Wir Bayern rühmen uns gerne, das beste aller Bundesländer zu sein. Schön ist es hier, mit den Bergen und den Seen. Die Wirtschaft brummt, die Schulen sind ausgezeichnet, erneuerbare Energien können wir auch und sicherer als in Bayern ist es nirgends. So zumindest lautet die Erzählung, die viele Menschen aus dem Freistaat gerne glauben – und weitergeben. Aber stimmt das eigentlich? Sind wir wirklich spitze? Oder sagen wir das einfach gern?
Wer in Bayern irgendwann eine Schule besucht hat, hat als erste Lektion mitgenommen: Bayerische Bildung ist das Beste, was es gibt. Und tatsächlich schneiden Schülerinnen und Schüler aus dem Freistaat immer wieder sehr gut ab. Aber ist deshalb alles gut? Eine Frage, die unsere Redaktion in der ersten Episode des Podcasts "Wirklich spitze?!" beantworten möchten.
Das Konzept ist einfach: Zwei Politiker, zwei Meinungen. Wie weit die auseinandergehen können, wird etwa an diesem Beispiel deutlich: "Wir legen sehr viel Wert auf eine gute Lehrerbildung, schon an den Universitäten", sagt Bayerns Kultusminister Michael Piazolo. "Kurzfristig müssen wir endlich eine Reform des Lehramtsstudiums angehen", sagt hingegen Simone Strohmayr, Bildungspolitikerin der SPD. Was stimmt? Und wie sieht es in den anderen Bereichen der Bildung aus?
Darüber haben wir mit Michael Piazolo (Freie Wähler) und Simone Strohmayr (SPD) gesprochen. Der eine verteidigt seine Politik, die andere findet viele Ansatzpunkte für Kritik. Unsere Bildungsredakteurin Sarah Ritschel ordnet ein, was gut läuft und was nicht.
Eine Produktion der Augsburger Allgemeinen.
Idee und Umsetzung: Felix Gnoyke & Christina Heller-Beschnitt.
Sounddesign: Hendrik Wiethoff.
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