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Neun Tage nach der Bundestagswahl treten die Parteichefs von CDU, CSU und SPD vor die Kamera und stellen erste Ergebnisse der Verhandlungen vor. "Wir lösen endlich den Investitionsstau in unserem Land auf", sagt SPD-Vorsitzender Lars Klingbeil und verkündet den Plan eines Finanzierungspaketes.
Unter dem Eindruck sich rasant verändernder Umstände in der Welt sondieren Union und SPD über die Bildung einer neuen Regierung. Erste Einigkeit besteht schon jetzt: Ein Vorschlag zur Ermöglichung von Schuldenaufnahme für Verteidigungsausgaben und Infrastruktur soll gemeinsam eingebracht werden, wie CDU-Chef Merz ausführt.
Grünen-Bundesvorsitzende Franziska Brantner wirft Friedrich Merz im ntv Frühstart vor, bei den im Raum stehenden Finanzierungen in Verteidigung und Infrastruktur keinen konkreten Plan zu haben. Statt Sondervermögen bräuchte es eine grundlegende Reform der Schuldenbremse.
Nur eine Woche nach der vorgezogenen Bundestagswahl gibt es in ersten Zahlen des RTL/ntv-Trendbarometers deutliche Bewegung. Allen voran legt die Überraschungspartei der Wahl kräftig zu: Die Linke zieht sogar an den Grünen vorbei. Die Umfrage zeigt auch, für wie geeignet die Wähler die Kandidaten für Merz' Regierung halten.
Was der abrupte Stopp der Hilfen aus den USA konkret für die Ukraine bedeutet, ist laut ntv-Reporterin Nadja Kriewald bisher nur teilweise klar. Neben bereits unter Joe Biden genehmigten Geldern könnten auch Kaufverträge oder Geheimdienstinformationen betroffen sein.
ntv-Korrespondent Gordian Fritz findet klare Worte für die jüngste Anordnung Donald Trumps: Der umgehende Stopp aller Hilfslieferungen an die Ukraine ist nicht nur ein beispielloser Bruch, sondern auch ein klares Zugeständnis an Russland.
Die USA vollziehen unter Trump eine Kehrtwende in der Außenpolitik. Trumps Annäherung an Putin löst in Europa Entsetzen aus. Die Zukunft der USA als Schutzmacht scheint am seidenen Faden zu hängen. Sicherheitsexperte Nico Lange sieht zumindest eine Teilschuld Europas für die brenzlige Lage.
Die Außenpolitik der Trump-Administration zwingt Europa zu schnellem Handeln. Wie kann das Überleben der Ukraine ohne die USA gesichert werden? Wolfgang Richter, Oberst a. D. und Experte für Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, sieht Europas Handlungsoptionen mittelfristig deutlich eingeschränkt.
In Mannheim rast ein Auto in eine Menschenmenge. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Zwischenfällen ein. Andreas Roßkopf von der Gewerkschaft der Polizei fordert daher schärfere Sicherheitsvorkehrungen für deutsche Innenstädte: "Es ist jetzt dringend an der Zeit, dass der Föderalismus in der Sicherheitsbehörde zusammengefasst wird".
Nachdem Donald Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj regelrecht vorgeführt hat, bemühen sich die Europäer um eine Führungsrolle bei der Unterstützung des angegriffenen Landes. Politologe Thomas Jäger erläutert, woran der Plan aktuell hakt.
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