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«Was geht hier ab? Ich spüre ganz viel Wut!»
Prügeleien, Kratzen, Haare reissen und viele, teils üble, Schimpfworte. Streitende Kinder sind anstrengend. Sie können den Familienalltag und die Nerven arg strapazieren. Ausserdem fühlt man sich bei wiederkehrendem Streiten oft überfordert.
Kinderpsychotheraupeutin Mirjam findet: Streit muss sein! Warum, das erfahrt ihr in dieser Folge. Und auch: Was tun, wenn Kinder ständig streiten? Wie kann man sie in ihren Emotionen begleiten?
Für diese Folge haben wir mit Ravensburger EcoCreate zusammengearbeitet. Mit EcoCreate lassen sich aus Alltagsabfall nützliche und spannende neue Dinge basteln.
«Ein Übergang ist immer etwas Fragiles. Man bewegt sich zwischen zwei Welten. Noch ist nicht da, was kommen wird.»
Oft passieren sie einfach. Manchmal bemerken wir sie erst, wenn sie vorbei sind. Manchmal aber kosten sie uns alles. Sind geprägt von Anspannung und Stress: Veränderungen.
Sowohl grosse wie die Geburt. Und kleine wie 'schnell aus dem Haus gehen'.
Sich bewusst werden, wo und wie Übergänge im eigenen Leben als Frau und als Mutter passieren, lohnt sich. Darüber nachzudenken, wie Kinder einen Übergang erleben, vom Kindergarten in die Schule zum Beispiel. Wie wir sie darauf vorbereiten können und darin begleiten können.
Veränderungen passieren - und wir sollen vor allem eines: Mit uns und unseren Kindern darin liebevoll umgehen.
«Wenn ich Mutterschaft nicht zu mir nehme und sie fülle mit den Dingen, die mir wichtig sind. Mit dem, was ich wertvoll erachte. Wer nimmt sie denn zu sich und definiert ihren Wert?»
Born to mother - in unserer Instagramumfrage wollte sich kaum jemand damit identifizieren. «Ich bin doch nicht NUR Mutter», sagten die einen. Andere fanden, genau solche Sätze seien die Inkarnation des Patriarchats. Dem gegenüber die Frage: Was passiert, wenn Frauen Mutterschaft nicht zu sich nehmen? Wer definiert sie dann?
In dieser Folge reden wir ausführlich über das Muttern, darüber, ob Frauen wirklich 'born to mother' sind, wieso Mutterschaft so viele ambivalente Gefühle auslöst und wie wir damit umgehen.
«Ich will nicht dass jemand darunter leidet, den Anspruch auf perfekte Sommer zu haben und nur dann war es gut und nur dann hat man es gut gemacht»
Achtzehn Sommer, so sagt man, haben wir mit unseren Kindern. Und dann? Dann neigt sich die Zeit, die wir gemeinsam haben, dem Ende zu. Für viele heisst das also: Geniessen, was das Zeug hält!
Doch: Was, wenn die Sommer nicht geniessbar sind? Wenn die Familienzeit anstrengend ist, wir enttäuscht sind vom 'Sommer', von unseren Kindern, von uns selbst? Und überhaupt, wer sagt denn, dass wir (nur) achtzehn davon haben?
Ein Gespräch über die Balance von Inspiration und Stress, den ein solcher Spruch auslöst. Und über das Vereinbaren von Alltag mit dem tiefen Wunsch, Familie geniessen zu können.
«Das Kind will die Hose nicht anziehen. Ist das jetzt ein Bedürfnis oder ein Wunsch?»
Mirjam findet: Das Unterscheiden von Bedürfnissen und Wünschen ist in der Elternschaft überlebenswichtig! Und darum reden wir in dieser Folge darüber.
Von der Unsicherheit, was jetzt Wunsch oder Bedürfnis ist. Wie schlimm es ist, wenn man Wünsche erfüllt - oder Bedürfnisse nicht erfüllt. Warum Mirjam ihr Kind in den Kindergarten geschickt hat, obwohl es nicht gehen wollte. Und wie man als Eltern Sicherheit gewinnt im Umgang mit all dem, was Kinder von uns wünschen oder brauchen.
«Muss man denn so weiterleben wie vorher?»
Kinder haben bedeutet oft, sich selber zurücknehmen (oder aufopfern) zu müssen. Plötzlich sind die Lebensumstände anders, die Kinder sind anders als gedacht. Man fühlt sich selber anders als noch ohne. Zwangsläufig passt man sich dem neuen Leben an und: Verändert sich vielleicht sogar.
Wie schaffen Frauen diesen Anpassungsprozess, ohne dass sie sich darin komplett verlieren und aufgeben? Wie prägt unser Mutterbild unser Muttersein? Welche Veränderungen können sogar positiv sein? Und warum ist es nicht das Wichtigste, so zu bleiben wie vorher?
«Eine Frau, die ihre Wut zeigt, wird unsympathisch und inkompetent empfunden.»
Wut ist kein passendes Gefühl. Vor allem nicht als weiblich gelesene Person. Wut ist schwer ertragbar und wirkt zerstörerisch. Wut ist aber auch unglaublich wichtig. Schliesslich zeigt sie an, dass etwas nicht in Ordnung ist. Dass Grenzen überschritten wurden. Entsprechend ist Wut auch unglaublich stark und hat das Potenzial, Situationen zu verändern.
Warum wir unseren Kindern Wut zugestehen sollen und wie wir ihnen (und uns) einen guten Umgang damit ermöglichen, darüber sprechen wir in dieser Folge.
«Es kann nicht um Fairness gehen oder um Gerechtigkeit, sondern um eine Haltung.»
Zum Elternsein gehören immer zwei. Trotzdem fühlt es sich für viele Frauen so an, als wären sie 'alleine im Seich'. Wir widmen uns der oft gestellten Frage nach der Präsenz der Väter im Elternalltag und der Suche nach Gründen, woran ein spürbares Mittragen der Väter scheitert. Ob Frauen denn nicht einfach selber schuld sind und kommen einmal mehr zum Schluss: Es ist einfach saumässig uneinfach.
Die meisten Frauen müssen sich im Laufe ihres Mutterseins Kritik von Kindern anhören. Das geht von 'dumme Mama' bis 'ich ziehe aus hier!' - ist durchaus ernst gemeint, nur: Was macht das mit einem als Mutter?
In der letzten Folge übers Loslassen haben wir bereits ein wenig über den Selbstwert gesprochen und inwiefern Kinder einen Einfluss darauf haben, wie wertig wir uns fühlen. Jetzt besprechen wir ausführlich, wie Wert und das In-Beziehung-sein-mit-Kindern zusammenhängen und warum es so wichtig ist, dass wir unseren Selbstwert nicht von den Kindern abhängig machen.
Mutter werden heisst, man lässt sich auf eine wahnsinnig enge Beziehung ein. Muss anfangs ganz viel halten und Geborgenheit schenken. Gleichzeitig entwickelt sich das Kind immer mehr in eine Unabhängigkeit. Jeder Entwicklungsschritt beinhaltet ein bisschen mehr Selbstständigkeit, ein bisschen weniger Mama.
Und plötzlich ist man konfrontiert mit der Frage: Wer bin ich denn, wenn ich nicht mehr gebraucht werde? Wenn ich loslassen muss? Oder auch umgekehrt: Wieso kann das Kind nicht loslassen? Und wie kann es sein, dass ich die Mutter bin, die als einzige mit ihrem Kind in der Spielgruppe sitzt? Zudem beantwortet Mirjam die Frage, wie Loslassen denn bei Kindern Ü16 geht. Und was dann noch vom Halten übrig bleibt.
Und wie immer gilt: Gut genug loslassen reicht.
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