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Der neue Kurs der USA im Ukraine-Krieg kommt Russland mehr als entgegen. Wie ntv-Korrespondent Rainer Munz ausführt, erleichtert der Stopp amerikanischer Geheimdienstinformationen Moskaus Truppen etwa zielgenauere und zerstörerische Angriffe auf die Ukraine.
Johann Wadephul, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU, formuliert im ntv Frühstart Forderungen an den wahrscheinlich künftigen Regierungspartner SPD. So dürfe es zum Beispiel bei der Begrenzung von Migration "keine roten Linien geben".
Seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine diskutiert Deutschland über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht. Für ntv ordnet Oberst a.D. Ralph Thiele ein, warum diese derzeit nicht sinnvoll wäre und welche Hürden die Bundeswehr zuerst zu meistern hat.
Union und SPD planen noch vor der Konstituierung des neuen Bundestages, ein 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur und eine Lockerung der Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben auf den Weg zu bringen. Linken-Chef Jan van Aken stimmt den Plänen zumindest teilweise zu, sieht aber ein Legitimierungsproblem.
Beobachter sind sich einig: Trumps erste große Rede seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus vor dem US-Kongress bietet wenig Neuigkeiten. Für die Ukraine und Europa aber sei es "ein guter Tag" gewesen, sagt US-Experte und Journalist Andrew B. Denison. Warum, erläuert er im Interview mit ntv.
Nach der Demütigung im Weißen Haus und dem umgehenden Stopp aller Hilfslieferungen entscheidet sich Wolodymyr Selenskyj "deutlich leiser zu treten", analysiert ntv-Reporterin Nadja Kriewald. Im Land gehen die russischen Angriffe unvermindert weiter.
ntv-Korrespondent Rainer Munz sieht Russland durch die Zuwendung der USA in einer komfortablen Lage, nicht von seinen Maximalzielen im Ukraine-Krieg abrücken zu müssen. Damit zielt Donald Trump auch auf ein Abrücken des Landes von China.
Dass sich die Union nun doch zu einer Aufweichung der Schuldenbremse durchringt, ist für Britta Hasselmann nicht nur ein "rasanter Bruch" eigener Wahlversprechen. Die Grünen-Politikerin betont im ntv Frühstart, dass ihre Partei sich schon immer für diese Maßnahme ausgesprochen hat.
Obwohl Volker Wissing als einer der treibenden Kräfte hinter dem Einhalt der Schuldenbremse gilt und auch seine ehemalige Partei FDP an dieser festhält, begrüßt er die nun geplanten Sondervermögen ganz ausdrücklich. Im ntv Frühstart erklärt er, warum.
Die Verdrehungen von US-Präsident Donald Trump in seinem Narrativ über Selenskyj und die Ukraine findet Thomas Jäger "geradezu ridikül". Derweil breche selbst unter den eigenen Wählern Trumps Unterstützung ein. Dennoch wundert sich der Politologe über den Mangel an Widerstand.
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