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Herbert Diess (62) von VW tut es. Oliver Bäte (56) von der Allianz ist Dauergast, Tim Höttges (58) von der Deutschen Telekom ist dabei – zwei Drittel aller Vorstandschefs im Deutschen Börsenindex Dax sind auf dem für die Wirtschaft weltweit wichtigsten sozialen Netzwerk präsent: Linkedin, ein Teil des US-Softwaregiganten Microsoft.
Die deutschen Bosse und Vorstandschefinnen wie Tina Müller (52) von Douglas tummeln sich da unter Millionen anderen Nutzern und Nutzerinnen allein in Deutschland, von der Werkstudentin bis zur Topführungskraft. Insgesamt sind es derzeit nach Angaben von Linkedin im deutschsprachigen Raum 16 Millionen Accounts und weltweit 770 Millionen.
Vorstände stecken deutlich mehr Aufwand in Ihre Imagepflege als andere. Interne Kommunikationsstäbe arbeiten ihnen zu, externe Kommunikationsagenturen befüllen die Seiten. Es geht darum, das Unternehmen und die eigene persönliche Marke geschickt zu positionieren – bei den Mitarbeitern wie bei Kunden, Fans und Konkurrenten. Eine in der Wirtschaft noch relativ neue Form der Vermarktung greift so unaufhaltsam um sich.
Wie gehen die Leitfiguren dabei vor?
Was können wir von ihnen lernen?
Wer kann eher als abschreckendes Beispiel gelten?
Und inwieweit entsteht hier eine Showökonomie, die mit dem tatsächlichen wirtschaftlichen Leben nur noch am Rande zu tun hat?
Antworten darauf wird Angela Maier geben, die als Reporterin des manager magazins schon von Berufs wegen ständig die sozialen Netzwerke flöht und jetzt drei Wochen lang bei Vorständen und Kommunikatoren recherchiert hat. Im Gespräch mit manager-magazin-Chefredakteur Martin Noé erklärt sie, was vernünftig ist und auf welche Inhalte Führungskräfte verzichten sollten.
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Dieser Podcast wurde produziert von Philipp Fackler
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Eine Exklusivstudie für das manager magazin entschlüsselt die Aufstiegsformel für Topmanagerinnen. Eva Buchhorn erklärt, was anders ist als bei Männern – und was nicht.
Die Karrierewege von Topmanagern sind gut erforscht, bei ihren weiblichen Pendants dagegen gibt es bislang noch viele grobe Lücken. Gemeinsam mit der TU München hat das manager magazin nun einige dieser Lücken geschlossen – mithilfe einer exklusiven Studie. Die Frauen, die dort befragt wurden, wollten zwar alle anonym bleiben. Eva Buchhorn hat danach aber noch mit Topmanagerinnen wie Eon-Vorständin Victoria Ossadnik (52), Multiaufsichtsrätin Simone Menne (60), Munich-Re-Vorständin Doris Höpke (54) oder Andrea Euenheim (48) gesprochen, Arbeitsdirektorin der Metro.
Über deren Erkenntnisse geht es in diesem Podcast. Wenn Sie es genau wissen wollen, sollten Sie den Text von Eva Buchhorn lesen: Die Aufstiegsformel der Topmanagerinnen.
Dieser Podcast wurde produziert von Marc Glücks
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Der Umstieg auf Elektroautos beschleunigt sich hierzulande rasant, während die deutschen Autokonzerne gleichzeitig Rekordgewinne erzielen. Taugt die Mobilitätswende auch als Vorbild für den klimagerechten Umbau der Wirtschaft, wie ihn die Politik anstrebt? Und wo sind die Fallstricke?
Die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat das Thema Klimawandel noch einmal sehr dringlich vor Augen geführt. Auch wenn man darüber streiten kann, ob nun der Starkregen etwa in Ahrweiler tatsächlich mit dem Klimawandel zusammenhängt oder doch eher ein Ereignis ist, wie es punktuell immer schon einmal vorkam – so ist doch klar, dass die Häufigkeit, mit der Wetterextreme uns heimsuchen, mit dem Klimawandel zunimmt.
Die Politik muss darauf reagieren. Und sie tut es auch.
Die Europäische Union hat im Juli ihr Programm "Fit for 55"vorgelegt. Ein Gesetzespaket, das dafür sorgen soll, dass in der EU 55 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen werden sollen. Und das schon bis zum Jahr 2030. Als Basis dient das Jahr 1990, das macht es etwas leichter.
In Deutschland ist die Wahrnehmung ähnlich. Egal ob Annalena Baerbock von den Grünen, Armin Laschet (CDU) oder Olaf Schulz (SPD) – die Kanzlerkandidaten und die Kanzlerkandidatin wollen den Ausstoß von Kohlendioxid drastisch reduzieren. Und zwar ohne die Industrie zu schwächen. Sie wollen sogar ein Geschäft daraus machen.
Deshalb dient die Mobilitätswende mit dem rasanten Umstieg auf E-Autos und Plug-in-Hybride als Vorbild. So war im ersten Halbjahr 2021 jeder fünfte Neuwagen in Deutschland ein E-Auto oder ein Plug-In-Hybrid. Gleichzeitig schreiben die Autohersteller von BMW über Mercedes bis Volkswagen Rekordgewinne.
Das klingt nach der besten aller Welten: Klima schützen und gleichzeitig Geld verdienen.
Viele fragen sich, ob das klappen kann. Ob die Autoindustrie als Vorbild taugt. Oder ob die Industrie insgesamt nicht vom Tempo des Umbaus überfordert wird.
Darauf soll dieser Podcast erste Antworten geben. Es sprechen Michael Freitag, Leitender Redakteur des manager magazins und immer gut informiert, vor allem, wenn es um die Autoindustrie geht, und Martin Noé, einer der beiden Chefredakteure des manager magazins.
Der Podcast wurde produziert von Philipp Fackler.
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Deutschland braucht neue Ideen. Dieser Podcast informiert, wer in der deutschen Techszene den Ton angibt und was die Lehren aus den jüngsten Milliardenfinanzierungen für deutsche Jungfirmen sind.
Lange Jahre hatten Deutschlands Start-ups in der Regel eher Maskottchenstatus. Irgendwie ganz knuffig, aber für die deutsche oder europäische Wirtschaft nicht wirklich spielentscheidend.
Das scheint sich im Jahr 2021 zu ändern. Nahezu im Wochentakt stießen zuletzt deutsche Jungfirmen in die Riege der Einhörner vor, also derjenigen Unternehmen, deren Wert auf zum Teil weit mehr als 1 Milliarde Euro taxiert wird. Drei Beispiele: WeFox, ein Versicherungsagent, Trade Republic, ein Wertpapierhändler, Celonis, ein Software-hersteller.
Die Fälle werfen Fragen auf, die für die Zukunft der deutschen Wirtschaft entscheidend sein können:
Ist die deutsche Start-up-Szene plötzlich so viel besser geworden?
Oder zeigt sich hier nur die Geldschwemme, die praktisch alle Vermögenswerte nach oben treibt?
Und: Wenn die deutsche Digitalszene so viel mehr Geld anzieht: Wer gibt da eigentlich den Ton an? Wer sind die entscheidenden Spielerinnen und Spieler?
In diesem Podcast informiert Christina Kyriasoglou, langjährige Beobachterin der deutschen Techszene, was von der neuen deutschen Start-up-Herrlichkeit zu halten ist, wer in der Szene den Ton angibt und ob jetzt die Gefahr tatsächlich gebannt ist, dass Europas größte Volkswirtschaft zu einem Industriemuseum wird.
Dieser Podcast wurde produziert von Marc Glücks
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Weltweit pumpen die Staaten Milliarden in die Wirtschaft. Offizieller Auftrag: Umbau in eine nachhaltige Wirtschaft. Gleichzeitig steigen die Inflationssignale. Der Podcast informiert, worauf Privatanleger in der zweiten Jahreshälfte achten sollten.
Unablässig pumpen die Staaten Geld in die Wirtschaft. Und garnieren das mit Parolen, die Milliarden sollten vor allem dem Umbau dienen: mehr Nachhaltigkeit, mehr Schutz der Umwelt. Die Geldschwemme treibt die Inflation, die Notenbanken hadern aber mit Zinserhöhungen. Und die USA versuchen Verbündete zu gewinnen, um die Wachstumsmacht China zu stoppen.
Für Anleger ist das eine diffizile Gesamtgemengelage. In diesem Podcast informieren Mark Böschen und Sven Clausen, welche Trends am Kapitalmarkt besonders wichtig sind und wo echte Gefahren für die Geldanlage lauern (kleiner Hinweis: Es hat mit Kryptowährungen zu tun).
Dieser Podcast wurde produziert von Marc Glücks
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Das erste Halbjahr hat Veränderungen in der Wirtschaft angestoßen wie lange nicht. Die Autoindustrie verabschiedet sich von ihrer Gründungstechnologie, dem Verbrenner. Die Europäer haben erkannt, dass sie sich weitere technologische Rückständigkeiten nicht leisten können. Eine neue Hoffnung lautet: Quantencomputing. Eine andere: Technologien zum nachhaltigen Wirtschaften. Und für alles haben staatliche Institutionen ihren Gestaltungsanspruch formuliert, untermauert durch milliardenschwere Ausgabenprogramme.
In diesem Podcast informieren die Chefredakteure Martin Noé und Sven Clausen, was wirklich wichtig war im ersten Halbjahr 2021 und worauf in den kommenden Monaten zu achten ist.
Dieser Podcast wurde produziert von Marc Glücks
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Wohl keine Marke der deutschen Wirtschaft ist komplexer zu führen: Die „Nationalmannschaft“. Dieser Podcast informiert, welche Fehler dem Deutschen Fußball-Bund dabei zuletzt unterlaufen sind und wie man als Marke ein Comeback schaffen kann.
Die Nationalmannschaft ist die mit Abstand wichtigste Geldquelle für den größten Sportverband der Welt, den Deutschen Fußball-Bund. Damit ist sie zugleich die wichtigste Geldquelle für den mit Abstand populärsten Volkssport in diesem Land, der das Wochenendleben vieler Familien prägt.
Gleichzeitig gibt es in Deutschland wohl keine Marke, deren Management komplexer ist. Eine der bekanntesten deutschen Marken war „Die Nationalmannschaft“ schon immer. Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 war sie auch eine der potenziell wertvollsten. Dann begann der Abstieg. Und das hat nicht nur mit den Ergebnissen auf dem Platz zu tun.
An der Art und Weise, wie die Marke Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren falsch gemanagt und gesteuert wurde, lässt sich sehr viel ableiten über Markenführung allgemein.
Was sind eigentlich Sinn und Zweck - neudeutsch: Purpose - der Unternehmung Nationalmannschaft?
Wie metallglatt und kommerziell kann man eine Marke inszenieren, die vor allem für Volksnähe stehen soll?
Und ist das, was wir gerade während der Fußball-Europameisterschaft erleben, eigentlich ein valides Comeback, oder überdeckt es nur, dass die Nationalmannschaft eigentlich ein leergefegtes Versprechen ist?
Über diese Fragen und über Marken, die tatsächlich ein Comeback geschafft haben, diskutieren in diesem Podcast die Chefredakteure Sven Clausen und Martin Noé mit Christoph Nesshöver, dem langjährigen Experten der Redaktion für Sportwirtschaft und Sportmarken.
Dieser Podcast wurde produziert von Marc Glücks
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Vor rund einem Jahr galt Curevac als Hoffnungsträger im Kampf gegen Corona. Dieser Podcast informiert, warum die deutsche Biotechfirma trotz bester Voraussetzungen mit ihrem Plan scheiterte und wie die Zukunftsaussichten sind.
Die deutsche Biotechfirma Curevac war vor rund einem Jahr einer der Hoffnungsträger für die Welt: Sie wollte, ähnlich wie Biontech und Moderna, rasch einen Impstoff gegen die Corona-Pandemie entwickeln.
Zu Beginn des Sommers 2021 muss man konstatieren: Während Biontech zu einem Weltstar gereift ist, steht Curevac für eine verpatzte Jahrhundertchance.Was sind die Gründe dafür und was lässt sich daraus lernen?Welche Rolle spielt dabei der deutsche Milliardär, Unternehmer und Mäzen Dietmar Hopp? Und warum könnte der Fall Curevac dennoch der deutschen Biotech-Branche helfen?
Darüber diskutieren in diesem Podcast die mm-Redakteure Dietmar Palan, Martin Noé und Sven Clausen.
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Wer künftig Märkte dominieren will, muss sich rasch digitalisieren. Ein Schlüsselprodukt dafür sind Halbleiter, landläufig „Chips“. In modernen Produkten sind sie es, die sämtliche Abläufe steuern und organisieren.
Smartphones etwa wären ohne sie schlicht unmöglich, auch in Pkw gibt es kaum noch eine Funktion, die ohne Chips auskommt – egal ob es ums Lenken, Steuern, Schalten oder Bremsen geht. Vom autonomen Fahren ganz zu schweigen.
Das Problem ist nur: Es gibt zu wenige von diesen Chips. Auto-Hersteller mussten deswegen schon mehrfach die Produktion aussetzen.
Das Problem ist aber noch viel größer: Denn weil Chips darüber entscheiden, wer künftig welche Märkte beherrscht, hat das Thema die Schaltzentralen der Supermächte USA und China erreicht.
Halbleiter sind zu einem Konfliktstoff der globalen Machtpolitik geworden.
In diesem Podcast diskutiert Angela Maier, Reporterin des manager magazins, mit den beiden Chefredakteuren Sven Clausen und Martin Noé, woher der Mangel kommt, wie gefährlich die Situation für die europäische und deutsche Industrie ist und ob eine staatlich finanzierte Riesenfabrik für Halbleiter in Europa wirklich eine gute Idee ist.
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Investoren sind ganz beseelt von der Elektrooffensive der Autoindustrie und überschütten die Branche mit Geld. Dabei gerät der Blick auf die nächsten Schlüsseltechnologien aus den Augen.
In Deutschland klettern die Kurse der Autohersteller Volkswagen, Daimler und BMW, weltweit sammeln Auto-Start-ups Milliarden ein, obwohl sie mitunter noch kein einziges Modell auf der Straße haben.
Vor wenigen Monaten noch mussten Autos als Hauptübeltäter für einige der drängendsten globalen Probleme unserer Zeit herhalten: Klimagefährdung etwa oder Stress und Verstopfung der Großstädte.
Nun scheint das Geld der Investoren zu signalisieren: Autos sind eine Lösung, nicht ein Problem.
Für die deutsche Volkswirtschaft ist das besonders relevant, schließlich hängen Hunderttausende Arbeitsplätze davon ab und ein guter Teil des Wohlstands.
Höchste Zeit also für ein paar relevante Fragen:
Ist die neue Autoindustrie wirklich so gut wie die Investoren tun?
Was ist von den Auto-Start-ups zu halten, die gerade mit Geld überschüttet werden?
Und welche Schlüsseltechnologien werden tatsächlich in den kommenden Jahren entscheidend sein?
Darüber diskutiert in diesem Podcast Margret Hucko, eine unserer Korrespondentinnen für die globale Autoindustrie, mit Sven Clausen und Martin Noé, den beiden Chefredakteuren des manager magazins.
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Der manager magazin Podcast informiert aktuell über die relevantesten Themen der Wirtschaft. Redakteurinnen und Redakteure geben Einblicke in ihre Recherchen zu den wichtigsten Konzernen und…
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