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Das 20. Jahrhundert war die Ära der Mülldeponien. Gefährliche Abfälle aus der Industrie lagerten auf denselben Kippen wie auch der Hausmüll. Die Natur, so glaubte man, könne die Bestandteile des Mülls durch selbstreinigende Kräfte zersetzen. Doch der Gestank, Ungeziefer und Giftstoffe machten sich bald schon bemerkbar. Und aus der Abfallwirtschaft wurde eine Wissenschaft. Ihr Ziel: begreifen, was im Inneren der Deponie geschieht und wie sich die Umwelt vor den Schadstoffen schützen lässt.
Credits
Autor/in dieser Folge: Arndt Reuning
Regie: Silke Wolfrum
Es sprachen: Johannes Hitzelberger, Berenike Beschle
Technik: Fabian Zweck
Redaktion: Nicole Ruchlak
Das Manuskript zur Folge gibt es HIER.
Im Interview:
Dr. Ralf Grau – Niederlassungsleiter der Sonderabfalldeponie Knapsack am Deponiestandort Vereinigte Ville, REMONDIS Industrie Service GmbH;
Prof. Dr. Heike Weber – TU Berlin, Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- & Technikgeschichte;
Henning Schreiber – Geschäftsführer der Kreisabfallverwertungsgesellschaft des Kreises Minden-Lübbecke.
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Bodenschätze in der Tiefsee - Das Schürfen von Rohstoffen
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Linktipp:
ARD Mediathek | hr-fernsehen | Ressource Müll
Das System Müll im Land der bunten Tonnen zeigt die Schattenseiten des Konsums auf. Mehr als 450 Kilogramm Abfall produziert jeder von uns pro Jahr. Was geschieht damit? Die Reporterinnen Isabell Kramer und Daniela Möllenkamp wollten es genauer wissen und sind dem Inhalt ihrer Mülltonnen hinterhergefahren.
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Und noch eine besondere Podcast-Empfehlung der Redaktion:
Simon und Wolli wollen auffallen und provozieren. Sie sind Klimaaktivisten und gehören zur Gruppe "Letzte Generation". Die Presse hat sie längst als "Klimakleber" und Störenfriede betitelt. Von Autofahrern werden sie beschimpft, als Pisser und Arschlöcher. Heute sind sie auf dem Weg ins Stadion, um sich vor vielen Tausend Fußballfans an eines der Tore zu ketten und zu protestieren ... Autorin: Anna Dannecker
Inside Klimaprotest - Welcher Protest wirkt? (1/3)
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Literaturtipps:
Günther E. Thüry: Müll und Marmorsäulen. Siedlungshygiene in der römischen Antike; Verlag: Zabern, Mainz 2001; ISBN 3-8053-2675-0.
Roman Köster: Hausmüll. Abfall und Gesellschaft in Westdeutschland 1945–1990; Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2017, ISBN 978-3-525-31720-4.
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an [email protected].
RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:
ARD Audiothek | RadioWissen
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By Bayerischer Rundfunk4.6
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Das 20. Jahrhundert war die Ära der Mülldeponien. Gefährliche Abfälle aus der Industrie lagerten auf denselben Kippen wie auch der Hausmüll. Die Natur, so glaubte man, könne die Bestandteile des Mülls durch selbstreinigende Kräfte zersetzen. Doch der Gestank, Ungeziefer und Giftstoffe machten sich bald schon bemerkbar. Und aus der Abfallwirtschaft wurde eine Wissenschaft. Ihr Ziel: begreifen, was im Inneren der Deponie geschieht und wie sich die Umwelt vor den Schadstoffen schützen lässt.
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