News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

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News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten episodes

  • «Wir können bei unserem Kampf für Demokratie sterben»
    In dieser Podcast-Episode stellen wir euch Reel Muaz vor. Sie ist 25 Jahre alt und sie demonstriert für Freiheit und für Demokratie. Reel Muaz lebt im Sudan. In einem Land in dem seit Monaten gegen die Militärregierung demonstriert wird. Und in dem Demonstrierende einfach so erschossen werden. 
    Unsere Afrika-Korrespondentin Anna Lemmenmeier ist in den Sudan gereist und hat dort bei den Protesten in Khartum Reel Muaz getroffen. Warum Reel Muaz trotz der Brutalität der Militärregierung weiterdemonstriert und was für ein Land sie sich wünscht, das erfahrt ihr heute bei News Plus. 
    Ihr könnt die Themen unseres Podcasts selber mitbestimmen. Das geht ganz leicht mit einer Mail an [email protected] oder mit einer Sprachnachricht an 076 320 10 37.
    14 min
  • Die Tinder-App zur französischen Präsidentschaftswahl
    Nein, die App ist nicht zum Daten gedacht. Mit ihr kann man aber Kandidierende und ihre Programme kennenlernen und vor allem erfahren, wen man favorisieren würde. Sie ist ein grosser Erfolg. Millionen Menschen haben sie schon heruntergeladen. 
    News Plus hat die App ausprobiert, redet über die riesige Wahlabstinenz in Frankreich und ob die App da Abhilfe schaffen kann.
    19 min
  • Eine neue Ära für Internet-Giganten?
    Ein neues Gesetz in der EU soll Tech-Firmen in die Schranken weisen. Apple, Facebook, Google und andere gelten als zu mächtig und da will dieses neue Gesetz ansetzen. In der EU ist die Rede davon, dass eine neue Ära eingeläutet wurde mit dem Gesetz. Stimmt das? Dem gehen wir nach. 
    Ausserdem fragen wir, was sich für uns Nutzer:innen mit dem neuen EU-Digitalgesetz ändert. Wir wollen wissen, welche Punkte das Gesetz gegen Tech-Giganten umfasst und wir erklären, was sich damit für die Schweiz ändern könnte. Antworten liefert Michael Funk, Spezialist für digitale Märkte bei Swiss Economics. 
    Habt ihr Fragen zum aktuellen Geschehen? Dann schreibt uns eine Mail an [email protected] oder macht uns eine Sprachnachricht auf 076 320 10 37 und vielleicht ist euer Input schon bald Thema im Podcast.
    14 min
  • «In der Ukraine gibt es nicht mehr Rechtsradikale als anderswo»
    Das sagt der Journalist Denis Trubetskoy in Kiew. Er wird von westlichen Medien oft auf das Regiment Asow angesprochen, das rechtsradikale Wurzeln hat. Trubetskoy sagt: «Der Fokus darauf, mitten im Krieg, stört mich.»
    Dass die Ukraine von Neonazis gelenkt werde, sei eine russische Propaganda-Geschichte, sagt der Journalist. Diese Aussage wird von internationalen Beobachterinnen und Historikern geteilt. Trotzdem befassen sich viele westliche Medien – auch wir – mit dem sogenannten Asow-Regiment. Dieses kämpft innerhalb der ukrainischen Streitkräfte und gilt als rechtsxtrem. Was ist dran?
    Tatsächlich sei das Regiment ursprünglich von Rechtsextremen gegründet worden, erklärt Andreas Umland. Er ist Analyst am Zentrum für Osteuropa-Studien am schwedischen Institut für Internationale Beziehungen in Stockholm. Dies sei eine Reaktion darauf gewesen, dass prorussische Kräfte – unterstützt von Russland – sich für eine Abspaltung der ukrainischen Provinzen Donezk und Luhansk ausgesprochen und dafür gekämpft hätten.
    Da die ukrainische Armee nicht habe dagegen halten können, hätten sich die Asow-Leute organisiert. Allerdings sei das Regiment inzwischen in die normalen ukrainischen Streitkräfte eingebunden. Wie viele Rechtsextreme noch dabei seien, sei unklar, denn das Regiment gelte als kampfstark und habe deshalb Zulauf von allen möglichen Ukrainern und Ukrainerinnen.
    Und Journalist Trubetskoy schätzt den Anteil der Rechtsextremen im Regiment auf unter zehn Prozent. Dass es sie gebe, sei den Menschen in der Ukraine durchaus bewusst. Und auch, wie problematisch ihre Gesinnung sei. Dies stehe jetzt in der Kriegslage aber nicht im Vordergrund; tatsächlich sei das Land froh und jeden Mann und jede Frau, der oder die kämpfe.
    Dieses Thema habt ihr uns vorgeschlagen – herzlichen Dank! Schickt uns gerne weitere Ideen auf 076 320 10 37 oder [email protected].
    15 min
  • Im Tessin ist es so trocken, dass für Regen gebetet wird
    Seit über drei Monaten hat es im Tessin kaum mehr geregnet. So trocken war es noch selten seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Trockenheit lässt eine alte Tradition wieder aufleben: Es gibt Menschen, die pilgern zu Kapellen, um für Regen zu beten, schildert Tessin-Korrespondentin Karoline Thürkauf.
    Sie beschreibt zudem, wie die Tessinerinnen und Tessiner jeden Tag die Trockenheit zu spüren bekommen. Die Böden sind vertrocknet, das Gras so gelb wie im Hochsommer, der Dunst führt zu einer schlechten Luftqualität.
    Wie steht es um die Waldbrandgefahr, nachdem das Tessin letzten Monat einen grossen Brand löschen musste? Während Gläubige für Regen beten, ist gleichzeitig die Befürchtung da, dass dann wieder zu viel Wasser kommt und es zu Erdrutschen kommen kann.
    Zudem sprechen wir mit dem Meteorologen und Klimaforscher Roman Brogli von SRF Meteo, der uns einen Überblick über die Wintertrockenheit gibt und sagt, ob wir uns künftig wegen des Klimawandels vermehrt auf solche Winter einstellen müssen.
    Ihr könnt uns gerne Fragen zur Trockenheit oder anderen Newsthemen schicken – wir beantworten diese gerne im Podcast. Ihr erreicht uns per Mail an [email protected] oder per Sprachnachricht auf der Nummer 076 320 10 37.
    17 min
  • Ukraine: Mariupol wird dem Erdboden gleichgemacht
    90 Prozent von Mariupol seien mittlerweile zerstört, heisst es aus britischen Militärkreisen. Die Stadt, die einst so viele Einwohner hatte wie Zürich, ist von russischen Truppen eingekreist und wird weggebombt.
    Mariupol ist eingklemmt zwischen der Krim und den pro-russischen Gebieten im Westen der Ukraine – und darum wichtig für beide Seiten. Das sagt der NZZ-Sonderkorrespondent in Odessa, Ulrich Schmid.
    In News Plus sprechen wir über die russische Kriegstaktik – und darüber, was das für die Menschen bedeutet, die in Mariupol ausharren. Die medizinische Versorgung ist praktisch unmöglich geworden und die letzten Journalisten haben die Stadt wegen der Kämpfe Anfang Woche verlassen.
    Habt ihr Fragen, Inputs oder Kritik?
    Whatsapp: 076 320 10 37
    19 min
  • Ein Krieg ohne Symbole? Unvorstellbar.
    Schon fast einen Monat dauert der Krieg in der Ukraine jetzt. Und ein Symbol ist seither immer häufiger zu sehen. Das «Z». Geschrieben auf russischen Panzern oder Lastwagen. Oder mitten in Moskau auf einem Hochhaus. Was steckt dahinter? Und warum gibts eigentlich in jedem Krieg Symbole?
    Das besprechen wir heute mit Marcel Berni, Strategieexperte an der Militärakademie der ETH Zürich. Er beantwortet auch Fragen eines Hörers unseres Podcasts. Zum Beispiel, ob denn eigentlich auch Ukrainer:innen das Z-Symbol tragen könnten um Verwirrung zu stiften. Und wir klären mit Marcel Berni, ob der Vergleich zwischen «Z» und Hakenkreuz zulässig ist. 
    Ihr könnt uns gerne Fragen zum Ukraine-Krieg oder zu anderen Newsthemen schicken, die beantworten wir gerne im Podcast. Ihr erreicht uns per Mail an [email protected] oder per Sprachnachricht auf der Nummer 076 320 10 37.
    13 min
  • Ukraine-Krieg: Trägt die Nato eine Mitschuld?
    Das politisch-militärische Bündnis Nato polarisiert in diesen Tagen. Für die einen trägt die Nato eine Mitverantwortung am Krieg, weil sie nach 1999 nach Osten expandierte. Für die anderen ist sie unsere Rettung. Die Suche nach Antworten zeigt: selbst Expert:innen sind sich darüber uneinig. 
    In dieser Podcast-Episode machen wir eine Auslegeordnung. Wir reden mit dem Historiker Bernd Greiner und dem Politikwissenschaftler August Pradetto. Beide sagen, die Nato habe grosse Fehler gemacht. Ganz anders sieht das der Politikwissenschaftler Hannes Adomeit. Ohne Nato hätte Russland ganz Europa überfallen, das Bündnis biete osteuropäischen Ländern Sicherheit. Ausserdem werfen wir mit unserem diplomatischen Korrespondenten einen Blick zurück auf die Geschichte der Nato und klären, weshalb es überhaupt in den 90er-Jahren zur Osterweiterung gekommen ist. 
    Fragen, Inputs oder Kritik? 
    076 320 10 37 (wir lieben Sprachnachrichten:-))
    20 min
  • Wie werden Informationen im Krieg unabhängig überprüft?
    «Diese Information konnte nicht unabhängig überprüft werden»: Viele Meldungen im Ukraine-Krieg tragen diesen Zusatz. Aber was bedeutet das eigentlich? Was heisst unabhängig? Was nicht? Welchen Quellen können wir glauben? Und wie berichten wir im Krieg?
    Wir schauen uns am Beispiel des ehemaligen BBC-Journalisten John Sweeney an, was aktivistische Kriegsberichterstattung von jener bei SRF unterscheidet. Und wir klären auch, wie das Faktencheck-Team von SRF bei Bildern aus dem Krieg vorgeht, um sie zu verifizieren.
    Schreibt uns, falls ihr weitere Fragen, Inputs oder Feedback für den Podcast «News Plus» habt - an [email protected] und 076 320 10 37.
    Hier der Link zu unseren Leitlinien: publizistische-leitlinien.srf.ch
    21 min
  • Können bewaffnete Zivilist:innen zu Kriegsverbrechern werden?
    Aktuell kursiert ein Video aus der Ukraine, in dem offenbar russische Soldaten einen Zivilisten erschiessen. Warum es sich dabei um ein Kriegsverbrechen handelt, erklärt ein Experte. Zudem reden wir über bewaffnete Zivilist:innen. Ein Hörer fragt, ob auch die zu Kriegsverbrechern werden können.
    Uns beschäftigt in dieser Podcast-Ausgabe auch: Was sind überhaupt Kriegsverbrechen? Wer entscheidet, was Kriegsverbrechen sind und was nicht? Wie werden Beweise gesammelt? Fragen an den Völkerrechtler Oliver Diggelmann von der Universität Zürich. 
    Zudem möchten wir wissen, wie es vor dem Strafgericht zu und hergeht, wenn es dort Verhandlungen gegen Kriegsverbrecher gibt. Unsere Mitarbeiterin in den Niederlanden erzählt von ihren Erlebnissen in Den Haag.
    Habt ihr weitere Fragen zur russischen Invasion in der Ukraine? Oder möchtet ihr mehr zu einem ganz anderen Thema erfahren? Schreibt uns auf [email protected] oder macht uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37.
    18 min

About News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

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In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt.

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