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«Wann ist man eine 'gute Mutter'? Sicher nicht dann, wenn man sich einen Kaffee macht und das Kind weinen lässt.»
Wie oft hört man als Mutter, dass Selbstfürsorge zentral ist. Denn: Nur wer sich selber gut schaut ist in der Lage, eine gute Mutter zu sein. Doch oft schafft man im Alltag mit Familie kaum, sich gut zu schauen. «Me-time» wird zu einem weiteren Punkt auf der endlosen Sollte-ich-auch-noch-Liste. Einem weiteren Punkt, bei dem man als Frau versagen kann. Wir glauben, dass Selbstfürsorge möglich ist und auch, dass Me-time nicht immer möglich ist, man sich selber aber trotzdem gut schauen kann.
«In dem Moment war ich nicht Kinderpsychologin, sondern einfach Mama mit meinen Gefühlen - und die waren nicht schön.»
Auf die Emotionen, die Mutterschaft mit sich bringt, ist man kaum vorbereitet. Auch wird man häufig davon überrascht, welche Momente sich im Muttersein grenzwertig anfühlen - und wie man selber darauf reagiert.
Wie gehen wir damit um, wenn uns ein Kind so wütend macht, dass wir fast handlungsunfähig werden? Welche Anforderungen haben wir an uns als Mutter? Ein Gespräch darüber, dass sich Muttersein überwältigend anfühlen kann. Und warum wir nicht alles zu uns nehmen müssen.
Mutter ist man nie alleine. Sobald man Mutter wird, meinen ganz viele, dass sie mitreden können. Was ich tun soll, wann ich gute und eine schlechte Mutter bin.
Einer von vielen Gründen, warum wir - Kinderpsychotherapeutin Mirjam Jost und Mamas Unplugged-Gründerin Nadine Chaignat - einen Podcast starten: Wir finden, mitreden muss genau niemand. Aber ÜBER das Muttersein reden, das müssen Mütter unbedingt. Denn nur so wird Mutterschaft sichtbar.
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