Ernährungsumstellungen mit alles anderem als mit Verzicht und Mühsamkeit assoziiert werden!
Sowohl Flo als auch Peter haben vorab Fragen und individuelle Themen geschickt und Holly ist wunderbar auf die Themen eingegangen, hat sich Zeit genommen und im Nachgang noch Rezepte geschickt. Natürlich kann eine Ernährungsberatung nicht in einem Termin abgehandelt werden, aber es ist ein toller Teaser um zu sehen, ob die Chemie stimmt, ob der Weg der richtige ist und ob man sich hier vertiefen möchte.
Wenn euch das Thema interessiert, hier die Kontaktdaten von Holly:
https://hollywilkinson.at/kontakt-holly-wilkinson-ernaehrungsberatung-wien/
Per Instagram: @hollywilkinsonofficial
Oder per E-Mail: [email protected]
Wenn euch das Paket interessiert, schreibt an [email protected] oder schickt uns eine Nachricht und wir leiten es weiter bzw. bringen euch mit Lucas zusammen.
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Der Beitrag LEP #081 – Shutdown oder Time for Stabi erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Haarige tätowierte Brüste bringen nebst dem Betrachter auch Herzfrequenzgurte zum Schwitzen. Nicht weniger Schweiss fordern die Rekorde, die in den letzten Wochen aufgestellt wurden. Und wieviel Schweiss haben Florian und Peter in ihr Training und in die ersten Wettkämpfe investiert?
Auch dieses Mal haben wir uns einen speziellen Lauf aus dem Stravaclub gepickt. Einer unserer Clubmember arbeitet sich laufend durch Frankfurt und will hier jede Strasse entdecken. Versucht das doch mal in eurer Stadt.
In den letzten Wochen hagelte es wieder einen Rekord nach dem anderen. So wurden unglaubliche Leistungen auf verschiedenen Strecken vollbracht.
Die Äthiopierin Ababel Yehaneh Brihane stellte an diesem Wochenende in den Vereinigten Arabischen Emiraten einen neuen Halbmarathon-Weltrekord auf. Die 28-Jährige verbesserte beim RAK Half Marathon den Weltrekord um 20 Sekunden auf 1:04:31 Stunden.
Joshua Cheptegai hat in Monaco einen neuen Straßenlaufweltrekord über 5 km aufgestellt. In unglaublichen 12:51 hat er die 5 km erstmals unter 13 Minuten absolviert.
Der Deutsche Läufer – Florian Neuschwander – hat den 50 Kilometer-Weltrekord gebrochen und ist somit mit einem Guinessbucheintrag verewigt. In 2:57:25 hat er eine Durchschnittspace von 3 Minuten 34 Sekunden auf das Band geknallt.
https://tri-mag.de/szene/florian-neuschwander-bricht-50-kilometer-weltrekord-auf-dem-laufband/
Mit rund 40.000 Marathonläuferinnen und mehreren hunderttausend Bewerbungen zählt der Tokiomarathon zu einem der größten Marathonveranstaltungen der Welt. Der Veranstalter hat nun den diesjährigen Marathon aufgrund aktueller COVID-19 in Japan abgesagt.
Auch viele anderen Veranstaltungen wackelt im Moment. Bisher gab es aber nur eine aktuelle Absage mit dem Paris Halbmarathon. Bei diesem sind am Wettkampftag viele Läufer trotzdem mit Startnummer den Halbmarathon gelaufen.
Peter hat sich als Vertreter des Laufend Entdecken Podcasts mit Begleitung auf nach Neustift im Felde gemacht um dort die 6,8 km Strecke zu absolvieren.
Bei herrlichem Frühlingswetter und einem Wind, der den ganzen Lauf lang lebhaft geblasen hat, ging es zur Startnummernausgabe und der Abholung des wieder
prallvollen Startersackerls. Neben Getränken und diversen Kühl/Wärmegels gab es auch die Einladungen zu anderen Veranstaltungen.
Pünktlich um 14:30 hieß es „Konfettikanonen los“ und die Läufer starteten auf die Strecke. Ganz vorne altbekannte und pfeilschnelle Läufer vom ULC Langenlois,
LC Kapelln und Grafenegg. Mitten unter ihnen, der für seinen zurückhaltenden Start bekannte, Peter. Direkt in der ca. 8 Mann starken Führungsgruppe
wurde der erste Kilometer gleich in 3:30 in den SChotter/Asphalt gebrannt. Mit ein wenig Windunterstützung hat auch Kilometer 2 nebst einem Hügel
eine 3:40 in der Zwischenzeit stehen.
Dann ging es ab über diverse Feldwege und die Führungsgruppe fing an sich zu verteilen. Ganz vorne die Speedies von Langenlois
und auf Rang 6 Peter mit einem Begleiter, den er dem Anfangstempo und dem Wind geschuldet bei ca. Halbzeit ziehen lassen musste. Die Spitze zwar immer
Sichtweite, war auf den Gegenwindgeraden – ja WIND!, viel Wind – kein Anschluss mehr zu finden und es war zwischenzeitlich ein Sololauf.
Hinter Peter war eine 5-6 Mann Gruppe, die langsam näher kam. Bei Kilometer 5-6 hatten 3 Läufer dieser Gruppe aufgeschlossen und Peter konnte sich kurzfristig
hinter einem Läufer aus Grafenegg, der mit 190+ ein wenig Windschatten bot, positionieren und ein wenig durchschnaufen.
Ein paar hundert Meter vor dem Ziel hat dieser aber noch genug Kraft gehabt um ein paar Meter zwischen die beiden zu legen und 100 Meter vor dem Ziel kam auch noch eine Attacke von hinten.
Mit letztem Einsatz konnte Peter nochmal kontern und im Zielsprint den 8ten Gesamtrang holen.
Am Tag nach dem Schottergrubenlauf hat sich Peter direkt einen entspannten Halbmarathon gegönnt. Beim dritten Lauf der Winterlaufserie am Start, wollte er ganz entspannt 21km absolvieren. Ein wenig durch die ebenfalls antretenden Sebastian, Patrick und Philip wurde die Zielpace auf 4:40 – 4:45 gesetzt. Das sollte zwar etwas langsamer sein, wie Patricks und Philips Pace, die auf 10 bzw. 21 km auf Rekordjagd gingen, aber dennoch kein Bummellauf. Sebastian, noch immer mit seiner Hüfte kämpfend, schloss sich Peter an und los ging es.
Die ersten Kilometer wurden fröhlich plaudernd absolviert und es ließ sich gut an. Bei Kilometer 3 zeigte sich aber wiederum die Herausforderung dieses Tages. Da war er wieder – der Wind – der Furunkel des Wetters. Im Nachgang sollte sich zeigen, dass die vier Mal zu bewältigende Gerade in Gegenwindrichtung mehr als 10 Sekunden pro Kilometer langsamer war, als der Rest des Kurses. Zumindest war es für alle gleich und somit nicht unausgeglichen. Bei Kilometer 7 liefen Sebastian und Peter auf die schon einige Zeit vor ihnen laufende Nadine auf. Diese wollte ihre 10 km Bestzeit unterbieten, hatte aber auch sichtlich freude mit dem Umgebungshaartrockner. Da die Pace ähnlich war, beschlossen die beiden Herren, Nadine ein wenig Windschatten und viele aufmunternde Worte zu geben und sie vielleicht so zu ihrer Bestzeit zu tragen. Letztendlich war es, obwohl der letzte Kilometer in 4:14 erledigt war um ein paar Sekunden zu langsam. Lustig war es allemal.
Sebastian bog mit Nadine gemeinsam in das 10km Ziel ab und Peter hat sicher ein neues Grüppchen gesucht, dem er ohne viel Gehirnaktivität folgen konnte. Das klappte auch ganz gut, bis bei Kilometer 18 ein kleines Loch aufging und der Vortag ein wenig Tribut verlangte. Im Ziel waren 1:34:15 zu lesen und im Anbetracht des Trainingslochs war Peter hochzufrieden. Die Motivation war wieder da.
Alle die sich bereits auf dem Laufband versucht haben und dabei ihren Strydsensor am Fuss hatten, haben den Unterschied zwischen den beiden Messungen vermutlich schon bemerkt. Diesem Umstand ist Flo auf den Grund gegangen und hat hier als Erklärung die Mechanik der Laufbänder ausgemacht. Wenn der Fuss auf das Laufband trifft, verlangsamt sich dieses um eine Nuance. Daraufhin beschleunigt das Band etwas und beim Abdruck nach hinten wird es zusätzlich angetrieben. Dieser ständige minimal Geschwindigkeitswechsel erklärt letztendlich die kleine Abweichung zu der Strydmessung. Ob dieser Unterschied im Amateur und Semiprofibereich einen Ausschlag gibt, möge jeder selbst beurteilen.
Immer wieder gibt es Probleme mit der Herzfrequenzmessung über die verschiedenen Methoden. Einerseits bringen Brustgurte den Vorteil, dass sie sehr genau messen, haben aber offensichtlich eine Vorliebe für glattrasierte Hühnerbrüste. Sowohl Frauen als auch stark brustbehaarte Männer kämpfen mit Aussetzern und können so keine durchgängige Messung durchführen. Alternativ gibt es natürlich die die Messung am Handgelenk, die wiederum etwas ungenauer ist und auch hier sind Haare oder Tätowierungen nicht hilfreich.
Wie ist das bei euch? Habt ihr die ultimative Lösung gefunden?
Das bereits in den letzten Folgen besprochene Training von Flo und die damit einhergehenden Fortschritte oder in manchen Fällen auch Treppenabsätze, haben sich fortgesetzt. Trotz eisernen Willens und genauem Trainingplan, hat sich der Progress nicht wie gewünscht eingestellt. Unter diesem Umstand hat dann auch die Motivation gelitten und entgegen dem Spass auf den Trailrunden, wollte sich keine wahre Freude am Asphalt einstellen. Und so kam es, dass Flo sein Marathon-PB-Ziel in Linz ins Regal stellte und sich nun voll und ganz auf die Trailultras dieses Jahres konzentriert. Mit dem IATF im Mai und dem Mozart100 sind da ja auch zwei aussergewöhnliche und wunderschöne Ziele am Horizont. Und die wird er richtig fein rocken.
Das bereits erwähnte Innsbruck Alpine Trail Festival wird das erste Highlight 2020 und die Reisegruppe ist nun auf 4 Personen angewachsen. 4? Ja. Peter hat sich nun ebenfalls auf der 108km Strecke gemeldet und will hier sein erstes 100+ Finish absolvieren.
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Der Beitrag LEP#080 – Haarige tätowierte Brüste mit Frequenzstörung erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
Bald geht es wieder los mit der Wettkampfsaison. Die Vorbereitungen laufen und nach dem einen oder anderen Wehwehchen schwingen sich Flo und Peter wieder auf das Training ein. Das wurde dann auch mit einem gemeinsamen Läufchen gefeiert.
Auch dieses Mal wollen wir einen speziellen Lauf vorstellen. Einer unserer Stravagruppenläufer war in Barcelona beim Halbmarathon am Start und hat um nur 2 Sekunden die Europanorm gerissen. Da stimmt die Form und das Jahr hat erst begonnen. Gratulation!
Die Wette über 400m in 2:38er Pace ist ausgerufen. Schickt uns Vorschläge für den Wetteinsatz. Schafft Peter die 400m in 63 Sekunden oder nicht?
Nach einem gemeinsamen Lauf darbend haben es Flo, Peter mit Navigationsmeister „Die Bergziege“ geschafft wiedermal einen Sonntagmorgen zu verbringen. Gemütliche 23km waren angesagt und frei nach dem Motto: „wer es früher weiss, macht sich länger Sorgen“ würde ansonsten auch nicht nachgefragt.
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