Sterbende begleiten und den Hinterbliebenen Trost und Hilfe sein
Priester, Krankenschwestern, Ärzte und Bestatter sind zu Beginn der Corona-Pandemie gestorben, weil sie die Sterbenden nicht allein lassen wollten. Der Umgang mit Sterben und Tod hat sich durch die Pandemie stark verändert, sagt Schwester Katharina. Darum hofft sie, dass wir auch in Zukunft Wege finden, Sterbende zu begleiten und Verstorbene bestatten zu können mit allen, die sich verabschieden möchten.
Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen
In ihrem heutigen Impuls blickt Schwester Katharina auf die Gefängnisseelsorge. Gefangen sein kann viele Bedeutungen haben. Schwester Katharina meint, dass wir Menschen, die auf unterschiedliche Art und Weise gefangen sind, beistehen können.
Kranke: Der ohnmächtige Mensch ist Gottes besonderes Anliegen!
In der Pandemie haben viele erlebt, wie schrecklich es ist, seine kranken Angehörigen nicht im Krankenhaus oder Altenheim besuchen zu können. Dabei ist dies nicht grundlos eines der Werke der Barmherzigkeit, erinnert Schwester Katharina in ihrem Morgenimpuls.
Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern das Durchhalten!
Die Hälfte der Fastenzeit ist vorbei. Zeit, ein Fazit zu ziehen, findet Schwester Katharina. Es komme aber nicht unbedingt darauf an, ob man alle seine Vorsätze einhalten konnte. Wichtig sei, wie man mit Rückschlägen umgeht.
Schwester Katharina ist großer Fußballfan. Bei der Nachricht von Jogi Löws Rücktritt muss sie an die WM 2018 und das frühzeitige Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft denken. Hatte Jogi Löw Angst vor der eigenen Courage? Und wie können wir uns davon befreien? Eine Anregung findet Schwester Katharina in einem Text von Marianne Williamson.
In ihrem heutigen Morgenimpuls erinnert Schwester Katharina an den ums Leben gekommenen Jungen Alan Kurdi. Damit leitet sie zum Papstbesuch im Irak über, wo Papst Franziskus mit dem Vater des Jungen ins Gespräch kam und ihm gegenüber sein Mitleid kundtat. Für Schwester Katharina ist das Foto mit den beiden ein starkes Zeichen, woran die Aufforderung zum Handeln anknüpft.
Internationaler Frauentag - Teilhabe an Diensten und Ämtern in der Kirche
Heute ist der Internationale Frauentag. Schon zu Kindertagen in der DDR war der Tag für Schwester Katharina ein besonderer Tag. Sie meint, es wird Zeit, dass die Frauen in der Kirche über ihre Rolle nachdenken, wenn es um die Teilhabe an Diensten und Ämtern geht.
Andere Menschen bloß stellen ist ein großes Problem unserer Zeit, findet Schwester Katharina. Im Morgenimpuls erinnert sie an eines der Werke der Barmherzigkeit und übersetzt es in die heutige Zeit. Und so bekommt der Satz "Ich war nackt und ihr habt mich bekleidet" eine neue Bedeutung.
Seit 2014 ist eine ägyptische Familie in Olpe heimisch, die unter der Herrschaft der Muslimbrüder geflohen ist. Die Schwestern haben der Familie über die ersten Jahre hier in Deutschland geholfen, zusammen gefeiert, gespielt, gelacht und geweint.
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Mit einem guten Gefühl in den Tag starten: Montag bis Freitag erzählt die Olper Franziskanerin Schwester Katharina von ihren Gedanken über Gott und die Welt. Am Samstag und Sonntag sprechen im Wechsel…
die Religionslehrerin Vanessa Grbavac und Pfarrer Stefan Wißkirchen. Im Radio um 6.15 Uhr und als Podcast.