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Gerade einmal vier Jahre ist es her, dass Klaus Wagenbauer und seine Mitgründer die Idee hatten, aus Ihren Doktorarbeiten mehr zu machen. "Wir müssen das in die Welt rausbringen", fasst er die Stimmung bei der Gründung von Plectonic Biotech im ntv-Podcast "So techt Deutschland" zusammen.
Das Biotech-Startup will die Krebsbehandlung revolutionieren. Nanoschalter sollen Tumorzellen erkennen, andocken und ein Medikament aktivieren. Die Nanoschalter sind aus "DNA-Strängen, die 10 bis 20 Nanometer groß sind", erklärt Wagenbauer die Technologie.
Wenn man die klassische Chemotherapie als Gießkannen-Prinzip einordnet, wäre der Nanoschalter von Plectonic das mikrochirurgische Skalpell unter den Krebstherapien. Hilfreich ist die finanzielle Unterstützung durch SPRIND: eine staatliche Agentur, die sogenannte Sprunginnovationen fördert. Denn Biotech-Entwicklungen brauchen viele Jahre und mithilfe von SPRIND könne Plectonic das "Tal des Todes überstehen", verweist Wagenbauer auf ein Problem vieler deutscher Startups. Denn die werden vor allem in der Start-Phase noch mehr oder weniger gut finanziert. Dann fehlt es aber oft an der Anschlussfinanzierung, um die Wachstumsphase zu überstehen, die dann oft mit dem "Tod" des Unternehmens endet.
Warum personalisierte Medizin nicht funktioniert und warum die Biontech-Gründer für ihn Vorbilder sind, erzählt Klaus Wagenbauer in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an [email protected]
Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html
Gerade einmal vier Jahre ist es her, dass Klaus Wagenbauer und seine Mitgründer die Idee hatten, aus Ihren Doktorarbeiten mehr zu machen. "Wir müssen das in die Welt rausbringen", fasst er die Stimmung bei der Gründung von Plectonic Biotech im ntv Podcast "So techt Deutschland" zusammen.
Das Biotech-Startup will die Krebsbehandlung revolutionieren. Nanoschalter sollen Tumorzellen erkennen, andocken und ein Medikament aktivieren. Die Nanoschalter sind aus "DNA-Strängen, die 10-20 Nanometer groß sind", erklärt Wagenbauer die Technologie.
Wenn man die klassische Chemotherapie als Gießkannen-Prinzip einordnet, wäre der Nanoschalter von Plectonic das mikrochirurgische Skalpell unter den Krebstherapien. Hilfreich ist die finanzielle Unterstützung durch SPRIND: eine staatliche Agentur, die sogenannte Sprunginnovationen fördert. Denn Biotech-Entwicklungen brauchen viele Jahre und mithilfe von SPRIND könne Plectonic das "Tal des Todes überstehen", verweist Wagenbauer auf ein Problem vieler deutscher Startups. Denn die werden vor allem in der Start-Phase noch mehr oder weniger gut finanziert. Dann fehlt es aber oft an der Anschlussfinanzierung, um die Wachstumsphase zu überstehen, die dann oft mit dem "Tod" des Unternehmens endet.
Warum personalisierte Medizin nicht funktioniert und warum die Biontech-Gründer für ihn Vorbilder sind, erzählt Klaus Wagenbauer in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Der Rover von Neurospace sieht ein bisschen aus wie die Spielzeug-Eisenbahnen von Märklin. Diesen Vergleich jedenfalls hört Gründerin Irene Selvanathan nach eigenen Angaben häufiger. "Wir hatten überlegt, wie man einen Rover, der sonst sehr komplex und groß ist, klein und skalierbar machen kann", erzählt die Berlinerin im ntv Podcast "So techt Deutschland". Deshalb haben sie und ihr Team das Chassis für den Rover einfach um einen kleinen, häufig eingesetzten Satelliten herumgebaut - inklusive Reifen natürlich. "Deswegen sieht der so lustig aus", sagt die Gründerin.
Der Mondrover soll ein Baukasten sein, der individuell auf Forschungsinteressen angepasst werden kann. Eine Möglichkeit wäre, das Fahrzeug mit einem Roboterarm auszustatten, um zum Beispiel Gesteinsproben auf dem Erdtrabanten zu nehmen.
Bevor es so weit ist, muss der Rover aber noch einige Test bestehen. "Die müssen eine bestimmte Art mechanischer Belastungen aushalten, Strahlungstests durchlaufen und auch Temperaturdeltas überstehen", erklärt Selvanathan die Anforderungen, die den Rover zu einem vergleichsweise teuren Unterfangen machen: 500.000 Euro soll ein Weltraumfahrzeug von Neurospace künftig kosten. Für Raumfahrtverhältnisse dennoch günstig, denn sonst gehen die Preise gerne in die Millionen.
Geld sei die große Herausforderung für Weltraum-Startups insgesamt, sagt die Elektrotechnikerin. Das Potenzial des Weltraumstandorts Deutschlands hält sie für "wahnsinnig groß". Im Gegensatz zu den USA aber "fehle zurzeit die Unterstützung", beklagt die Gründerin. In den USA sei der Staat meist der erste Auftraggeber und investiere unbürokratisch große Summen. "Hier dagegen dauert allein die Antragstellung ein Jahr." Deswegen könnten viele Startups kaum überleben.
Was ihr aber Hoffnung macht, wann der Rover von Neurospace auf dem Mond landen soll und ob sie bald mit der NASA zusammenarbeitet, erzählt Irene Selvanathan in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Auf Refurbed können Nutzer generalüberholte Elektrogeräte kaufen - von der Waschmaschine bis zum Smartphone. "Wir sind die beste nachhaltige Alternative im direkten Vergleich zum Neukauf", betont Kilian Kaminski, der Gründer und Chef der Plattform, im ntv-Podcast "So techt Deutschland".
Refurbed erlebt derzeit einen Boom. 2020 konnte das Startup seinen Umsatz auf mehr als 100 Millionen Euro verdreifachen. Zu den Produkten, die am besten laufen, gehören Handys: Weit über 20 Millionen Smartphones wurden in Deutschland im vergangenen Jahr verkauft - und damit eine riesige Menge an verbauten und vor allem wertvollen Rohstoffen.
Für die Produktion eines einzigen Smartphones braucht es 60 verschiedene Stoffe und 30 unterschiedliche Metalle. Für immer mehr Käufer ist das ein Argument, das eigene Smartphone möglichst lange zu nutzen. Erst recht, wenn einzelne Geräte weit über 1000 Euro kosten.
Eine Trendwende, die man bei Refurbed zur Kenntnis nimmt. "Der Vorteil, immer das neueste Gerät zu besitzen, geht immer mehr zurück", sagt Kaminski, der in Europa beim Thema Recycling aber noch viel Luft nach oben sieht: "Es ist ein Fakt, dass ein Großteil der gebrauchten Elektronik oder des Elektroschrotts illegal ins Ausland gebracht wird. Einer der großen Orte dafür ist Ghana, da ist die größte Elektro-Müllhalde der Welt", beklagt er.
Was dagegen getan werden kann und wieso Kreislaufwirtschaft so bedeutsam ist, erzählt Kilian Kaminski in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Auf Refurbed können Nutzer generalüberholte Elektrogeräte kaufen - von der Waschmaschine bis zum Smartphone. "Wir sind die beste nachhaltige Alternative im direkten Vergleich zum Neukauf", betont Kilian Kaminski, der Gründer und Chef der Plattform, im ntv-Podcast "So techt Deutschland".
Refurbed erlebt derzeit einen Boom. 2020 konnte das Startup seinen Umsatz auf mehr als 100 Millionen Euro verdreifachen. Zu den Produkten, die am besten laufen, gehören Handys: Weit über 20 Millionen Smartphones wurden in Deutschland im vergangenen Jahr verkauft - und damit eine riesige Menge an verbauten und vor allem wertvollen Rohstoffen.
Für die Produktion eines einzigen Smartphones braucht es 60 verschiedene Stoffe und 30 unterschiedliche Metalle. Für immer mehr Käufer ist das ein Argument, das eigene Smartphone möglichst lange zu nutzen. Erst recht, wenn einzelne Geräte weit über 1000 Euro kosten.
Eine Trendwende, die man bei Refurbed zur Kenntnis nimmt. "Der Vorteil, immer das neuste Gerät zu besitzen, geht immer mehr zurück", sagt Kaminski, der in Europa beim Thema Recycling aber noch viel Luft nach oben sieht: "Es ist ein Fakt, dass ein Großteil der gebrauchten Elektronik oder des Elektroschrotts illegal ins Ausland gebracht wird. Einer der großen Orte dafür ist Ghana, da ist die größte Elektro-Müllhalde der Welt", beklagt er.
Was dagegen getan werden kann, wieso Kreislaufwirtschaft so bedeutsam ist, erzählt Kilian Kaminski in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Was wäre, wenn eines Tages Außerirdische auf der Erde landen? In Science-Fiction-Romanen ist das schon eine-Standard-Geschichte. Marc Elsberg würde seine Werke dann schon eher als "Was wäre, wenn ..."-Romane beschreiben. Was wäre, wenn der Strom ausfällt und "ich plötzlich nicht mehr aufs Klo gehen kann" oder "Was wäre, wenn man mit sozialen Medien Wahlen beeinflussen könnte?", nennt Elsberg zwei Beispiele aus seinen Werken.
Ersteres hat er in seinem Bestseller-Roman "Blackout" beschrieben. Vor knapp zehn Jahren veröffentlicht, trifft er heute mit diesem Roman genau ins Schwarze. Auch mit dem Roman "Zero" war er seiner Zeit voraus. Dass soziale Medien Wahlen und die Menschen beeinflussen, ist inzwischen bittere Realität. Im Roman 1984 von George Orwell ist es eine zentrale Macht, die vorgibt und überwacht, ähnlich dem chinesischen Social-Credit-System.
In "Zero" beschreibe er aber, dass unser kapitalistisches System so etwas nicht nötig hätte, "weil wir dumm genug sind, es gegen kleine Belohnungen sogar freiwillig zu tun, uns in so einem System zu bewegen", beschreibt Elsberg seine Sicht. Aber er sehe auch, dass sich was bewegt habe und verweist auf die DSGVO in der Europäischen Union, die "langsam zum Standard wird in der westlichen Welt", argumentiert der in Wien geborene Schriftsteller.
Elsberg beschäftigt sich aber nicht nur mit Technologien, sondern auch mit neuen Ideen des Zusammenlebens der Menschen. "So können hier die Erkenntnisse aus Wissenschaft, Technologie und Geisteswissenschaften zu ganz neuen Ideen führen", hofft der Autor.
Welche Technologien für Elsberg in Zukunft besonders spannend sind und mit welchen Themen er sich aktuell beschäftigt, erzählt Marc Elsberg in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Was wäre, wenn eines Tages Außerirdische auf der Erde landen? In Science-Fiction-Romanen ist das schon eine-Standard-Geschichte. Marc Elsberg würde seine Werke dann schon eher als "Was-wäre-wenn-Romane" beschreiben. Was wäre, wenn der Strom ausfällt und "ich plötzlich nicht mehr aufs Klo gehen kann" oder "Was wäre, wenn man mit sozialen Medien Wahlen beeinflussen könnte?", nennt Elsberg zwei Beispiele aus seinen Werken.
Ersteres hat er in seinem Bestseller-Roman "Blackout" beschrieben. Vor knapp zehn Jahren veröffentlich, trifft er heute mit diesem Roman genau ins Schwarze. Auch mit dem Roman "Zero" war er seiner Zeit voraus. Dass soziale Medien Wahlen und die Menschen beeinflussen, ist inzwischen bittere Realität. Im Roman 1984 von George Orwell ist es eine zentrale Macht, die vorgibt und überwacht, ähnlich dem chinesischen Social-Credit-System.
In "Zero" beschreibe er aber, dass unser kapitalistisches System so etwas nicht nötig hätte, "weil wir dumm genug sind, es gegen kleine Belohnungen sogar freiwillig zu tun, uns in so einem System zu bewegen", beschreibt Elsberg seine Sicht. Aber er sehe auch, dass sich was bewegt habe und verweist auf die DSGVO in der Europäischen Union, die "langsam zum Standard wird in der westlichen Welt", argumentiert der in Wien geborene Schriftsteller.
Elsberg beschäftigt sich aber nicht nur mit Technologien, sondern auch mit neuen Ideen des Zusammenlebens der Menschen. "So können hier die Erkenntnisse aus Wissenschaft, Technologie und Geisteswissenschaften zu ganz neuen Ideen führen", hofft der Autor.
Welche Technologien für Elsberg in Zukunft besonders spannend sind und mit welchen Themen er sich aktuell beschäftigt, erzählt Marc Elsberg in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Joanna Rusin-Rohrig will mit NordVPN dafür sorgen, dass die Deutschen im Netz sicherer und unabhängiger unterwegs sind - als ein Anbieter von vielen VPN-Clients. Denn wer im Ausland unterwegs ist und zum Beispiel versucht, ein Fußballspiel online zu streamen, hat häufig ein Problem. Denn in Spanien, Portugal und Co. funktionieren die Streams aus rechtlichen Gründen in der Regel nicht. Eine Lösung: VPN. Mit Virtual Private Networks können Internetnutzer anonym im Netz unterwegs sein und so tun, als wären sie an einem anderen Ort.
In Indonesien setzen 61 Prozent der Menschen VPN ein, in Indien sind es 45 Prozent. Deutsche Internetnutzer surfen nur zu 23 Prozent via VPN, wie es Zahlen der Agentur GWI zeigen. Aber der Trend geht nach oben. Das merkt auch NordVPN als Anbieter. "Was in den letzten Jahren passiert ist, ist so ein bisschen Bewusstseinszunahme für den Bereich online. Also die Menschen sehen auch zunehmend, was alles online passieren kann", sagt Joanna Rusin-Rohrig, Deutschlandchefin von NordVPN. Denn VPN helfe dabei, sich im Internet vor Attacken zu schützen. Warum und welche weiteren Vorteile VPNs haben, erzählt sie in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Für Jorgo Chatzimarkakis ist Wasserstoff der Energieträger der Zukunft. Damit sei ein "zirkulärer Prozess" möglich und ohne Kreislaufprozesse werde es nicht gehen. "Die Fokussierung auf Batterien wird nicht funktionieren" und deshalb sei er "heilfroh, dass Herbert Diess bei Volkswagen entlassen wurde", sagt der Gründer des Wasserstoffverbandes Hydrogen Europe im ntv-Podcast "So techt Deutschland" und erklärt seine Idee von einer Zukunft mit Wasserstoff.
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Für Jorgo Chatzimarkakis ist Wasserstoff der Energieträger der Zukunft. Damit sei ein "zirkulärer Prozess" möglich und ohne Kreislaufprozesse werde es nicht gehen. "Die Fokussierung auf Batterien wird nicht funktionieren" und deshalb sei er "heilfroh, dass Herbert Diess bei Volkswagen entlassen wurde", sagt der Gründer des Wasserstoffverbandes Hydrogen Europe im ntv-Podcast "So techt Deutschland" und erklärt seine Idee von einer Zukunft mit Wasserstoff.
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