Hässlich oder herzlich zueinander sein? Seien wir herzlich!
Eine Mitschwester von Sr. Katharina lernt gerade Deutsch. Dabei kommt es schonmal zu Missverständnissen. Aber so, wie nur eine Silbe einen großen Unterschied machen kann, können auch Kleinigkeiten unserem Handeln eine andere Richtung geben.
Allerheiligen bei Nieselregen auf dem Friedhof. Ernste Stimmung, alles grau in grau. Aber dann packt ein Pslam, coronabedingt allein vom Kantor allein gesungen, Schwester Katharina.
Was das Buch Hosea, ein Zitat des heiligen Karl Borromäus aus der Mitte des 16. Jahrhunderts und die Präsidentschaftswahl in den USA verbindet, erzählt uns heute Schwester Katharina.
Schwester Katharina hat früher oft mit ihrer Familie den Friedhof besucht und dort gebetet. Für sie war es eine tröstliche Erfahrung, weil das Gebet ihr zeigte, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist. Zum heutigen Allerseelentag betet sie mit Worten der heiligen Klara.
Heute gibt uns Schwester Katharina ein über 500 Jahre altes Gebet von Teresa von Ávila mit auf den Weg. Nicht nur amüsant, sondern noch genauso aktuell wie damals.
Heute schaut Schwester Katharina mit uns in einen Hymnus aus dem Stundenbuch. Und der regt uns unter anderem dazu an, auch unsere Leichen aus dem Keller zu holen und unter dem Licht Gottes zu betrachten.
Vor zwei Tagen ist der Obere Bruder Mauro Gambetti vom Papst zum Kardinal der katholischen Kirche ernannt worden. Schwester Katharina hat ein Video von seinem Empfang im Konvent an der Basilika San Francesco in Assisi gesehen und sich mit seinem Werdegang beschäftigt. Die Wahl des Papstes kann sie nachvollziehen. Zugleich erinnert sie an den heutigen Gedenktag von Simon und Judas Thaddäus, die aus wiederum unbekannten Gründen von Jesus auserwählt wurden.
Halten wir den Sensus auf unsere Mitmenschen und auf ihren Schutz
Wenn man verstärkt auf etwas achtet, dann begegnet es einem an allen Ecken und Enden, meint Sr. Katharina. Man richtet gewissermaßen seine „Antenne“ anders aus. Ein Zitat aus der heutigen Lesung aus dem Tessalonicherbrief ist für sie genauso ein Grund, sich neu auszurichten: auf seine Mitmenschen. Dann sind auch lästig wirkende Hygienemaßnahmen in erster Linie das: ein Schutz eben dieser Mitmenschen.
"Kreativ und mutig gegen die Pandemie" - das könnte auch ein mögliches Motto für die diesjährige Adventszeit sein. Im heutigen Morgenimpuls berichtet Schwester Katharina von einem Gespräch mit einer Studentin über möglichen Ideen zur diesjährigen Adventszeit.
Vergebt einander, weil auch Gott euch vergeben hat!
"Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes, das den, der es braucht, stärkt und dem, der es hört, Nutzen bringt." In diesem Teil des Briefes des Paulus an die Epheser erkennt Schwester Katharina die Lebensmaxime einer gerade verstorbenen Mitschwester wieder, die viele Jahre in einem Kinderheim tätig war.
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Mit einem guten Gefühl in den Tag starten: Montag bis Freitag erzählt die Olper Franziskanerin Schwester Katharina von ihren Gedanken über Gott und die Welt. Am Samstag und Sonntag sprechen im Wechsel…
die Religionslehrerin Vanessa Grbavac und Pfarrer Stefan Wißkirchen. Im Radio um 6.15 Uhr und als Podcast.