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Vor rund einem Jahr erschütterte der Wirecard-Skandal Deutschland: Anleger verloren Milliarden, der Ruf des Finanzstandorts nahm schweren Schaden. Dieser Podcast informiert, wie der Fall die deutsche Wirtschaftswirklichkeit schon jetzt verändert hat.
Bei dem Möbelkonzern Steinhoff waren es 2017 rund sieben Milliarden Euro an Börsenwert, die sich binnen Minuten in Luft auflösten. Bei der Container-Verleihfirma P&R ging seit 2018 mehr als eine Milliarde Euro an Anlegergeld verloren, den Höhepunkt aber markierte 2020 der damalige Dax-Konzern Wirecard, wo in kurzer Zeit mehr als zehn Milliarden Euro an Börsenwert zerstört wurden, als der Bilanzskandal öffentlich und offiziell wurde.
Atemberaubende Zahlen. Und atemberaubende Fälle, die dem Wirtschaftsstandort Deutschland gleich in doppelter Hinsicht schaden: Erstens dem Vertrauen in die Funktionsfähigkeit der Behörden und der Reglements des Wirtschaftsstandorts allgemein. Und zweitens: Die Fälle sind abschreckend für Kleinanleger, selbst mehr für die private Altersvorsorge zu tun.
Ist Deutschland also ein Paradies für Kapitalbetrüger? Was lässt sich, ein knappes Jahr nach dem historischen Skandal um Wirecard, genau aus diesem Betrugsfall lernen? Und was muss geschehen – und geschieht –, um den Finanzstandort wieder aufzurichten?
Darüber informieren und diskutieren in diesem Podcast Katharina Slodczyk, Wirecard-Expertin und Finanzmarkt-Korrespondentin des manager magazins, und Sven Clausen, einer der beiden Chefredakteure des manager magazins.
Dieser Podcast wurde produziert von Philipp Fackler
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Einst verbreiteten Fernsehen und Kino Glitzer und Spektakel – heute ist es Streaming. Und das gilt gleich in doppelter Hinsicht: Inhaltlich, aber auch wirtschaftlich.
In den vergangenen Tagen ging es gleich mehrfach spektakulär zur Sache. Zuerst in den USA: Time Warner, aus deren Hollywoodstudios Bewegtbildklassiker kommen wie "Citizen Kane" oder "Game of Thrones", fusioniert mit dem kleineren Anbieter Discovery. Gemeinsamer Umsatz: 41 Milliarden Dollar. Die wichtigere Größe aber ist derzeit in der Medienwelt die Zahl der Abonnentinnen und Abonnenten für deren Streaming-Angebot: Und da melden die beiden Firmen kombiniert die Zahl von 59 Millionen.
Zweiter Fall: Amazon prüft den Kauf der MGM Studios, die unter anderem die Rechte an der James-Bond-Reihe haben und an der Verfilmung der Hobbits-Saga. Als möglicher Kaufpreis stehen 9 Milliarden Dollar im Raum.
Dritter Fall: Die beiden größten privaten französischen Sendergruppen wollen zusammengehen: TF1 und M6. Erklärtes Ziel: den US-Streaming-Giganten wie Netflix, Amazon Prime oder Disney Plus etwas entgegenzusetzen.
Keine Frage: Die Bewegtbildbranche ist in allergrößter Unordnung und mitten in einer Neuordnung. Wer gewinnt und wer verliert, das wird größte Folgen für die Populärkultur auch in Deutschland haben und enorme Abstrahleffekte für die Mediennutzung insgesamt. Wer wird also der Streaming-König oder die Streaming-Königin unter den Anbietern? Was wird entscheidend sein für Sieg oder Niederlage? Und haben deutsche oder europäische Anbieter wie RTL überhaupt noch eine Chance?
Darüber informieren und diskutieren in diesem Podcast die manager-magazin-Redakteure Philipp Alvares de Souza Soares, Sven Clausen und Jonas Rest.
Dieser Podcast wurde produziert von Philipp Fackler
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Deutsche Bahn, Lufthansa, TUI – drei große Marken, drei große Unternehmen, die mit Milliarden an Steuergeldern am Leben gehalten werden.
Bei der Deutschen Bahn werden die Steuer-Milliarden offiziell mit der Aussicht auf ein ökologischeres Verkehrskonzept begründet, tatsächlich dient der Staatskonzern Politikern aber auch immer als Instrument der regionalen Wirtschaftsförderung;Bei der Lufthansa werden die Milliarden damit gerechtfertigt, dass eine exportorientierte Wirtschaft eine eigene Fluglinie brauche, um Güter und Spitzenpersonal um den Globus zu schicken.
Und bei der TUI? Mit mehr als 4 Milliarden Euro sind die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler inzwischen engagiert.
Warum eigentlich? Warum schwingt sich der Staat zum Reiseleiter auf? Wie hat das TUI-Management die Staats-Milliarden losgeeist, obwohl das Unternehmen abgeschlagen hinter durchdigitalisierten Konkurrenten wie Booking oder Expedia liegt? Und vor allem: Wieso fehlt im TUI-Management bis heute die Erkenntnis, dass es radikal umsteuern muss?
Darüber informiert und diskutiert in diesem Podcast Michael Machatschke, Reporter des manager magazins und langjähriger journalistischer Beobachter der Touristik-Branche, gemeinsam mit den Chefredakteuren Sven Clausen und Martin Noé.
Dieser Podcast wurde produziert von Philipp Fackler.
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Links:
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tui-ag-der-reiseriese-wird-zum-milliardengrab-a-062a3208-0002-0001-0000-000177209393
https://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/corona-krise-der-entfesselte-staat-im-neuen-staatskapitalismus-a-00000000-0002-0001-0000-000174057144
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tui-fti-der-touristik-omio-google-wie-das-reisegeschaeft-neu-verteilt-wird-a-00000000-0002-0001-0000-000174057131
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Bill Gates (65) hat Microsoft gegründet und zur herrschenden Softwaremacht der Welt entwickelt. Als er sich 2008 vom Tagesgeschäft zurückzog, hatte er allerdings ein Phänomen unterschätzt, das sich schon damals rasant ausbreitete: die digitalen, sozialen Netzwerke.
Gates' Nachnachfolger Satya Nadella (53) gelang 2016 dann endlich die Schubumkehr: Für 26 Milliarden Dollar kaufte er das Berufsnetzwerk Linkedin.
Seitdem hat sich der Umsatz des Karrierenetzwerks auf gut acht Milliarden Dollar pro Jahr vervierfacht, die Zahl der registrierten Nutzerinnen und Nutzer weltweit ist auf mehr als 740 Millionen gestiegen, in den deutschsprachigen Ländern sind es 16 Millionen, mit schnellerem Wachstum als beim lokalen Rivalen Xing, der auf rund 19 Millionen kommt.
Keine Frage: Linkedin ist zur wichtigsten Digitalplattform der Wirtschaft avanciert.
Was hat Microsoft damit vor? Wie unterscheidet sich das Geschäftsmodell etwa von dem Twitters? Und welchen Einfluss hat der oft harmoniegetränkte Singsang, der bei Linkedin vorherrscht, auf die Geschäftskultur, auf den Umgang miteinander in der Wirtschaft insgesamt?
Darüber diskutiert in diesem Podcast mm-Medienjournalist Philipp Alvares de Souza Soares mit den mm-Chefredakteuren Sven Clausen und Martin Noé.
Dieser Podcast wurde produziert von Philipp Fackler.
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Die deutsche Auto-Industrie boomt wie selten zuvor, finanziert zum Teil mit Steuergeld. Wie und warum der Staat seine Subventionen zurückfahren könnte, diskutieren mm-Redakteure in diesem Podcast.
Waren die deutschen Auto-Hersteller nicht eigentlich von gestern? Mit ihren Verbrenner-Motoren, den behäbigen Konzernstrukturen und angesichts der neuen Angreifer wie Tesla aus den USA oder Nio und Baidu aus China?
Die jüngsten Zahlen von Herstellern wie BMW oder Daimler für das erste Quartal behaupten das glatte Gegenteil: BMW verkaufte die Rekordzahl von 636.000 Autos, und Daimler verbuchte einen Nettogewinn von 4,4 Milliarden Euro, auch das ein Rekord für ein erstes Quartal
Womit ist dieses erstaunliche Comeback zu erklären? Und ist dieses Comeback vor allem Folge staatlich finanzierter Kaufprämien für Elektroautos? Oder dauerhaft und seriös?
Welche Rolle also kann die deutsche Kernindustrie tatsächlich spielen, wenn es in den kommenden Monaten darum geht, Europas größte Volkswirtschaft wieder in Schwung zu bringen und in die Zukunft zu führen?
Das analysieren und diskutieren in diesem Podcast die mm-Chefredakteure Sven Clausen und Martin Noé mit dem langjährigen mm-Autoexperten Michael Freitag.
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Der Anspruch Annalena Baerbocks ist umfänglich: "Ich bin davon überzeugt, dass wir einen Neuanfang brauchen und Neues wagen müssen", sagte die 40-Jährige, nachdem sie sich zur Kanzlerkandidatin der Grünen gekürt hatte.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Grünen viel Neues umsetzen können, ist groß. Einzelne Umfragen sehen sie fast gleichauf mit CDU/CSU und deren Kanzlerkandidaten Armin Laschet (60). Das kann sich alles noch ändern. Sicher aber scheint: Die Grünen und Annalena Baerbock haben beste Chancen, die nächste Bundesregierung maßgeblich zu prägen.
Höchste Zeit also sich die Frage zu stellen: Was haben die Grünen mit der Wirtschaft vor?
Die mm-Redakteure Christian Schütte, Sven Clausen und Martin Noé haben in den vergangenen Monaten mit vielen Spitzenleuten in der Wirtschaft und unter den Grünen gesprochen hat, um genau diese Frage zu beantworten. Und sie haben sich den 137 starken Programmentwurf der Grünen zur Bundestagswahl mit dem Titel "Deutschland. Alles ist drin" genau angeschaut. Klar ist ihnen danach: Die Grünen wollen ihre Macht einsetzen, um der Gesellschaft radikal andere Prioritäten zu verordnen. "Es gibt eine sehr große Bereitschaft zu Eingriffen aller Art", um ihre Vorstellung von Lebensqualität durchzusetzen, sagt Schütte. Folglich wird sich auch die Wirtschaft auf andere Zeiten einstellen müssen.
Wie klug das für Deutschland sein kann, wie die Grünen sich dabei dauerhaft die Zustimmung der verschiedenen Gesellschaftsgruppen sichern wollen und wie sie dabei zwischen Ideologie und Pragmatismus pendeln, diskutieren die drei mm-Redakteure in diesem Podcast.
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Der Reformdruck lässt den Kampf um die besten Talente, um Führungskräfte und Hochqualifizierte noch mal härter werden. Und die Umworbenen haben beste Chancen, ihre Wünsche durchzudrücken.
Zugegeben: Die Zeiten wirken zynisch.
Die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen, also der Menschen, die länger als ein Jahr ohne Job sind, im Februar auf mehr als 1 Million gestiegen ist. Das ist das erste Mal seit Mai 2016, das Deutschland diese Marke überschreitet.
Gleichzeitig sorgt die Corona-Pandemie auch dafür, dass es viele Gewinner am Arbeitsmarkt gibt.
Die verordnete Bewegungsunfähigkeit hat in vielen Unternehmen der Digitalisierung von Arbeits- und Produktionsabläufen noch einmal einen enormen Schub gegeben.
Um diese Digitalisierung umzusetzen, braucht es Fachleute – IT-Spezialistinnen und -Spezialisten zum Beispiel, die es auch zuvor schon nicht im Überfluss gab.
Weitere Mega-Trends kommen hinzu, die den Arbeitsmarkt gehörig durchschütteln – etwa der breite, auch politisch stark beförderte Trend zu nachhaltigem Wirtschaften.
Wie sichern sich in dieser Lage die Unternehmen die besten Arbeitskräfte, die Hochqualifizierten, die sie in die Zukunft führen sollen?
Welche guten Beispiele gibt es – und welche schlechten? Welchen besonderen Weg haben etwa Tesla oder PwC gefunden - und warum haben die Lufthansa und TUI plötzlich Probleme?
Und wie können Absolventinnen und Absolventen, aber auch arrivierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von dieser neuen Gemengelage profitieren? Wie holen sie das Meiste für sich heraus?
Darüber diskutiert in diesem Podcast mm-Chefredakteur Sven Clausen mit Eva Buchhorn, der Expertin in der manager-magazin-Redaktion für sämtliche Karrierethemen.
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Zur Exklusiv-Studie "Die besten Arbeitgeber"
Unseren Beitrag zu unserer Exklusiv-Studie "Die besten Arbeitgeber", auf die sich Eva Buchhorn bezieht, stellen wir in den nächsten Tagen fertig, unsere m+-Abonnentinnen und -Abonnenten können ihn spätestens ab kommenden Donnerstagnachmittag lesen. Wenn Sie Interesse haben, dass wir Sie via Mail informieren, schreiben Sie uns doch bitte kurz unter [email protected]
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Der Staat häuft Schulden an, um den Corona-Absturz der Wirtschaft zu verhindern. Die größten Profiteure sind bislang die Aktionäre. Sie müssen sich wohl auf höhere Steuern einstellen.
Für Aktieninvestoren sind es gerade paradiesische Zeiten: So hat der Dax etwa jüngst eine neue Rekordmarke von 15.300 Punkten erreicht. Einige Unternehmen erhöhen die Dividende, wie beispielsweise Daimler. Bei anderen freuen sich die Vorstandschefs über ein schönes Gehaltsplus, wie etwa Timotheus Höttges bei der Deutschen Telekom oder Christian Sewing bei der Deutschen Bank.
Für die Steuerzahler sind es gerade bedrückende Zeiten: Nach Jahren ohne Neuverschuldung werden die Lasten wieder schwerer. 2020 nahm der Bund 217,8 Milliarden Euro neue Schulden auf, im laufenden Jahr sollen es noch einmal 96,2 Milliarden Euro werden. Die Schuldenquote, also das Verhältnis von Schulden zum Bruttoinlandsprodukt, wird in diesem Jahr voraussichtlich auf 75 Prozent steigen – 2019 hatte die Quote noch bei unter 60 Prozent gelegen.
Viele Schulden, viel Geld, das die Wirtschaft in der Corona-Katastrophe am Laufen halten soll – und augenscheinlich auch hält. Und dass den Aktionären und auch einigen Top-Managerinnen und Top-Managern derzeit die Taschen füllt.
Profitieren hier einige wenige auf Kosten vieler? Und wird sich der Staat das Geld von den Profiteuren – den Aktionären und Top-Verdienern - zurückholen, etwa in Form höherer Steuern?
Diese Fragen analysieren und diskutieren in diesem Podcast die mm-Chefredakteure Martin Noé und Sven Clausen mit mm-Reporter Dietmar Palan.
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Quantencomputer gelten schon länger als eine mögliche Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. In den kommenden Monaten könnte der Durchbruch gelingen.
Es ist das Zeitalter der großen Zahlen, aber die Summe von 450 Milliarden Dollar lässt dann doch aufhorchen. So viel Wert schaffen laut Unternehmensberatung BCG Quantencomputer: pro Jahr ab dem Jahr 2050, zum Teil durch neue Umsätze, zum Teil durch Kostenersparnisse.
Es gibt Marktschätzungen, wonach bis 2030 die Branche selbst, also die Hersteller von Quantencomputern, auf einen Umsatz von 65 Milliarden Dollar kommt. Entsprechend alarmiert sind Investoren: Rund 200 Mio. Dollar Wagniskapital investierten sie in den vergangenen Jahren jährlich in Startups, die Quantencomputer entwickeln. Im vergangenen Jahr dann, 2020, folgte die Verdoppelung: Da wurden rund 500 Mio. Dollar investiert. Jüngst hat ein Hersteller, IonQ, bekannt gegeben, an die Börse zu gehen. Investoren sind etwa der Fonds-Riese Fidelity und Google Ventures.
Die Bundesregierung fördert die Technologie, auch die Biontech-Investoren, die Brüder Strüngmann, sind jüngst in ein einschlägiges Start-up eingestiegen. Und Daimler arbeitet bereits mit den neuen Supergeräten.
Quantencomputer gelten schon länger als eine mögliche Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Stehen sie jetzt vor dem Durchbruch? Wer sind die entscheidenden Akteure und welche seriösen Anwendungen gibt es überhaupt?
Darüber diskutiert in diesem Podcast mm-Tech-Reporterin Eva Müller mit Chefredakteur Sven Clausen.
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Warten auf den kommerziellen Quantensprung
Biontech-Investoren setzen auf Quantencomputer
Projekt „Lightspeed“ – so lief die Suche nach Biontechs Impfstoff
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Es ist nur ein Gedankenspiel, aber stellen wir uns einmal vor, mehr als 70 Prozent aller Gewinne aus dem Verkauf von Autos weltweit landeten bei einer Firma. Unvorstellbar – vielleicht. Allerdings erleben wir genau dies im Fall von Smartphones, Pads und Laptops. Dort sichert sich Apple tatsächlich drei Viertel aller globalen Gewinne, die mit Handys und Laptops und Pads gemacht werden. So haben es die Analysten von Bernstein Research errechnet. Im letzten Geschäftsjahr waren das über 50 Milliarden Dollar, die bei Apple anlandeten.
Im Fall des Autos wäre der Gewinn natürlich ein Vielfaches. Es ist der mit Abstand größte Markt überhaupt im globalen Wirtschaftsgeschehen. Das macht, einerseits, den Reiz für Apple aus. Und führt andererseits zu Sorgen gerade in der deutschen Autoindustrie, die wie keine andere für Premium steht, also genau da, wo auch Apple sein Betätigungsfeld hat.
Klar ist, das iCar ist das teuerste Projekt aller Zeiten für Apple, Vorstandschef Tim Cook hat bereits viele Milliarden investiert. Man nennt es „Project Titan“, das sind in der griechischen Mythologie Riesen in Menschengestalt, Nachfahren der Götter. Apple macht also kein Hehl aus seinem Anspruch. Klar ist aber auch, dass die wertvollste Firma der Welt bisher kein fertiges Produkt hat, sondern auch schon viel verworfen und immer wieder neu angesetzt hat.
manager magazin hat dazu gerade seine Titelgeschichte veröffentlicht, betitelt „Automacht Apple“. Wie kommen wir dazu? Wie haben wir recherchiert? Wie diskutieren wir das Thema intern? Darüber informiert der Podcast.
Mit dabei ist Michael Freitag, leitender Redakteur beim manager magazin und der wahrscheinlich beste Kenner der deutsche Autobranche im Journalismus. Sowie Jonas Rest, einer unserer Techexperten, der sich unter anderem bei Tesla und Apple gut auskennt. Und schließlich Martin Noé, einer der beiden Chefredakteure des manager magazins.
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