Die Schweizer Skigebiete dürfen unter Auflagen offenbleiben, hat der Bundesrat entschieden. Wie gut geht Wintersport mit Schutzkonzept? Und welche Lehren lassen sich für den Wintertourismus aus Corona ziehen? Schweiz Tourismus-Direktor Martin Nydegger ist Gast im «Tagesgespräch». Der erste Schnee in den Schweizer Bergen ist da, das Wetter spielt mit – die Wintersaison kann beginnen. Doch ganz so simpel ist es dieses Jahr nicht. Die Frage, ob die Schweizer Skigebiete angesichts der Corona-Pandemie geöffnet bleiben sollen, ist in den letzten Wochen von Politikern, Tourismusvertretern und Gesundheitsexperten heiss diskutiert worden. Der Bundesrat hat am letzten Freitag entschieden, dass Wintersport mit Auflagen und Schutzkonzepten möglich bleibt. Das Aufatmen in der Branche ist gross. Allerdings wird der Sonderweg der Schweiz in Italien, Frankreich und Deutschland zum Teil kritisch beobachtet. In diesen Ländern bleiben die Skigebiete über Weihnachten geschlossen. Trägt das Ferienland Schweiz im Ausland einen Imageschaden davon? Und: Bestehen die Schutzkonzepte der Skigebiete den Test? Dazu haben wir Martin Nydegger befragt, er ist seit 2018 Direktor von Schweiz Tourismus. Die Marketingorganisation fördert im Auftrag des Bundes die Nachfrage nach Ferien in der Schweiz im In- und Ausland. Barbara Peter hat mit Martin Nydegger gesprochen.