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Diese Low Budget Doku ( am 8.6.26 den Journalistensonderpreis der Stiftung AtemWeg https://www.cpc-munich.de/news/veranstaltungen/news/news/article/33449/index.html gewonnen) von Anna Zhukovets & mir wurde zwischen 2021 ( ich hatte gerade die Untersuchungsergebnisse bekommen 3 Jahre mit einem Medikament stabil zu sein) und 2022 ( mitten im 2. Progress, das heißt der Tumor und die Metastasierung breiten sich aufgrund der Resistenz gegenüber der Behandlung aus) gefilmt.
Eine qualitativ bessere Version findest Du auf meinem YouTube - Kanal
https://youtu.be/9chkly6OA-o?si=y9KWEjBlB62Pz-Tw
Pressetext:
Die Regisseurin, Editorin, Fotografin und Journalistin Anna Zhukovets (Geboren 1997 in Mariupol; Vita unter https://www.hff-muc.de/de_DE/studente... ) schafft es innerhalb eines Jahres das Leben einer Frau – die niemals aufgibt - mit dem Lungenkrebs einzufangen. Dabei unterstützt Karen Anna inhaltlich und auch kreativ im gesamten Filmprozess.Wissbegierde, Offenheit, Loyalität und eine unermüdliche Selbstarbeit: Das ist Karen Abel. Gerade im Dokumentarfilm lernt man von jedem Menschen etwas. Von Karen lerne ich, mich mehr in Dankbarkeit und Optimismus zu üben. Von Anfang an, lehnt Karen Mitleid ab. Mitgefühl statt Mitleid. Das wünscht sie sich. Offene Fragen statt Stille. Zuhören. Wie hört man empathisch zu? Wie wird man einem persönlichen Portrait gerecht? Indem ich mich als Filmemacherin zurücknehme. Nur so kann man zuhören. Lungenkrebs, das ist die Krankheit der Zukunft. Sie betrifft uns alle. Familie, Freunde und Partner: Die Stigmata des rauchenden alten Mannes hemmt oft einen offenen Diskurs. Und es stimmt nicht. Immer mehr junge Nicht- und Nie Raucher sind betroffen. Ein Film, der die Vorurteile über Lungenkrebs entkräftet. Und gleichzeitig sichtbar macht. Nämlich: Die Geschichte von Karens und Vesnas ’’ Wie Phönix aus der Asche’’ soll sich der eigenen Lebenskraft und Endlichkeit nähern.’’Wie Phönix aus der Asche’’ ist eine Film-Odyssee. Anna Zhukovets und Karen Abel machen sich auf die Suche nach den Tiefen der Krebsforschung. Sprechen mit Experten und Betroffenen, ohne zu erahnen, dass es sich bei dieser Reise durch die Wissenschaft um die eigene Reflexion dreht. Um den Tod und das Leben. ’’Wie Phönix aus der Asche’’ ist eine Erzählung einer Frau, die scheinbar dem Tod geweiht ist. Und dennoch: Nicht aufhören will die bestehenden Regeln der Medizin zu hinterfragen. Die Geschichte von Karen Abel, sie zeigt, wie sehr es sich lohnt, zu hinterfragen. Nach anderen Wegen zu suchen. Die Geschichte trägt die Erkenntnis mit sich, dass die Krebsforschung mehr kann als nur Strahlen- und Chemotherapie. Für Karen Abel muss sie ganzheitlich sein. Sie muss den Menschen im Kern mitdenken. Dafür muss die Ärzte-Patient: innen-Kommunikation auf Augenhöhe bleiben.
Vesna ist an 16.4.24 an Lungenkrebs verstorben.
Meine Folge mit ihr:
https://open.spotify.com/episode/6zsuqtPVkgLfLpDHCjEuZ8?si=_MEZ1uTETh2iE1ZlmqPn9g
Chapters
00:00 Der Weg zur Selbstakzeptanz
02:38 Stigmatisierung und die Realität von Lungenkrebs
06:11 Die Entstehung von Lungenkrebs
08:45 Die Herausforderungen der Diagnose
12:03 Die Bedeutung von Lebensqualität und Achtsamkeit
14:49 Der Umgang mit dem Tod und die Rolle der Ärzte
Time to say goodbye – 6 Jahre „Let’s Talk About Cancer“ 🎙️
Dankbarkeit. Wirkung. Ein neuer Schritt.
Am 13. November 2019 habe ich „Let’s Talk About Cancer“ gestartet – eine der ersten Podcast über Krebs und ohne zu wissen, dass der November auch der internationale Lungenkrebsmonat ist. Ein Zufall, der sich im Rückblick fast wie ein Zeichen anfühlt.
Von Anfang an war es eine One-Woman-Show: allein konzipiert, produziert, moderiert, geschnitten , ohne Equipment und technischen Know-how, aber mit Herzblut, Elan – und einer guten Portion Naivität, die nötig war, um einfach loszulegen.
Besonders im ersten Corona-Jahr war der Podcast ein Zeichen gegen Isolation. Ich habe in dieser Zeit unzählige Folgen aufgenommen, viele
Krebskranke gesprochen, begleitet, unterstützt – gerade, als Begegnung fast unmöglich war. Für viele wurde der Podcast zu einem Stück Nähe, Verbindung und Zuversicht mitten in der Distanz.
Heute, nach knapp 500.000 Streams und Downloads auf Spotify - und YouTube schaue ich dankbar zurück.
Ich habe nicht nur einen Podcast gemacht – ich habe viel über Menschen, über die Krankheit, das Leben und über mich selbst gelernt.
Ich gehe mit Wissen, Erfahrung und Demut aus dieser Reise hervor.
Als ich begann, gab es kaum sichtbare Lungenkrebspatient:innen in der Öffentlichkeit oder jemanden der offen
darüber gesprochen hatte. Ich habe den Dialog gesucht , Pharmafirmen angeschrieben, Projekte gestartet- aus einer tiefen Überzeugung heraus:
👉 Lungenkrebs braucht Gesicht, Stimme und Verständnis.
Denn diese Krankheit kann jeden treffen - Mütte, Väter, junge Menschen, Nie - und Nichtraucher:innen.
Ich initiierte und produzierte eine eigene „Low - Budget - Doku“ zusammen mit der damaligen Studentin der Hochschule für Film und Fernsehen München und heute renommierten Journalistin Anna Zhukovets– aus der Überzeugung, dass Aufklärung und Sichtbarkeit Leben verändern können.
https://youtu.be/9chkly6OA-o?si=EVKGs47yDr7LkAwB
Es hat sich viel in den Jahren getan, es gibt inzwischen viele Stimmen, Projekte und Podcasts, die das Thema weitertragen. Es braucht mich nicht mehr in dieser Rolle. Ich werde nur noch an Herzensprojekten teilnehmen.
So, wie ich als One-Woman-Show begonnen habe, so beende ich dieses Kapitel auch:
mit Dankbarkeit im Herzen
💜 Nach sechs bewegten Jahren sage ich: Time to say goodbye.
Meine Diagnose , mein Leben - und auch mein Sterben werden privat.
Es ist Zeit für Neues, für andere Wege, für Leben jenseits der Krebs-Bubble.
Danke an alle, die zugehört, mitgeredet, mitgefühlt und mitgetragen haben.
Ihr habt „Let’s Talk About Cancer“ zu dem gemacht, was es war und bleibt:
Eine Stimme der Menschlichkeit, mitten im Leben.
https://www.letstalkaboutcancer-podcast.com/
In Erinnerung an:
Mareike, 43, 2 Kinder ✝️ Juli 2021
Sabine, 43, 1 Teenager ✝️ März 2022
Martina,40, ein Kleinkind ✝️ April 2022
Manuela, 38, 2 Kleinkinder ✝️ August 2023
Silke,51, 1 Sohn ✝️ September 2023
Vesna, 39, ein Kind ✝️ April 2024
und viele mehr, die durch die Diagnose zu früh aus dem Leben gerissen wurden
In diesem Gespräch reflektiert Lars den Tod seiner Mutter durch eine multiple Krebskrankung und die tiefgreifenden Auswirkungen, die dieser Verlust auf sein Leben hatte . Er spricht über die Themen Trauer, Verdrängung, die Beziehung zu seiner Mutter und die Suche nach Antworten auf unerledigte Fragen aus seiner Kindheit. Lars teilt seine Erkenntnisse über Traumata und deren Einfluss auf das Leben und betont die Bedeutung von Vergebung und Heilung. In diesem Gespräch reflektieren wir über die Themen Verlust, Trauer und die Entscheidungen, die Menschen im Leben treffen. Lars teilt seine persönlichen Erfahrungen mit dem Tod seiner Mutter und wie diese ihn geprägt haben. Wir diskutieren die Einflüsse der Eltern auf das eigene Leben, die Verarbeitung von Schmerz und die spirituellen Erfahrungen, die mit dem Verlust verbunden sind. Zudem wird der Tod als Teil des Lebens betrachtet und die Bedeutung des Seelenfriedens hervorgehoben.
Der Einspieler von mir wurde leider nicht aufgenommen & ich habe es nicht gecheckt bis Lars mich darauf hingewiesen hat, mussten wir am Anfang so lachen.
Hier der Wortlaut:
Lars Amend – seit kurzem 14 -facher Bestsellerautor - Geschichtenerzähler und Inspiration für viele Menschen, mich eingeschlossen. Seine Bücher über den Rapper Bushido und seine Geschichte mit Daniel im „ Dieses bescheuerte Herz“ haben ihn einem breitenPublikum bekannt gemacht und wurden megaerfolgreiche verfilmt.
Besonders spannend finde ich auch seine Zusammenarbeit mit dem Palliativmediziner Prof. Dr. Sven Gottschling – gemeinsam haben sie 3 Bücher zusammen geschrieben .
Was vielleicht nicht alle wissen: Lars ist selbst auch Podcaster und hatte früher auch einen gemeinsamen Podcast mit dem Moderator Daniel Aminati, dessen Frau aktuell im Fokus der Medien steht, weil sie offen über ihremetastasierte Krebserkrankung spricht.
Lars Bücher „ It‘s all Good“ & Why Not? waren für mich im November 2019 die Auslöser, mich zu trauen diesen Podcast zu starten . Seitdem verfolge ich immer wieder Lars Weg, lese seinen Newsletter, habe fast alles seine Bücher gelesen und hatte immer mal wieder sporadischen Kontakt mit ihm auf Instagram. Im letzten Jahr habe ich ihn zum ersten Mal live erlebt, auf einer Veranstaltung in Salzburg. Es war ein kleines Event, und so hatte ich tatsächlichdie Gelegenheit, ihn anzusprechen. Wir hatten ein sehr nettes Gespräch – und Lars sagte damals zu mir: „Ach Du bist die mit dem Let’s Talk About CancerPodcast ? Kontaktiere mich mal in einem Jahr.“
Ich wusste erst gar nicht, was er meint – hatte er selbst Krebs? Oder wo war der Zusammenhang? Und dann kam vor Kurzem sein neues Buch "Coming Home" auf den Markt – inzwischen auch ein Spiegel Bestseller- und plötzlich ergab alles Sinn.
Ich muss ehrlich gestehen: Ich habe das Buch noch nicht gelesen, aber viel auf Social Media mitbekommen – und natürlich weiß ich: Es geht um seine Mutter. Aber worum es genau geht, was dieses Buch so besonders macht und warum es ihm so wichtig ist – das soll Lars uns heute selbst erzählen.
Kapitel
00:00 Einführung und Vorstellung von Lars Amend
01:29 Das Buch "Coming Home" und persönliche Erfahrungen mit dem Tod
05:17 Die Beziehung zu meiner Mutter und ihre Krebserkrankung
10:21 Verdrängung und Kommunikation über den Krebs
17:09 Die Palliativstation und der Umgang mit der Diagnose
22:39 Der Umgang mit dem Tod und die letzten Tage der Mutter
25:02 Umgang mit Trauer und Verlust
29:41 Vergebung und Heilung durch Verständnis
31:58 Die eigene Kindheit reflektieren
37:45 Schmerz und Entscheidungen im Leben
42:45 Das Leben nach dem Verlust
46:48 Die fortwährende Trauer um die Mutter
47:12 Der Abschied und die Wahrnehmung des Todes
49:58 Spirituelle Erfahrungen und Zeichen der Verstorbenen
55:02 Die Botschaft des Lebens und der Tod
59:23 Die Bedeutung des Lebens und der Tod
01:03:48 Der Sinn des Lebens und der Seelenfrieden
In dieser Episode berichtet Prof. Wolf , ärztlicherLeiter des CIO Köln, Mitbegründer des nNGM und Lungenkrebsexperte im Hinblick auf die ASCO-Konferenz 2025 aus den USA über die neuesten Studien zum Lungenkrebs.Er beleuchtet die Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Krebsforschung, die Fortschritte in der personalisierten Therapie, insbesondere bei K-RAS- und EGFR -Rezeptor-Mutationen, sowie die Zukunft der Immuntherapie. Zudem wird das Kleinzellige Lungenkarzinom und innovative Therapien wie bispezifische T-Zell-Engager behandelt.
Diese Folge ist eine hervorragende Vorbereitung zum Webinar von zielgenau am 24.6.2025 LINK ZUR ANMELDUNG
Ergänzende Folgen zu dieser Aufnahme:
Der 115. Talk: Prof. Wolf klärt über die molekulare Diagnostik auf
Der 121. Talk: Prof. Wolf über die ASCO 2024
Der 134 Talk: Bewegung bei Krebs
Kapitel
00:00 Einführung in die ASCO-Konferenz und ihre Bedeutung
02:40Künstliche Intelligenz in der Onkologie
05:28Personalisierte Therapie und neue Entwicklungen
14:20K-RAS-Mutationen und deren Behandlungsmöglichkeiten
18:56EGFR-Rezeptor-Mutationen und Resistenzmechanismen
28:39Antikörper-Wirkstoff-Konjugat in der Therapie
38:21 Zukunft der Immuntherapie und neue Ansätze
47:55 Schlussfolgerungen und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen
In diesem Gespräch reflektieren Daniela & ich über ihre Erfahrungen nach dem ersten Podcast ( 118.Talk) , der einen Shitstorm auf Instagram auslöste. Wir diskutieren dieReaktionen der Zuhörer, die psychischen Auswirkungen des Shitstorms und die Rolle von Social Media in unserem Leben. Daniela spricht über ihre Reise zur Veröffentlichung ihres Buches und die Herausforderungen, die sie dabei erlebthat. Wir betonen die Bedeutung von Ehrlichkeit, Authentizität und persönlicher Verantwortung in der Kommunikation über Krebs und Eigenverantwortung . Unsere persönlichen Erfahrungen mit alternativenMedien und dem Gesundheitswesen reflektieren wir und die Wichtigkeit von Menschlichkeit und den Umgang mit Kritik. Zudem sprechen wir über ihre Veränderungen im Lebensstil und unsere persönliche Entwicklungen, den Traum vomBuchschreiben und die Herausforderungen, die mit der Selbstverwirklichung einhergehen. Wir diskutieren dieBedeutung von Ego, Selbstliebe und Akzeptanz in unserem Leben und wie tiefgehende, offene Gespräche uns helfen, unsere Erfahrungen zu verarbeiten und daran zunwachsen.
Danielas Buch :
https://buchshop.bod.de/krebs-angst-und-andere-monster-daniela-herbst-9783839199039
Fairtalkfolge mit Daniela:
https://open.spotify.com/episode/40EksMZxxedxiZxstj6STe?si=fyG5ocHDR8Opf58IaljmyA
Podcast mit dem Mojoinstitut
https://youtu.be/Ela0Y6Q3xc4?si=mxV7COLGTL3mi0Eq
Kapitel
00:00 Einführung und Rückblick auf den ersten Podcast
05:37 Persönliche Auswirkungen des Shitstorms
11:06 Die Bedeutung von Eigenverantwortung und persönlichem Wachstum
16:33 Alternative Heilmethoden und Lebensqualität
26:42 Perspektiven und Meinungen im Internet
31:26 Eigenverantwortung und persönliche Entwicklung
36:51 Der Wert von Feedback und Bestätigung
45:56 Prägung durch familiäre Werte
50:58 Die Bedeutung von Selbstbestimmung in der Medizin
59:17 Gesellschaftliche Herausforderungen und persönliche Überzeugungen
01:05:40 Umgang mit Kritik und Kommentaren
01:12:38 Der Weg zum eigenen Buch
01:24:34 Einladung und Vorfreude auf den Urlaub
01:29:08 Selbstakzeptanz und persönliche Erfahrungen
01:33:53 Prioritäten im Leben setzen und Zeit für sich selbst nehmen
Bewegung als Teil der Krebstherapie – im Gespräch mit PD Dr. Miriam Götte
In dieser Folge spreche ich mit PD Dr. rer. medic. Miriam Götte, Sportwissenschaftlerin und Expertin für Bewegungstherapie am Universitätsklinikum Essen, über die zentrale Rolle von Bewegung für Krebspatient:innen – körperlich wie seelisch.
Themen dieser Folge:
Warum Bewegung für Krebspatient:innen mehr ist als „nur“ Sport
Die Entwicklung der Bewegungstherapie in der Onkologie
Individuelle Trainingsansätze während und nach der Krebstherapie
Herausforderungen bei der Implementierung in Kliniken
Der innovative Einsatz von VR-Technologien
Bewegung bei krebskranken Kindern und Jugendlichen
Inspirierende Erfolgsgeschichten aus der Praxis
Der Appell an mehr Eigenverantwortung und aktive Teilhabe
Über die Expertin:
PD Dr. Miriam Götte ist Vize-Direktorin des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) Essen und leitet dort die Sport- und Bewegungstherapie. Sie entwickelt individuelle Bewegungsprogramme für krebskranke Kinder, Jugendliche und Erwachsene – abgestimmt auf die jeweilige Therapiesituation.
Als Koordinatorin des bundesweiten Netzwerks ActiveOncoKids setzt sie sich für eine flächendeckende bewegungstherapeutische Versorgung in der Kinderonkologie ein. Zusätzlich leitet sie Forschungsprojekte wie die BREATH-Studie, die die Wirkung von Bewegung auf das Immunsystem bei Palliativpatient:innen untersucht.
Weiterführende Links & Ressourcen:
Sport- und Bewegungstherapie am WTZ Essen
Bewegung bei Krebs – Informationsplattform
Netzwerk OnkoAktiv
ActiveOncoKids – Bewegung für Kinder mit Krebs
Deutsche Krebshilfe – Bewegung & Sport bei Krebs
Höre rein und erfahre, warum Bewegung ein essenzieller Bestandteil jeder Krebstherapie sein sollte.
Kapitel
00:00Einführung in die Bewegungstherapie bei Krebs
02:48 Die Bedeutung von Bewegung für Krebspatienten
05:40 Entwicklung der Bewegungstherapie in der Onkologie
08:36 Individuelle Ansätze in der Bewegungstherapie
10:20 Implementierung von Bewegungstherapie in Kliniken
13:04 Bewegungstherapie bei Kindern mit Krebs
16:09 Erfahrungen und Projekte in der Bewegungstherapie
22:23 Herausforderungen der Refinanzierung im Gesundheitswesen
23:35 Eigenverantwortung der Patienten und Informationsquellen
25:27 Positive Auswirkungen von Bewegung auf Patienten
29:34 Bewegung in der Natur und ihre Vorteile
34:32 Innovative Ansätze mit VR-Technologie im Gesundheitswesen
39:52 Rudern gegen Krebs: Bewegung und Gemeinschaft
40:42 Die Bedeutung von Information für Patienten
41:55 Herausforderungen im Gesundheitswesen
43:09 Die Rolle der Onkologen und Patientenveranstaltungen
44:39 Emotionen und Motivation im Umgang mit Krebs
46:23 Eigenverantwortung und das Sozialsystem
48:17 Die Wichtigkeit von Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten
50:40 Bewegung als Ressource für Krebspatienten
52:43 Akzeptanz von Bewegung bei Kindern mit Krebs
54:33 Gesellschaftliches Denken und Verantwortung der Krankenkassen
Wir sprechen über ein oft verdrängtes Thema: den Tod – ehrlich, persönlich und nahbar. Robert, 33, ( siehe auf vorletzte Folge) erzählt die bewegende Geschichte seiner Frau Elli, 31, die am 13. Mai 2024 an einem Glioblastom verstarb. Vom ersten unklaren Symptom bis hin zu bis zu 35 epileptischen Anfällen täglich begleitete Robert sie mit unermüdlicher Liebe und Fürsorge. Erst durch seine Hartnäckigkeit wurde die Diagnose gestellt – und bis zu ihrem letzten Tag im Hospiz wich er nicht von ihrer Seite.
In dieser tiefgründigen Folge teilt er seine Erfahrungen als Angehöriger einer Palliativpatientin und spricht offen über das, was viele lieber verschweigen: die Angst, die Ohnmacht, aber auch die innige Nähe, die in Momenten des Abschieds entsteht. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf gesellschaftliche Tabus rund um das Sterben, auf denoft nüchternen Umgang mit Tod und Trauer – und darauf, wie Mitgefühl, Empathie und ehrliche Gespräche neue Räume für Menschlichkeit schaffen können. Wir sprechen über die Bedeutung der Palliativmedizin, die mehr will als heilen – nämlich das Leben bis zuletzt lebenswert machen. Wir fragen, was es heißt, wirklich da zu sein, wenn es schwer wird, und wie wir als Gesellschaft, als Freunde, als Menschen wieder lernen können, nicht vor dem Leid wegzulaufen, sondern darin präsent zu bleiben.
Kapitel:
00:00Einführung in das Tabuthema Tod
02:48Persönliche Geschichten und Erfahrungen mit dem Tod
05:59Achtsamkeit und Lebensqualität im Angesicht des Todes
09:11Die Rolle der Palliativmedizin
11:57Mitleid und Mitgefühl in der Trauer
15:11Die Bedeutung der Palliativstation
18:13Erfahrungen und Herausforderungen auf der Palliativstation
21:00Die Wahrnehmung von Lebensqualität und Selbstständigkeit
23:51Umgang mit der Diagnose und der Realität des Sterbens
31:30Diagnose und erste Anzeichen
34:04Der Weg zur Diagnose
37:31Die Herausforderungen der Behandlung
39:51Umgang mit Trauer und Verlust
42:58Kreativität im Umgang mit Krankheit
46:01Gesellschaftliche Perspektiven auf Krankheit
49:05Fehler und Lernprozesse in der Pflege
59:07Mitgefühl und Unterstützung in schwierigen Zeiten
01:02:04Gesellschaftliche Herausforderungen und der Umgang mit Krankheiten
01:06:32Berufliche Herausforderungen und persönliche Prioritäten
01:09:09Die Realität von Beziehungen in Krisenzeiten
01:12:21Gesellschaftliche Werte und zwischenmenschliche Beziehungen
01:19:43Die Bedeutung von Empathie und sozialer Verantwortung
01:23:07Der Übergang zum Hospiz
01:28:44Die Entscheidung für das Hospiz
01:30:44Erfahrungen im Hospiz
01:35:10Ehrlichkeit und Kommunikation im Hospiz
01:41:32Abschluss und Ausblick
Diese Folge passt zu "Tanz in den Mai", es geht um die Wichtigkeit und positive Studienlage von Bewegung und Sport bei Krebs und vor allem um die Frage:
"Wie motiviert das Gesundheitssystem Krebspatienten zur Bewegung?"
Ich diskutieren mit den Physiotherapeuten Ramon Schumann aus Augsburg über die Herausforderungen und Chancen der Onkologischen Trainingstherapie. (OTT). Er teilt seine Erfahrungen und die Bedeutung von Sport für Krebspatienten. Wir beleuchten die bürokratischen Hürden, die mangelnde Aufklärung durch Ärzte und die Notwendigkeit, Patienten zu motivieren, aktiv zu werden. Die Diskussion zeigt, wie wichtig individuelle Betreuung und die richtige Ansprache sind, um Patienten zu erreichen und ihnen zu helfen. In dieser inspirierenden Diskussion geht es um die Bedeutung von Bewegung und Eigenverantwortung in der Gesundheitsversorgung, insbesondere für Krebspatienten. Sie beleuchten die Herausforderungen des Gesundheitssystems. Zudem wird die Notwendigkeit einer integrativen Medizin hervorgehoben, die verschiedene Fachrichtungen vereint, um Patienten ganzheitlich zu unterstützen.
Kapitel
00:00 Einführung und persönliche Geschichten
02:43 Onkologische Trainingstherapie und ihre Herausforderungen
05:45 Die Rolle der Onkologen und Patientenmotivation
08:38 Individuelle Betreuung in der Physiotherapie
11:41 Bürokratische Hürden und die Umsetzung von Therapien
14:37 Zukunftsperspektiven und politische Einflüsse
22:38 Bedarf an integrativer Medizin
22:55 Unwissenheit über Krebsdiagnosen
27:56 Motivation zur Bewegung
28:52 Angst vor Bewegung überwinden
30:36 Psychische Gesundheit und Bewegung
31:55 Der Zugang zu Bewegung für Patienten
33:14 Eigenverantwortung der Patienten
34:57 Verordnungen und das Gesundheitssystem
36:53 Zukunft des Gesundheitssystems
38:49 Eigenverantwortung und Lifestyle-Veränderungen
40:36 Lymphdrainage und ihre Wirksamkeit
42:12 Lymphdrainage und ihre Herausforderungen
44:32 Medikamenteneffekte und alternative Ansätze
47:47 Die wirtschaftlichen Aspekte der Lymphtherapie
51:26 Die Zukunft der integrativen Medizin
55:33 Persönliche Motivation und Engagement in der Therapie
🎙️ Shownotes zur Episode
📲 Instagram von Physio Schumann
Folge uns für Einblicke, Tipps und aktuelle Infos:
🔗 @physio_schumann auf Instagram
👩⚕️ Informationen für Ärzt:innen
Hier finden zuweisende Ärzt:innen alle wichtigen Infos zur Zusammenarbeit:
🔗 myairbag24.de – Für Zuweisende
📚 Studienübersicht im Deutschen Ärzteblatt
Bewegungstherapie in der Onkologie – aktueller Forschungsstand:
🔗 Artikel im Ärzteblatt lesen
📚 Mehr Informationen & Studien zu OTT
👉 Studien und Publikationen beim CIO Köln
📚 Mehr Informationen zu IMPLEMENT - Studie
👉 Über das Projekt – Bewegung bei Krebs
Diese Podcastfolge kostet mich viel Mut – genauso wie meine allererste Folge 11/19. Sie ist anders als sonst.Denn hier begegnen sich zwei unterschiedliche Menschen, die plötzlich durch den Krebs aus ihrem gewohnten Leben gerissen wurden – aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Und doch verbindet uns etwas: der Wunsch, gesellschaftlich etwas zu bewegen. Jeder auf seine eigene Weise und im unterschiedlichen Alter.
Robert, 32 hat seine Frau, die an einem Glioblastom verstorben ist, bis zu ihrem Tod intensiv begleitet und gepflegt. Er hat mich über LinkedIn angeschrieben – und unser erstes Telefonat war so tief und berührend, dass schnell klar war: Wir müssen eine Folge aufnehmen. Ganz ohne Konzept, einfach drauflos reden.
Genau das tun wir hier: Wir sprechen frei, ohne festes Ziel, und tauchen in viele Themen ein. Vom Hundertsten ins Tausendste – und wieder zurück. Und diese Folge ist dabei herausgekommen. Manchmal kann es herausfordernd sein mir zu folgen, da ich eine Sprechdenkerin (oder ein Sprechdenker, männlich) bin, das ist jemand, der beim Sprechen denkt – also seine Gedanken nicht vor dem Sprechen vollständig durchplant, sondern im Moment des Sprechens erst entwickelt und formt. Der Denkprozess findet dabei laut und in Echtzeit statt.
🌱 Diese Folge ist ein kraftvoller Appell für mehr Menschlichkeit, Empathie und Veränderungswillen im Umgang mit Krankheit, Pflege und Tod – und in der Gesellschaft als Ganzes.
Mehr über Robert :
Ich stehe mit Mut, Hoffnung und Schabernack, aber auch ernsten Themen rund um den Tod, die Pflegende Angehörige und das Miteinander, ein.
Ich habe selbst meine Lieblingsperson an einem Glioblastom verloren mit 32 Jahren und trete mit Liebe, Humor und Schabernack für viele wichtige Themen in der Gesellschaft ein und stehe mit Rat und Tat, Workshops, Keynotes und Kampagnen zur Seite: https://www.morphineonbananabread.com/projekte/
Wir haben eine wunderbare Odyssee mit Rollstuhl durch 17 Länder gemacht und eine letzte große Reise mit Notärztin ans Cape Reinga, NZ:
https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2024-08/letzter-wunsch-hirntumor-reise-neuseeland
Liebe, Mut und Hoffnung beim Leben mit dem Tod und imJetzt: NACHTCAFE // SWR // Vom Leben überrascht
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIxNjcwNzU(ab 55:40 min:sec)
Kapitel
00:00 Einführung in den Podcast und Vorstellung
02:55 Roberts Erfahrungen als pflegender Angehöriger
06:09 Sein neuer Podcast: Leben mit dem Tod
09:02 Kampfgeist im Gesundheitssystem
12:00 Die Herausforderungen im Klinikalltag
15: 05 Rolle der Pflegekräfte und interdisziplinäre Zusammenarbeit1
17:56 Gesundheitspolitik und die Notwendigkeit von Veränderungen
20:54 Bürokratie im Gesundheitswesen und der Ruf nach Reformen
25:49 Bürokratie und Eigenverantwortung
32:40 Herausforderungen im Gesundheitssystem
35:29 Feminismus in der Medizin
41:45 Gemeinschaft und Veränderung im Gesundheitswesen48:31 Mentale Gesundheit und Lebensqualität
52:35 Lernen und Wachsen im System55:51 Engagement und kleine Schritte
01:00:09 Persönliche Entwicklung und Authentizität
01:05:44 Resilienz und emotionale Offenheit
01:11:18 Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung
01:15:20 Die Herausforderung der sozialen Interaktion
01:17:21 Kraft der kleinen Gesten und Komplimente
01:18:48 Leben im Hier und Jetzt
01:21:39 Inklusion und gesellschaftliche Barrieren
01:24:56 Offenheit über Gefühle und persönliche Herausforderungen
01:27:32 Die Bedeutung von Empathie und Verständnis
01:30:22 Gemeinschaft und Unterstützung in schwierigen Zeiten
In diesem Gespräch erklärt Prof. Dr. Esch die Grundlagen und die Entwicklung der integrativen Medizin, die Schulmedizin und Alternativmedizin miteinander verbindet. Er beschreibt die praktische Umsetzung dieser Medizin in seiner Universitätsambulanz und die Herausforderungen, die im Gesundheitssystem bestehen. Zudem wird der notwendige Kulturwandel in der Beziehung zwischen Ärzten und Patienten thematisiert, um eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung zu fördern.
⚠️Solltest Du tiefer in die Thematik eingehen wollen, höre Dir gerne den 63. Talk mit Tobias Esch an. ⚠️Folgende Bücher empfehle ich zur Vertiefung :Integrative Medizin und Gesundheit ( Herausgeber Benno Brinkhaus und Tobias Esch) https://www.mwv-berlin.de/produkte/!/title/integrative-medizin-und-gesundheit/id/691und seinen neuesten Spiegelbestseller von Tobias Esch:"Wofür stehen Sie morgens auf? "https://shop.gu.de/products/60368-wofuer-stehen-sie-morgens-auf
⚠️Hier erfährst Du mehr über das breitgefächerte Wirken & Wissen von Prof. Dr. Esch:https://www.uni-wh.de/detailseiten/kontakte/tobias-esch-2137/f0/
Integrative Medizin kombiniert Schulmedizin und Alternativmedizin.
Kapitel
00:00Einführung in die integrative Medizin
03:58Umsetzung der integrativen Medizin in der Praxis
08:20Herausforderungen der integrativen Medizin im Gesundheitssystem
12:37Kulturwandel in der Patienten-Arzt-Beziehung
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