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Kühler, grüner, höher! Unsere Städte sollen grüner werden, um lebenswerter für Menschen und Tiere zu sein und den zukünftigen Temperatursteigerungen entgegenzuwirken. Doch das gilt nicht nur für Freiräume am Boden, sondern auch für Gebäudefassaden und -dächer. Hier schlummert großes Potential in unseren immer dichter und versiegelter werdenden Städten.
Stefan Brandhorst hat 2010 die Firma Vertiko gegründet. Er erforscht und vertreibt sowohl boden- und troggebundene Begrünungen mit Kletterpflanzen, als auch Living Wall Systeme. Bereits in den 90ern hatte er sich viel mit dieser Thematik beschäftigt und wurde zu einem Pionier der vertikalen Begrünung. Die Schnittstelle zu anderen Fachplaner*innen aber auch Universitäten ist ihm dabei besonders wichtig, um Pflanzenarten zu testen und Erkenntnisse über deren Kühlung, Luftfilterung, Brennverhalten und Pflegebedürfnisse zu erhalten. Seit der Gründung von cityarc – Institut für Stadtnatur - 2022 kann nun auch eine produktunabhängige Beratung gewährleistet werden.
Claus Herrmann und Luisa Balz unterhalten sich mit Herrn Brandhorst darüber, warum Fassadenbegrünung noch nicht so flächendeckend wie gewünscht Anwendung findet und welche technischen Herausforderungen dahinterstecken. Doch wenn die passende Pflanzenwahl, Technik und Wille bei Planern und Anwohnern zu finden sind, gelingt die Vertikalbegrünung und kann ästhetisch, klimatisch und ökologisch der Stadt viel geben. Wer weiß, vielleicht wird sie in Zukunft noch stärker als politische Forderung verankert und ein entsprechender Ausbildungsberuf für die Herstellung und Wartung der Pflanzungen etabliert? Für uns wäre das ein wichtiger Schritt in die Richtung der grüneren Städte!
Let’s Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns alle zwei Wochen zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Von einem Brigitte-Artikel inspiriert zur Präsidentin der Bundesarchitektenkammer? Wie es dazu kam, berichtet Andrea Gebhard, die mit ihren umfassenden beruflichen Erfahrungen und ihrem berufspolitischen Engagement uns beeindruckt. Eine Landschaftsarchitektin als Präsidentin der Bundesarchitektenkammer freut uns natürlich sehr und bestätigt einen Trend zu mehr Aufmerksamkeit und Wirkungskraft unserer Profession, den auch wir wahrnehmen.
Lioba Lissner und Claus Herrmann sprechen mit ihr über die Rolle der Landschaftsarchitektur in einer schnelllebigen Zeit, in der mit dem Klimawandel und sich verdichtenden und verteuernden Innenstädten große Herausforderungen aber auch Chancen vor unserem Berufsstand liegen. Frau Gebhard erklärt, warum ihr politische Arbeit und die Mitgliedschaften in der Architektenkammer und im Bund Deutscher Landschaftsarchitekten schon früh wichtig waren. Sie betrachtet die Landschaft als Grundlage und plädiert daher für eine weniger zurückhaltende Rolle der Landschaftsarchitekt*innen und die stärkere Vernetzung mit anderen Disziplinen aber auch im eigenen Umfeld. In der Folge geht es zudem um Ungeduld und den Wunsch, an einer positiven Zukunft mitarbeiten zu wollen, wo z.B. auch unser hochC-Nachhaltigkeitswerkzeug Touchstone und dieser Podcast beizutragen versuchen.
Neben ihren vielen Verantwortlichkeiten in der Kammer, Vorständen und Beiräten ist Andrea Gebhard Partnerin von mahl·gebhard·konzepte in München und damit auch weiterhin mit der Praxis verbunden. Sie hat Landschaftsentwicklung an der TU Berlin und Landschaftsarchitektur an der Universität Hannover studiert. Sie ist Präsidentin der Bundesarchitektenkammer seit 2021 und war ab 2007 die erste Frau als Präsidentin des BDLA.
Let’s Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns jeden ersten Donnerstag im Monat zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Immer das gleiche planen? Langweilig! Der Austausch mit Architekt*innen ist stets interessant, aber mit den beiden fallen uns gleich mehrere Podcast relevante Themen ein. Ihr Büro playze agiert an drei Standorten – Berlin, Basel, Shanghai – und Marc Schmit und Pascal Berger führen mit ihrem dritten Partner He Mengjia ein fachlich sowie kulturell diverses Team. Die Bandbreite ihrer Projekte ist groß und reicht von der Qualifizierung von Bestandsgebäuden wie den Beelitzer Heilstätten über öffentliche Großbauten zu kleinteiligeren innovativen Projekten. Dabei spielt Nachhaltigkeit immer ein Rolle beim Entwurf und der Ausführung.
Lioba Lissner und Claus Herrmann sprechen mit den beiden darüber, was das mit dem transkulturellen Team zu tun hat und warum unterschiedliche Projekte so interessant sind.
Interessant ist hier natürlich auch der Vergleich, denn es werden viele Parallelen zu hochC und Landschaftsarchitektur sichtbar.
Die Folge startet mit Fragen zur Ausstellung Local & Transcultural, die im Sommer/Herbst 2022 in der Aedes Gallerie in Berlin lief. Sie zeigte u.a. mittels realisierten Projekten die Grundsätze von playze: Dazu gehören neben der Vielfältigkeit auch die stets positive und kreative Herangehensweise an Unvorhergesehenes.
Pascal Berger stammt aus der Schweiz, hat an der ETH Zürich Architektur studiert und hat vor der Bürogründung in Büros in Basel, Bern und Shanghai gearbeitet. Marc Schmit ist in Luxemburg geboren, hat ebenfalls an der ETH Zürich Architektur studiert und vor der playze-Gründung in Zürich, London und Berlin gearbeitet. Beide haben seit Jahren Lehrtätigkeiten inne, Pascal an der Universität Hongkong und Marc an der EPFL in Lausanne.
Let’s Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns jeden ersten Donnerstag im Monat zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Nicht erst seit Entwicklungen wie Fridays For Future und klimagerechter Stadtentwicklung - aber bestärkt durch sie - wollen junge Menschen zunehmend den Weg in grüne Berufe finden.
Welche Möglichkeiten gibt es, mit seiner Arbeit die Schaffung klimaangepasster Städte und Landschaften zu unterstützen?
Da ist selbstverständlich das Studium der Landschaftsarchitektur und verwandten Disziplinen zu nennen. Aber es gibt noch viele mehr und davon weiß Klaus Pellmann detailliert zu berichten. Er hat in seinem Berufsleben unterschiedlichste Positionen besetzt und lehrt nun an der Peter-Lenné-Schule - Oberstufenzentrum Natur und Umwelt. Dort werden verschiedene Angebote für Berufseinsteiger sowie Berufstätige gemacht: Von der Berufsvorbereitung und -ausbildung, dem Fachabitur, Weiterbildungen uvm.
Lioba Lissner und Claus Herrmann sprechen mit Klaus Pellmann darüber, welche Synergien die verschiedenen Ausbildungen zwischen Praxis und Planung bieten. Die Folge ist dadurch vor allem für Zuhörer*innen interessant, die gerade ihren Ausbildungs- oder Weiterbildungsweg suchen, aber auch für Arbeitgeber*innen in der Landschaftsarchitektur, die qualifiziertes Fachpersonal suchen.
Neben seiner Lehrtätigkeit ist Klaus Pellmann u.a. auch Koordinator der Landesstelle für gewerbliche Berufssförderung in Entwicklungsländern.
Let’s Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns jeden ersten Donnerstag im Monat zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Die angestrebte und notwendige Neuausrichtung der Energieversorgung weg von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Quellen führt auch zu neuen Energielandschaften. Bei der Gestaltung dieser ist auch die Disziplin der Landschaftsarchitektur gefragt. Beispielsweise Windfarmen beeinflussen unsere Landschaften, müssen dies aber nicht unbedingt zum Schlechten tun.
Prof. Dr. Sören Schöbel vertritt die Haltung, dass diese ihre Wirkung mit der Umgebung und nicht gegen sie entfalten können. Er plädiert dafür, zukünftig Windräder in enger Abstimmung mit dem Menschen vor Ort aufzustellen und nicht in Orte, die als vorbelastet und ohnehin hässlich abgeschrieben wurden. Eine Gesellschaft, die sich zur Energiewende bekennt, sollte demnach Windräder nicht verstecken, sondern sinnfällig, sinnhaft und sinnvoll integrieren.
Claus Herrmann und Luisa Balz sprechen mit ihm darüber, wie Entscheidungsprozesse zukünftig organisiert sein könnten und wie Landschaftsarchitekt*innen dabei ihre Expertise einbringen können und sollten. Wie funktioniert die ästhetische Einbindung in die Kulturlandschaft? Was macht die Gestaltung der Elemente selbst, ihre Proportionen und Anordnung aus?
Nach dem Studium der Landschaftsplanung an der TU Berlin arbeitete Prof. Schöbel freiberuflich in der Entwurfsplanung, in der Projektentwicklung und in der Objektplanung. Seit 2005 leitet er die Professur für Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume an der Technischen Universität München. Forschungsschwerpunkte sind Entwurfs- und Landschaftstheorie, ländliche Räume und Kulturlandschaft sowie erneuerbare Energien und Landschaftswandel. In der Praxis ist er als sachverständiger Gutachter zu städtebaulichen und landschaftsästhetischen Fragen des Denkmalschutzes, insbesondere im Zusammenhang mit Wind- und Solaranlagen, tätig und veröffentlichte 2012 das Buch ‚Windenergie und Landschaftsästhetik‘.
Let’s Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns jeden ersten Donnerstag im Monat zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Foto: Robert Sing
Wasser ist ein wichtiges Thema und rückt – absolut zu Recht – immer mehr in den Fokus von Planer*innen, Politik und Öffentlichkeit. Gemeint sind sowohl Niederschlag, Grau-, Schwarz- und Trinkwasser.
Häufig sind die Wasserkreisläufe für uns unsichtbar in Leitungen verborgen und die Infrastrukturen dahinter erscheinen vielen Nutzern selbstverständlich. In dieser Folge mit Dr. Grit Bürgow geht es darum, wie Wasser ressourcenschonend, energiearm und nachhaltig genutzt werden kann. Im Rahmen von vielfältigen und interdisziplinären Forschungsprojekten und Reallaboren sammelt sie wertvolle Erkenntnisse und setzt Beispiele für zukünftige Quartiere und Gebäude.
Lioba Lissner und Luisa Balz fragen zum Beispiel: Wofür kann Grauwasser genutzt werden und wie wird es dezentral aufbereitet? Kann ein Quartier einen autarken Wasserkreislauf haben und welche Vorteile bringt das? Welche Vorteile hat dezentrale Wasserwirtschaft ökonomisch, ökologisch und gestalterisch?
Dr. Grit Bürgow ist promovierte Landschaftsarchitektin und Initiatorin des Design-Research-Projektes Roof Water-Farm. Sie ist Mitgründerin des Büros aquatectura und arbeitet international zu Themen wassersensibler Stadt- und Landschaftsgestaltung, urbaner Landwirtschaft sowie multifunktionaler Infrastrukturentwicklung. Zudem ist sie in Lehre und Forschung am Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen der TU Berlin tätig. Aktuell liegt ihr gestalterisch-forschendes Interesse an Design, Bau und Betrieb von mobilen blau-grünen Infrastrukturen. Vertikal-Farm-Systeme mit nachhaltigem Wasserrecycling beforscht sie u.a. im Kontext des laufenden BMBF-Projektes GartenLeistungen praktisch und partizipativ am Standort der Beach-61-Volleyballanlage im Berliner Gleisdreieckpark.
Let’s Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns alle vier Wochen zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Wie funktioniert Freiraumgestaltung in informellen Siedlungen in Brasilien oder Kolumbien?
In dieser Folge werfen wir einen Blick auf Regionen fernab des westlichen Kontexts und nutzen die Expertise unseres Gastes in interdisziplinären Projekten, z.B. in Medellín. Wie können Landschaftsarchitekt*innen bei Herausforderungen wie Beben und Erdrutschen wirksam werden und Anwohnende und Expert*innen unterstützen? Und was können europäische Planer*innen für sich selbst und für die Projekte vor der eigenen Haustür lernen?
Über diese und andere Fragen diskutieren Claus Herrmann und Luisa Balz mit Prof. Christian Werthmann, der seit fast 20 Jahren in Forschung und Lehre tätig ist. Nach einigen Jahren an der Harvard University und lehrt er nun am Fachgebiet für Landschaftsarchitektur und Entwerfen an der Leibniz Universität Hannover. Zuvor war er in verschiedenen Landschaftsarchitekturbüros in Deutschland und den USA tätig, u.a. bei Peter Latz und Peter Walker.
Die Möglichkeiten, mit den Mitteln der Landschaftsarchitektur und auch mit guter Gestaltung möglichst umfassend wirksam zu werden, werden in der Folge deutlich. Auch aktuelle politische Situationen fließen in die Anfang Juli 2022 aufgenommene Folge ein. So kommen wir auch immer wieder auf die Verantwortung und Einflussmöglichkeiten unseres Berufsstandes zurück, wenn wir sie denn nutzen.
Let’s Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns alle vier Wochen zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Landschaftsarchitektur ist eine Disziplin mit vielfältigen Themen und Grundlagen und auch beim zugehörigen Universitäts-/Hochschulabschluss wurde diskutiert, ob er eher Ingenieur*innen oder Künstler*innen ausbilden sollte. Die Entscheidung fiel zugunsten des Master of Science, doch auch die Kunst hatte Argumente. In dieser Folge haben wir Sebastian Sowa zu Gast, der sowohl in Landschaftsarchitektur als auch Kunst seine Ausbildung genossen hat. Wir interessieren uns dafür, wann und ob er eine Grenze zwischen Kunst und LA zieht, was für ihn künstlerisches Schaffen ausmacht und wann Landschaftsarchitektur seiner Meinung nach als Kunstwerk bezeichnet werden kann.Claus Herrmann und Gasper Habjanic sprechen mit ihm über Entwurfsprozesse und Gestaltung, die aus dem Ort heraus entwickelt wird.Sebastian Sowa führt zusammen mit seinem Geschäftspartner Gianluca Torini das Büro SOWATORINI Landschaft und ist zudem als Autor und Dozent tätig.Der gelernte Landschaftsgärtner studierte an der TU Berlin und TU München Landschaftsarchitektur und Kunst an der Folkwang Universität der Künste. SOWATORINI arbeitet an Gärten, Objektplanungen im öffentlichen Raum und Installationen mit landschaftlichem Bezug. Let’s Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns alle vier Wochen zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Zu nachhaltiger Landschaftsarchitektur gehört es auch, über die verbauten Materialien, deren Herkunft, Beständigkeit und Zukunft nachzudenken. Naturstein ist ein Gut, das in der Menschheitsgeschichte traditionell gerne eingesetzt wurde, weil es vielseitig und langlebig ist. Mit unserem Gast Herrn Pohnke sprechen Claus Herrmann und Luisa Balz vor allem über gebrauchte Natursteine: Wie kann man sie wieder einsetzen? Wann lohnt es sich, Steine weiterzuverwenden und dabei bestenfalls qualitativ aufzuwerten anstatt nur Schotter daraus zu gewinnen? Was ist bei der Herkunft der Steine zu beachten und wie steht es um die deutschen Steinbrüche?
Herr Pohnke ist Natursteinhändler in der Umgebung von Berlin mit langjähriger Erfahrung und hat zum Beispiel die ca. 30.000qm gebrauchtes Natursteinpflaster für das Projekt Umfeld Humboldt Forum in Berlin geliefert und weiß um die logistischen Herausforderungen, die dort zu meistern sind und warum es sich dennoch lohnt. Das Projekt ist Preisträger in der Kategorie ‚Landschaftsarchitektur und Freiraumgestaltung‘ des Natursteinpreis 2022 und wurde von der Jury für den detailreichen und vielfältigen Einsatz des nachhaltigen Materials Naturstein gewürdigt.
Let’s Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns alle zwei Wochen zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
Diese Folge stellt ein besonderes Projekt von uns vor und lässt hinter die Kulissen der Restaurierung und Wiederherstellung der Freiflächen der Klosteranlage Neuzelle blicken. Zu dem Ensemble in Brandenburg gehören der Stiftsplatz, die barocken Klostergärten und weitere historische Flächen.
Alexander Niemann hat das Projekt seitens der Denkmalfachbehörde betreut und berichtet Claus Herrmann und Frank Riebesell von den Anfängen und der Durchführung des Bauvorhabens. Die drei erzählen bildreich von Entscheidungsprozessen und Erlebnissen im Laufe der Planung und Ausführung.
25 Jahre sind eine lange Zeit, in der man sich persönlich sowie fachlich weiterentwickelt und viel dazulernt. Die Klostergärten hatten das Glück, dass viele Projektpartner über diesen Zeitraum kontinuierlich dabei waren und das hat sie sicherlich auch zu dem werden lassen, was sie heute sind!
Wer die Gärten besuchen möchte, findet dazu mehr Informationen auf der Webseite von hochC oder dem Stift Neuzelle.
Alexander Niemann war von 1991 bis zu seinem Ruhestand 2018 Fachreferent für Gartendenkmalpflege beim Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und daher ab 1995 zuständig für die Wiederherstellung der Freiflächen der Klosteranlage Neuzelle einschließlich der barocken Klostergärten und des Stiftsplatzes.
Er hat Landschaftsarchitektur studiert und sich früh in Richtung Denkmalpflege spezialisiert und in seiner Berufslaufbahn zahlreichen Veröffentlichungen zur Gartendenkmalpflege und Gartengeschichte im Land Brandenburg geschrieben.
Let’s Talk Landscape befasst sich mit Inhalten rund um Landschaftsarchitektur und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und alle, die sich für Stadtgestaltung interessieren. Unser Leitbild Gemeinsam.Nachhaltig.Gestalten führt uns durch vielfältige Themen und bringt uns alle zwei Wochen zu spannenden Gesprächen mit interessanten Gästen.
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