Nach den Zwischenwahlen, den «Midterms», gibt es im US-Wahlkampf praktisch keine Verschnaufpause. Interessierte, wie der Republikaner Ron DeSantis, bringen sich in Stellung, sorgen national für Schlagzeilen, horten millionenhohe Spendengelder und schiessen gegen die Konkurrenz.
Donald Trump, erneut potenzieller Präsidentschafts-Kandidat der republikanischen Partei, teilte gegen Ron DeSantis aus: «Ich kann Ihnen Dinge über ihn erzählen, die nicht sehr schmeichelhaft sind.» DeSantis gilt als grösster Konkurrent Trumps innterhalb der Partei.
Hintergrund der Verbalattacke: DeSantis hat bei den Zwischenwahlen exzellent abgeschnitten und liebäugelt mit dem Präsidentenamt in den USA. Er wurde als Gouverneur von Florida im Amt bestätigt. Die Kandidierenden jedoch, die von Trump in vielen Bundesstaaten unterstützt wurden, bekamen ihr Wunschamt oft nicht.
Der Podcast News Plus zeigt, wie bereits am Tag nach den Zwischenwahlen der Wahlkampf für 2024 beginnt und was das für die Kandidierenden heisst. Dass sich Interessierte zuerst in der eigenen Partei bekämpfen, ist eine Besonderheit der USA im vielleicht härtesten Wahlkampf der Welt.