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Am vergangenen Freitag kam es zu einem beispiellosen Einbruch am Kryptomarkt: Innerhalb weniger Minuten verlor der Bitcoin rund 20.000 US-Dollar – ein Preissturz, der selbst erfahrene Marktbeobachter überraschte. Zahlreiche Altcoins stürzten in bodenlose Tiefen ab, teils mit Verlusten von –90% oder mehr. Besonders betroffen waren digitale Währungen, die stark mit Krediten oder riskanten Hebelprodukten gehandelt wurden. Die gesamte Marktkapitalisierung schrumpfte Schätzungen zufolge um Dutzende bis Hunderte Milliarden Dollar, als eine Welle automatischer Liquidierungen eine Kettenreaktion auslöste.
Als unmittelbarer Auslöser gilt die überraschende Ankündigung von Donald Trump, 100% Strafzölle auf chinesische Exporte in die USA zu erheben. Diese Eskalation im US-China-Handelskonflikt traf die globalen Finanzmärkte wie ein Schock. Doch nicht allein die politische Entscheidung sorgte für den dramatischen Absturz: Weitaus schwerer wogen die kaskadenartigen Liquidierungen hochriskanter Positionen und Derivate, bei denen Stop-Loss-Orders, Margin Calls und automatisierte Handelsalgorithmen eine unkontrollierte Abwärtsspirale in Gang setzten. Innerhalb weniger Stunden wurden laut Coinglass über 19 Milliarden US-Dollar an Positionen aufgelöst, betroffen waren bis zu 1,6 Millionen Trader, viele davon mit Totalverlust.
Die Folgen sind verheerend: Hunderttausende Anleger stecken tief in den roten Zahlen, und manche dürften ihre gesamten „Ersparnisse“ verloren haben. In den sozialen Medien kursieren erste Berichte über Verzweiflungstaten und Suizide – solche Meldungen sind mit Vorsicht und Mitgefühl zu betrachten, zeigen aber die Wucht der Ereignisse. Auch die klassischen Finanzmärkte gerieten unter Druck: Aktienindizes und Rohstoffpreise brachen ebenfalls ein – nur das Wochenende mit den geschlossenen Börsen verhinderte Schlimmeres. Der Crash verdeutlichte, wie eng Kryptomarkt und traditionelle Finanzsysteme inzwischen miteinander verflochten sind.
In meiner aktuellen Podcastfolge auf Millers Kryptowoche analysiere ich die Chronologie dieses historischen Ereignisses: vom ersten Aufleuchten warnender Signale über die Panikreaktion an den Märkten bis hin zum völligen Absturz. Ich erkläre, wie selbst erfahrene Händler von den Mechanismen der automatisierten Liquidierungen überrascht wurden und warum das Ausmaß des Crashs strukturelle Schwächen eines überhitzten Marktes offenlegt. Für Sie als langfristig orientierten Investor besteht dennoch kein Anlass zu Panik oder Aktionismus. Es war schlicht ein Krypto-Derivate Crash.
Solche Marktbereinigungen gehören zu jeder Anlageklasse – sie sind schmerzhaft, aber sie schaffen Raum für Stabilität und neue Chancen. Nutzen Sie diese Episode, um zu verstehen, wie schnell Märkte kippen können – und warum Ruhe, Disziplin und Diversifikation jetzt wichtiger sind als je zuvor. Emotionen sind in solchen Phasen der größte Feind des Investors. Wer besonnen bleibt hat die besten Chancen, gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen.
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Die Zahl der Krypto-Millionäre ist weltweit auf ein nie dagewesenes Niveau gestiegen. Laut dem neuen Crypto Wealth Report 2025 von Henley & Partners zählt die Welt inzwischen 241.700 Krypto-Millionäre – ein Anstieg um 40 % innerhalb nur eines Jahres. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung bei Bitcoin: Die Zahl der Bitcoin-Millionäre kletterte um 70 % auf 145.100, während die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen im Juni 2025 rund 3,3 Billionen US-Dollar erreichte – ein Plus von 45 % im Jahresvergleich. Dieses Wachstum verändert die Struktur des globalen Wohlstands grundlegend.
Heute verfügen 450 sogenannte Centi-Millionäre über Krypto-Portfolios im Wert von mehr als 100 Millionen US-Dollar, und weltweit werden bereits 36 Krypto-Milliardäre gezählt. Diese Dynamik geht mit einer historischen Welle institutioneller Akzeptanz einher und zeigt deutlich, dass Kryptowährungen längst kein Nischenthema mehr für Technikbegeisterte sind.
Das Besondere an diesem Boom liegt in seiner ortsunabhängigen Natur. Mit nichts weiter als einer Seed-Phrase lässt sich Milliardenvermögen weltweit bewegen – unabhängig von Wohnsitz oder Bankkonto. Für Staaten, Steuerbehörden und Banken bedeutet das eine tiefgreifende Herausforderung, während Investoren neue Dimensionen globaler Flexibilität gewinnen.
Die Verbindung von digitalem Vermögen und internationaler Bewegungsfreiheit wird dabei immer enger. Wohlhabende Investoren suchen gezielt nach krypto-freundlichen Staaten, die rechtliche Sicherheit und Programme für Aufenthalt oder Staatsbürgerschaft bieten. Besonders hoch bewertet im aktuellen Index sind Singapur, Hongkong, die USA, die Schweiz und die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai).
In meinem aktuellen Podcast Millers Kryptowoche befasse ich mich mit den interessantesten Zahlen und Erkenntnissen aus dem brandaktuellen Crypto Wealth Report 2025 von Henley & Partners.
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Aus aktuellem Anlass widme ich mich heute erneut der bei Krypto-Anfängern beliebten Kryptobörse Bitpanda aus Österreich. Während die Bitpanda-Fans gerade den angeblich so großartigen Token-Burn des neuen Bitpanda-Haustokens Vision (VSN) von exakt 40.000.000 Tokens feiern, wird nun klar, warum dieser so hoch ausfällt: Grund ist ein erneuter zentralistischer Eingriff der Bitpanda-Zentrale, in diesem Fall durch die „Bitpanda Web3-Stiftung“ aus der Schweiz.
Das ist zwar kaum zu glauben, aber nachvollziehbar – denn nach dem Flop der Web3-Wallet (die mit DeFi ohnehin nichts zu tun hatte) wollte man offenbar nicht gleich zu Beginn den nächsten Fehlschlag eingestehen. Anstelle echter Transparenz setzt Bitpanda erneut auf Intransparenz. Veröffentlicht werden musste es dennoch – und ich zitiere den übersetzten Originalwortlaut:
„Für diesen ersten Burn hat die Vision Web3 Foundation aus ihrer Kasse Subventionen bereitgestellt, um den Prozess anzukurbeln, wodurch das Gesamtangebot unter die ursprünglichen 4,2 B (Anmerkung: 4,2 Milliarden) Token fiel.“
Das ist nichts anderes als eine Luftbuchung, wie man sie von Schneeballsystemen kennt. Wer an echte Dezentralität glaubt, sollte sich sehr genau überlegen, ob er Projekte unterstützt, bei denen zentrale Instanzen nach Belieben in die Tokenomics eingreifen können. Gerade im Kryptomarkt gab es in der Vergangenheit zahlreiche Beispiele, in denen solche Eingriffe für Privatanleger schmerzhaft endeten – von nachträglichen Änderungen der Tokenverteilung bis hin zu eingefrorenen Wallets. Ein Gegenbeispiel liefern dezentrale Protokolle wie Uniswap oder Aave: Hier entscheidet nicht ein Unternehmen im Alleingang, sondern die Community über Governance-Prozesse und Abstimmungen. Solche Systeme sind zwar manchmal langsamer, bieten aber deutlich mehr Schutz vor willkürlichen Maßnahmen.
Bitpanda hat als selbsternannter „Ankündigungsweltmeister“ zwar ähnliche Governance-Funktionen in Aussicht gestellt, die Historie zahlreicher Bitpanda-Projekte zeigt jedoch, dass solche Versprechen entweder immer weiter in die Zukunft verschoben oder letztlich gar nicht umgesetzt werden.
Für Privatanleger entsteht durch zentralistische Eingriffe nicht nur ein massives Kontroll- und Vertrauensrisiko, sondern auch ein erhebliches Verlustrisiko, wenn diese Maßnahmen den Marktpreis beeinflussen. Wer sein Kapital absichern möchte, sollte daher auf Selbstverwahrung setzen und auf Projekte vertrauen, deren Regeln durch Smart Contracts und dezentrale Governance festgelegt sind. Diesen aktuellen Vorgängen bei Bitpanda widme ich mich ausführlich in meinem Podcast „Millers Kryptowoche“.
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Mark Branson, Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), hat beim Handelsblatt-Bankengipfel am 3. und 4. September 2025 in Frankfurt eine bemerkenswerte Aussage getroffen: Bitcoin und andere Kryptowährungen seien „mehr Casino als Investment“. Eine derart pauschale Abwertung ist aus meiner Sicht höchst problematisch – besonders von einem Behördenchef. Er sollte vielmehr die Chancen und das Potenzial dieser Technologie für den Finanzplatz Deutschland im Blick haben.
Dem stehen klare Daten gegenüber: Eine aktuelle Analyse von Bitwise, einem führenden US-Vermögensverwalter für Krypto- und Blockchain-Fonds, zeigt ein völlig anderes Bild. Über den Zeitraum von 2010 bis 2025 ergibt sich für Bitcoin folgendes Bild: Nach einem Tag liegt die Verlustwahrscheinlichkeit bei 46,9%, nach einem Monat sinkt sie auf 42,2%, nach einem Jahr auf 23,5%. Wer drei Jahre oder länger investiert bleibt, hat nur noch eine Verlustwahrscheinlichkeit von 0,7%.
Das steht in krassem Gegensatz zum echten Casino. Dort ist der Erwartungswert für Spieler immer negativ – egal ob Roulette, Black Jack oder Slots. Alle Spiele besitzen einen eingebauten Hausvorteil (House Edge) zwischen 1% und 10%. Je länger man spielt, desto sicherer gewinnt am Ende das Casino.
Die Bitwise-Daten senden eine klare Botschaft: Ein langfristiger Anlagehorizont senkt das Risiko bei Bitcoin erheblich. Für Investoren, die sich wegen der hohen Volatilität bisher zurückgehalten haben, kann das ein entscheidender Impuls sein. Und auch für bereits investierte Krypto-Anleger sind diese Erkenntnisse wichtig: Sie helfen, in Phasen starker Schwankungen ruhig zu bleiben, statt panisch zu verkaufen.
Mit diesen Fakten befasse ich mich in der aktuellen Ausgabe meines Podcasts „Millers Kryptowoche“.
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Brücken (Bridges) zu DeFi-Anwendungen stellen ein erhebliches Risiko für Blockchain-Wallets dar. Diese digitalen Verbindungsstellen ermöglichen es, Kryptowährungen von einer Blockchain auf eine andere zu übertragen – und sind dadurch ein beliebtes Angriffsziel für Hacker. Erst kürzlich wurde beim Staking-Anbieter KILN eine gravierende Sicherheitslücke bekannt, über die bei Nutzern der Krypto-App SwissBorg Millionenbeträge entwendet wurden. Solche Fälle verdeutlichen, wie verletzlich selbst große und etablierte Plattformen sind.
Kaum eine Woche vergeht, ohne dass ich Anfragen zu unbekannten Token erhalte, die plötzlich in Hardware-Wallets wie dem Ledger oder in mobilen Wallets wie MetaMask auftauchen. Ebenso häufig werde ich auf neue Blockchain-Projekte, Presales, Airdrops oder ICOs angesprochen, die vermeintlich attraktive Investmentchancen versprechen. Leider häufen sich die Schadensmeldungen von Nutzern, die unbedacht mit diesen Token interagieren oder gefährliche Freigaben in ihren Wallets erteilen. Oft geschieht dies, ohne dass sich die Betroffenen der Tragweite dieser Transaktionen bewusst sind.
Wallet-Anbieter, DeFi-Protokolle, Smart Contracts und Blockchain-Brücken geraten zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen. Daher möchte ich Sie in dieser Podcast-Folge nicht nur für diese Risiken sensibilisieren, sondern Ihnen auch ein wichtiges Werkzeug an die Hand geben.
Wenn Sie eine dezentrale Anwendung (dApp) wie eine DEX oder einen NFT-Marktplatz nutzen, erteilen Sie der Anwendung meist eine sogenannte „Approval“. Das ist eine dauerhafte Freigabe, mit der diese dApp berechtigt wird, bestimmte Token in Ihrer Wallet zu bewegen. Vielen Nutzern ist nicht klar, dass solche Genehmigungen oft zeitlich unbegrenzt bestehen bleiben – selbst dann, wenn die dApp schon lange nicht mehr verwendet wird. Das birgt ein enormes Risiko: Wird der Smart Contract später kompromittiert oder handelt es sich um ein betrügerisches Projekt, können Ihre Token ohne weitere Bestätigung abgezogen werden.
In meiner aktuellen Episode von „Millers Kryptowoche“ erkläre ich, welche grundlegenden Sicherheitsanforderungen Sie beachten sollten, wie Sie diese Freigaben überprüfen und zurücksetzen – und damit Ihre digitalen Werte optimal schützen können.
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Künstliche Intelligenz (KI) verändert derzeit nahezu alle Lebensbereiche. Von medizinischen Anwendungen über Sprachmodelle bis hin zur Automatisierung im Alltag – die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Doch wie bei jeder technologischen Revolution gilt: Je größer die Chancen, desto stärker versuchen auch Kriminelle, die Welle für ihre eigenen Zwecke zu nutzen.
Gerade in der Finanzwelt lässt sich beobachten, wie schnell neue Schlagworte instrumentalisiert werden. Wo früher mit dubiosen Goldminen oder windigen Immobilienprojekten geworben wurde, stehen heute Begriffe wie „Blockchain“ oder „KI“ im Mittelpunkt. Was als Innovation wahrgenommen wird, soll Vertrauen schaffen – oftmals mit Erfolg, zumindest bei denjenigen, die sich nicht näher mit den Hintergründen befassen.
Dabei zeigt sich ein gefährlicher Trend: Betrüger verstehen es, aktuelle Technologien als Fassade für alte Maschen zu verwenden. Anstatt komplexe Finanzmodelle zu erklären, genügt es, ein modernes Etikett zu verwenden, um den Anschein von Seriosität und Zukunftsfähigkeit zu erwecken. Wer hier nicht aufmerksam bleibt, läuft Gefahr, in eine gut inszenierte Falle zu geraten. Besonders gefährdet sind Anleger, die auf schnelle Gewinne hoffen und sich von professionell wirkenden Auftritten täuschen lassen. Stichwort: "Krypto-Trading KI". Genau hier setzen die Täter an – mit psychologischem Geschick und immer raffinierteren Methoden.
Wie Sie diese Gefahren erkennen können und welche typischen Tricks derzeit im Umfeld von KI und Krypto eingesetzt werden, damit befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von Millers Kryptowoche.
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Immer mehr Bürger und Unternehmen erleben eine beunruhigende Entwicklung: Bankkonten werden gekündigt – oft ohne nachvollziehbare Gründe, mitunter aus politisch oder ideologisch motivierten Erwägungen. Was früher wie ein Ausnahmefall wirkte, ist längst zur Realität geworden. Der Begriff „Debanking“ beschreibt einen gefährlichen Trend, der das Vertrauen in das etablierte Finanzsystem zunehmend erschüttert.
Betroffen sind längst nicht mehr nur prominente Persönlichkeiten oder Aktivisten. Auch Unternehmer, Vereine, Medienhäuser und Privatpersonen geraten ins Visier – vor allem dann, wenn ihre Meinungen oder Aktivitäten nicht dem gewünschten Narrativ entsprechen. Der Ausschluss vom Zahlungsverkehr bedeutet de facto auch einen Ausschluss aus wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen – meist ohne transparente Begründung oder rechtliche Handhabe. In einer freien Gesellschaft ist das ein Angriff auf die finanzielle Selbstbestimmung.
Der Zugang zu Bankdienstleistungen ist heute ebenso unverzichtbar wie Strom oder Internet. Umso dringlicher sind funktionierende Alternativen – und genau hier setzt die Dezentralisierung an: Bitcoin, Stablecoins, DeFi-Lösungen und selbstverwaltete Wallets ermöglichen direkten, intermediärfreien Zugang zu Geld und Vermögen. Diese Technologien sind keine Spielerei, sondern ein Schutzmechanismus gegen willkürliche Ausgrenzung. Sie bieten echte Kontrolle über das eigene Kapital – unabhängig von Banken oder politischen Strömungen.
Natürlich sind dezentrale Lösungen mit Herausforderungen verbunden. Doch ihr zentrales Versprechen bleibt: mehr Unabhängigkeit, mehr Freiheit, mehr Sicherheit. Debanking ist ein Symptom eines Systems, das sich immer weiter von seinen freiheitlichen Wurzeln entfernt. Wer sich davor schützen will, sollte sich rechtzeitig mit dezentralen Alternativen beschäftigen – bevor der eigene Zugang zum Finanzsystem gekappt wird.
Dezentralisierung ist kein Luxus für Technik-Enthusiasten, sondern ein Gebot der Stunde. Sie ist eine Anlageklasse – und eine Strategie zum Kapitalschutz. In den USA wird dem Debanking-Trend inzwischen aktiv durch gesetzgeberische Maßnahmen begegnet. In Deutschland und Europa hingegen zeigt sich eher das Gegenteil: eine gefährliche Tendenz zur Einschränkung der finanziellen Selbstbestimmung.
Wer Freiheit und Eigentum sichern will, sollte nicht allein auf politische Lösungen hoffen. Eigenverantwortliches Handeln ist gefragt – durch dezentrale Systeme wie Bitcoin, Blockchain, DeFi und DAOs. Genau mit dieser Thematik befasse ich mich in der aktuellen Folge meines Podcasts „Millers Kryptowoche.“
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Die Zahl der digitalen Zahlungsbetrügereien steigt weltweit – auch wenn es in Deutschland zuletzt einen leichten Rückgang gab. Immer raffiniertere Phishing-Techniken, betrügerische E-Mails, gefälschte Onlineshops oder täuschend echte Bankanrufe sorgen dafür, dass immer mehr Menschen Opfer werden. Doch welche Altersgruppe ist besonders gefährdet? Eine aktuelle Studie des Zahlungsdienstleisters Adyen zeigt ein unerwartetes Bild: Die Generation X – also Menschen, die zwischen 1965 und 1980 geboren wurden – verzeichnet mit durchschnittlich 1.230 Euro den höchsten jährlichen Verlust durch Online-Betrug. Das entspricht einem dramatischen Anstieg von 49 % im Vergleich zum Vorjahr.
Noch überraschender ist: Die technikaffine Generation Z verliert im Durchschnitt nur 397 Euro im Jahr, Millennials rund 747 Euro und selbst die oft als besonders gefährdet eingestufte Babyboomer-Generation (1946–1964) kommt mit etwa 697 Euro pro Jahr glimpflicher davon. Die Gründe für die hohe Anfälligkeit der Generation X sind vielschichtig – von einem überdurchschnittlichen Online-Konsum über beruflichen Stress bis hin zu einem manchmal trügerischen Gefühl digitaler Sicherheit. Gleichzeitig nutzen Kriminelle zunehmend Künstliche Intelligenz, um Identitäten zu fälschen, Fake-Seiten professionell zu gestalten oder automatisierte Kontaktversuche in täuschend echtem Tonfall durchzuführen.
Wie genau diese perfiden Methoden funktionieren, welche Risiken für unterschiedliche Altersgruppen bestehen und mit welchen Schutzmaßnahmen Sie sich besser wappnen können – mit dieser interessanten wie brisanten Thematik befasse ich mich in meinem aktuellen Podcast von „Millers Kryptowoche“.
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Als digitaler Wertspeicher, als „digitales Gold“ oder als Symbol einer neuen Finanzära ist Bitcoin längst etabliert. Im internationalen Zahlungsverkehr hingegen spielt der Bitcoin kaum eine Rolle. Hier dominieren zunehmend Stablecoins und spezialisierte Blockchain-Projekte, die für schnelle, kostengünstige und regulatorisch anschlussfähige Transaktionen konzipiert wurden. In diesem Zusammenhang gewinnt der Begriff ISO 20022 immer mehr an Bedeutung. Was auf den ersten Blick wie ein technischer Standard wirkt, betrifft auch den Kryptomarkt – direkter, als viele vermuten. Mit der globalen Einführung dieses modernen Nachrichtenformats rücken digitale Vermögenswerte in den Fokus, die oft als ISO 20022-Coins bezeichnet werden.
Auch wenn es sich dabei nicht um eine offizielle Klassifizierung handelt, beschreibt der Begriff eine wichtige Schnittstelle: Kryptowährungen, deren technologische Struktur eine leichtere Integration in regulierte Zahlungssysteme ermöglicht – insbesondere im Kontext von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs), tokenisierten Vermögenswerten und einer zunehmend vernetzten Finanzinfrastruktur.
Die Umstellung auf ISO 20022 steht für einen fundamentalen Wandel im globalen Zahlungsverkehr – von SWIFT über Zentralbanken bis hin zu modernen Transaktionssystemen. Der neue Standard erlaubt strukturierte Datensätze, höhere Informationstiefe und eine umfassendere Automatisierung. Die wichtigsten Grundlagen und welche strategischen Potenziale sich aus der ISO-20022-Umstellung für bestimmte Kryptowährungen ergeben, erläutere ich in der aktuellen Folge meines Podcasts Millers Kryptowoche.
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In den Anfangsjahren von Bitcoin war es für viele Anleger ein echtes Abenteuer, überhaupt Kryptowährungen zu kaufen – geschweige denn, sie sicher zu verwahren. Heute ist die technische Infrastruktur deutlich ausgereifter. Hardware-Wallets wie Ledger, Trezor oder BitBox gelten als etablierte Standards zur sicheren Selbstverwahrung. Doch gerade diese vermeintliche Sicherheit birgt eine unterschätzte Gefahr – insbesondere, wenn sie zur trügerischen Annahme führt, man müsse sich um seine Wallet „nicht mehr kümmern“.
In Gesprächen mit langjährigen Krypto-Anlegern zeigt sich ein wiederkehrendes Muster: Die Coins bzw. Token wurden einst gekauft, auf eine Hardware-Wallet übertragen – und dann über Jahre hinweg nicht mehr angerührt. Die Wallet liegt im Tresor, im Bankschließfach oder sogar im Ausland, etwa in der Schweiz oder in Liechtenstein. Es erfolgten keine Updates, keine Verbindungen zu einem Gerät, keine Überprüfung der Funktionsfähigkeit.
Diese Passivität kann schwerwiegende Folgen haben. Eine Hardware-Wallet ist kein statisches Aufbewahrungsmittel, sondern vielmehr vergleichbar mit dem Motor eines Autos. Wer diesen über Jahre hinweg nicht startet, kein Öl wechselt und keine Inspektion durchführt, muss sich nicht wundern, wenn er im Ernstfall den Dienst versagt. Genau das gilt auch für Hardware-Wallets: Sie benötigen regelmäßige Firmware-Updates, um Sicherheitslücken zu schließen, neue Standards zu integrieren und die Kompatibilität mit aktuellen Blockchain-Protokollen zu gewährleisten. Wer diese Wartung ignoriert, riskiert nicht nur technische Probleme, sondern den Verlust des Zugangs zu seinen Coins – im schlimmsten Fall dauerhaft.
Mit dieser unterschätzten Gefahr befasse ich mich auf Basis aktueller Praxisfälle in der neuen Folge meines Podcasts Millers Krypto-Woche.
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