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Host meets Host!
Mit Ulrich Schellenberg spreche ich über den neuen Podcast "AfD vor Gericht".
Welche Motivation steckt hinter dem Format und welche Ziele verfolgt es? Was waren die "Hot Takes" der ersten drei Episoden und welche Themen und Gäste erwarten uns noch?
Ulrich gibt uns exklusive Einblicke direkt aus dem Studio und verrät, was er von den Themen Sicherheitspolitik, der Broschüre "Abstieg für Deutschland" und dem "100 Tage Sofortprogramm" aus Sachsen-Anhalt hält.
Außerdem erfahren wir einige Hintergründe zum "Schellenberg-Eklat", der es sogar bis in den SPIEGEL geschafft hat.
Shownotes:
AfD vor Gericht im Web
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AfD vor Gericht auf YouTube
Ulrich auf LinkedIn
Playlist "GrundGesetzVerstehen"
GrundGesetzVerstehen e.V. im Web
Artikel im SPIEGEL über den "Schellenberg-Eklat"
Artikel bei LTO über den Schellenberg-Eklat"
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Diese Live-Episode bringt ein Panel zusammen, das es eigentlich schon längst gebraucht hätte: Fünf Juristinnen, die in Politik, Anwaltschaft und Selbstverwaltung Verantwortung tragen – und die alle eines gemeinsam haben: Sie stehen für Rechtsstaatlichkeit und erleben zugleich, wie Hass und Hetze zunehmend Teil ihres Berufsalltags werden.
Carmen Wegge (MdB, SPD), Clara Bünger (MdB, Die Linke), Dr. Vera Hofmann (Präsidentin der Rechtsanwaltskammer Berlin) und Sabine Fuhrmann (Vizepräsidentin der BRAK du Präsidentin der RAK Sachsen) sprechen mit mir über eine unbequeme Realität: Bedrohungen, Diffamierungen und gezielte Einschüchterung treffen alle engagierten Akteurinnen des Rechtsstaats: Politikerinnen, Anwältinnen, Richterinnen. Ob Hasskampagnen gegen Migrationsrechtler, Drohungen gegen Richter nach politisch unliebsamen Entscheidungen oder gezielte Angriffe auf Frauen in der Öffentlichkeit – all dies zeigt, wie sehr sich der Ton verschärft hat.
Wir sprechen offen über persönliche Erfahrungen, strukturelle Ursachen und die Frage, warum insbesondere Frauen häufiger und vor allem anders betroffen sind. Dabei wird auch deutlich: Die Angriffe zielen nicht nur auf Einzelpersonen, sondern auf zentrale Institutionen des Rechtsstaats. Wenn Anwält:innen für ihre Arbeit angefeindet werden, steht mehr auf dem Spiel als individuelle Sicherheit – nämlich der Zugang zum Recht selbst.
Neben der Analyse geht es auch um Lösungen: Welche Rolle spielen Plattformen als Verstärker von Hass? Wo braucht es politische Regulierung? Wie können Betroffene besser geschützt werden? Und was kann jede und jeder Einzelne tun?
Eine eindringliche, ehrliche und hochaktuelle Diskussion über die Verteidigung des Rechtsstaats – und darüber, warum „Hass ist Teil des Jobs“ kein Zustand sein darf, mit dem wir uns abfinden.
Shownotes:
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RAK Düsseldorf auf LinkedIn
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Sabine auf LinkedIn
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Vera auf LinkedIn
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Carmen auf Instagram
Carmen im Bundestag
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Clara auf Instagram
Clara im Bundestag
PM zu Studie TUM
Ergebnisse BRAK-Umfrage
Factsheet Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.
Beck-Artikel Bedrohungen Anwälte Deutschland/England
Artikel Zeit-Magazin über Bedrohungen von Politiker:innen
LTO zu Abänderungsbeschluss Fall Künast
Trailer „Gelbe Briefe“
Podcast „Paragrafen und Parolen“ mit Franzi von HateAid
Chan-jo: Messer im Kopf auf X
Podcast: Hassobjekt Anwalt mit Sabine Fuhrmann
Podcast: Boulevard-Hetze: Allgemeines Berufsrisiko für Anwälte? Analyse zum Urteil des LG Berlin II mit Chan-jo Jun
Podcast Nach Bericht über Dresdner Anwältin -Konsequenzen für BILD Online #solingen – mit Sabine Fuhrmann
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Die Gesellschaft für Freiheitsrechte hat ihr AFD-Gutachten vorgelegt.
Mit Chan-jo Jun schaue ich mir das Dokument etwas genauer an. Wir verraten Euch, was wir daran überraschend finden und was nicht.
Shownotes:
Chan-jo auf LinkedIn
Chan-jo auf Instagram
Chan-jo auf YouTube
Chan-Jo in seiner Kanzlei
Das Gutachten
Einführung zum Gutachten
Datenbank zum Gutachten
Alle Videos rund um das Thema Verbotsverfahren
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"Der Confirmation Bias deutet auf unsere Tendenz hin, einmal faktisch Erkanntes in der Tendenz eher zu bestätigen als zu falsifizieren."
Menschen machen Fehler! Damit muss man leben, denn es lässt sich schlicht nicht vermeiden. Was sich aber vermeiden lässt: Schlechte Fehlerkultur!
In dieser Folge wird es also unbequem – und genau deshalb so spannend.
Gemeinsam mit Staatsanwalt Dr. Simon Pschorr schauen wir dorthin, wo es richtig weh tun kann: an die Stellen, an denen Fehler entstehen – lange bevor ein Urteil gesprochen ist. Warum legen wir uns oft zu früh fest? Wie stark wirkt der Confirmation Bias wirklich? Und was passiert, sobald ein erster Eindruck erst einmal „auf Papier“ steht?
Es geht um Polizeiarbeit, Staatsanwaltschaft, Gericht – und ja, auch um die Verteidigung. Um Ausbildung, Arbeitsdruck, fehlende Fehlerkultur und die Frage, ob unser System überhaupt gut darin ist, sich selbst zu korrigieren.
Und vielleicht die wichtigste Frage von allen: Wo kann man ansetzen, um Fehlurteile zu verhindern?
Außerdem: Wie befragt man Zeugen richtig? Wir sprechen über die Dokumentation im Ermittlungsverfahren, die Dokumentation der Hauptverhandlung und natürlich über die Expertenkommission zur Reform der StPO. Ein kurzer Blick auf die oft falsch verstandene Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaft darf natürlich auch nicht fehlen.
Eine Episode über Zweifel, Verantwortung und die unbequeme Erkenntnis, dass die "Wahrheit" kein Selbstläufer ist. Dass diese Perspektiven ausgerechnet von einem Staatsanwalt kommen, macht diese Folge besonders hörenswert. Simon denkt Strafverfahren neu – offen, kritisch und klar. Und er verrät uns die häufigsten Fehler von Polizeibeamten, Staatsanwälten, Richtern und Verteidigern. Spannend! Nicht zuletzt für Referendarinnen und Referendare! #Strafstation
Simon ist übrigens kein Gegner der Konfliktverteidigung. Klingt komisch, ist aber so.
Episodenshownotes:
Podcast- Episode "Was, wenn Du unschuldig bist" mit Innocence Project Deutschland
Neue Richert*innenvereinigung im Web
LTO Artikel: Strafverteidiger befürchten “freie Fahrt für freie Richter”
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Diese Live-Aufzeichnung bringt ein Podium zusammen, das unterschiedlicher kaum sein könnte – und gerade deshalb so gut funktioniert:
Dr. Till Steffen (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Martin Plum (MdB, CDU/CSU) und Leonora Holling (Präsidentin der RAK Düsseldorf und BRAK-Schatzmeisterin) diskutieren über nichts Geringeres als den Zustand unseres Rechtsstaats – und das Vertrauen in ihn.
Ausgangspunkt ist ein Vorschlag mit Sprengkraft: ein neuer Art. 19 Abs. 5 GG, der den Anspruch auf anwaltlichen Beistand ausdrücklich im Grundgesetz verankern soll. Symbolpolitik oder notwendige Absicherung? Schnell wird klar: Hinter der Idee steckt kein Pathos, sondern der Versuch, ein zentrales Fundament des Rechtsstaats in angespannten Zeiten resilienter zu machen.
Wir suchen nach Ursachen für die Vertrauenskrise – von algorithmisch verstärkter Empörung bis hin zu politischen Narrativen, die Justiz und Anwaltschaft diskreditieren. Wie viel Zuspitzung vertragen demokratische Auseinandersetzungen und wo beginnen sie, dem System zu schaden? Wo könnte an ansetzen, um das Vertrauen wieder zu stärken? Schnellere Verfahren, bessere Kommunikation, mehr Transparenz?
Eine wichtige, pointierte und stellenweise überraschend einvernehmliche Debatte über Sachlichkeit, Kompromissbereitschaft und Haltung – und darüber, warum weniger Pathos manchmal die stärkste Botschaft ist.
Episodenshownotes:
Eröffnungsgrußwort am 24.03.2026 “Rechtsstaat braucht Rückgrat”
Entschließungsantrag der Länder Rheinland-Pfalz und Bremen, BR-Drs. 599/25
Pressemitteilung des Justizministeriums Rheinland-Pfalz v. 28.10.2025
Presseerklärung der BRAK 13/2025 v. 18.11.2025 - Appell an den Bundesrat: Wir brauchen eine grundgesetzliche Regelung!
Positionspapier der BRAK zur Verankerung unabhängigen anwaltlichen Beistands im Grundgesetz
Presseerklärung der BRAK 9/2025 v. 19.09.2025 - Zugang zum Recht ins GG!
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Ein Anwalt als Marke? Geht das? Und was haben Konfetti-Kanonen, Hochspannungsleitungen und ein Fetisch-Escort-Service damit zu tun?
Mit Christian Koch, Fachanwalt für Informationstechnologierecht und Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, spreche ich über "Gute Marken, schlechte Marken" und darüber, dass manche Frauenarztpraxis-Namen super fancy sind, viele Friseurnamen dagegen nicht. Und bevor Ihr jetzt fragt: Ja, Christian bildet Referendare aus. Wir schnacken über Musikrecht, das es so eigentlich nicht gibt, über IT- und Urheberrecht und gehen der Frage auf den Grund: Warum setzen skandinavische Metal-Bands auf deutsche Anwälte? Darf Christian ein paar Namen seiner musikalischen Mandanten droppen? Ja, darf er.
Außerdem sprechen wir über Datensouveränität, Medienkompetenz sowie politisches Engagement und vergleichen die "Vorzüge" von Marathon und Gewaltmarsch. Wir sinnieren über Bands, die uns geprägt haben, Grillen im Winter und Rollenspiele. Last but not least gibt der Harbinger of Doom himself einen Crash-Kurs in Sachen "doomiger" Kram.
Wenn man jemals etwas hören musste, dann das!
Shownotes:
Episode Tattoo-Anwalt
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Wenn openJur, Anita Legal, FragDenStaat, Transparency Deutschland und dejure am Start sind, dann geht da was!
In dieser Episode geht es um nichts Geringeres als die Zukunft unseres Rechtssystems:
Ich spreche mit Til Martin Bußmann-Welsch, Mitgründer von iur.reform und Experte für KI im Recht, über die Plattform offeneurteile.de und die Vision dahinter: frei zugängliche Gerichtsentscheidungen für alle. Wir beleuchten, warum Transparenz in der Justiz kein Nice-to-have, sondern essenziell für einen funktionierenden Rechtsstaat ist – und welche Hürden es aktuell noch gibt.
Außerdem werfen wir einen kritischen Blick auf das Jurastudium: Warum wird dort immer noch Wissen gepaukt statt juristisches Können trainiert? Und was müsste sich ändern, damit angehende Jurist:innen besser auf die Praxis vorbereitet sind?
Natürlich geht es auch um Technologie: Welche Rolle spielen KI und Automatisierung bei der Aufbereitung und Analyse von Urteilen? Wie verhindert man Verzerrungen in offenen Datenbanken? Und warum sollten sich auch Menschen außerhalb der juristischen Bubble für Urteile interessieren?
Wir sprechen über:
Und als Bonus: Til verrät sein aktuelles Lieblings-AI-Tool.
Eine Folge für alle, die sich für Recht, Digitalisierung, KI und gesellschaftliche Transparenz interessieren – egal ob Jurist:in oder nicht.
Shownotes:
iur.reform zu Gast bei (R)ECHT INTERESSANT!
Openjur
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Selten hat ein Urteil die Anwaltschaft so in Aufruhr versetzt, wie das des BGH zur Kanzleipflicht. In Fachmedien ist die Rede von „Realitätsverweigerung in Karlsruhe“. Coworking‑Space mit bei Bedarf buchbaren Besprechungsräumen reicht dem BGH schlicht nicht - trotz vorhandenem Briefkasten und Postannahme. Ist das noch zeitgemäß? Der betroffene Anwalt sieht das anders. Verfassungsbeschwerde läuft. Auf die Entscheidung darf man gespannt sein. Ist das BVerfG ähnlich fortschrittlich wie der AGH, der dem Kollegen zunächst recht gegeben hatte? Oder teilt das BVerfG die eher konservative Auffassung des BGH? Man wird sehen…
Um die wartezeit zu überbrücken, kann man ja schon mal persönliche Auffassungen zum Thema austauschen, schließlich sind wir nicht am Verfahren beteiligt.
Wie eng oder weit versteht André Haug, Vizepräsident der BRAK, Präsident der RAK Karlsruhe und bei der BRAK zuständig für BRAO-Themen, den Kanzleibegriff? Entspricht er noch der Lebenswirklichkeit? Und auf welche Lebenswirklichkeit ist überhaupt abzustellen?
Hat hier der Gesetzgeber etwas verpennt oder doch eher der BGH? Kann man den "strengen" Kanzleibegriff überhaupt aus § 27 BRAO herauslesen? Der ist ja denkbar schlicht gehalten…
Ist das Thema so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint?
Klären wir!
Episodenshownotes:
Stichwort Wolf zu Kanzleipflicht – BRAK-Mitt. 2026, 114
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Unser Rechtsstaat steht unter massivem Druck. Zwischen politischen Versprechen, öffentlichen Erwartungen und juristischer Realität stellt sich die Frage: Wo endet Symbolpolitik, wo beginnt echtes Handeln, auf welches Sicherheitsnetz kann man sich verlassen?
In drei Podiumsdiskussionen trafen am 24.3.2026 bei der BRAK Politikerinnen und Politiker auf Vertreterinnen und Vertreter aus der Anwaltschaft:
• Clara Bünger, MdB, stellvertretendes Mitglied Rechtsausschuss (Die Linke)
Schirmherrin Leonora Holling, Schatzmeisterin der BRAK und Präsidentin der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf sprach zu Beginn der Veranstaltung Klartext.
Ihr Grußwort gibt es exklusiv bei (R)ECHT INTERESSANT! zum Nachhören für alle, die nicht dabei sein konnten.
Demnächst werden auch die Podiumsdiskussionen veröffentlicht. Stay tuned!
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"Dann bekomme ich eine Anhörung. Hier gilt: Bitte erst mal Ruhe bewahren."
Es gibt Dinge, die kann man nicht ändern. Es gibt aber auch Themen, die man aktiv mitgestalten kann. Und zwar jede Anwältin und jeder Anwalt: Für für den eigenen Beruf.
Mit Viola Hiesserich, Mitglied der Satzungsversammlung und des Vorstandes der Rechtsanwaltskammer Hamm, werfe ich einen Blick hinter die Türen des Parlaments der Anwaltschaft und der Kammer.
Satzungsversammlung? Sollte Euch interessieren!
Welche Themen stehen demnächst vielleicht an? Fachanwaltschaft Opferrechte? Legal Tech und KI? Lockerung der Kanzleipflicht?
Außerdem: Viola nimmt uns mit in eine Beschwerdeabteilung und gibt Tipps, wie man sich verhält, wenn man sich doch mal eine Beschwerde fängt.
Was noch? Leute, es ist Wahlsaison! Verschenkt Eure Stimmen nicht, sondern stimmt mit ab! Geht elektronisch und ist kinderleicht. Auch in Hamm steht demnächst eine Wahl vor der Tür! Also: Mitmachen!
Episodenshownotes:
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Mehr über die Satzungsversammlung
Kammerpräsident Hans Ulrich Otto aka Oz im Live-Podcast
Oliver Islam: Passives Wahlrecht muss auch Berufsanfängern offenstehen
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