
Sign up to save your podcasts
Or


Montag, Aufnahmetag, Folge 3: Vincent Vermeulen und ich starten mit dem Rückblick auf die Rad-EM in Ljubljana und kommen von dort zu drei Themen, die Hörerinnen und Hörer sich gewünscht haben – Training ordnen (Periodisierung und Blocktraining), das eigene Laufpotenzial erkennen und Schmerzmittel im Sport.
Die Frage von Hörerin Birgit „Wie finde ich als Hobbyläuferin heraus, ob ich mein Potenzial ausschöpfe?“ führt zu einer einfachen Antwort: erst fragen, ob ich mich wohlfühle – dann regelmäßig auf gleicher Strecke testen und auf den Trend schauen. Vincent erklärt außerdem die Schwellenleistung („bevor die Beine explodieren“ 😅), warum bei hohem Tempo der Laufstil wichtiger wird und was die Muskel-Sehnen-Einheit wie ein Gummiband mit Energie macht.
Beim Thema Schmerzmittel bezieht Vincent klar Stellung: „Schmerzmittel und Sport haben nichts miteinander verloren. Nie.“ Für ihn ist der Schmerz ein wesentliches Signal des eigenen Körpers – „du hast einen eigenen Doktor“. Ich teile diese Haltung, aus eigener Erfahrung: Ich habe einmal bei einem Duathlon in Parndorf wegen eines verrissenen Nackens eine Tablette genommen – und es war mein schlimmstes Rennen. Wichtig: Wir sind keine Ärzte. Es gibt Verletzungen und Medikamente, die absolut notwendig sind. Es geht um die Tablette, damit ich trotzdem trainieren oder starten kann.
Insights aus dem Gespräch:
Wohlfühlen ist der wichtigste Faktor – wer sich mit seinem Training wohlfühlt, gut schläft und nicht verletzt ist, braucht keinen perfekten Plan
Schwellenleistung = wie lange du ein Tempo laufen kannst, bevor die Beine explodieren – sie hängt von Dauer und Intensität ab
Potenzial erkennen: regelmäßig dieselbe Teststrecke oder dieselben submaximalen Intervalle, Watt/Tempo und Puls vergleichen
Laufstil: nur ändern, wenn es ein Problem gibt – wer gemütlich joggt und keine Beschwerden hat, lässt es bleiben
Vincents These: Anpassungen finden schon während der Belastung statt, nicht nur in der Ruhe – eine Einschätzung, über die man diskutieren kann
Schmerz ist ein Signal: Tempo raus, flach spazieren, Ursache suchen und wieder locker starten
Entzündungen sind Teil der Anpassung – wer sie ständig unterdrückt, stört möglicherweise den natürlichen Heilungsprozess (Florians Sicht)
Danke an alle, die Fragen geschickt haben! Du hast eine Frage oder einen Themenwunsch für die nächsten Episoden? Schick sie uns über das Feedback-Formular – wir sammeln alles.
📅 Ausblick: Beim Trail-Running-Camp „Balanced Performance“ (3.–6. Juni 2027) im Haus im Ennstal sind wir wieder mit Team Vermeulen dabei, inklusive Leistungsdiagnostik am Laufband und Feldtest. Infos: https://www.runventure.at/events
🔗 Mehr über Vincent Vermeulen
Vermeulen Therapy & Training: https://www.vermeulen.at/
Leistungszentrum Ramsau: https://www.lz-ramsau.at/
🌄 Aktuelle runventure® Events
https://www.runventure.at/events
📧 Wenn du regelmäßig Impulse zu Bewegung, mentaler Stärke und meinen Projekten erhalten möchtest – hier kannst du dich für meinen Newsletter anmelden:
👉 Hier zum Newsletter anmelden: https://www.reiterflorian.at/kontakt/
🤝 Coaching & Zusammenarbeit
1:1 Coaching & B2B-Angebote: Mehr dazu auf meiner Website https://www.reiterflorian.at/
📝 Podcast-Feedback
https://www.runventure.at/running-free-podcast-feedback/
Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine ärztliche Beratung.
Bewegung als Kultur. Mit Freude. Mit Leichtigkeit.
Josef „Sepp“ Gruber ist seit fast 40 Jahren im Ausdauersport unterwegs: Mountainbike, Triathlon, Höhenbergsteigen, Skibergsteigen und Trailrunning. Er ist Gründer von G-Sport, Renndirektor beim Mozart 100, Veranstalter des Salzburg Trailrunning Festivals und sportlicher Koordinator im Skibergsteigen.
Wir haben uns im Schloss Hellbrunn in Salzburg getroffen – nach einer gemeinsamen Laufrunde, auf einer Wiese, mitten in der neuen Eventlocation des Festivals.
Sepp erzählt, wie er mit 29 seinen Job als Logistiker gekündigt hat, auf Anhieb die Aufnahmeprüfung für Sportwissenschaft geschafft hat und nur neun Monate später seinen ersten Ironman gefinisht hat – obwohl er beim ersten Schwimmtraining nach 25 Metern „halb abgesoffen“ ist.
Wir sprechen über seinen ersten Kindertriathlon mit 21 Kindern, darüber, was ein gutes Laufevent wirklich ausmacht, warum für ihn Sportförderung ohne Kinderbewerb nicht denkbar ist und warum Frauen und Männer bei Preisgeldern immer gleich behandelt werden sollten.
Der rote Faden dieser Folge: der Weg vom Zeitfokus zum Erlebnis.
Vom Runden-Zählen im Triathlon über den Gigathlon bis zum CCC in Chamonix, wo auf seinen Handrücken zwei Worte standen: Fokus und Smile.
Besonders hängen geblieben ist mir seine Geschichte vom CCC: Sepp liebäugelte mit einem Top-3-Platz in seiner Altersklasse. An der ersten Labestation sagt ihm seine Frau, dass er Neunter ist. Seine Reaktion: „Passt.“ Am Ende wurde er Fünfter. Aber wenn Sepp von diesem Rennen erzählt, geht es kaum um Platz fünf. Es geht um den Zieleinlauf um 1 Uhr nachts, um das Spalier, um das Erlebnis – und um seinen Satz:
„Gehen ist schneller als stehen.“
Wir sprechen auch darüber, wie Sepp mit 53 jeden Morgen seine Athletikeinheit macht – ohne lange darüber nachzudenken. Für ihn ist das „das Geschenk, das ich jeden Tag meinem Körper gebe“.
Insights aus dem Gespräch
Ein gutes Event beginnt mit dem Fundament: Strecke, Sicherheit und Zeitnehmung müssen funktionieren. Stimmung, Licht und Startgeschenk kommen danach.
Kinder zeigen uns, wie natürlich Bewegung sein kann: Beim Laufen über den Vorfuß machen sie vieles intuitiv richtig – Erwachsene können sich davon einiges abschauen.
Selbstwahrnehmung ist entscheidend: Ist es der innere Schweinehund? Bin ich einfach faul? Oder signalisiert mein Körper tatsächlich Schmerz?
Regeneration braucht Zeit: Nach dem CCC machte Sepp einen ganzen Monat kein Training – nur Bewegung und Natur. Erst als der Körper wieder „Spaß“ meldete, ging es zurück ins Training.
Feedback ist Teil der Arbeit: Jede E-Mail wird beantwortet. Nach jedem Event entstehen vier bis fünf Seiten mit Verbesserungen.
Die beste Werbung bleibt Mundpropaganda: Menschen, die ein gutes Erlebnis hatten, erzählen davon weiter.
Wir bewegen uns in einer Bubble: Sepp spricht von rund fünf Prozent der Menschen, die regelmäßig entsprechend aktiv sind. Sein Ziel: Diese Bubble so groß wie möglich zu machen. Jede Person, die andere zur Bewegung bringt, trägt dazu bei.
Salzburg Trailrunning Festival23.–25. Oktober 2026Nightrun, Kinder- und Windeltrail, Panorama Trail, Festungs Trail, Gaisberg Trail, Gaisberg Vertical, Trail Amadeus und Trail Marathon: https://www.trailrunning-festival.at
Instagram: https://www.instagram.com/josef_gruber_ G-Sport: https://www.g-sport.at/
Danke an Sepp für die Zeit, das offene Teilen deiner Erfahrungen – und an dein Team für Events, die seit über 20 Jahren Menschen bewegen.
🎥 Die ganze Folge gibt es auch als Videopodcast auf Spotify und YouTube.
🌄 Aktuelle runventure® Events
https://www.runventure.at/events
📧 Wenn du regelmäßig Impulse zu Bewegung, mentaler Stärke und meinen Projekten erhalten möchtest – dann kannst du dich hier für meinen Newsletter anmelden:
👉 Hier zum Newsletter anmelden: https://www.reiterflorian.at/kontakt/
🤝 Coaching & Zusammenarbeit
1:1 Coaching & B2B-Angebote: Mehr dazu auf meiner Website https://www.reiterflorian.at/
📝 Podcast-Feedback
https://www.runventure.at/running-free-podcast-feedback/
Ein Wochenende, zwei Ausdauer-Highlights: der Berlin-Marathon und die Straßenrad-WM in Montréal. In der zweiten Episode von Sport Insights schaut Trainer und Physiotherapeut Vincent Vermeulen mit mir auf beide Rennen – und darauf, was am Ende langer Belastung wirklich passiert.
In Berlin war Tigst Assefa lange auf Weltrekordkurs: Halbmarathon in 64:57, bei 40 km noch unter Weltrekordtempo. Dann wurde ihr Laufstil unrund, sie humpelte ins Ziel – und gewann trotzdem in 2:11:04, Streckenrekord und drittschnellste Frauenzeit aller Zeiten. Berichtet wird eine Verletzung der rechten Achillessehne. Vincent erklärt, was man im Laufbild sieht, warum Kohlenhydrat-Empfehlungen oft „heiße Luft“ sind und warum er mit seinen Athlet:innen kaum im Carbonschuh trainiert.
In Montréal attackierte Brandon McNulty 32 km vor dem Ziel und wurde nach 273 km Weltmeister. Vincent analysiert den Rennverlauf, die starke Teamarbeit der USA und die Wattdaten von Ben Healy über zwölf Auffahrten – bis zur stärksten mit 488 Watt in Runde sieben und nur noch 376 Watt in der letzten.
Vincents über seine Rolle als Trainer: „Für diese Verbesserung oder Nicht-Verbesserung sind wir gemeinsam verantwortlich. Da steht meine Unterschrift drunter.“
Insights aus dem Gespräch:
Am Limit wird die Koordination schlechter – die Landung härter, die Belastung für Sehnen höher
Wie viele Kohlenhydrate jemand wirklich aufnehmen kann, ist individuell – 120 g/h helfen nichts, wenn du nur 30 g verarbeitest
Carbonschuh im Training: bewusst dosiert, weil er die Biomechanik verändert
Schrittfrequenz ist individuell – Julia Mayer lief ökonomischer, als sie von ca. 205 auf 195 Schritte/Min. ging
Regelmäßige Tests auf gleicher Strecke zeigen, ob die Richtung stimmt
Radsport: Teamtaktik und Helfer wie Matteo Jorgenson entscheiden mit – nicht nur die Watt
Danke an Vincent für die spannenden Einblicke! Du hast Fragen oder Themenwünsche für die nächsten Episoden? Schick sie uns über das Feedback-Formular – wir sammeln alles.
🔗 Mehr über Vincent Vermeulen
Vermeulen Therapy & Training: https://www.vermeulen.at/
Leistungszentrum Ramsau: https://www.lz-ramsau.at/
Das erste Julia Mayer Performance Center Event: https://vilavitapannonia.at/de/julia-mayer-performance-center
Zum Live-Podcast mit Julia Mayer am 16.10.2026: https://myablefy.com/s/reiterflorian.at/julia-mayer-live-podcast
🌄 Aktuelle runventure® Events
https://www.runventure.at/events
📧 Wenn du regelmäßig Impulse zu Bewegung, mentaler Stärke und meinen Projekten erhalten möchtest – hier kannst du dich für meinen Newsletter anmelden:
👉 Hier zum Newsletter anmelden: https://www.reiterflorian.at/kontakt/
🤝 Coaching & Zusammenarbeit
1:1 Coaching & B2B-Angebote: Mehr dazu auf meiner Website https://www.reiterflorian.at/
📝 Podcast-Feedback
https://www.runventure.at/running-free-podcast-feedback/
Willkommen zum Auftakt einer neuen Kurzformat-Serie: Sport Insights mit Vincent Vermeulen. Vincent ist Physiotherapeut und Trainer, geprägt am Olympiastützpunkt Obertauern, heute mit eigenem Leistungszentrum in der Ramsau und Betreuer mehrerer Weltklasse-Athlet:innen.
In dieser ersten Episode geht es um zwei konkrete Beispiele: um die Verletzung von Maximilian Meusburger, den Vincent über Wochen zurück an den Wettkampf begleitet hat, und um die aktuelle intensive Wettkampfphase der Marathonläuferin Julia Mayer.
Dabei wird schnell klar, worauf es Vincent ankommt: Belastung richtig dosieren, den richtigen Zeitpunkt abwarten und nicht versuchen, Dinge mit Gewalt zu erzwingen. „Wenn du nach den Naturgesetzen gehst – ob beim Training, bei der Regeneration oder bei Verletzungen – dann wird das immer funktionieren“, sagt Vincent.
Ein Satz aus dem Gespräch ist mir dabei besonders im Kopf geblieben: „Der Sinn des Trainings ist, dass du müde wirst.“ Und eigentlich trifft das ziemlich genau einen Punkt, den ich aus meinem eigenen Training kenne. Gerade im letzten Urlaub ertappe ich mich dabei, dass ich ein geplantes Intervalltraining durchziehe, obwohl die Beine schwer sind – anstatt einfach eine lockere Runde zu laufen.
Insights aus dem Gespräch:
Verletzungen brauchen Geduld – eine zu schnelle Rückkehr zur Belastung kann mehr kosten, als sie bringt
Gute Trainingssteuerung bedeutet auch, Belastung rechtzeitig zu reduzieren
Jede/r Athlet:in reagiert anders auf Trainingsreize – Individualisierung statt Copy-Paste-Pläne
Zu häufiges Krafttraining kann bei Ausdauerathlet:innen kontraproduktiv sein
Müdigkeit gehört zum Training – entscheidend ist, die richtige Dosis zu finden
Training muss zum Leben passen – Familie, Beruf und soziale Verpflichtungen gehören zur Belastungssteuerung dazu
Mehr zu Vincents Arbeit: https://www.vermeulen.at/ | https://www.lz-ramsau.at/
Danke an Vincent für diesen Auftakt.
Eine spannende Perspektive auf Training, Verletzungen und die Frage, wann mehr tatsächlich mehr bringt – und wann weniger der bessere Weg ist.
Ab jetzt gibt es jede Woche eine neue Episode von Sport Insights mit Vincent Vermeulen.
🌄 Aktuelle runventure® Events
https://www.runventure.at/events
📧 Wenn du regelmäßig Impulse zu Bewegung, mentaler Stärke und meinen Projekten erhalten möchtest – hier kannst du dich für meinen Newsletter anmelden: https://www.reiterflorian.at/kontakt/
🤝 Coaching & Zusammenarbeit
1:1 Coaching & B2B-Angebote: Mehr dazu auf meiner Website https://www.reiterflorian.at/
📝 Podcast-Feedback
https://www.runventure.at/running-free-podcast-feedback/
Paulina Faistl, bekannt als Einrad Pauli, fährt seit ihrer Kindheit Einrad – und das längst nicht mehr nur in der Turnhalle, sondern auf Bergtouren und Alpenüberquerungen. Aus Oberammergau kommend, ist sie heute für ihre Mountain-Unicycling-Abenteuer und ihre offene Art bekannt, über Rückschläge zu sprechen.
In dieser Episode erzählt Pauli, wie sie als Kind zum Einrad kam – auf der Suche nach einem Sport ohne Vergleichsdruck. Wir sprechen über ihre Bergtouren, den Umgang mit negativen Kommentaren, und über den größten Einschnitt in ihrem Leben: eine Hirnvenenthrombose im Dezember 2020, mitten im Corona-Lockdown, 500 Kilometer von zu Hause entfernt.
Der rote Faden: Wie aus einer lebensbedrohlichen Erkrankung der Mut entstand, Träume nicht mehr aufzuschieben – bis hin zu einer spontanen Alpenüberquerung mit dem Einrad bis zum Gardasee.
Was mich besonders bewegt hat: Wie Pauli ihre Erkrankung heute beschreibt – 'ein Geschenk, das ich nicht haben wollte'. Keine Beschönigung, sondern eine Umdeutung einer sehr schweren Zeit.
Insights aus dem Gespräch:
Das Einrad wurde für Pauli zum Sport ohne Vergleichsdruck – ein bewusster Gegenentwurf zu klassischen Wettkampfsportarten
Der Umgang mit negativen Kommentaren veränderte sich über sechs Jahre hin zu bewusster Distanzierung und aktivem Gesprächsuchen
Die Hirnvenenthrombose entwickelte sich über Monate mit unspezifischen Symptomen, bevor die akute Diagnose gestellt wurde
Alleinreisen ermöglicht laut Pauli besondere Offenheit für Zufallsbegegnungen
Körpersignale ernst nehmen heißt für sie heute, Ziele bewusst aufzugeben, wenn der Körper 'streikt' – ohne das als Scheitern zu werten
Mehr zu Pauli: Instagram @einradpauli
Danke an Pauli für die Offenheit und das Teilen deiner Geschichte.
🌄 Aktuelle runventure® Events
https://www.runventure.at/events
📧 Wenn du regelmäßig Impulse zu Bewegung, mentaler Stärke und meinen Projekten erhalten möchtest – dann kannst du dich hier für meinen Newsletter anmelden:
👉 Hier zum Newsletter anmelden: https://www.reiterflorian.at/kontakt/
🤝 Coaching & Zusammenarbeit
1:1 Coaching & B2B-Angebote: Mehr dazu auf meiner Website https://www.reiterflorian.at/
📝 Podcast-Feedback
https://www.runventure.at/running-free-podcast-feedback/
Einrad, Mountain-Unicycling, Hirnvenenthrombose, Alpenüberquerung, Mut, mentale Stärke
#leichtleichtfederleicht #runventure #runningfreepodcast
Diese Folge entstand in bezahlter Werbepartnerschaft mit SCARPA.
Marion Essletzbichler ist Diätologin, Fitnesstrainerin und Gründerin von Klartext Essen. Nach 12 Jahren in der Onkologie-Reha hat sie sich 2026 selbstständig gemacht. Ihre Schwerpunkte: Sporternährung, RED-S, Körperbild, Frauengesundheit, Menopause, Hashimoto und Darmgesundheit.
In diesem Gespräch erzählt Marion offen von ihrer eigenen Geschichte: Jahrelang unerkanntes RED-S (Relative Energy Deficiency in Sport) – trotz völlig normalem Körpergewicht.
"Ach, fuck, ich hab RED-S." – so beschreibt Marion den Moment, als sie Jahre nach ihrem Studienabschluss endlich verstand, was mit ihr los war.
Wir sprechen darüber, warum gerade ambitionierte Hobbysportler:innen gefährdet sind, was der Körper tut, wenn die Energie knapp wird, und warum Genetik akzeptiert werden sollte, statt gegen sie anzukämpfen.
Nicht die Zahl auf der Waage entscheidet über Gesundheit, sondern wie gut wir lernen, unseren eigenen Körper zu verstehen und zu versorgen.
Was mich besonders bewegt hat: Marions Erfahrung aus 12 Jahren Onkologie-Reha – dass das Thema Körperbild und Schlank-sein-Müssen selbst bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung bei vielen Menschen nicht verschwindet.
Insights aus dem Gespräch:
RED-S kann auch bei völlig normalem Körpergewicht auftreten – Schlankheit ist kein Ausschlusskriterium
Der Körper priorisiert bei Energiemangel die Bewegung vor der Regeneration – Ermüdungsbrüche sind eine mögliche Folge
Genetik setzt reale Grenzen: "Wenn man ein Schäferhund ist, kann man kein Windhund sein." – dagegen anzukämpfen kostet unverhältnismäßig viel Energie
Verhaltensänderung gelingt eher über sichtbare Umfeldgestaltung als über reine Willenskraft
Auch nach schweren Erkrankungen bleibt der Wunsch nach Schlankheit bei vielen bestehen
Danke an Marion für die Offenheit.
Mehr zu Marion: https://klartext-essen.me/
Instagram: https://www.instagram.com/klartext.essen/
Die Studie, über die wir sprechen: Hill et al., PLOS ONE 2026 – Screening for eating disorders and low energy availability in female trail runners: https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0348896
🌄 Aktuelle runventure® Events https://www.runventure.at/events
📧 Wenn du regelmäßig Impulse zu Bewegung, mentaler Stärke und meinen Projekten erhalten möchtest – dann kannst du dich hier für meinen Newsletter anmelden:
👉 Hier zum Newsletter anmelden: https://www.reiterflorian.at/kontakt/
🤝 Coaching & Zusammenarbeit
1:1 Coaching & B2B-Angebote: Mehr dazu auf meiner Website https://www.reiterflorian.at/
📝 Podcast-Feedback https://www.runventure.at/running-free-podcast-feedback/
Diese Folge entstand in bezahlter Werbepartnerschaft mit SCARPA – der italienischen Bergsport-Marke, die mit Innovation und Leidenschaft Trailrunning neu definiert. Ob auf technischem Terrain oder auf langen Strecken: SCARPA bietet für jede Herausforderung den passenden Schuh.
Der von mir im anspruchsvollen Terrain getestete Spin Ultra 2 von SCARPA ist der perfekte Begleiter für lange Distanzen auf allen Untergründen. Dank der starken Dämpfung durch den innovativen Supercritical Foam, der mit Gas gefüllt ist, bietet er eine dynamische, reaktive Unterstützung. Die Vibram Megagrip-Sohle sorgt für exzellenten Halt – und mit nur 270 g (Gr. 42) bleibt der Schuh angenehm leicht.
Ich bin begeistert von der Performance. Danke an SCARPA für die tolle Zusammenarbeit!
🔗 Mehr Infos: https://de.scarpa.com/
#scarpa #noplacetoofar #trailrunning #runningfree #leichtleichtfederleicht #runventure #runningfreepodcast
RED-S, niedrige Energieverfügbarkeit, Körperbild, Sporternährung, Diätologie, Selbstwert
Aaron Gruen ist österreichischer Rekordhalter im Marathon (2:09:53 h) und Halbmarathon (1:01:14 h). Bevor er zum schnellsten Läufer Österreichs wurde, war Musik sein Hauptfokus – er spielt seit seinem vierten Lebensjahr Cello auf Konzertniveau.
Aktuell studiert er an der Harvard Medical School. In dieser Episode sprechen wir über seinen ungewöhnlichen Weg vom Musikstudium zum Spitzensport, über seine Familiengeschichte als Grund, für Österreich zu starten, über seinen Umgang mit Panikattacken rund um den Vienna City Marathon 2026 – und über die Entscheidung, seinen nächsten Marathon bewusst zu verschieben.
Aaron ist eher zufällig zum Laufen gekommen – über das morgendliche Joggen an der Moldau während eines Musikstudiums in Prag. Was mich besonders beeindruckt hat: Wie bewusst er langfristig denkt. Er sagt es selbst so:
„Ich sehe oft, wie Läufer gierig werden ... das kann dann zu Verletzungen führen. Verletzungen sind der Hauptgrund, warum die meisten Läufer ihr Potenzial nie wirklich erreichen." – Aaron Gruen
Diese Geduld zieht sich durchs ganze Gespräch: seine drei Basics (Schlaf, Ernährung, Freude am Laufen), seine tägliche Kommunikation mit seinem Trainer, sein bewusster Rückzug von Strava bei harten Einheiten – weil der Vergleich mit anderen ihm die Freude genommen hat.
Ein Moment, der mich besonders berührt hat: seine Familiengeschichte. Sein Urgroßvater floh 1939 aus Wien, überlebte das KZ Dachau. Wenn Aaron heute das österreichische Trikot trägt, sagt er, spürt er diese Geschichte mit – als zusätzliche Motivation gerade in den schwersten Rennabschnitten.
Und dann das aktuelle DNF: der Vienna City Marathon 2026, bei dem er kurz nach der Halbmarathonmarke abbrechen musste. Aaron beschreibt offen, wie sich Medizinstudium-Stress, Panikattacken tagsüber, private Koordination und ein Konzert am Vortag zu einer Überlastung summiert haben. Seine Konsequenz daraus: kein Marathon mehr, bis er 2027 eine zweijährige Studienpause einlegt, um sich gezielt auf Los Angeles 2028 vorzubereiten.
Insights & Aha-Momente
Der Wechsel vom Leistungsmusiker zum Spitzenläufer geschah schrittweise – nicht als bewusste Einzelentscheidung
Drei Basics (Schlaf, Ernährung, Freude am Laufen) sind für Aaron die Grundlage verletzungsfreien Trainings
Körpersignale gehen im stressigen Alltag leicht verloren – tägliche Meditation hilft ihm, sie zurückzugewinnen
Mentale Rennvorbereitung wie Countdown-Zählen strukturiert lange Distanzen in überschaubare Etappen
Der Abbruch in Wien war eine Kombination mehrerer gleichzeitiger Belastungen – nicht mangelndes Training
Manchmal ist die klügste Entscheidung, bei einem Rennen nicht mitzulaufen, wenn man wirklich langfristig denkt
Danke Aaron für das unglaublich bereichernde und offene Gespräch.
Diese Episode entstand im Rahmen einer Partnerschaft mit COROS. Mit diesem Link + Code erhältst du ein kostenloses Accessoire (alles unter https://de.coros.com/accessories) beim Kauf einer Uhr / eines DURA.
LINK: https://corosde.avln.me/c/CIUSWZcdIYro
Code: RUNNINGFREE
Diese Episode gibt's auch als Videopodcast auf Spotify und YouTube.
🌄 Aktuelle runventure® Events
https://www.runventure.at/events
📧 Wenn du regelmäßig Impulse zu Bewegung, mentaler Stärke und meinen Projekten erhalten möchtest – dann kannst du dich hier für meinen Newsletter anmelden:
👉 Hier zum Newsletter anmelden
🤝 Coaching & Zusammenarbeit
1:1 Coaching & B2B-Angebote: Mehr dazu auf meiner Website
📝 Podcast‑Feedback
https://www.runventure.at/running-free-podcast-feedback/
Marathon, Halbmarathon, mentale Stärke, Höhentraining, Panikattacken, Trailrunning, Los Angeles 2028
Foto Thumbnail: Kevin Morris
#leichtleichtfederleicht #runventure #runningfreepodcast
Christian Rieger ist Gründer und Geschäftsführer von SCROC – einem oberösterreichischen Unternehmen für nachhaltige Sport- und Outdoorbekleidung aus Merinowolle. Bevor er Unternehmer wurde, war er Profi-Mountainbiker, gelernter Tischler und Linienpilot.
In dieser Episode erzählt er, wie ein schwerer Sturz in Kitzbühel seine Radsportkarriere beendete, wie er über den Umweg Linienpilot zur eigenen Bekleidungsmarke fand und warum es sieben Jahre gedauert hat, bis das Garn für SCROC so funktionierte, wie er es sich vorgestellt hatte.
Wir sprechen über Materialien, Transparenz in der Lieferkette, den Feronia-Nachhaltigkeitspreis 2026 – und darüber, warum für Christian bis heute Sport die Lösung für die schwierigsten unternehmerischen Momente ist.
Der rote Faden: Nicht Merinowolle steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie man als kleines Unternehmen eine Marke aufbaut, die Haltung über Marketing stellt.
Was mich besonders hängen geblieben ist: Sieben Jahre Entwicklungsarbeit an einem einzigen Garn. Beinahe-Konkurse in den ersten Jahren. Und wie durchgängig Christian im Gespräch von 'wir' statt 'ich' spricht – für die Mitarbeitenden, die Bauern in Australien, die Familie, die am Anfang mitgeholfen hat.
Ein paar Insights aus dem Gespräch:
Große Ziele brauchen kleine, gefeierte Zwischenschritte
Merinowolle hat laut Christian ein deutlich geringeres Bakterienwachstum als Polyamid – ganz ohne Chemie
Vollständige Rückverfolgbarkeit bis zur einzelnen Farm in Australien ist bei SCROC seit jeher Standard, nicht Marketing
Mulesing-freie Wolle bedeutet höhere Kosten – für Christian keine Option, davon abzuweichen
Sport war für ihn in den härtesten unternehmerischen Phasen das Werkzeug, um wieder klar zu denken
Mehr zu SCROC: https://www.scroc.eu/
Diese Episode gibt's auch als Videopodcast auf Spotify und YouTube.
Wenn dich Themen wie Zielarbeit, Zwischenschritte oder wie du nach Rückschlägen wieder Tritt fasst, beschäftigen: Mehr dazu in meinen Laufcamps und im 1:1 Coaching – alle Infos unter www.runventure.at
🎧 Running Free Podcast
Danke an Christian für deine Offenheit – und an SCROC, die diese Episode im Rahmen einer bezahlten Werbepartnerschaft möglich gemacht haben.
🌄 Aktuelle runventure® Events
https://www.runventure.at/events
📧 Wenn du regelmäßig Impulse zu Bewegung, mentaler Stärke und meinen Projekten erhalten möchtest – dann kannst du dich hier für meinen Newsletter anmelden:
👉 Hier zum Newsletter anmelden: https://www.reiterflorian.at/kontakt/
🤝 Coaching & Zusammenarbeit
1:1 Coaching & B2B-Angebote: Mehr dazu auf meiner Website https://www.reiterflorian.at/
📝 Podcast-Feedback
https://www.runventure.at/running-free-podcast-feedback/
Wie entsteht eigentlich ein moderner Lauf- oder Trailrunningschuh?
Welche Rolle spielen Biomechanik, Wissenschaft, Materialien und das Feedback von Athlet:innen? Und warum gibt es den perfekten Laufschuh eigentlich gar nicht?
In dieser Episode ist Dr. Hendrik Enders zu Gast. Er ist Head of Product Management bei LOWA, promovierter Biomechaniker und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Entwicklung von Lauf- und Trailrunningschuhen. Nach seinem Studium der Sportgerätetechnologie in Wien und seiner Promotion an der University of Calgary arbeitete er rund neun Jahre bei Adidas, bevor er zu LOWA wechselte. Heute begleitet er die Entwicklung neuer Produkte – von der ersten Idee bis zum fertigen Schuh.
Wir sprechen darüber, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in Produkte übersetzt werden, warum Labor und Praxistests gleichermaßen wichtig sind und welche Faktoren einen guten Lauf- oder Trailrunningschuh wirklich ausmachen.
Themen dieser Episode
Hendriks Weg von Wien über Calgary zu LOWA
Was hinter dem Satz „Turning science into performance products“ steckt
Wie aus wissenschaftlichen Erkenntnissen ein Laufschuh entsteht
Der Entwicklungsprozess eines Lauf- und Trailrunningschuhs
Außensohle, Zwischensohle und Obermaterial einfach erklärt
Grip, Dämpfung, Rocker, Stack Height und Drop
Carbon im Trailrunning – sinnvoll oder Marketing?
Warum es den perfekten Laufschuh nicht gibt
Welche Fehler viele beim Schuhkauf machen
Warum unterschiedliche Schuhe sinnvoll sein können
Die Rolle von Athlet:innen bei der Produktentwicklung
Wie Wissenschaft, Erfahrung und Intuition zusammenarbeiten
Wohin sich Lauf- und Trailrunningschuhe in Zukunft entwickeln
Eine Episode für alle, die wissen möchten, wie moderne Lauf- und Trailrunningschuhe wirklich entstehen – von der ersten Idee bis zum fertigen Schuh.
Danke an Hendrik für deine Offenheit – und an LOWA, die diese Episode im Rahmen einer bezahlten Werbepartnerschaft möglich gemacht haben. Hendrik auf LinkedIn
LOWA
Behind the Secenes at LOWA - YouTube
Trail your Limits – Story & Tipps
LOWA Trailrunningschuhe Damen
LOWA Trailrunning Schuhe Herren
Events & Community Runs
🌄 Aktuelle runventure® Events
https://www.runventure.at/events
📧 Wenn du regelmäßig Impulse zu Bewegung, mentaler Stärke und meinen Projekten erhalten möchtest – dann kannst du dich hier für meinen Newsletter anmelden:
👉 Hier zum Newsletter anmelden
🤝 Coaching & Zusammenarbeit
1:1 Coaching & B2B-Angebote: Mehr dazu auf meiner Website
📝 Podcast‑Feedback
https://www.runventure.at/running-free-podcast-feedback/
#lowa #lovelowa #timetotametheterrain #TRAILYOURLIMITS #atrbylowa #trailrunning #trailrun #running #trails #bergwelten #challenge #leichtleichtfederleicht #runventure #runningfreepodcast #trailrunningcamps
Was macht uns mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gesund – und warum suchen wir trotzdem ständig nach der nächsten Wunderlösung?
In dieser Episode ist Dr. Sophie Imhof zu Gast. Sie ist Neurowissenschaftlerin, forscht an der Weill Cornell Medicine in New York, beschäftigt sich mit ALS, Alterung, Epigenetik und Longevity und setzt sich mit ihrem Projekt Wunderwerk Leben und ihren Social-Media-Kanälen für evidenzbasierte Wissenschaftskommunikation ein.
Wir sprechen über Bewegung als wahrscheinlich wirksamste "Medizin", warum Gesundheit selten einfache Antworten kennt, weshalb Sophie bewusst keine Produkte bewirbt und warum wissenschaftliches Denken bedeutet, Unsicherheit auszuhalten.
Natürlich geht es auch um ihre persönliche Geschichte: vom späten Einstieg ins Laufen über Triathlon und Ultraläufe bis hin zu ihrem Alltag als Forscherin in New York.
Eine Episode über Neugier, kritisches Denken und die Faszination des menschlichen Körpers.
Themen dieser Episode
Warum Bewegung wissenschaftlich so gut belegt ist
Longevity, Biohacking & Supplements
Protein-Hype – was sagt die Forschung?
Mitochondrien & Energieproduktion
Warum einfache Lösungen so verlockend sind
Die Bedeutung von Regeneration und Schlaf
Wissenschaftskommunikation statt Clickbait
Laufen als mentale Auszeit
Ultraläufe, Wüstenrennen & Abenteuer
Forschung in New York
Warum Wissenschaft Unsicherheit aushalten muss
Danke liebe Sophie für das wunderbare Gespräch!
Mehr zu Dr. Sophie Imhof
Instagram https://www.instagram.com/sophie_imhof/
Wunderwerk Leben https://wunderwerkleben.com/
YouTube https://www.youtube.com/@sophieimhof
🌄 Aktuelle runventure® Events
https://www.runventure.at/events
📧 Wenn du regelmäßig Impulse zu Bewegung, mentaler Stärke und meinen Projekten erhalten möchtest – dann kannst du dich hier für meinen Newsletter anmelden:
👉 Hier zum Newsletter anmelden
🤝 Coaching & Zusammenarbeit
1:1 Coaching & B2B-Angebote: Mehr dazu auf meiner Website
Podcast: „PAARadigmenwechsel“ von Kathrin und Florian
👉 Apple Podcasts: Jetzt auf Apple Podcasts anhören
👉 Spotify: Höre den Podcast auf Spotify
👉 Instagram: Zur Instagram-Seite des Podcasts
📝 Podcast‑Feedback
https://www.runventure.at/running-free-podcast-feedback/
From the publisher's feed

366 Listeners

3 Listeners

3 Listeners

28 Listeners

4 Listeners

1,874 Listeners

1 Listeners

3 Listeners

3 Listeners

1 Listeners