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Letzte Woche habe ich mich an dieser Stelle mit Fake News und dem Problem der bröselnden Wahrheit beschäftigt. Geendet habe ich mit einer Frage: Was ändert die breite Verfügbarkeit von künstlicher Intelligenz? Sorgt die KI für mehr Fake News? Diese Fragen schauen wir uns heute gemeinsam an. Wissenschaftliche Studien dazu gibt es noch nicht. Die generative KI ist erst seit wenigen Wochen breit verfügbar. Einige Entwicklungen lassen sich dennoch bereits beobachten. Und wir können gemeinsam darüber nachdenken, welche Folgen die breite Verfügbarkeit von KI-Werkzeugen wie ChatGPT haben wird. Welche Konsequenzen es hat, wenn die AfD in Deutschland oder Republikaner in den USA manipulierte Bilder einsetzen. Was das für den Umgang mit der KI bedeutet. In meinem Wochenkommentar geht es deshalb diese Woche um die Frage, ob generative KI zu Fake-News-Schleudern werden.
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Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.
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Auf den ersten Blick ist die Sache klar: Fake News sind Falschmeldungen und das Internet ist voll davon. Doch auf den zweiten Blick zerbröselt die Klarheit wie ein zu trockener Sandkuchen am Strand. Denn «Fake News» wird heute allzu oft als Kampfbegriff benutzt. Zum Beispiel von Donald Trump: Was ihm nicht passt, nennt er Fake News. Das ist aber noch nicht das grösste Problem. Denn da ist die Sache mit der Wahrheit. Sie ist der bröselnde Kern des Sandkuchens. Das ist mir diese Woche wieder aufgefallen, als ich an einer Podiumsdiskussion an der Fachhochschule Nordwestschweiz teilgenommen habe. Die Diskussion mit den Studierenden hat mich zum Nachdenken gebracht – und diese Gedanken möchte ich mit Ihnen teilen. In meinem Wochenkommentar geht es deshalb diese Woche um das hässliche Wort «Fake News» und um den schönen Begriff «Wahrheit».
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In der Ukraine herrscht Krieg, im Mittelmeer ertrinken Geflüchtete, in der Schweiz stürzen die Berge ein. Dürfen wir das Schöne auf der Welt geniessen, wo es doch so viel Leid und Krisen gibt auf dieser Welt? Das ist die erste Frage, um die es heute geht. Es ist die Frage nach dem schlechten Gewissen. Die zweite Frage lautet: Wie können wir Schönheit noch wahrnehmen und geniessen, wo wir doch selbst von Krisen fast erdrückt werden? Beide Fragen haben auch mit der Funktionsweise der Medien zu tun, die nicht anders können, als uns täglich Krisen aus der ganzen Welt auf die Bildschirme zu tragen. Wie gehen wir damit um? Ich bin überzeugt: Wir überleben nur, wenn wir dem Schönen Platz einräumen in unserem Leben. Viel Platz. In meinem Wochenkommentar zeige ich Ihnen diese Woche, dass es dabei nicht so sehr auf die Welt ankommt, als auf uns selbst. Denn das Schöne in der Welt zu sehen, ist eine Frage des Willens – und heute vielleicht manchmal auch des Mutes.
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Letzte Woche war der Tag der Arbeit. Ich habe mich deshalb hier gefragt, welche Auswirkungen die breite Verfügbarkeit von Künstlicher Intelligenz auf dem Arbeitsmarkt haben wird. Meine Schlussfolgerung: Jetzt geht es den White Collar Workern an den Kragen, also den ausführenden Angestellten in den Büros. Diese Woche hat Google an seiner jährlichen «I/O»-Konferenz gezeigt, wie die KI in den Google-Produkten und Apps zur Verfügung gestellt wird. Zusammengefasst: schnell und umfassend. Ich habe mich deshalb gefragt, wem die KI am meisten nützen wird. Wer kann bei seiner Arbeit am meisten profitieren? Wer kann seine Leistung am stärksten steigern? Welche Konsequenzen hat das für die Löhne? Es gibt dazu noch keine Studien. Lassen Sie uns also gemeinsam darüber nachdenken. Es ist Freitag, der 12. Mai – mein Wochenkommentar zur Frage, wie die Verfügbarkeit der KI unsere Leistung beeinflussen wird.
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Als Tag der Arbeiterbewegung ist der 1. Mai dieses Jahr in der Schweiz gründlich in die Binsen gegangen. Zum einen haben Medien und Politik nur über den Schwarzen Block und die Polizei berichtet statt über die Anliegen von Arbeitern und Angestellten. Zum anderen aber ging völlig vergessen, dass wir mitten in einer Revolution der Arbeit stecken: Künstlich intelligente Computerprogramme verändern gerade alle Tätigkeiten, die mit Computern zu tun haben und das in einem irrsinnigen Tempo. Arbeiter, Handwerker, Pflegefachleute und soziale Berufe brauchen sich keine Sorgen zu machen. Kreative und Gutausgebildete auch nicht. Alle Angestellten dazwischen müssen sich sehr warm anziehen. Es kann gut sein, dass schon in ein, zwei Jahren am ersten Mai White Collar Worker den Demonstrationszug anführen. Anzüge werden sie nicht tragen, weil sie sich feines Tuch nicht mehr leisten können. Es ist Freitag, der 5. Mai – mein Wochenkommentar zu den Veränderungen der Angestelltenwelt, auf die wir uns gefasst machen müssen.
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Eigentlich sollte das Fernsehen ja schon lange die Klappe halten und sich auf dem Sterbebett seinem Schicksal ergeben. Doch allen Prognosen zum Trotz tanzt das alte Medium sich immer wieder von Neuem ins politische Rampenlicht. Ich denke an den Milliardenvergleich zwischen Fox News und Dominion in den USA – mit unerwarteten Folgen diese Woche. An die mit harten Bandagen geführte politische Auseinandersetzung um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Europa, insbesondere in der Schweiz. Eine Auseinandersetzung, die auch von der Annahme befeuert wird, dass das Fernsehen bald nicht mehr wichtig sei und SRF nicht erwünscht. Und dann das: Die neusten Nutzungszahlen aus der Schweiz zeigen, dass das gute alte Fernsehen in den letzten Monaten stark zugelegt hat und SRF auch im Netz äusserst beliebt ist. Springt die alte Dame dem Tod doch noch von der Schippe? Und was bedeutet das politisch? In meinem Wochenkommentar versuche ich, die verschiedenen Ereignisse der Fernsehwelt zu einem Gesamtbild zusammenzufügen.
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Donald Trump könnte eigentlich zufrieden sein: Wenigstens indirekt hat er diese Woche für einen weiteren Weltrekord gesorgt. Im Prozess zwischen Fox News und Dominion Voting Systems kam es zum teuersten Vergleich in der Mediengeschichte. 787,5 Millionen Dollar kostet den Nachrichtensender die Beilegung der Verleumdungsklage von Dominion. Das ist einerseits eine gigantische Busse, andererseits ist Fox News nicht verpflichtet, sich zu entschuldigen oder darüber zu berichten. Im Nachgang stellen sich deshalb drei Fragen: Welche Konsequenzen hat der Vergleich für Fox News? Was bedeutet der Erfolg von Dominion für andere Verschwörungserzähler in den USA? Und gibt es etwas, was wir in Europa aus den Vorgängen lernen können? In meinem Wochenkommentar drösle ich für Sie den spektakulären Fall auf und skizziere erste Antworten auf die Fragen.
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Das Schweizer Parlament hat sich diese Woche zu einer ausserordentlichen Session getroffen. Thema: die Rettung der Credit Suisse. Die ganze Übung war allerdings nur für die Galerie: Am Rettungsplan für die CS gab es nichts mehr zu rütteln. Entsprechend haben vor allem die Vertreterinnen und Vertreter von SVP und SP viel Wut für den Wahlkampf geschürt. Zur Sache haben sie dabei wenig beigetragen. Leider dürfte sich das politisch lohnen: Angst und Wut gehören zu den wirksamsten Emotionen. Gerade in der Politik. Denn die Menschen entscheiden nicht rational, sondern emotional. Für das Land und die Wirtschaft ist das kontraproduktiv. Angst und Wut sind schlechte Ratgeber. In meinem Wochenkommentar versuche ich die Debatte mit etwas mehr Nüchternheit zu betrachten und Ihnen zu zeigen, warum die Rettung einer Bank keine Schande für ein Land ist. Vielleicht sogar im Gegenteil.
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Ist es Kindern und Jugendlichen zumutbar, von «fetten Kindern» zu lesen? «Nein» fand der Londoner Verlag Puffin Books und überarbeitete die Kinderbücher von Roald Dahl. Vielleicht haben Sie davon gehört. Mir hat der Entscheid zu denken gegeben und zwar nicht nur, weil da schon wieder ein Kinderbuchklassiker umgeschrieben wird. Denn in der Realität haben wir ein immer grösseres Problem mit stark übergewichtigen Kindern. Experten reden von einer eigentlichen Adipositas-Epidemie. Besonders absurd: Bei einem der redigierten Bücher handelt es sich um «Matilda», eine Geschichte, die davon handelt, dass Kinder Superkräfte haben, wenn sie nur auf sich vertrauen. In meinem Wochenkommentar sage ich Ihnen, was das alles mit unserer Gesellschaft zu tun hat und warum es vielleicht kein Zufall ist, dass es Erwachsene gibt, die nichts mehr von «fetten» Kindern lesen wollen.
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Ausgerechnet in der Branche, in der es nur um Zahlen geht, bringen Gefühle einen Koloss zum Absturz: Rechnerisch stand die Credit Suisse letzte Woche eigentlich gar nicht so schlecht da. Sie erfüllte alle gesetzlichen Kapital- und Liquiditätsanforderungen. Die Nationalbank garantierte die Liquidität. Trotzdem stürzte die Bank ab. Sie hatte ihren sozialen Kredit verspielt. Dabei spielte das Internet eine entscheidende Rolle. Banker sagen, Banking sei halt Vertrauenssache. Ich glaube, es steckt mehr dahinter. In meinem Wochenkommentar biete ich ihnen eine kleine Analyse aus Kommunikationssicht und die Learnings, die andere Firmen, Institutionen und natürlich andere Banken daraus ziehen können. Ziehen müssen.
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