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Krisen zu managen, ist eine hohe Kunst, in der Politik wie in der Wirtschaft. mm-Experten diskutieren, was die Bundesregierung von Topmanagerinnen und Topmanagern lernen könnte.
Deutschland stolpert von einem Lockdown in den nächsten. Die Politik – in Deutschland wie international – reagiert nach zwölf Monaten Pandemie im Großen und Ganzen wie am Beginn von Covid-19: Mit generellen Verboten und flächendeckenden Einschränkungen. Gehen die Werte hoch, wird das gesamte Land heruntergefahren.
Es wirkt, als habe Deutschland das Jahr 2020 in weiten Teilen vertan, Daten zu sammeln, Erkenntnisse zu gewinnen, das Instrumentarium zu schärfen, um differenzierter und damit schlauer zu reagieren. Der Eindruck eines überforderten Krisenmanagements wird dadurch verstärkt, dass es die Regierung versäumt hat, genügend Impfstoffe zu bestellen.
Michael Machatschke, langjähriger Unternehmensreporter des manager magazins, diskutiert deswegen mit den beiden Chefredakteuren, wie Unternehmen Krisen managen – was sich daraus für die Politik ableiten lässt und was besser nicht.
Weiterführende Links:
Einmal Reisehölle und zurück: Welche Geschäftsmodelle im Tourismus untergehen – und welche nicht
Retten und umbauen: Die Gefahren des neuen deutschen Staatskapitalismus
Vorwärts immer!: Wir Selbstverliebten hemmen den Fortschritt
Brüssel verspielt Milliardensummen: EU-Impfstrategie als schlechtes Omen für die Klimapolitik
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Einzelhändler bangen um ihre Existenz. Viele traditionelle deutsche Zulieferer auch. Wir sprechen von Zombie-Firmen in Deutschland und fürchten eine Pleitewelle 2021.
Der Kapitalmarkt dagegen scheint sich davon abgekoppelt zu haben: Der Dax liegt ungefähr auf Vorjahr-Covid-Niveau und international sind die Investoren zum Teil sogar in Hochstimmung: Börsengänge und Kapitalerhöhungen über die Börse haben nach Zahlen des Daten-Dienstleisters Refinitiv so viel Geld erlöst wie noch nie. Allein die Summe aller Kapitalerhöhungen über die Börse liegt mit mehr als 540 Mrd. Dollar rund 70 Prozent über der Vorjahressumme.
Der genauere Blick allerdings zeigt: Der größte Teil des Optimismus kreist um wenige Mega-Trends: Tech, Nachhaltigkeit, Gesundheit und China.
mm-Redakteur Mark Böschen, der den Kapitalmarkt seit Jahren beobachtet und analysiert, diskutiert in dieser Folge des manager-magazin-Podcast „Das Thema“ mit Chefredakteur Sven Clausen, wie sehr diesen Mega-Trends zu trauen ist und worauf Privatanleger achten müssen.
Zur weiteren Vertiefung:
Psychofallen der Privatanleger
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Deutschlands Wirtschaft wird, zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate, in eine Zwangspause geschickt. Dem stationären Einzelhandel bricht ein großer Teil des Weihnachtsgeschäfts weg, die Dienstleistungsbranchen dürfen keine Kundinnen und Kunden empfangen - und hinzu kommen mehrere Trends, die viele Firmen eh schon haben ächzen lassen: etwa die Notwendigkeit, mit viel Geld und Aufmerksamkeit in die Digitalisierung zu investieren.
Es ist eine Situation, in der viele Unternehmen Nothilfe brauchen, nicht nur in Form von frischem Geld, sondern auch in Form von Spezialwissen. Es ist die Stunde der Notärzte der deutschen Wirtschaft, der Insolvenzverwalter. Die springen, anders als der Name es nahelegt, längst nicht mehr nur dann ein, wenn es nur darum geht, ein Pleite-Unternehmen abzuwickeln. Sondern oft auch vorher, wenn es noch eine Rettungschance gibt.
In diesem Podcast erklärt die mm-Redakteurin Angela Maier, warum viele Firmen oft zu spät Insolvenz anmelden und warum genau das die Rettungschancen schmälert. Gemeinsam mit den mm-Chefredakteuren Sven Clausen und Martin Noé diskutiert Maier, was die Stars der Insolvenzverwalter-Szene wie Michael Jaffé und Arndt Geiwitz auszeichnet, wo sie Schwächen haben und warum sie zum Teil zweistellige Millionenhonorare kassieren. Und schließlich, warum es für die deutsche Wirtschaft sogar gut ist, wenn einige Unternehmen in den nächsten Monaten vom Markt verschwinden.
Weiterführende Links:
Porträt Michael Jaffé, des Insolvenzverwalter von Wirecard
Porträt Arndt Geiwitz, des Beraters von Galeria Karstadt Kaufhof
Wie sich die deutsche Wirtschaft auf die Pleitewelle vorbereitet
Insolvenzverwalter Michael Pluta über die Rechtsrisiken für Führungskräfte von Krisenfirmen
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In dieser Woche ließ Rubin Ritter aufhorchen. Ritter, 38 Jahre alt, ist einer von drei gleichberechtigten Vorstandschefs des Modehändlers Zalando und dort vor allem zuständig für die Strategie. Ritter teilte mit, er wolle aussteigen, spätestens im Sommer nächsten Jahres. Seine Begründung: Er und seine Frau erwarteten Anfang kommenden Jahres ihr zweites Kind, die Familie solle in seinem Leben künftig eine wichtigere Rolle spielen und die Karriere seiner Frau, sie ist Richterin, den Vorzug vor seiner Karriere.
Was bedeutet das für Zalando, eines der Vorzeigeunternehmen der neuen deutschen Digitalbranche? Und wie könnte Ritters Schritt den Blick verändern, wie Deutschlands Führungskräfte auf Karrieren schauen? Darüber informieren und diskutieren die mm-Chefredakteure Martin Noé und Sven Clausen in diesem Podcast mit der mm-Redakteurin Christina Kyriasoglou, die seit vielen Jahren in der deutschen Tech- und Gründerszene recherchiert.
Denn so selten öffentlichen Bekundungen wie die von Ritter auch sind und so komfortabel auch dessen wirtschaftliche Situation als Multimillionär: Ungewöhnlich sind derlei Entscheidungen inzwischen keineswegs mehr: Auch unter Spitzenkräften mit eher traditionellen Karrieren häufen sich die Fälle von Endvierzigern und Anfangfünfzigern, die ihrer Karriere – und damit auch ihrem Leben – noch einmal eine völlig neue Richtung geben.
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Volkswagen ist mit weltweit 670 000 Beschäftigten und rund 250 Milliarden Euro Umsatz der größte Autokonzern der Welt. Das Machtzentrum des Giganten aber liegt in Wolfsburg - und dort ist die Lage zwischen Vorstandschef Herbert Diess und Betriebsratsboss Bernd Osterloh gefährlich verknotet.
Seit mm deren Konflikt öffentlich gemacht hat, suchen die Beteiligten zwar nach einer Lösung - allerdings ohne sich substanziell zu bewegen. Michael Freitag, seit vielen Jahren Auto-Korrespondent des manager magazins, beschreibt die Akteure und Hintergründe des in Deutschland wohl einzigartigen Machtkampfs und diskutiert mit mm-Chefredakteur Martin Noé, warum der Konflikt die Aufholjagd auf den Elektro-Spezialisten Tesla gefährden könnte.
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Die Bundesregierung plant ein Gesetz zur Einführung einer Frauenquote von 30 Prozent in Vorständen börsennotierter Unternehmen, die zugleich der Mitbestimmung unterliegen, also mehr als 2000 Beschäftigte haben.
Ist das ein Fortschritt oder ist das ein Rückschritt: Darüber diskutieren die beiden Chefredakteure des manager magazins, Martin Noé und Sven Clausen, mit mm-Redakteurin Eva Buchhorn, die seit Jahren zu diesem Thema recherchiert und unter anderem auch die Initiative „Top100 Frauen der deutschen Wirtschaft“ betreut.
Das neue Gesetz erweitert die Bestimmungen einer schon bestehenden Regelung, nämlich des „Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“
Das Problem ist nur: Das Gesetz hat zwar zu einem höheren Frauenanteil in Aufsichtsräten geführt, in Vorständen aber nicht viel bewirkt.
Dass Unternehmen in der Führung eine große Vielfalt brauchen, um klügere Entscheidungen zu fällen, darüber sind sich Buchhorn, Noé und Clausen einig.
Uneinig sind sie sich dagegen, welche Rolle dabei das neue Gesetz spielen wird. Buchhorn und Noé sind der Meinung, dass das Gesetz der guten Sache einen Schub geben wird. Clausen dagegen ist der Meinung, dass es der Falschetikettierung von Top-Managerinnen als Quotenfrau Vorschub leistet und deswegen die Diskussion zurückwirft. Zudem verenge es die Diskussion über Vielfalt. Wichtig wäre eine breitere Debatte über die Chancengleichheit auch für Menschen mit Migrationshintergrund oder schwierigen sozialen Hintergründen.
Buchhorn berichtet zudem aus einem Gespräch mit Belén Garijo, der künftigen Chefin des Pharma- und Chemiekonzerns Merck in Darmstadt und ersten alleinigen Chefin eines Dax-Konzerns. Das Gespräch, in dem Garijo ihren Karriereweg beschreibt, können Sie im Dezember auf manager magazin + lesen, ein Porträt Garijos schon jetzt. Mit unserem täglichen Newsletter halten wir Sie auf dem Laufenden.
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Die Bundesregierung füttert die Großwirtschaft mit Milliarden: 3 Milliarden Euro für die Auto-Industrie in dieser Woche. Immer wieder flammt die Diskussion auf über einen Staatseinstieg beim
Stahlkonzern Thyssenkrupp. Im Frühsommer schon hatte der Bund 9 Milliarden Euro für die Lufthansa bereitgestellt und ist seitdem mit gut 20 Prozent größter Anteilseigner. Der Touristikkonzern Tui hat sich 3 Milliarden Euro beim Staat beschafft und fühlt jetzt, wie wir wissen, schon wieder vor, ob sich der Staat nicht auch als Aktionär beteiligen wolle, weil das Geld knapp wird.
Gerät Deutschland zur Staatswirtschaft? Und was heißt das für die wirtschaftliche Dynamik, mit der Deutschland aus der Corona-Pandemie kommt?
Darüber diskutieren in dieser Folge des manager-magazin-Podcast „Das Thema“ Martin Noé und Sven Clausen mit Katharina Slodczyk, der mm-Finanzkorrespondentin.
Eine Analyse über den Vormarsch des Staates in der deutschen Wirtschaft finden Sie hier.
Exklusive Hintergründe zur Lage der TUI und der Tourismuswirtschaft finden Sie hier.
Und das Porträt des neuen Commerzbank-Chefs Manfred Knof und eine Analyse über die Malaise der einst so stolzen Bank finden Sie hier.
Das Gespräch mit der Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo können Sie hier nachhören.
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Die Nachricht von der Wahl Joe Bidens zum neuen US-Präsidenten war kaum verdaut, da wühlte die Welt – und auch die Weltwirtschaft – schon eine neue Nachricht auf. Im Zentrum dieses Mal: Biontech, eine mittelgroße Biotech-Firma aus Mainz, die kurz davor steht, gemeinsam mit dem US-Konzern Pfizer einen Corona-Impfstoff auf den Markt zu bringen.
mm-Redakteurin Eva Müller erklärt, was Biontechs Führungsduo Özlem Türeci und Ugur Sahin antreibt und warum das Ehepaar, obwohl Milliardäre, bis heute in einer normalen Wohnung in Mainz wohnt und mit dem Fahrrad in ihre Firma fährt.
mm-Chefredakteur Martin Noé erklärt, warum die Unternehmer Thomas und Andreas Strüngmann über Jahre die unternehmerische Idee von Türeci und Sahin unterstützt haben, obwohl ein Erfolg alles andere als sicher war.
Und gemeinsam mit mm-Chefredakteur Sven Clausen diskutieren Müller und Noé, was aus Biontech noch werden kann und ob die Firma als Zugpferd für die gesamte deutsche Wirtschaft taugt.
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Viele deutsche Traditionsunternehmen sehen sich damit konfrontiert, dass ihr Geschäftsfeld von der Digitalisierung bedroht oder zumindest bedrängt wird. Der Anpassungs- und Veränderungsdruck steigt. So auch beim Hamburger Familienunternehmen Edding, das mit seinen Stiften seit 1960 eine starke Marke aufgebaut hat. Nur ist das klassische Geschäft rückläufig. Man musste sich bei Edding also etwas einfallen lassen. Daher probiert sich das Aktien-notierte Unternehmen seit Jahren auch in neuen Geschäftsfeldern aus – nicht um der kurzfristigen Rendite willen, sondern um langfristig zukunftsfähig zu sein. Dabei experimentiert der CEO Per Ledermann auch in Nischen – konkret: mit Sprühlacken oder sogar Tätowiertinte.
In unserer heutigen Folge spreche ich mit Herrn Ledermann über Innovation. Wie es gelungen ist, sich in scheinbar gesättigten Märkten zu etablieren, welche Herangehensweise bei Expansion und Produkterweiterung Erfolg verspricht und wie Edding den vielfältigen Herausforderungen der Digitalisierung, der Corona-Pandemie und des Brexits begegnet.
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Diese Folge wird Ihnen präsentiert von der DZ BANK. Das Leistungsspektrum der DZ BANK reicht von klassischen bis zu innovativen Produkten, von Strukturierung und Emissionen bis hin zu Handel und Vertrieb im Kapitalmarkt. Die DZ BANK bietet mit ihrem Allfinanzangebot Kunden und Genossenschaftsbanken Lösungen im Privatkundengeschäft, Firmenkundengeschäft, Kapitalmarktgeschäft und im Transaction-Banking. Mehr unter www.dzbank.de
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Das starke Wachstum in China hat zuletzt den Blick darauf verstellt, wie wichtig die USA für die deutsche Wirtschaft sind. Das gilt gerade jetzt für zwei Unternehmen: BMW mit seinem großen Werk in Spartanburg sowie die Deutsche Telekom nach deren Kauf des Mobilfunkanbieters Sprint.
Julie Linn Teigland, eine der wichtigsten Managerinnen beim Beratungsgiganten EY, bringt die amerikanische Perspektive ein. Egal welche Ergebnisse die US-Wahlen bringen, die deutsche Wirtschaft könnte aus Sicht der Deutsch-Amerikanerin auf jeden Fall profitieren.
Bleiben Sie auf dem Laufenden: Mit unserem Newsletter „Der Tag“ ordnen wir Ihnen nachmittags aus erster Hand ein, was in der Wirtschaftswelt passiert.
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Der manager magazin Podcast informiert aktuell über die relevantesten Themen der Wirtschaft. Redakteurinnen und Redakteure geben Einblicke in ihre Recherchen zu den wichtigsten Konzernen und…
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