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Der Berg und der Neoliberalismus.
Gestaltung: Ilse Huber, Ulrike Schmitzer, Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 02.07. 2026.
Ein Leben zwischen Freiheitsdrang und Zerrissenheit: Ingeborg Bachmann zählt zu den prägenden Stimmen der europäischen Nachkriegsliteratur. Zum 100. Geburtstag der Dichterin wird ihr Werk aus verschiedenen Blickwinkeln neu beleuchtet. Sichtbar wird eine Autorin, die bei allem Streben nach Emanzipation in den Verstrickungen ihrer Zeit gefangen blieb - existenziell und künstlerisch.
Episode 1: Die Kärntner Jahre.
Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ute Maunböck. Gesendet in Ö1 am 22.03. 2026.
Aufbruch und Ankommen.
1946 übersiedelt Ingeborg Bachmann nach Wien - in eine zerstörte Stadt und ein neues Leben. Die junge Frau studiert Philosophie, sie arbeitet für den Rundfunk und schreibt Gedichte und Hörspiele. Schnell findet sie Anschluss an die literarische Szene, wird Teil der Gruppe 47 und macht sich einen Namen. Der Durchbruch folgt Anfang der 1950er-Jahre: Bachmanns Lyrik wird gefeiert, Preise und Einladungen führen sie durch halb Europa.
Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 23. 06. 2026.
Liebe - Bruch - Abgrund.
Die Begegnung mit ihrem Schriftstellerkollegen Max Frisch wird zur Schlüsselerfahrung für Ingeborg Bachmann - künstlerisch wie persönlich. Eine leidenschaftliche, aber konfliktreiche Beziehung beginnt. Zwischen Zürich und Rom suchen sie nach einem gemeinsamen Leben, doch Nähe und Abhängigkeit werden zur Belastung für beide.
Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 24. 06. 2026.
Die italienischen Jahre.
Rom wird für Ingeborg Bachmann in den 1960er Jahren zum Lebensmittelpunkt - ein Ort zwischen Rückzug und Aufbruch. 1973 stirbt die Schriftstellerin im Ospedale Sant'Eugenio in Rom, nachdem sie, vollgepumpt mit Barbituraten, in ihrer Wohnung mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen war. Ihr früher Tod beendet ein Leben, das von Brüchen und zahllosen Zusammenbrüchen, aber auch von äußerster Konsequenz im Schreiben und Denken geprägt war.
Gestaltung: Günter Kaindlstorfer. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 25. 06. 2026.
Werde ich noch gebraucht, wenn KI alles kann?
KI kann nicht alles. Kreative Arbeit und zwischenmenschliche Kommunikation kann keine Künstliche Intelligenz ersetzen, hieß es eine Zeit lang. Doch Kreative wie Grafiker oder Musiker sehen einen Teil ihrer Arbeit schon von der KI erledigt. Wird die Persönlichkeit des Menschen bald wichtiger wie sein Leistungsprofil? Werden wir auf antike Tugenden zurückgeworfen? Lisz Hirn befragt die Schriften des Philosophen Aristoteles oder des Informatikers Peter Reichl, der sich in seiner "homo cyber"- Reihe Gedanken über technologische Zukunft macht.
Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer.
Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 23. 06. 2026 gesendet. Weitere Informationen - auch zu den Fragen der nächsten Staffel zum Mitdenken: https://oe1.orf.at/mithirn
Muss ich immer meiner Meinung sein?
Der deutsche Liedermacher Wolf Biermann sagte mal: "Ich bin immer häufiger nicht mehr meiner Meinung". Das Denken darf auch mal die Richtung ändern. Muss man zu allem eine Meinung haben? Warum ist es so schwierig zu sagen: "Ich weiß es nicht" oder einfach mal zu schweigen. Was meinen Philosophen wie Sokrates oder Friedrich Nietzsche dazu?
Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer.
Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 23. 06. 2026 gesendet. Weitere Informationen - auch zu den Fragen der nächsten Staffel zum Mitdenken: https://oe1.orf.at/mithirn
Brauche ich wirklich noch mehr von allem?
Glück ist nicht von materiellem Besitz abhängig. Wer weniger besitzt, ist freier und daher weniger korrumpierbar. Und er sichert sich ein Mehr an persönlicher Integrität. Stimmt das auch? Bieten die "kynischen" bzw "zynischen Philosophen" der Antike mit diesem Appell zur Genügsamkeit einen brauchbaren Ansatz, um unserem Konsumwahn und unserem ausschweifenden Lebensstil etwas entgegen zu setzen? Lisz Hirn befragt die Denker Diogenes, Epikur und den Soziologen und Philosophen Herbert Marcuse.
Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer.
Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 24. 06. 2026 gesendet. Weitere Informationen - auch zu den Fragen der nächsten Staffel zum Mitdenken: https://oe1.orf.at/mithirn
Darf ich noch Kinder in die Welt setzen?
Manche Menschen entscheiden sich ganz bewusst gegen das Kinderkriegen. Die Bewegung der Antinatalisten vertritt die Vorstellung, dass Fortpflanzung unethisch sei. Ist das philosophisch zu begründen? Lisz Hirn sucht Antworten bei den großen Denkerinnen wie Simone de Beauvoir, Hannah Arendt oder der französischen Feministin Elisabeth Badinter, selbst Mutter von drei Kindern und Autorin des Standardwerks "Die Mutterliebe" (1981).
Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer.
Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 25. 06. 2026 gesendet. Weitere Informationen - auch zu den Fragen der nächsten Staffel zum Mitdenken: https://oe1.orf.at/mithirn
Die EU will wachsen. Aber ist sie wirklich bereit, neue Mitglieder aufzunehmen? Macht sie das in einer Welt, die mit Donald Trump immer mehr von Großmachtsansprüchen geprägt ist, stärker? Oder droht sie, daran zu zerbrechen, wenn zu viele Länder mit am Tisch sitzen? Auf dem Balkan warten sechs Länder seit fast einem Vierteljahrhundert auf ihre Mitgliedschaft. Der so genannte Westbalkan ist weniger geografische Region als ein riesengroßes Wartezimmer, in dem rund 20 Millionen Menschen leben. In 8 Folgen reisen wir einmal quer durch den Warteraum und in jene Länder, die seit den Nullerjahren in die EU eintreten möchten.
Gestaltung: Franziska Tschinderle. Host: Marie-Luise Stockinger. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 18. 05. 2026.
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