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Wie schaffen wir das Zero Ziel: Null Müll?
Daniela Hinteregger gehört zur Zero-Waste-Bewegung. Das ist ein Lebensstil, der jeglichen Müll vermeidet. Die Idee geht auf die Amerikanerin Bea Johnson zurück, die den gesamten Müll aus dem Haushalt holen wollte. Das Totschlagargument, eine einzelne Person könne nicht genug ausrichten, lässt sie nicht gelten. Für sie als Teil der Community ist der Austausch wichtig, auch, weiter Wissen zu vermitteln und am Ball zu bleiben. "Aber natürlich braucht es die Politik und die Unternehmen", sagt Daniela Hinteregger. Reparieren, Verwenden statt Besitzen und Second-hand: sind diese alten Ideen die Wegweiser für die Zukunft?
Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Mathias Widter. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 29. 01. 2026.
Wenn man derzeit Medien konsumiert, gewinnt man den Eindruck, dass Gewalt gegen Frauen exponentiell zugenommen hat: Kaum ein Tag, an dem nicht über eine Vergewaltigung, einen sexistischen Übergriff oder einen Femizid berichtet wird.
Die Serie untersucht, was "Nach der Gewalt" passiert: Finden Frauen ausreichend Schutz und Hilfe? Womit haben sie nach der Gewalt zu kämpfen? Wie kann Gewalt verhindert werden?
Gestaltung: Thomas Miessgang. Redaktion. Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 26.01. 2026.
Der Tag nach der Gewalt.
Frauen, die physische, psychische, ökonomische und institutionelle Gewalt erleben, suchen vor allem einmal Schutz. Um ihnen zu helfen, gibt es Frauenhäuser, Gewaltambulanzen, den Frauennotruf und eine Helpline. Expertinnen wie die Politikwissenschaftlerin und Frauenrechtlerin Maria Rösslhumer und die Obfrau Andrea Czak des Vereins FEM.A (=feministische Alleinerzieherinnen) erläutern, ob diese Infrastruktur ausreichend ist, um die Aufgaben erfüllen zu können.
Gestaltung: Thomas Miessgang. Redaktion. Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 27.01. 2026.
Nach der Trennung kommt die Post.
Wenn Frauen mit Kindern es schaffen, sich von einem gewalttätigen Partner zu trennen, finden sie sich in der Rolle von Alleinerzieherinnen wieder - eine, wie aus sämtlichen Statistiken hervorgeht, besonders vulnerable gesellschaftliche Gruppe. Nicht nur, dass das Einkommen, das häufig in Teilzeit erwirtschaftet werden muss, kaum ausreicht, kommt es meist zu juristischen Auseinandersetzungen. Stichwort: Kampf ums Kind.
Gestaltung: Thomas Miessgang. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 28.01. 2026.
Gewalt gegen Frauen - Was tun?
Dass auch heute noch so viel Gewalt gegen Frauen stattfindet, ist nicht nur ein Armutszeichen für die politische Entwicklung, sondern verursacht auch massiven gesellschaftlichen Schaden: Statistiken belegen, dass dem Staat auf diese Weise jährlich 7,3 Milliarden entgehen, die in Infrastrukturkosten für Frauenschutz fließen oder durch zeitweise Arbeitsunfähigkeit der Betroffenen anfallen. Expert:innen wie die Autorin Petra Unger und die Psychologin Martina Rammer Gmeiner erläutern, wie der Nationale Aktionsplan gegen Frauengewalt, der vor kurzem verabschiedet wurde, zu bewerten ist und was man von der geplanten Familienrechtsreform erwarten kann.
Gestaltung: Thomas Miessgang. Redaktion: Ulrike Schmitzer. gesendet in Ö1 am 29.01. 2026.
Zwölf Jahre lang waren sie das Traumpaar der Performance: Schlugen sich, verharrten 16 Stunden Rücken an Rücken, zeigten in einer dreimonatigen Marathon-Performance, dass man einander täglich acht Stunden bewegungslos anstarren kann. Zwischen 1976 und 1988 führten Ulay und Marina Abramovic am Kunstparkett einen abgründigen Pas-de-deux auf und malträtierten ihre Körper bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Die Kunstwelt verdankt ihnen Performances, die im doppelten Wortsinn unter die Haut gehen. Derzeit ist eine große Retrospektive von Marina Abramovics Werk in der Albertina modern in Wien zu sehen. Die Cukrarna in Ljubliana zeigt bis 3. Mai unter dem Titel "Art Vital - 12 Years of Ulay und Marina Abramovic" eine Ausstellung, die die kollaborative Praxis des Künstlerpaares Ulay und Marina Abramovic in den Blick nimmt.
Gestaltung: Christine Scheucher. Gesendet in Ö1 am 19.01. 2026.
Er peitschte auf die Felsen eines alpinen Bergmassivs ein, erfand mit seinem "Fulgurator" eine Geheimwaffe für ausgekochte Medien-Guerilleros und installierte am Wienerberg einen 8 Meter hohen Smiley, der anzeigt, wie sich die Wiener gerade fühlen. Julius von Bismarck schafft einprägsame Bilder, die in den öffentlichen Raum ausstrahlen. Studiert hat der 42-Jährige bei Olafur Eliasson, seine Themen findet der Deutsche abseits zeitgeistiger Debattenfelder. Das Kunsthaus Wien widmet von Bismarck derzeit unter dem Titel "Normale Katastrophe" eine große Schau, die zeigt, dass die Kunst des Experiments auch sinnliche Qualitäten entfalten kann.
Gestaltung: Christine Scheucher. Gesendet in Ö1 am 20. 01. 2026.
Tobias Pils ist einer der aufregendsten Maler, die Österreich derzeit zu bieten hat, weil er es schafft, seine Kunst mit Dringlichkeit auszustatten: Schlichte Formen und eine reduzierte Farbpalette genügen, um eine suggestive Ästhetik der Reduktion zu entwerfen, banale Gegenstände werden transzendiert und erhalten eine existentielle Dimension.
Gestaltung: Thomas Mießgang. Gesendet in Ö1 am 21. 01. 2026.
Die Medien feierten ihn als Picasso des 21. Jahrhunderts. Einer breiten Öffentlichkeit ist Gerhard Richter vor allem als teuerster Maler der Gegenwart bekannt. Die Rolle als Star eines überhitzten Kunstmarktes fiel dem scheuen Maler wider Willen zu. Im Laufe seiner Karriere hat sich der Deutsche immer wieder neu erfunden: In seinem Werk trifft Fotorealismus auf Abstraktion, expressive Farben auf monochrome Leinwände. Die Fondation Louis Vuitton in Paris zeigt derzeit die wohl größte Retrospektive, die dem vielstimmigen Werk des Künstlers jemals gewidmet war und würdigt das Lebenswerk des 93jährigen, der vom Kunstmagazin "Monopol" zum einflussreichsten Künstler des Jahres 2025 gekürt wurde.
Gestaltung: Christine Scheucher. Gesendet in Ö1 am 22. 01. 2026.
Angst - ein Urgefühl, tief verankert im vegetativen Nervensystem von allen Arten von Tieren. Sie reagieren blitzschnell auf Gefahren: die Angst schießt regelrecht ein und augenblicklich kommt es zu hormonellen Veränderungen: Adrenalin wird freigesetzt, das den Blutdruck erhöht, die Sinne schärft und sämtliche vorhandenen Energieressourcen freisetzt. Das hat unterschiedliche Folgen. Je nach Tierart und Tarnung flüchtet das Tier - wie Pferde, Rotwild, Hasen und dergleichen, oder es erstarrt und stellt sich tot: wie Echsen und Insekten. Der Mensch ist ein besonderes Tier: er kann beides: weglaufen, sich verstecken, sich totstellen. Was bedeutet Angst für den Menschen? Wann wird dieses gesunde Schutzverhalten krankhaft? Und welche Ursachen und Auswirkungen hat das? Sabine Nikolay erkundet Angst und Panik.
Gestaltung: Sabine Nikolay. Gesendet in Ö1 am 19.01. 2026.
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